Kategorie-Archive: Essen & Trinken

Die Ausspanne – Deutsche Küche im Traditionslokal

In Berlin ist das Angebot an internationaler Küche so riesig, dass man sich keine großen Gedanken machen muss, wo man als nächstes hingehen könnte. Aber was, wenn einen mal die Lust packt, gute, bodenständige, deutsche Küche auf dem Teller zu haben? Wir haben da einen Tipp: ab in die Ausspanne in Prenzlauer Berg, oder, genauer gesagt, in die Kastanienallee.

Bevor wir zum Essen kommen, erstmal etwas zur Geschichte der Ausspanne. Die Kastanienallee spielt da nämlich eine gar nicht mal so unwichtige Rolle. Die Familie Hauptmann, die die Ausspanne betreibt, blickt auf eine bereits 95-jährige Familiengeschichte in dieser Straße zurück. Und genau das nehmen Otto, Uwe und Maximilian Hauptmann in ihrem Restaurant in Form von Dekoration wie alten Blechschildern, Vasen und Bildern auf. Die Lampe über unserem Tisch zum Beispiel, gedenkt dem Urgroßvater, der in der Kastanienallee eine Fleischerei betrieb. 

Die richtige Umgebung für einen Abend mit gutbürgerlicher deutscher Küche hatten wir also schon mal gefunden, als nächstes wollten wir natürlich testen, ob das Essen genau so überzeugt. 

Deutsche Küche modern interpretiert in der Altberliner Schankwirtschaft Ausspanne

Als Erstes gab es einen kleinen Gruß aus der Küche. Wir bestellten Grauburgunder und, ganz klassisch, Bier zum Essen und überbrückten die Zeit bis zur Vorspeise damit, uns all die Deko in dem kleinen, gemütlichen Speiseraum anzusehen.

Da sowohl ich als auch meine Begleitung keine besonders guten Entscheidungstrefferinnen sind – schon gar nicht, wenn es ums Essen geht – bestellten wir zwei verschiedene Vorspeisen und teilten. Wir entschieden uns für einen gemischten Salat mit eingelegten Schwarzwurzeln und frischem, selbstgebackenem Zwiebelbrot. Der Salat schmeckte nicht nur sehr gut. Er sah, dank essbarer Blumendeko, auch noch besonders schön aus. Das frische, warme Brot passte perfekt dazu und hätte meiner Meinung nach gern auch noch mehr sein können, allerdings hätten dann vielleicht die noch kommenden Gänge nicht mehr reingepasst. Unsere zweite Vorspeise waren Rindermaultaschen mit Babyspinat, Birne und Bergkäseschaum. Die waren so gut, dass wir sie gerne auch bei den Hauptspeisen, als größere Portion, gesehen hätten. Genau wie unser Tischnachbar, der danach beim Bestellen auch fragte.

Welche Hauptspeisen haben wir gegessen?

Alternativ bestellten wir zum Hauptgang Zanderfilet und Kalbstafelspitz – und wir waren nicht enttäuscht. Das gebratene Zanderfilet mit Grauburgunder-Soße, Minz-Erbsen und Nussbutter-Stampf war nicht nur super zart. Die Zutaten waren von Küchenchef André Pilz auch perfekt aufeinander abgestimmt. Tafelspitz klang für mich und meine Begleitung bisher immer irgendwie langweilig und wurde von uns mit Essen konnotiert, welches man als Kind nicht mochte, trotzdem aber essen musste. Wir nahmen die Herausforderung an und siehe da: gebratener und gesottener Kalbstafelspitz mit Wurzelgemüse, Apfel und Bouillionkartoffeln überzeugte uns direkt. Ein traditionelles Gericht modern interpretiert. Genau darum geht es in der Küche der Ausspanne auch. An die Leber, die trotz der wechselnden Gerichte immer auf der Karte steht, haben wir uns dann doch noch nicht ganz rangetraut, sind uns aber sicher, dass wir uns beim nächsten Besuch auch davon überzeugen lassen können. 

Zum Abschluss gab es für uns noch eine Käseplatte und einen Mumpe-Schnaps als Absacker. Sehr gesättigt durften wir dann noch mit Uwe Hauptmann eine Runde durch die Räumlichkeiten drehen und uns viele spannende Geschichten zur Kastanienallee und dem Haus anhören.

