Wo man gerade in Berlin auch hinschaut – es wird geschraubt, aufgestellt und eingeräumt. Denn die Weihnachtsmarkt Saison steht in den Startlöchern. In diesem Jahr werden über 60 Weihnachtsmärkte Besucher aus aller Welt anlocken. Neben den großen Weihnachtsmärkten auf dem Gendarmenmarkt, Alexander Platz, rund um die Gedächtniskirche und dem Schloss Charlottenburg gibt es zahlreiche kleine Märkte mit einem individuellen Angebot an Kunsthandwerk, Designstücken und weihnachtlichen Köstlichkeiten. Wer jetzt schon in die weihnachtliche Atmosphäre eintauchen möchte, kann das am Potsdamer Platz tun. Denn traditionsgemäß eröffnet die Winterwelt am Potsdamer Platz schon Anfang November. Neben den klassischen Weihnachtsmarkt-Buden mit Glühwein & Co. findet ihr dort eine Almhütte mit Après-Ski-Stimmung und natürlich die nicht zu übersehende Rodelbahn! Eine Rutschpartie können wir euch übrigens sehr empfehlen.
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Update// Den aktuellen Beitrag zum Winterdorf 2016 gibt es hier.
Das Winterdorf am Badeschiff findet meines Wissens dieses Jahr das erste Mal statt. Rund um das Badeschiff, direkt an der Spree, sind viele kleine Holzhütten aufgebaut. Gerade wenn es dunkel ist, sieht das ganz zauberhaft aus. Für 1 EUR Eintritt dürft ihr rein und euch durch die Stände schlemmen und trinken.
Foodie-Weihnachtsmarkt
Das Winterdorf ist weniger zum Shoppen für Geschenke geeignet, denn es gibt schlichtweg keine ;) Außer ihr wollt das Essen nach Hause nehmen, einfrieren und verpacken… aber nein, davon ist abzuraten. Dafür lässt sich dort einfach eine tolle Zeit verbringen. Abends herrscht eine wirklich zauberhafte Stimmung und die vielen Food-Stände erinnern mächtig an einen Streetfood-Markt, eben nur in der Christmas-Edition.
Wenn ihr an der Treppe nach unten zum Badeschiff steht, werdet ihr unweigerlich einen Stand auf der rechten Seite entdecken, an dessen Außenseite „Lachs-Döner“ dran steht. Jepp, das hat die Welt noch nicht gesehen. Ich war gespannt, ob sie da am Ende doch nur ein besseres Fischbrötchen hinter verbergen würde oder doch etwas Döner-artiges. Beim Blick in die Hütte war ich dann echt überrascht, denn da hängt tatsächlich ein Lachsspieß… Hach, Berlin ♡
Neben Lachs, gibt es auch sonst noch vieles, vieles anderes zu essen.. verhungern werdet ihr dort ganz gewiss nicht.
Eisbahn und Winterstube
Jaaaa, es gibt eine kleine Mini-Eisbahn. Von der Größe her haben Erwachsene darauf aber wohl erst Spaß, wenn sie drei bis fünf Glühweinchen getrunken haben ;) So wirklich viel Auslauf hat der gemeine Großstädter darauf nicht. Trotzdem gefällt es mir, weil es sich dann doch gut eingliedert in das Winterdorf. Und die ein oder andere Runde lässt sich mit Sicherheit trotzdem darauf drehen.
Vielleicht sollen die Erwachsenen auch mehr am Wasser spielen. Dort gibt es nämlich noch eine zweite Eisbahn, die sich aber weniger fürs Schlittschuh laufen eignet, sondern eher dazu gedacht ist, dort Eisstockschießen zu spielen. Für 3 EUR seid ihr dabei… ist doch auch viel besser als dieses Blinker-Rummel-Schieß-Buden-Ding.
Ach ja, eine Winterstube gibt es auch noch… Damit Mami und Papi sich endlich mal wieder gepflegt einen reinzwitschern können… nein, Scherz ;) Natürlich nur damit den Kiddies nicht langweilig wird. In der Winterstube kann gebastelt und gebacken werden, es werden Geschichten erzählt oder Kinderfilme gezeigt.
Fazit
Mein Herz hat der Weihnachtsmarkt im Sturm erobert, weil es so hübsch anzuschauen ist. Die Atmosphäre ist großartig und man kann super entspannt eine tolle Zeit verbringen. Wenn ein Weihnachtsmarkt mich in Weihnachtsstimmung bringen soll, liegt das Winterdorf wohl schon echt weit vorne.
Ich weiß nicht, wer von euch letztes Jahr bereits versuchte auf den Japanischen Weihnachtsmarkt zu kommen. Damals war er noch in der Urban Spree auf dem RAW Gelände. Die Macher waren völlig überrascht über den Ansturm und das Interesse. Die Schlange zog sich fast bis zur Neuen Heimat, einfach weil es auch aus Sicherheitsgründen nicht möglich war, noch mehr Menschen reinzulassen.
