Gerade wenn es draußen kalt, windig und ekelig ist, geht doch nichts über Essen, das uns ein wunderbar wohliges Gefühl gibt. Unseren Eltern und Großeltern sei Dank, haben sich dafür gemeinhin Suppen etabliert. Aber nicht nur die Kartoffelsuppe aus Omas Kochtopf sorgt dafür, dass es schnell warm ums Herz wird, sondern auch allerlei andere Suppen aus den Ländern dieser Welt. Neben der allseits beliebten Pho, stehen die japanischen Ramen-Suppen ebenso hoch im Kurs.

Hako Ramen – Ein Kurztrip nach Japan

Das Restaurant, dass im September 2017 eröffnete, ist gut besucht als wir an einem Sonntagabend dort essen wollen. Nach einer Viertelstunde Wartezeit erhalten wir jedoch unseren Platz, es ging also zum Glück recht fix. Während vorne in der offenen Küche gekocht wird, sind drumherum und im hinteren Bereich die Sitzplätze. Die Wände sind geschmückt mit japanischen Plakaten, die Sitzplätze gewohnt minimalistisch mit Saucen und Servietten „dekoriert“.

Ramen ganz nach deinem Geschmack

Von Tonkotsu über Shio, Miso und Shotu – es gibt diverse Varianten an Grundbrühen. Wir waren aber vor allem neugierig auf die veganen Ramen und ordern uns Shio und Tantan Ramen, letzteres einmal komplett vegan und das andere als Veggie-Variation mit Ei. Die Tantan Ramen haben als Basis eine Miso-Sesam-Brühe und werden mit Gemüse, Soja-Fleisch und Shitake-Pilzen bzw. Ei serviert. Die Shio Ramen hingegen basiert auf einer Brühe aus Kombu-Seetang, Shitake-Pilzen und Salz, was mir persönlich geschmacklich besser gefiel, da die Aromen vielfältiger waren. Preislich liegen die Ramen zwischen 8,50 – 10,00 EUR, was durchaus üblich und vollkommen in Ordnung geht.

Vegane Shio Ramen mit Shitake-Pilzen und Pak Choi
Vegetarische Tantan-Ramen mit Ei und Sojafleisch

Fazit zum Hako Ramen

Ob vegane oder klassische Ramen – wer ein Gericht zum Wohlfühlen braucht, ist im Hako Ramen in Friedrichshain genau richtig.


 

Alle drei Ramen sind auf Basis einer veganen Brühe
Obwohl ich eigentlich ganz gerne asiatisches Bier trinken, das Kirin Ichiban hat mir leider so gar nicht geschmeckt
Außenansicht vom Hako Ramen mit Blick auf die offene Küche
Die Speisekarte im Hako Ramen