Und wer sich, wie wir, nach einem Abend mit deutscher Küche kaum noch bewegen kann, der kann direkt ins angrenzende Hotel Kastanienhof einchecken und in einem der Zimmer ein Verdauungsschläfchen halten – umgeben von Malereien des historischen Berlins, Relikten aus vergangenen Zeiten und einer sehr gemütlichen Atmosphäre.

Fazit zur Ausspanne

Wir kommen sehr gerne wieder. Die Ausspanne können wir für einen gemütlichen Abend mit sehr leckerer deutscher Küche und freundlichen, aufgeschlossenen Mitarbeitern nur weiterempfehlen! Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir mit den Worten «Berlin, ick liebe dir och» von Restaurantleiter Uwe Hauptmann verabschiedet wurden. Wir haben wohl definitiv etwas gemeinsam!

GOOD TO KNOW
Atmosphäre
 | Gemütlich, urig und sehr gastfreundlich
Preisniveau | Hauptspeise 15-18 EUR, Wein 0,2l ab 5,40 EUR 
Besonderheiten | Ein Besuch ist wie eine Zeitreise durch die Berliner Geschichte

KONTAKT
Adresse | Kastanienallee 65, 10119 Berlin
Haltestelle | Tram Zionskirchplatz
Öffnungszeiten | Mo-So: 16.00-24.00 Uhr

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Night Kitchen – Die Top-Location aus Tel Aviv

Ein ganz besonderer Ort in Berlin, irgendwo in einem Hinterhof in Mitte, aber voller Stimmung und Herzlichkeit. Das Night Kitchen hat uns auf allen Ebenen überzeugt und wird auch euch einen tollen Aufenthalt bescheren. Es ist nicht einfach nur ein Restaurant, sondern eine Location für den ganzen Abend. Die Stimmung ist locker, international und so offen, dass euch gar nicht der Sinn nach einem Locationwechsel steht. Auch wenn das Drumherum uns begeistert hat, das Essen bleibt unser Highlight. Die israelische Küche hier geht weit über Hummus hinaus und kombiniert bekannte Zutaten so, das wir jedes Mal von Neuem mit einem breiten Grinsen da saßen. 

Israelische Esskultur im Night Kitchen

Wer im Night Kitchen isst, hat die Wahl zwischen vielen einzelne Speisen. Wie in Tel Aviv und überhaupt im Nahen Osten üblich, eignen sich die Gerichte perfekt dazu sie untereinander zu teilen. Das mit den drei Gängen ist hier zwar gelernt, aber auch nur, weil es die französische Küche vor ein paar Jahrzehnten so festlegte. Mir persönlich entspricht es viel mehr, wenn der Tisch voll mit unterschiedlichen Leckereien steht und man überall probieren kann. Es ist so viel kommunikativer und jeder kann so essen wie er möchte. Ein weiterer Vorteil: Es gibt keinen Futterneid!

Welche Gerichte stehen im Night Kitchen auf der Speisekarte?

Insgesamt stehen 20 Gerichte auf der Karte, die von der Größe her eine Mischung aus Vorspeise und Hauptspeise sind. Preislich liegen die Gerichte zwischen 4-23 EUR. Unser Tipp ist aber das „Dinner with Friends“ Menü, dass ab 38 EUR losgeht. Ihr sagt dem Service was ihr gerne mögt, was gar nicht geht oder ob ihr irgendwelche Allergien habt und erhaltet dann eine Art Überraschungsmenü aus der Karte. Genau das taten wir bei unserem Besuch im Night Kitchen auch. Auf unserem Tisch landeten:

  • Jakobsmuschel mit einer Fenchelcreme, Zwiebel und Chiliöl
  • Tomaten-Carpaccio mit Frischkäse, Oliven, Auberginenpüree und Basilikumöl 
  • Fenchelsalat mit frischer und frittierten Fenchel, Oliven und Kapern
  • Za’atar Salad mit Rindfleisch, Joghurt mit Za’atar (Gewürzmischung), roten Zwiebeln, Croutons und Chili
  • Slow-Cooked Short Ribs mit Honig und Blumenkohlsalat
  • Spring Chicken mit Zwiebelmarmelade, Chili, Salat und Walnüssen
  • Gegrillter Pulpo mit Sellerie und Meerrettichcreme
  • Tiramisu mit Blaubeerrum und Coffee Crumble
  • Night Cheesecake