Dieses Jahr ist der Japanische Weihnachtsmarkt umgezogen in die Arena. Die Halle wiederum ist so groß, dass nur knapp die Hälfte benötigt wird. Dafür gibt es genügend Platz, um sich die Stände anzusehen. Die vielen Menschen verteilen sich besser, dennoch erwartet euch ab frühen Nachmittag eine lange Schlange am Eingang. Könnte daran liegen, dass nur 2 Menschen den Einlass machen (zumindest als ich da war).
Wer Trick 17 anwenden will und über das Winterdorf/ Badehaus auf den Japanischen Weihnachtsmarkt gelangen will – keine Chance, der Eingang wird bewacht und ohne Stempel geht da nix.
Japanischer Kitsch trifft auf Handwerk
Leider war ich noch nie in Japan, aber irgendwie bin ich der Japanischen Kultur sehr offen und positiv gegenüber eingestellt. Vielleicht, weil es so schön anders ist und Tokio mich als Großstadt fasziniert… wie auch immer. Auf den Weihnachtsmarkt findet ihr für 3 EUR Eintritt alles, was die japanische Kultur so ausmacht. Von quietsch-bunten Handschuhen, rosa-farbenen Einhörnern und entsprechenden Kleidungsstücken hinzu traditionellen und handgefertigten Reis- und Teeschalen aus Keramik und Malereien.
Die beiden Aussteller, die mich am meisten begeistert hatten, sind diese hier:


Japanese Food
Die Japanische Küche hat einiges zu bieten und so findet ihr sowohl ein paar traditionelle als auch moderne Gerichte vor Ort. Manches davon wirkt irgendwie befremdlich… nicht wegen der Zutaten als solches, eher wegen der Zusammenstellung. Aber probieren geht ja über studieren ;) Die Foodstände sind übrigens drinnen und draußen.
Fazit
Der Weihnachtsmarkt ist definitiv kein klassischer Weihnachtsmarkt, wie wir ihn so gemeinhin kennen. Wer danach sucht, findet in unserer Übersicht noch ein dutzend weitere. Dennoch oder gerade deshalb lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall. Wer möchte, kann anschließend auch noch über das direkt angrenzende Winterdorf schlendern.
Die Weihnachtsmärkte in Berlin haben wieder geöffnet. Von November bis Januar kann man sich nun auf zahlreichen Weihnachtsmärkten in Berlin die Vorweihnachtszeit versüßen. So bunt und vielfältig Berlin ist, so sind es auch die Weihnachtsmärkte. Von kleinen Designmärkten, die nur am Wochenende stattfinden bis hin zu Weihnachtsmärkten, die mehr Rummelplatz als besinnlicher Markt sind – für jeden ist mit Sicherheit der passende Weihnachtsmarkt dabei.
Weihnachtsmärkte 2015 – Bezirke und Öffnungszeiten
Wir haben wie auch schon im letzten Jahr für euch eine Liste mit den Weihnachtsmärkten und den Öffnungszeiten zusammengestellt. Falls wir einen Weihnachtsmarkt vergessen haben, freuen wir uns über einen Kommentar bzw. Ergänzung von euch.
Nicht wirklich überraschend, in Berlin Mitte gibt es die meisten Weihnachtsmärkte.
Wintertraum am Alexa – Geöffnet vom 23.11.–23.12.2015
Eine besinnliche Atmosphäre sucht man hier vergebens. Dafür kommen Fans von schnellen Karussellfahrten ganz auf ihre Kosten, denn der Weihnachtsmarkt ist eigentlich ein Rummelplatz mit Glühweinständen.
Weihnachtsmarkt auf dem Alexander Platz – Geöffnet vom 23.11. –27.12.2015
Partystimmung in der „Almhütte“, zahlreiche Buden mit Essen und typischen „Weihnachtsmarkt-Souvenirs“ mitten auf dem Alexanderplatz.
Berliner Weihnachtszeit – Geöffnet vom 23.11. –27.12.2015
Wer gerne direkt in Berlin Mitte Schlittschuh laufen möchte, sollte diesem Weihnachtsmarkt einen Besuch abstatten. Eine Eisbahn rund um den Neptunbrunnen, zahlreiche Buden und ein Riesenrad verwandeln den Platz vor dem Roten Rathaus in eine Winterwelt.
WinterZauber Gendarmenmarkt – Geöffnet vom 23.11.–31.12.2015
Für viele DER Weihnachtsmarkt in Berlin. Vor historischer Kulisse auf dem Gendarmenmarkt schmeckt der Glühwein besonders gut. Ausgewählte Stände, Kunsthandwerk und Zelte, in denen ohne Mantel, Schal und Mütze entspannt gegessen und getrunken werden kann. Ein kulturelles Weihnachtsprogramm gibt es direkt vor dem Konzerthaus.
Nostalgischer Weihnachtsmarkt am Opernpalais – Geöffnet vom 25.11.–27.12.2015
Aufgrund der Renovierungsarbeiten der Oper befindet sich der Weihnachtsmarkt nicht wirklich am Opernpalais sondern vielmehr am Schlossplatz. Winzer-Glühwein, Fahrgeschäfte für Kinder, Feuerzangenbowle u.v.m. erwarten den Besucher.
