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Kimchi Princess

Der Name ist hier Programm. Klar, es gibt Kimchi!

Gegenüber dem U-Bahnhof Görlitzerpark befindet sich das 2011 eröffnete koreanische Restaurant „ Kimchi Princess“ und hat sich mittlerweile zu einem der bekanntesten koreanischen Restaurants der Stadt etabliert.

Sicherlich, es gibt zahlreichen Asiaten und Koreaner, aber Dank des auffälligen Marketings hat das Kimchi Princess schnell einen Bekanntheitsgrad über die Grenzen Kreuzbergs hinaus erreicht. Die Einrichtung ist definitiv außergewöhnlich. Ein dunkler Raum mit langen Tischen, Neonröhren, hinter dem Tresen ein Industriekontainer, tief hängende Betondecken.  Um das Marketing Konzept abzurunden gibt es hauseigene T-Shirts „ LET THEM EAT KIMCHI“.  Beabsichtigt man einen romantischen Abend zu zweit, gibt es bestimmt bessere Orte in Berlin.

Das Kimchi Princess in Berlin Kreuzberg

Auf der Speiskarte findet man die üblichen koreanischen Spezialitäten.  Ein wirklicher Renner scheint das koreanische Barbecue zu sein. Bei mehr als der Hälfte der Gäste brutzelt das Fleisch auf einem der heißen Platten direkt am Tisch. Ab 2 Personen gibt es beispielsweise fein geschnittene Entrecote- Scheiben, Schweinebauch, Hühnerfleisch oder Schweinfleisch in scharfer Marinade, das direkt am Tisch gegrillt wird. Dazu werden Beilagen und Reis serviert.

Wir haben uns für einen der Klassiker der koreanischen Küche entschieden: Bibimbap. Reis im heißen Steintopf mit Rindfleisch, Gemüse, scharfer Soße und als Topping ein Spiegelei. Zum Bibimbap wird eine Miso Suppe und Beilagen wie Kimchi, Algensalat, Bohnen sowie Rettich serviert. Achtung: Wer nicht auf kleine Fischchen (Myeolchi) steht, sollte bei der Gemüsebeilage aufpassen!

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Kann das Kimchi Princess das halten, was es verspricht?

Das Essen ist gut, aber nicht herausragend. Letzt endlich ist es es das Gesamtpaket, was das Kimchi Princess zu einem empfehlenswerten Restaurant macht. Der Service ist schnell, das Servicepersonal aufmerksam und die Atmosphäre sehr nett.

Aber am besten testet ihr es selber.

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Kimchi Princess

Skalitzer Str. 36

10999 Berlin

Mo – So: 12.00 – 23.00 Uhr

Maison Blanche

Französisches Restaurant trifft es eigentlich nur zur Hälfte, da im Maison Blanche eine Mischung aus französischer und nordafrikanischer Küche angeboten wird.

Die Atmosphäre ist nett und erinnert eher an ein Bistro als Restaurant – mit einem bunt gemischten Kiezpublikum. Neben preisgünstigeren Gerichten wie selbstgemachten Flammkuchen und Salaten kann der Gast aus der wechselnden Abendkarte zwischen Fisch- und Fleischgerichten wählen.

Das Maison Blanche  – ein kleines französisches Restaurant in Kreuzberg

Wir entscheiden uns an dem Abend für die preisgünstigere Variante, Salat mit Ziegenkäse und einem Flammkuchen mit Birne, Walnuss und Blauschimmelkäse.

Ja, ich bin mir fast sicher, es war ein selbstgemachter Flammkuchenteig und kein Teigrohling wie in den meisten Restaurants so üblich.  Wirklich sehr lecker!

Nachteil: Unser Fensterplatz und der Service.  Sicherlich, generell ist ein Fensterplatz immer schön, aber nicht im Winter und nicht im Maison Blanche, denn an der Fensterseite war es gefühlt nur ein paar Grad wärmer als draußen.

Die Bedienung war zwar nett, doch vollkommen überfordert und somit mussten wir fürs Bezahlen ausreichend Geduld mitbringen.

Mein Fazit: Für einen netten Abend mit guten Freunden in ungezwungener Atmosphäre ist das Restaurant La Maison Blanche absolut zu empfehlen. Ob ich dafür noch mal unbedingt nach Kreuzberg fahren würde  – ich glaube eher nicht.

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Maison Blanche

Körtestraße 15

10967 Berlin

Mo – Fr:  12.00 – 1.00 Uhr

Sa – So: 15.00 – 1.00 Uhr

3 Schwestern

3 Schwestern? Ein Restaurant in Berlin Kreuzberg mit internationaler Küche.

Wenn man die 3 Schwestern besucht, dann sicherlich nicht durch Zufall.  Es sei denn, man ist Besucher des Künstlerhauses Bethanien. Das Restaurant versteckt sich nämlich in dessen Räumen am Mariannenplatz.