Wenn ich jetzt sagen müsste, was mir am besten geschmeckt hat – ich wüsste es nicht. Es war alles auf den Punkt gegart, alles war aromatisch, alles war perfekt abgeschmeckt. Auch die restlichen Gerichte klingen so lecker, dass ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass hier irgendwas nicht schmeckt. Selbst das Brot zum Beginn, das eine Mischung aus Brioche und Rührkuchen ähnelt, begeisterte zusammen mit der Tahini-Butter.

Essen, Trinken, Quatschen, Feiern

Wir saßen direkt an der Bar an einem großen Holztisch, der sich um die Theke zieht und wurden begrüßt mit einem Shot. So macht man das in Tel Aviv, wurde uns gesagt. Weitere sollten über den Abend verteilt folgen. Dort vermischen sich Essen, Trinken und eine ausgelassene Stimmung. Niemand sitzt steif am Tisch und achtet auf die Etikette – nein, jeder feiert das Leben. Vielleicht schließen sich die beiden Sachen nicht aus, aber in hiesigen Restaurants geht es doch überwiegend ruhiger vor.

Wer also während oder nach dem Essen noch Lust auf Longdrinks und Cocktails hat, bleibt und trinkt einfach. Ähnlich wie das B.Horn in Neukölln, ist das Konzept darauf ausgerichtet dort zu bleiben und keinen Bruch durch den Wechsel zu einer Bar auszulösen. 

Israelischer Brunch am Wochenende 

Wie lässt sich ein Tag am Wochenende am besten beginnen? Genau, mit einem ausgedehnten Frühstück. Wer für seinen nächsten Brunch mal eine besondere Location aufsuchen möchte, ist jeden Samstag und Sonntag ab 11 Uhr herzlich im Night Kitchen willkommen. Ganz in Tel Aviv Manier müsst ihr nicht zum Buffet gehen und euch womöglich noch über Menschen ärgern, die denken sie würden die nächsten Wochen nichts mehr zu essen bekommen. Die große Platte mit verschiedenen Salaten und Speisen wird direkt zu euch an den Tisch gebracht. Dazu gesellen sich Pitabrot, Tahini und eingelegtes Gemüse. Schon der Anblick wird euch das Wasser im Mund nur so zusammenlaufen lassen. Für den größeren Hunger gibt auch ein größeres Brunchmenü, das zusätzlich noch eine der Hauptspeisen enthält. Wer sich für die Spring Chicken Pita entscheidet, dem sei der Tipp gegeben, dass ihr die Pitahälften zusammenklappen müsst. Man isst das Gericht praktisch wie eine Art Burger. Unser Dessert-Tipp: Die Peanut Butter Chocolate Truffles sind der Hammer! Und Freunde des schwarzen Wachmachers sollten unbedingt den Kaffee probieren. Der hat kaum Säure und schmeckt fantastisch. Da gute Laune und Lebensfreude fest in der DNA des Night Kitchen integriert sind, könnt ihr auch ohne Bedenken oder Scham bereits zum Brunch einen Cocktail genießen. Keine Angst, die hauen euch nicht gleich von den Beinen. Wie auch schon beim Dinner, sind wir vollends begeistert von der Frische, der Qualität, der Vielfalt und dem Geschmack des Essens. Das normale Brunchmenü liegt preislich bei 11 EUR, das große bei 18 EUR pro Person.  

Fazit zum Night Kitchen

Leider können die Fotos und auch die Worte nicht wiedergeben, wie die Atmosphäre im Night Kitchen tatsächlich ist. Für uns gehört das Restaurant aber nicht zuletzt genau wegen dieser besonderen Atmosphäre zu den Top-Locations in ganz Berlin. An diese ausgelassene und freie Stimmung muss man sich als Kind deutscher Etikette erstmal gewöhnen, aber nach ein paar Minuten fängt sie dich einfach ein. Dazu das hervorragende Essen, Freunde, Gespräche, gute Musik – Herz was willst du mehr?