Winterwelt am Potsdamer Platz – Geöffnet vom 31.10.2015–03.01.2016
Im November und Dezember verwandelt sich der Potsdamer Platz in eine „Winterwelt“ . Besucher können sich auf der Rodelbahn oder auch in der Salzburger Schmankerl-Hüttn vergnügen.
Berliner Umwelt- und Weihnachtsmarkt – Geöffnet vom 28.11.–20.12.2015
Für Bio und Fairtrade Fans der perfekt Ort. Der Weihnachtsmarkt mit Design- und Künstlerware in der Sophienstraße unweit des Hackeschen Markts hat jedoch nur an den Adventswochenenden geöffnet.
Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg – Geöffnet vom 23.11. – 26.12.2015
Weihnachtsmarkt vor historischer Kulisse mit einem toll beleuchteten Schloss.
Weihnachtsmarkt in der Wilmersdorfer Straße – Geöffnet vom 26.11.–28.12.2015
Die üblichen Stände und Weihnachtsmarkt-Produkte im Westen der Stadt.
Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche – Geöffnet vom 23.11.–03.01.2015
Das Westberliner-Pendant zu den Weihnachtsmärkten rund um den Alexander Platz mit Rummel und Buden an der Gedächtniskirche.
Weihnachtsmarkt der Unikate – Geöffnet vom 03.12.–06.12.2015 / 10.12.–12.12.2015 / 17.12.–20.12.2015
Über 50 ausgewählte DaWanda-Shops zeigen ihr Handwerk und selbst designte Produkte im Bikini Berlin.
KiezWeihnacht an der Samariterkirche – Geöffnet vom 05.12.–13.12.2015
Am 2. und 3. Adventswochenende gibt es einen kleinen Kiez-Weihnachtsmarkt an der Samariterkirche.
Weihnachtsrodeo – Geöffnet vom 05.12.–06.12.2015 – Indoor Weihnachtsmarkt
Letztes Jahr im Kaufhaus Jandorf, dieses Jahr im Postbahnhof am Ostbahnhof – der Weihnachtsmarkt für außergewöhnliche Geschenke. Natürlich gibt es auch gutes Essen und Getränke.
The Green Market Berlin – Geöffnet vom 12.12.–13.12.2015
Für alle Fans der fleischlosen Kost gibt es „The Green Market“. Ein vegan/vegetarischer Weihnachtsmarkt in der neuen Heimat. Ja, genau in der „Neuen Heimat“, die eigentlich schon geschlossen hat.
Naschmarkt im Advent in der Markthalle Neun – Geöffnet am 06.12.2015
Kein klassischer Weihnachtsmarkt sondern die Markthalle Neun bietet süße weihnachtliche Köstlichkeiten an.
Weihnachtsmarkt Haubentaucher – Geöffnet vom 27.11. – 20.12.
Dieses Jahr zum ersten Mal – ein Weihnachtsmarkt im Haubentaucher auf dem RAW Gelände.
Nowkoelln Weihnachtsmarkt – Geöffnet vom 19.–20.12.2015
Neues und Gebrauchtes gibt es beim Nowkoelln Weihnachtsmarkt.
Holy.Shit.Shopping – Geöffnet vom 12.12.–13.12.2015
Vor 11 Jahren das erste Mal in Berlin. Der besondere Weihnachtsmarkt mit ausgewählten Designern zum Anfassen im Kraftwerk Berlin. Eintritt 5 EUR. Übrigens gibt es den Weihnachtsmarkt nicht nur in Berlin, sonder auch in Köln, Hamburg und Stuttgart.
Birgit’s Insel-Weihnachtsmarkt – Geöffnet vom 10.12.–23.12.2015
Der kunterbunte Biergarten Birgit & Bier hat sich in ein weihnachtliches Gewand gehüllt – Theater, Feuershow, Märchenkino, Glühwein und natürlich auch ein bißchen Bier… sicherlich der Party-reichste Weihnachtsmarkt in Berlin.
Weihnachtsmarkt im Klunkerkranich – Geöffnet vom 28.11.–20.12.2015
An den Adventswochenenden verwandelt sich das Parkdeck der Neukölln Arcaden bzw. der Klunkerkranich in den höchsten Weihnachtsmarkt der Stadt.
Nordische Märchenweihnacht auf Schloss Britz – Geöffnet vom 11.12.–20.12.2015
Altes Kunsthandwerk, Märchenspiele, Skandinavische Glühweinspezialitäten – einen historischer traditioneller Weihnachtsmarkt erwartet den Besucher auf dem Gutshof Britz. 3 EUR Eintritt.
Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt – Geöffnet vom 04.12.–06.12.2015
Der Richardplatz in Neukölln verwandelt sich am 2. Adventswochenende in einen Weihnachtsmarkt mit unterhaltsamen Bühnenprogramm.
Lucia Weihnachtsmarkt – Geöffnet vom 23.11.–22.12.2015
Ein toller Weihnachtsmarkt auf dem Gelände der Kulturbrauerei – einer unserer Lieblingsweihnachtsmärkte mit skandinavischem Spezialitäten.