3 Schwestern versteckt am Mariannenplatz

Etwas skeptisch nähern wir uns dem Mariannenplatz. Laut google maps müsste es doch eigentlich gleich kommen, denken wir, als wir dem Ort auf der Karte entgegen laufen.  Erst beim zweiten Blick bemerken wir das Schild der 3 Schwestern am Eingang des Künstlerhauses.

Wir laufen durch das Foyer und werden angenehm überrascht. Ein stilvoll, schlicht eingerichtetes Restaurant mit angenehmer, gediegener Atmosphäre. Ein interessanter Kontrastpunkt dazu das Servicepersonal – in klassischem Umfeld Kellner, die dem Idealbild des typischen Hipsters sehr nahe kommen.  Das Publikum ist bunt gemischt, zum Teil international. Laufkundschaft und Touristenhorden sind aufgrund der Lage weniger anzutreffen.

3 Schwestern bieten regionale und internationale Küche an

Die Speisekarte bietet einen Mix aus regionaler und internationaler Küche, die regelmäßig wechselt.

Ich entscheide mich für das Schnitzel mit lauwarmen Kartoffel-Gurken-Salat und Preiselbeeren. Der schon fast obligatorische Nachtisch darf natürlich auch nicht fehlen – warmer Schokoladenkuchen mit Vanille-Schmand.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass ich regelmäßig, wenn sich die Möglichkeit bietet,  warmen Schokoladenkuchen als Nachspeise esse. Aber dieser warme Schokoladenkuchen mit Schwand war mit Sicherheit einer der besten Schokoladenkuchen,  die ich in letzter Zeit gegessen habe.

Einziger Nachteil: Die Größe des Schokoladenkuchens. Vielleicht sogar die optimale Größe, wenn man nur noch mit einer kleinen Süßigkeit ein herzhaftes Essen abrunden möchte, aber leider zu klein, wenn man vorher großzügiger Weise anbietet, den Nachtisch zu teilen ;-).

Mein Fazit: Saisonale Küche auf hohem Niveau zu einem wirklich guten Preis-/Leistungsverhältnis.

Berlin-3-Schwestern-Raum Berlin-3-Schwestern-Foyer

 


3 Schwestern

Mariannenplatz 2

10997 Berlin

Mo – So: 11.00 – 1.00 Uhr

Ein Mal Schlemmerland und zurück – Der Naschmarkt in der Markthalle IX

Heute waren wir in der Markthalle IX in Kreuzberg beim Naschmarkt. In der Markthalle finden ja regelmäßig Food Events statt und eben auch 3-4 Mal im Jahr der Naschmarkt. Das Motto diesmal war: Alles auf Frucht. Es gab Massen an tollem regionalen, saisonalen, biologischen und fair gehandelten Lebensmitteln in jeglicher Zubereitungsart.

Der Naschmarkt in der Markthalle IX in Kreuzberg

Das Gebäude kann man sich von innen etwa so vorstellen wie die riesige Markthalle wie z.B. in Budapest – nur eben in Miniaturausgabe.. und in Berlin. In den vielen Gängen reihen sich die kleinen Stände aneinander und in der Mitte oder am Rand gibt es einige Bänke, Stühle und Tische.

Naschschmarkt – Hier gibt es nicht nur Süßes

Der Name Naschmarkt führt zunächst sicher etwas in die Irre, denn es gibt dort nicht nur Süßkram. Im Gegenteil, wer wollte, konnte auch deftig essen. Angefangen mit Spreewälder Leckereien, über warm geräucherten Lachs, bis hin zu veganer Pizza oder Burger. Aber natürlich standen die süßen Schätze im Vordergrund. Eis und Marmeladen in diversen Geschmacksrichtungen, unglaublich viele Kuchenvariationen und Pralinen über Pralinen.. Zugegeben, um alles zu probieren, hätten wir sicher mehrere Tage gebraucht. Denn auch wenn die Markthalle IX nicht riesig ist und die Portionen auf dem Naschmarkt übersichtlich waren (damit auch möglichst viel gekostet werden kann), irgendwann ist der Magen voll.

Wir waren das erste, aber sicher nicht das letzte Mal da. Der Naschmarkt ist eine ganz wunderbare Sonntagnachmittagsbeschäftigung und, wenn es zeitlich passt, ein toller Ort für kleine Geschenke. Der Eintritt ist übrigens kostenlos.