Noch ein Tipp: Es gibt auch einen verhältnismäßig großen Außenbereich, der gerade an warmen Sommerabenden grandios ist. Zudem kann der obere Bereich für private oder auch Firmenevents gemietet werden. Weitere Infos erhaltet ihr direkt auf der Website.

GOOD TO KNOW
Atmosphäre
 | Stimmungsvoll, gemütlich, angenehmes Licht, perfekt für ausgedehnte Abende mit Freunden
Preisniveau | Speisen zwischen 4-23 EUR, Cocktail ab 8,50 EUR
Besonderheiten | Das ganze Night Kitchen ist eine Besonderheit für sich

KONTAKT
Adresse | Oranienburger Str. 32, 10117 Berlin
Haltestelle | S Oranienburger Straße
Öffnungszeiten | Mo-Fr: ab 17 Uhr, Sa-So: ab 11 Uhr (Ende ist täglich dann, wenn der letzte geht)

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Ngon Berlin – Asiatische Esskultur im Nikolaiviertel

Die meisten Berliner halten sich selten hier im Nikolaiviertel auf. Die Umgebung rund um den Alexanderplatz ist eher für seine Touristenmassen, als für gutes Essen bekannt. Wer sich vom Gegenteil überzeugen will, sollte den Weg ins traditionsreiche Nikolaiviertel wagen. In der Rathausstraße 23 wartet, unscheinbar und von außen leicht zu übersehen, ein Restaurant der anderen Art. Ein Fleck Entschleunigung und Entspannung, mitten in Berlin Mitte. Ein Besuch im Ngon.

Little Vietnam im Ngon Berlin

Bereits der Eingangsbereich lässt vermuten, dass dieser Vietnamese ein bisschen anders ist. Man stolpert nicht direkt in einen überfüllten, kleinen Raum, der mit Bambus geschmückt ist und nach Curry riecht. Sondern man wird von einem kleinen Gabenaltar und einem pompösen, mit roten Kugeln verkleideten Flur empfangen. Über ein Treppenhaus gelangt man in den ersten Stock, wo sich das geräumige Restaurant befindet. Der Besitzer erzählt uns, dass er auf diese Größe sehr stolz ist. Antike Möbel, bestückt mit bunten Kissen stehen auf den Fliesen, riesige Lampions hängen von der Decke. Pflanzen und Gewürze stehen in Regalen aus dunklem Holz. Berliner Hipstertum ist hier Fehlanzeige, auch Minimalismus und industriellen Charme findet man nicht.

Wir setzen uns an einen großen Tisch und blicken durch die Fensterfront direkt auf den Fernsehturm, der uns daran erinnert, noch in Berlin zu sein und nicht in Hanoi. Manager Minh bringt uns die Karte, die im Vergleich zu den meisten anderen vietnamesischen Restaurants sehr lang ist. Auf den ersten Blick sind vegetarische und vegane Alternativen rar, auf Nachfrage kann aber alles an die persönlichen Essensgewohnheiten angepasst werden.

Als Starter bestellen wir gefüllte Reispapierrollen mit Kräutern, Tofu und Hoisin-Soße, gedämpfte Reismehlrollen und Sojabohnenkugeln. Minh empfiehlt uns dazu den Hauswein aus eigener Produktion in Südafrika. Wir sind überrascht, als wir probieren. Vor allem die Soßen schmecken sehr intensiv und experimentell. Auch Geschmack und Konsistenz der Sojabohnenkugeln sind neu für uns und eine schöne Alternative für Vegetarier, die nicht immer nur Tofu essen möchten. Die Vorspeisen kosten alle knapp 6 Euro, was ich ein bisschen viel finde, für die Größe der Portionen.

Butterweicher Lachs und außergewöhnliche Soßen

Als Hauptspeise entscheiden wir uns für ein Special auf der Tageskarte, vegane Rippchen an Tamaridensoße aufgemischtem Gemüse und Reis, und ein gegrilltes Lachsfilet mit Ingwer-Chili-Soße, Mangosalat und Reis. Während wir auf das Essen warten erzählt uns Duy, dass er mit dem Ngon ein Stück echte Kultur nach Berlin holen möchte.

„Vietnam ist nicht nur arm, Vietnam kann mehr als Street-Food“,

sagt Duy und lacht.