Adventsökomarkt Kollwitzplatz – Geöffnet vom 29.11.–20.12.2015
Wie nicht anders zu erwarten findet im Epizentrum des Prenzlauer Bergs ein Adventsökomarkt an den Adventssonntagen statt.
Kunsthandwerklicher Weihnachtsmarkt Frohnau – Geöffnet vom 05.12.–06.12.2015
Kunsthandwerklicher Weihnachtsmarkt am Zeltinger Platz.
Weihnachtsmarkt auf dem Winterfeldtplatz – Geöffnet vom 29.11. – 20.12.2015
Traditioneller Weihnachtsmarkt mit dem üblichen Weihnachtsmarktangebot.
Adventsmarkt im Naturpark Schöneberg – Geöffnet vom 29.11. – 06.12.2015 – Indoor Weihnachtsmarkt
In der Lokhalle des Naturparks Schöneberger Süd-Gelände gibt es einen Adventsmarkt – perfekt bei schlechtem Wetter.
Spandauer Weihnachtstraum – Geöffnet vom 25.11. – 27.12.2015
Festliche Stimmung vor dem Rathaus Spandau während der Weihnachtszeit mit vielen Attraktionen für Groß und Klein.
Traditioneller Spandauer Weihnachtsmarkt – Geöffnet vom 25.11. – 23.12.2015
Zum 42. Mal verwandelt sich die Spandauer Altstadt in einen großen Weihnachtsmarkt.
Japanischer Weihnachtsmarkt – Geöffnet vom 05.12. – 06.12.2015 – Indoor Weihnachtsmarkt
Aufgrund des großen Erfolgs im letzten Jahr findet die 2. Auflage des Japanischen Weihnachtsmarktes in diesem Jahr in der Arena statt.
Winterdorf an der Arena – Geöffnet vom 05.11. – 23.12.2015
Ein skandinavisches Winterdorf mit Eisbahn, Kunsthandwerk, Kinderprogramm, kulinarischen Spezialitäten und Live-Musik. Und jeden Samstag bietet das Bierlieb Craft Beer Tastings an.
Weihnachtsmarkt Alt-Köpenick – Geöffnet vom 11.12. – 13.12.2015
Ein Weihnachtsmarkt mit Bühne auf dem Schlossplatz in Köpenick.
Weihnachtsmarkt in den Späth’schen Baumschulen – Geöffnet vom 05.12. – 13.12.2015
An den 2 Adventswochenenden erwartet den Besucher der Späth’schen Baumschulen ein Weihnachtsmarkt wie aus dem Bilderbuch. In diesem Jahr werden wir dem Weihnachtsmarkt auf jeden Fall einen Besuch abstatten.
Zehlendorfer Weihnachtsmarkt – Geöffnet vom 23.11. – 30.12.2015
Weihnachtsmarkt mit Eisbahn, zahlreichen Buden und Bastelhütte vor dem Rathhaus Zehlendorf.
Markt der Kontinente – Geöffnet vom 21.11. – 13.12.2015 – Indoor Weihnachtsmarkt
Kunsthandwerk und Weltmusik im Museum Dahlem.
Adventsmarkt Domäne Dahlem – Geöffnet vom 28.11. – 20.12.2015
Hochwertiges Kunsthandwerk erwartet den Besucher des Adventsmarkts in Dahlem.
Märchenhafter Weihnachtsmarkt am Jagdschloss Grunewald – Geöffnet vom 05.12. – 06.12.2015
Außerhalb der Stadt erwartet den Besucher einen märchenhaften Weihnachtsmarkt im Schlosshof. Märchenfiguren wie „Frau Holle“ mischen sich hier unter die Besucher.
Der Weihnachtsmarkt ist wahrscheinlich einer der schönsten Weihnachtsmärkte in Berlin.
Berliner und Berlin Besucher scheinen diesen Weihnachtsmarkt auch gleichermaßen zu lieben, denn er ist immer voll, eigentlich schon fast zu voll. Und da das weihnachtliche Vergnügen auf dem Gendarmenmarkt nicht ganz kostenlos ist (1 EUR Eintritt) sollte man insbesondere an den Wochenenden mit einer Wartezeit vor den Kassenhäusern an den 4 Eingängen rechnen. Und nein, leider haben wir hier keinen Geheimtipp für euch, die Schlangen sind eigentlich immer gleich lang, man hat nur immer das Gefühl, in der falschen Schlange zu stehen.
Indoor und Outdoor auf dem WeihnachstZauber Gendarmenmarkt
Die 1 EUR Eintritt und die damit verbundene Einlasskontrolle ist übrigens auch dafür da, um größeren Gruppen mit schon zu viel Glühwein im Blut einen anderen Weihnachtsmarkt zu empfehlen.
Bei winterlichen Temperaturen kann man frieren, muss man aber nicht, da es einen Indoor Teil mit „Weihnachtszauber Bar“ gibt. Und wer auf das Essen bekannter Gastrononem in Berlin nicht verzichten möchte, ist auf dem Weihnachtszauber am Gendarmenmarkt genau richtig.