Die Deutschen hätten sich so an das vietnamesische Curry gewöhnt, dass sie kaum noch etwas anderes probieren wollten. Das Ngon sei nicht experimentell, sondern traditionell. Das schmecken wir, als wir die Hauptgerichte probieren. Auch hier überzeugen uns die Soßen komplett und bei jedem Bissen überkommt uns das Gefühl, etwas vollkommen Neues zu schmecken. Der Lachs ist butterweich, die Komposition mit der Soße perfekt und das Gemüse knackfrisch. Im Gegensatz zu den teuren Vorspeisen bewegen sich die Preise für die Hauptgerichte zwischen 9 und 14 Euro, was für Qualität, Portionsgröße und Geschmack sehr moderat ist. Auch der hauseigene Rotwein ist ungewöhnlich lecker und definitiv zu empfehlen.

Desserts für Experimentierfreunde

Die Dessertauswahl ist übersichtlich. Wir entscheiden uns für etwas Traditionelles und etwas Bekanntes: einen Wasserkastanien-Cocktail auf Kokosmilch und gebackene Bananen. Duy hat recht, wenn er sagt, dass das Konzept seines Restaurants „schwierig“ ist, weil es Zeit braucht, Menschen an Geschmäcker zu gewöhnen. Auch wir haben Schwierigkeiten mit dem wackelpuddingartigem Cocktail. Die Wasserkastanien schmecken wie Litchis und harmonieren sehr gut mit der Kokosmilch. Das Gel allerdings kann uns nicht überzeugen und weil dieser Nachtisch eher ein Eis-Cocktail ist, würde ich ihn Experimentierfreunden an warmen Tagen empfehlen. Die gebackenen Bananen allerdings sind außergewöhnlich lecker und saftig-zart. Die Portion ist so groß, dass wir nicht einmal die Hälfte schaffen und auch beim Dessert scheinen 6 Euro angemessen. Der grüne Tee und der Kaffee, den wir zum Abschluss trinken, sind ebenfalls sehr lecker. Hier fällt die Liebe zum Detail besonders auf. Das Geschirr ist sehr schön und zu jeder Tasse Tee wird eine kleine Kanne gereicht.

Fazit zum Ngon Berlin

Ngon heißt übersetzt „lecker“, nach unserem Besuch würde ich es außerdem mit Herzblut übersetzen, und mit Wohlfühloase. Es fällt leicht, dort die Zeit zu vergessen. Die Atmosphäre ist warm und trotz der außergewöhnlichen Größe des Restaurants sehr gemütlich und entspannend. Für einen kleinen Imbiss ist das Restaurant die falsche Anlaufstelle. Wenn man allerdings die vietnamesisch-traditionelle Küche, fernab von Curry, geschmacklich und visuell erleben will, ist man hier genau richtig. Es lohnt sich, Gerichte zu bestellen, die einem fremd sind. Unbedingt nach vegetarischen und veganen Alternativen fragen, auch wenn diese nicht explizit auf der Karte stehen! Vietnamesisch kann man definitiv günstiger essen gehen, bis auf die etwas zu teuren Vorspeisen finde ich die Preise aber vollkommen gerechtfertigt und würde mich für das Ngon jederzeit wieder in den Touristentummel des Alexanderplatz-Umfeldes begeben.

GOOD TO KNOW
Atmosphäre
 | Gemütlich, großzügiger Innenraum, besondere und überraschende Einrichtung
Preisniveau | Hauptgericht 9-14 EUR, Wein 0,1 l ab 4,50 EUR
Besonderheiten | Asiatische Speisen, die sonst eher selten auf der Karte stehen

KONTAKT
Adresse | Rathausstraße 23, 10178 Berlin
Haltestelle | S+U Alexanderplatz
Öffnungszeiten | Mo-Fr: 12.00-23.00 Uhr 

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Oh Madriz – Spanische Ginsorten und leckere Tapas

Das Oh Madriz möchte uns in die 80er Jahre des Madrider Viertel Malasaña entführen. Heimat von Kreativität, Nachtleben und leckerem Essen. Klingt wie Kreuzberg, finden nicht nur wir. Die super sympathischen Betreiber Lisa und Miguel haben Deko und Musik speziell ausgesucht, einerseits eine Reminiszenz an Miguel’s Kindheit in Spanien und ein Schulterschluss mit dem Hier- und Jetzt in Kreuzberg.

Seit September 2018 finden man das Oh Madriz in der Dieffenbachstraße. Es gibt ein paar Tische draußen und recht viel Platz im Innenraum. Man kann auch an der Theke Platz nehmen und sich nebenbei aus der Auslage seine (kalten) Tapas zusammenstellen. Das dunkle Mobiliar und die dunkle Decke lassen den Raum erstmal etwas düster erscheinen, doch schaut man genauer hin gibt es überall bunte Überraschungen, wie z.B. die Schuhwand, die Comicstrips an der Bar und das ganz in rot gehaltene Mini-Separee, welches durch einen Vorhang vom übrigen Gastraum abgetrennt ist.

Es wird aufgetischt – Was steht im Oh Madriz auf der Speisekarte?

Nach einem kurzem Plausch darüber was wir uns heute schmecken lassen wollen, geht es bald schon Schlag auf Schlag und die Speisen fliegen nur so aus der Küche, so dass es unser kleiner Tisch kaum noch schafft. Es gibt Tapas, kalt wie warm, und dazu gönnen wir uns erst ein leckeres Madriz Bier und später noch einen Gin Tonic. Die Karte bietet spanische Klassiker und ein paar Gerichte die wir noch nicht kennen und somit natürlich ausprobieren müssen. Es gibt, in keiner besonderen Reihenfolge sondern quer durcheinander:

  • Oliven,
  • Brot mit Aioli, die es ordentlich in sich hat,
  • gegrillte Languste, 
  • Ensalada Rusa (hausgemachter russischer Salat nach spanischer Art mitBrotstückchen „Picos Andaluces“),
  • Morcilla ibérica (Blutwurst),
  • Ziegenkäse aus dem Ofen, 
  • Pa amb tomàquet (Tomatenbrot),
  • die Iberische Platte bestehend aus Pata Negra (durch Eichelfütterung besonderer Schinken aus derExtremadura), Salchichón (Salami), Chorizo, Lomo-Lende und Manchego Käse. 

Die Preise für die Tapas liegen zwischen drei und fünf Euro. Die Platte kostet 14 Euro. Raus stechen für uns die Blutwurst, die sehr würzig ist und in gebratenem Zustand sehr viel weniger Überwindung braucht als roh, und der Ziegenkäse aus dem Ofen, der auch wunderbar schmeckt. Von der Languste bleibt leider nach dem Auseinanderfrimmeln nicht mehr soviel übrig, so dass es für zwei Leute eher nur ein Happs ist. Die Wurst (+Käse) Platte schmeckt auch gut, und man merkt, dass hier Qualität am Start ist, nur hätten wir uns ein bisschen weniger Öl darauf gewünscht, damit der feine Geschmack nicht überdeckt wird. Die hier aufgelistete Auswahl macht zwei Personen dicke satt und ist natürlich, wie üblich bei Tapas, toll zum Teilen.

Neben spanischen Weinen, gibt es auch einige spanische Ginsorten

Auf der Karte finden sich auch 14 verschiedene Gin Tonic Mischungen. Wir wählen den Pinktonic, mit Gin aus der Extremadura (leichter Kirschgeschmack) und Minze und den Mahon, mit Menorca Gin und Limette. Beide schmecken gut und sehen im Schummerlicht der Kerze auch noch gut aus. Wein aus Spanien, allen voran der Hauswein „Heiliger Gral“ (Tempranillo Extremadura), gibt es natürlich auch, das 0,15l Glas zu 3,80 Euro und die Flasche für 18 Euro.

Fazit zum Oh Madriz

Im Oh Madriz schmeckt man, dass die Inhaber hier ein Herzensprojekt am Start haben. Die Gäste werden herzlich willkommen geheißen und es ist gemütlich. Viele Zutaten werden direkt aus Spanien bezogen und die Qualität und das Angebot passen.