Lutter & Wegner, Löwentreff, Lafayette, Brechts – die Restaurants finden sich alle in Miniaturausgabe auf dem Weihnachtsmarkt wieder und insbesondere der beliebte Österreicher Lutter & Wegner platzt aus allen Nähten. Wer nicht reserviert hat und von außen keine freien Tisch entdeckt, sollte am Abend erst gar nicht versuchen, das Zelt zu betreten.
Unser Tipp
Diejenigen, die keinen Platz im Zelt bekommen, müssen natürlich nicht verhungern. Das Rahmbrot ist sehr lecker. Aber auch hier sollte man nicht ganz hungrig sein. Längere Wartezeit inbegriffen. Leckere Suppen und einen Johannisbeer -Rhababer -Punsch + Rum gibt es links neben der Konzerthausbühne. Wer es exklusiver mag ist an dem Stand „Spätzle mit Schampus“ richtig aufgehoben.
Und für die Veganer bzw. Freunde von Bioprodukten haben wir natürlich auch noch einen Tipp ;-). Es gibt 2 Stände mit tollen Produkten von „Lebe Gesund“ mit veganen Lebkuchen, Schoko-Dinkel Cookies, Früchtebrot, Mandelplätzchen etc, die wirklich sehr lecker sind – wir haben uns durch sämtliche Produkte durchgetestet.
Besonderheit?
Die Atmosphäre. Umgeben vom Konzerthaus, Deutschem und Französischen Dom, weihnachtlichen Klängen von der Konzertbühne schmeckt doch der Glühwein gleich viel besser.
Fazit: Ein Muss für jeden Weihnachtsmarkt-Fan und Berlin Besucher. Diejenigen, die Silvester in Berlin verbringen, können auch noch nachträglich in den „Weihnachtszauber“ am Gendarmenmarkt kommen. Denn der Weihnachtsmarkt hat noch bis zum 31.12. geöffnet – inklusive Silvester Party.
Für entspannteres Weihnachtsmarkt-Bummeln sind Montag und Dienstag wahrscheinlich die besten Tage.
Adresse
Gendarmenmarkt Berlin
Öffnungszeiten
24.11. – 31.12.2014
Täglich 11-22 Uhr
Jawolla, und noch ein Designmarkt für Weihnachtsgeschenke, die man nach dem 26sten nicht umtauschen oder wegschmeißen muss. Den Weihnachtsrodeo Markt findet ihr im Kaufhaus Jahndorf, unweit vom Rosenthaler Platz entfernt.
Design, Fashion, Schmuck, Genuss und Kunst…
… und, nicht zu vergessen, Streetfood – yeehaw. Scherz, aber natürlich braucht ihr euch auch hier nicht mit Magengrummeln rumzuschlagen. Es gibt Pizza, Trüffel-Pasta, Asian Food, Suppen, Mandus, Piroggen und noch eins, zwei Sachen mehr. Ntürlich in gewohnter Streetfood-Stand-Manier, aber keinesfalls zu sehr drüber, sondern einfach nett. Auch die Preise für das Essen waren okay.
Aber zurück zum wichtigen: Die Stände sind ungefähr 150 Stück an der Zahl und verteilen sich auf 3 Floors, keine 3 Etagen, aber 3 große Räume. Im Gegensatz zum Holy Shit Shopping, sind hier zwar weniger Aussteller, aber die Auswahl ist noch mal anders. Bis auf einige Bekannte, wie den Berliner Winter, Our/ Berlin Vodka oder den Lapstop-Ständer aus Holz, waren viele neue Verkäufer vor Ort. Von Einstecktüchern, über Olivenöl, Marmelade, Design-Turnbeutel, Bierkorken mit eingefassten Bildern und Sprüchen bis hin zu Kinderkleidung, Seifen und Lampen war alles dabei und auch wirklich kaufenswert. Bevor ihr also panisch am nächsten Wochenende durch vollgestopfte Berliner Malls rennt, geht dorthin. Macht euch glücklicher!
Was solltet ihr euch angucken?
Unser absoluter Lieblingsstand war Quixit. Die beiden Gründer stehen noch selbst am Verkaufstisch und stellen ihr Magnete zur Schau. Laaaaaaangweilig? Keines wegs! Das sind besondere Magnete mit einer Acrylplatte vorne drauf, was das ganze an sich schon sehr hochwertig erscheinen lässt. Dann sind die Quixit-Magneten auch etwas größer als man es so kennt und, weil die beiden mal weiter gedacht haben, gibt es dazu noch einen Ständer für hinten, damit man die Magnete auch anhängen oder aufstellen kann. Super gut!
Der zweite absolute Lieblingsstand war der von Urbanara – ein Online-Shop für Wohn- und Dekozeugs, der in Berlin aber auch einen Showroom hat. Der Stil ist total zeitlos, die Produkte hochwertig und einfach nur schön… und zum Teil super kuschelig. Die Decken sind nämlich aus Kaschmir, zwar mit 240 EUR nicht ganz günstig, aber günstiger als viele andere Premium-Decken, die das gleiche kosten, aber nur aus Baumwolle sind. Wir konnten uns kaum richtig losreißen, weil wir die Dinge so toll fanden.
Wie ist die Atmosphäre?