GOOD TO KNOW
Atmosphäre
 | locker & gemütlich
Preisniveau | 3,00 – 5,00 EUR pro Tapas
Besonderheiten | Spanische Ginsorten

KONTAKT
Adresse | Dieffenbachstraße 36, 10967 Berlin
Haltestelle | U Schönleinstraße
Öffnungszeiten | Mo-Mi: 18.00 – 24.00 Uhr, Do: 18.00 – 1.00 Uhr, Fr-Sa: 18.00 – Open End

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Mae Charoen Thai Imbiss – Das beste Thai-Food außerhalb der Thai-Wiese

Es gibt zwar einige ganz nette Thai-Restaurants in Berlin, aber die echten Aromen der Thai-Küche findet man eigentlich nur im Thai-Park bzw. im Preußenpark. Eigentlich. Wenn da nicht dieser kleiner Laden auf der Sonnenallee wäre. Der Mae Charoen Thai Imbiss bringt den Geschmack Thailands nach Berlin, authentisch und nicht eingedeutscht.

Der Mae Charoen Thai Imbiss beamt dich für einen Abend nach Thailand

Es ist einiges los als wir an einem Montagabend vor dem kleinen Thai Imbiss stehen. Einige essen auf den kleinen Bänken auf dem Bürgersteig, die nächsten warten auf ihre bestellten Gerichte und wiederum andere stehen in der Schlange, um ihre Speisen zu ordern. Es scheint sich rumgesprochen zu haben, dass Mae Charoen ziemlich geiles Thai-Food anbietet. Die Speisekarte ist auf einer großen Tafel direkt im Imbiss selbst zu finden. Wer kein Fleisch mag, kann sich viele Gerichte auch mit Tofu bestellen. Ob das dann am Ende auch wirklich vegan ist, möchte ich jedoch bezweifeln. Irgendwo wird sich bestimmt ein Tropfen Fischsauce verbergen. Die Preise sind zudem recht günstig. Die Suppen liegen bei 3,50 EUR, die meisten Hauptgerichte zwischen 6,00 – 8,00 EUR.

Das Highlight: Die Tom Yam Gung Suppe

Weil mir die Tom Yam Suppe in Thailand wohl nach nachhaltigsten im Gedächtnis geblieben ist, kam ich nicht umhin mir genau diese auch zu bestellen. Ich wollte diesen einzigartigen leckeren Geschmack wieder haben, den ich bislang in keinen Thai-Restaurant in Berlin gefunden hab. Mae Charoen gab ihn mir und versetzte mich sofort zurück zum Taling Chan Floating Market. Die Suppe, die so unspektakulär aussieht, ist geschmacklich einfach der Knaller.

Zu der Suppe haben wir uns noch ein Reisgericht mit Gemüse, Hühnchen und Sojasoße bestellt. Was mich hierbei leider nicht wirklich überzeugte, war das Fleisch. Es war mir schlicht und ergreifend zu trocken. Dafür kamen auch bei dem Gericht wieder die feinen Gewürze und Aromen zum Vorschein, die ich mit Thai-Food verbinde.

Fazit zum Mae Charoen Thai Imbiss

Auch wenn es wegen dem Fleisch Abzüge in der B-Note gibt, ist der kleine Thai Imbiss unbedingt empfehlenswert. Wer die Thai-Küche liebt und auch schon mal in Thailand in den ganzen Straßenküchen gegessen hat, wird die Gerichte von Mae Charoen ins Herz schließen.

Aleppo Supper Club: So schmeckt die Levante Küche!

Die Levante Küche fasziniert mich seit einiger Zeit. Allein das Spiel mit den Gewürzen ist bemerkenswert, da sie doch von Hause aus deutlich vielfältiger ist als es die heimische Küche bei uns vermag. Der Aleppo Supper Club serviert syrische Spezialitäten. Dass es sich um ein Projekt von Geflüchteten handelt, möchte ich hier nur beiläufig erwähnen. Der Aleppo Supper Club ist übrigens auch primär auf das Catering von Events, Hochzeiten oder andere besondere Anlässe spezialisiert.

Wohlfühlessen im Aleppo Supper Club

Vor einiger Zeit haben wir eher zufällig in geselliger Runde Samer kennengelernt. Ihm gehört das kleine Restaurant in der Rigaerstraße 58. Mit viel Stolz erzählte er uns von seiner Location und so machten wir uns neugierig auf die Küche etwa zwei Wochen später auf den Weg.

Das Bistro-Café verfügt wirklich nur über wenige Sitzplätze. Mit einer Gruppe, die mehr als vier Personen umfasst, wird es schon schwierig. Wir nutzen den noch warmen Oktoberabend und nehmen draußen Platz.