Für uns war sie so gut, dass wir locker unsere 4-5 Stunden da geblieben sind. Es ist einfach total schön, weil es nicht überfüllt ist, weder von den Ständen, noch von den Menschen her – auch wenn man es bei der Schlange draußen vermuten könnte. Die Leute sind entspannt, die Stände sind gut ausgewählt und weil es eben nicht so voll ist, kann man sich die Dinge auch wirklich in Ruhe anschauen.
Dazu kommt, dass die Location ziemlich cool ist. Das alte Kaufhaus, dass 1904 erbaut wurde, passt perfekt zu dem Event. In der Mitte ist ein großer Weihnachtsbaum auf dem man von der 1. Etage runterschauen kann. Ein bißchen Beleuchtung und ein paar Lichterketten machen das ganze total gemütlich.
Fazit
Wenn ihr beim DaWanda Designmarkt oder beim Holy Shit Shopping schon wart und denkt, dass könnt ihr euch sparen… no way ;) Dann werdet ihr erst recht begeistert sein!
Weihnachtsrodeo Kaufhaus Jahndorf Brunnenstrasse 19-21 10119 Berlin 13. + 14.12.: 12.00 – 20.00 14. + 21.12.: 12.00 – 20.00 Facebook
Falls wir Leser aus Stuttgart oder Hamburg auf dem Blog haben – für euch ist die Review sicherlich am interessantesten, denn ihr habt das HOLY SHIT SHOPPING Event noch vor euch. Alle anderen, die dieses Jahr nicht da waren, können sich das Event schon mal für nächstes Jahr vormerken ;)
Am vergangenen Wochenende feierte das HOLY SHIT SHOPPING ihr 10-jähriges Jubiläum und zwar aus gutem Grund.
Klamotten, Schmuck, Kunst, Accessoires
Auf 3 Etagen reihten sich Aussteller an Aussteller im ehemaligen Kraftwerk Berlin. Insgesamt waren 250 Designer und Künstler am Start, die ihre Produkte am Samstag und Sonntag an den Mann bringen wollten.
Die obere Etage war voll mit Kleidungsstücken, Accessoires und Taschen – der Style war querbeet und lässt sich nicht mit ein paar Sätzen beschreiben. Es gab auch eine eigene Kinderabteilung, die selbst mich, wo ich aktuell keinerlei Ambitionen habe Kinder zu kriegen, begeistert hat. Kaum auszudenken, wie es da den ganzen Mamis geht.
In der unteren Etage waren die Produkte dann komplett gemixt. Von selbstgemachten Chutneys, über Lampen, Kunstwerken, Bücher hinzu Pech-Keksen und Bobby-Cars aus Holz. Wer in irgendeiner Form Inspiration für Geschenke braucht, wird hier ganz sicher fündig.
Das Einzige, was mich teilweise etwas irritierte, waren die Preise. Es gab ein Notizbuch für 24 EUR, das bis auf ein Schallplatten-Cover nicht sonderlich außergewöhnlich wirkte. Oder 4 Wassergläser, die man für stolze 90 EUR sein eigen nennen durfte.
Unser Highlight hier war etwas ganz simples, nämlich ein Laptop-Halter aus Holz, der dafür sorgt, dass der Laptop in rückenfreundlicher Höhe auf einem Tisch steht.
Eine komplette Etage für Streetfood
Die Veranstalter haben natürlich auch den Knall gehört und so dürfen Streetfood Stände nicht fehlen. Die Auswahl war gut gemixt – Burger, Bibimbap Pasta, Cidre-Steak & Co. sorgten dafür, dass man nicht verhungert, während man durch die schier unendlich wirkenden Gänge läuft.
Am faszinierendsten war ein Stand, der das Rad nicht neu erfand, aber sich zu verkaufen wusste. Unter dem Namen „Beef Balls“ wurden Fleischbällchen in den Sorten Beef Berlin, Bangkok, Bolognese und Bangalore angeboten – keine Frage, gut geschmeckt haben sie wohl, aber früher nannten man es Boullette und packte die gebratene Hackfleischmasse zwischen zwei Brötchenhälften und gut ist… Die schöne moderne Food-Welt besinnt sich auf die Hausmannskost zurück.
Fazit
Hingehen! Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert, weil es einfach Spaß macht die ganzen Produkte und Ideen zu begutachten. Die Veranstaltung ist gut organisiert und die 4 EUR definitiv gerechtfertigt.
// Noch mehr Infos zu eher klassischen Weinachtsmärkten in ganz Berlin findet ihr hier.
HOLY SHIT SHOPPING Köln: 29. + 30.11. 2014 Berlin: 06. + 07. 12. 2014 Hamburg: 13. + 14. 12. 2014 Stuttgart: 20. + 21. 12. 2014
Es war nur eine Frage der Zeit bis Berlin seinen ersten vegan-vegetarischen Weihnachtsmarkt bekommt und siehe da, in 2014 ist es endlich so weit. In der Arena beim Badeschiff findet dieses Jahr erstmalig der Green Christmas Market statt.
Veganes Essen, veganer Glühwein, vegane Geschenke
Es gibt sowohl draußen in Form von, ihr werdet es kaum glauben, Food Trucks, etwas Veganes zu essen, als auch drinnen an den Ständen. Das vegane Restaurant Goura Pakora hat Thalis, Dalsuppe, Gemüsekrapfen u.v.m. im Angebot gehabt. Sehr beliebt schien der Stand von Lauuma mit ihrem Santa-Kloß-Burger, denn die Schlange schien selbst über mehrere Stunden nicht richtig abzuebben. Auch die Waffeln vom no milk today waren wohl der absolute Renner und leider etwas knapp kalkuliert – als wir gegen 16.30Uhr ankamen, war alles alle.
© Ramón Goeden
Generell waren es vor allem Berliner Restaurants/ Cafes, die sich hier mit ihrem Essen vorstellten. Wahrscheinlich war es auch eine große Herausforderung überhaupt noch jemanden zu finden – die Food Trucks haben ja gerade Hochsaison. Gefühlt, stehen ¾ der Trucks auf dem Holy Market ;)
Neben dem leiblichen Wohl, könnt ihr euer Geld auch für Adventskränze, Pullis & Shirts von Levoco, Etageren von Berlin Treasures oder Macarons in Geschenkeform ausgeben.
Wem vegetarisch oder vegan nicht ausreicht oder schon zu langweilig ist, der kann sich bei einem Detox-Stand nicht nur ein Stück Detox-Torte und Mandelpüree in der Familienpackung kaufen, sondern auch gleich ein ganzes Detox-Kur-Angebot für 99 EUR.
Wie weihnachtlich ist die Location?
Zugegeben ist das Gesamtangebot noch ausbaubar. Man ist recht schnell drüber gelaufen – was fehlt ist das Schlendern, was ich irgendwie schon mit Weihnachtsmärkten verbinde. Die Aussteller müssen ja nicht alle handgefertigte Teelichter und Weihnachtsbaumschmuck aus naturbelassenem Holz anbieten, aber ein ticken mehr an schenkbaren Produkten wäre schon ganz gut – aber das kommt dann sicher ab 07.12. ;)
Die Weihnachtsatmosphäre ist im vorderen Raum durchaus gegeben. Man wird mit typischer Deko empfangen und alles ist in warmen Licht. Dem zweite Raum, der eher der Nahrungsaufnahme und Hände aufwärmen diente, fehlte hingegen noch ein bißchen vom weihnachtlichen Kitsch. Auch wenn ich darauf nicht so mega abfahre, fände ich es gut, denn es geht mir da eher um die Stringenz. Dennoch ist die ganze Location als solches schon so, dass man gut und gerne seine 2-4 Stündchen bleiben kann. Es ist direkt am Wasser, draußen ist eine Feuertonne im Sand, die großen Fenster im Innenraum zeigen die Umrisse der kahlen Bäume – das hat schon was!
© Ramón Goeden
© Ramón Goeden
Ein kurzes Gespräch mit der Gründerin
Eher zufällig sind wir ins Gespräch mit der Macherin Stefanie Witt und einer Organisatorin gekommen. Die junge Frau, die selbst Veganerin ist, kam eher aus der Not heraus auf die Idee einen vegetarisch-veganen Weihnachtsmarkt umzusetzen. Veganer haben es auf Weihnachtsmärkten nämlich nicht ganz so leicht (ja, das ist wirklich so). Sonst gibt es eigentlich immer etwas, um das Grummeln im Magen zu sänftigen, aber auf Weihnachtsmärkten wird das schon schwierig mit dem Essen. Auf die Vegan-Frage reagieren viele Budenbesitzer nur mit einem riesigen Fragezeichen im Gesicht. Das war sozusagen der Ausgangspunkt und gleichzeitig die Motivation für den Green Christmas Market.
Steffi zeigte uns übrigens auch Fotos vom Abend zuvor, wie sie mit Freunden die Deko aus alten Holzmaterialien zusammen bastelte. „Alles soll gemütlich sein und einen Wohnzimmeratmosphäre erschaffen“.
Außerdem erzählte sie uns, dass die Auswahl der Aussteller sehr streng von statten ging. Sie wolle lieber weniger, aber dafür wirklich gute, die auch hinter dem Veranstaltungskonzept stehen.
Nice to know
- Wer, so wie wir, bereits am 30.11. vor Ort war und enttäuscht von der Anzahl der Stände war – ab 07.12. werden 10 weitere Stände vor Ort sein.
- Für euere Kiddies wird natürlich gesorgt – es gibt im zweiten Raum hinten auf der Bühne Kinderbasteln und draußen ein paar Sandförmchen und einen Bagger für die kleinen.
- Ab 20 Uhr etwa gibt es Live Musik auf der Bühne im vorderen Raum.
- Hunde dürfen leider aus hygienischen Gründen nicht auf das Gelände.
Fazit
Nicht nur was für Veganer oder Vegetarier und viel gemütlicher als man es von „Körnerfressern“ erwarten würde.
// Noch mehr Weihnachtsmärkte in Berlin inkl. Öffnungszeiten findet hier.
© Ramón Goeden
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© Ramón Goeden
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The Green Christmas Market Glashaus Eichenstraße 4 12435 Berlin Öffnungszeiten: 30.11./ 07.12. / 14.12./ 21.12. jeweils 14.00 – 22.00
Der „Wintertraum am Alexa“ hat für mich mit Wintertraum eigentlich nicht viel zu tun. Wenn es da etwas „traumhaftes“ gibt, dann sind das eher die Fahrgeschäfte. Und gäbe es die winterlichen Temperaturen und einige Tannenzweige nicht, würde man sich auf dem Weihnachtsmarkt zwischen Alexa und Jannowitzbrücke wie auf jedem anderen Rummelplatz fühlen.
Riesenrad und BOOSTERMAXXX auf dem Wintertraum am Alexa
Musikexpress, Katz und Maus, Autoscooter, Geisterbahn, Kettenkarussel, Stofftiere, Süßigkeiten – der Wintertraum bietet alles, was das Kirmes-Herz höher schlagen lässt. Highlight ist wahrscheinlich „Boostermaxxx“ mit 2 rotierenden Gondeln, die in 3 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen sowie das Riesenrad mit einem tollen Blick über die Stadt.
Fazit: Kein wirkliches Weihnachtsmarkterlebnis, aber für diejenigen, die auf einen Adrenalinkick stehen, der perfekte Ort.
Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 14.00 – 22.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 12.00 – 22.00 Uhr
****** UPDATE 2016 *****
Da die „Neue Heimat“ nicht mehr wirklich existiert, hat sich die Holy Heimat einen neuen Ort gesucht. Unweit der alten Location auf dem RAW Gelände befindet sich nun im Haubentaucher der Holy Heimat Weihnachtsmarkt – ein süßer kleiner Weihnachtsmarkt mit verschiedenen Buden, einer Fondue-Hütte und Pop-Up-Restaurant sowie einer kleinen Eisbahn und Eisstockbahn, Handleserin und Kinder Wonderland.
Von irischem Essen und Getränken, veganen Waffeln, gefüllten Brezeln bis zum obligatorischen Burger – wer gut essen möchte ist auf dem Holy Heimat Weihnachtsmarkt bestens aufgehoben! Der Weihnachtsmarkt hat von Donnerstag bis Sonntag geöffnet.
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Am Donnerstag war Eröffnung des Weihnachtsmarktes in der Neuen Heimat.
Eines vorweg, wir werden bestimmt noch mal wieder kommen. Denn es schien so, als ob noch die Hälfte fehlte. Um 20 Uhr waren noch nicht alle Essenstände vorbereitet und auf dem Neue Heimat Gelände noch viel Platz für weitere Stände. Und über weitere Stände – vor allem mit den üblichen Heißgetränken – sollten die Veranstalter auch noch mal nachdenken. Denn wer einen Glühwein wollte, konnte sich in die Warteschlange, die gefühlt über den halben Hof ging, draußen bei nicht wirklich gemütlichen Temperaturen einreihen. Gut, wir müssen zugeben, dass es direkt am Eingang noch einen Stand gab, den aber anscheinend fast alle übersehen hatten und dementsprechend der Andrang gering war.
Was gab es für weihnachtliche Köstlichkeiten zu entdecken?
Einige – aber am besten lasst ihr euch selber überraschen ;-). Nichtsdestotrotz könnten es noch ein paar Stände mehr sein. Apple Crumble, Glühwein Gulasch mit Rotkohl, Kürbis in den unterschiedlichsten Zubereitungsformen, die üblichen Schnitzel und Käsespätzle vom „Schneeweiß“ , Pastrami Burger und Sandwiches von „Mogg & Melzer“ etc. Und für zwischendurch kann man sich an der Süßigkeiten der Bar bedienen. Während einige Preise meiner Meinung nach ein faires Preis-/Leistungsverhältnis überschreiten, gibt es die Süßigkeiten schon für 1,49/ 100 g beim „Zuckerberg“. Frische Waffeln mit den unterschiedlichsten Toppings zum selber auswählen oder auch in schon fertigen Varianten wie bspw. Bratapfel (Sahne mit Apfelkompott) fehlen natürlich auch nicht. Die Waffel schmecken wirklich gut, nur 4 EUR finde ich für die Miniwaffel dann doch etwas übertrieben.
Denjenigen, die bei einem Weihnachtsmarktbesuch die typischen Geschenke von Wollsocken bis Holzschnitzereien kaufen wollen, sei von einem Besuch der Holy Heimat abzuraten – denn das gibt es da einfach nicht.
Fazit: Kein üblicher Weihnachtsmarkt an einem tollen Ort. Drinnen und Draußen.
//Update: Die Macher schienen am Donnerstag tatsächlich nicht bereit gewesen zu sein. Am Freitagabend war das Areal voll von Essensständen. Es grenzt fast an Überforderung und man muss mehrmals hingehen, allein um alles durchzuprobieren ;)
Wem das ganze Streetfood zu viel Chichi ist, kann auch, ganz bodenständig, im vorderen Bereich ein Nackensteak oder eine Bratwurst kaufen. Auch gibt es einen Stand mit gebrannten Mandeln, die frisch in einer Pfanne zubereitet werden und nicht als Massenware in der Auslage liegen.