Kabsa, Sanbusak & Magluba – Whaaat?!

Die handgeschriebene Speisekarte erklärt zum Glück, was die uns noch unbekannten Gerichte beinhalten. Es stehen auch noch einige weitere Speisen auf der Karte, aber die Portionen sind groß und so beschränken wir uns auf die Genannten plus Hummus und Shakshuka.

Hummus ist sicherlich jedem von euch ein Begriff, aber wie so oft gibt es auch beim Hummus große Unterschiede. Im Aleppo Supper Club ist der Hummus nicht nur unfassbar cremig, sondern zusammen mit den Granatapfelkernen auch richtig lecker. Wer noch nie Hummus gegessen hat, ist hier definitiv an der richtige Adresse!

Weiter geht es mit dem nächsten, mittlerweile durchaus bekannten Gericht: Shakshuka. Ein paar Mal hatte ich es schon gegessen, aber das Shakshula hier ist jetzt meine absolute Nummer 1. Warum? Es ist die Würzigkeit, die Aromen, die den Unterschied machen. Zudem wird das Gemüse recht grob geschnitten hinzugefügt, während ich es bislang eher püreeartig vorfand. Auch wenn ihr bei eurer Auswahl nicht viel falsch machen könnt, das Shakshuka kann ich euch wärmstens empfehlen.

Kommen wir zu den drei Unbekannten. Sanbusak (Samosa ist der geläufigere Begriff) sind kleine frittierte Teigtaschen, in unserem Fall mit Käse gefüllt. Ursprünglich diente das Gericht häufig dazu, das Resteessen nicht nach eben solchem aussehen zu lassen. Gerichte des Vortags wurden in die Teigtaschen gefüllt und schwuppdiwupp erhielt man ein neues. Die vier Stück könnt ihr super als Vorspeise nutzen und euch teilen.

Kabsa und Magluba waren völlig neu für mich. Beide Speisen haben Reis als Basis, der aber nicht so schnöde weiß daher kommt. Eigentlich mag ich Reis gar nicht so gerne, aber so aromatisiert und gewürzt, steigt er in meiner Beliebtheitsskala weit nach vorne.

Während Kabsa mit Gemüse, Mandeln, Rosinen und speziellen Gewürzen gereicht wird, kommt Magluba mit Auberginen, Mandeln und Cashewnüssen daher. Die eigentlich einfachen Gerichte, erwärmten mein Herz und erfreuten meine Geschmacksknospen.

Süßer Mozzarella als Nachtisch

Die Überraschungen sollten nicht enden. Als wir uns, eigentlich schon gut gesättigt, doch noch für ein Dessert entscheiden, wählen wir den Mix aus verschiedenen Süßspeisen. Mit dabei ist ein süßer Mozzarella (original heißt das Gericht Halawet al Jibben). Die Speise, so erzählt man uns, ist vor allem in der syrischen Stadt Hama sehr beliebt. Zusammen mit Gries, Zucker, einer Puddingfüllung (Ashta) und einigen weitere Zutaten entsteht die leckere Süßspeise. Ebenso mega fand ich die kleine baiserartigen Kekse, die aus Kichererbsenmehl und Zucker bestehen. Klingt nicht so aufregend, ich weiß, geschmacklich aber eine feine (und süchtig machende) Sache!

Fazit zum Aleppo Supper Club

Die Küche aus dem Nahen Osten ist mehr als einfach nur Falafel. Es gab kein Gericht, das mir nicht entzückte. Zwar stehen auch Fleischgerichte auf der Karte, vieles ist aber vegetarisch oder vegan, was mir einfach total entgegen kommt. Zudem freue ich mich stets über neue kulinarischen Eindrücke und Einflüsse. Wer jetzt genauso neugierig geworden ist oder mal ein neues Catering ausprobieren möchte: hier geht es zur Website.

Brinner im Skykitchen – Das neue Genussformat in der Sterneküche

Das Restaurant Skykitchen im Vienna House Andel’s Berlin gehört zu den Top-Adressen am Berliner Gastro-Himmel. Ein Michelinstern und 16 Gault Millau Punkte sprechen für sich und für den Chef de Cuisine Alexander Koppe. Für alle echten Berlin-Fans gibt es noch ein extra Schmankerl dazu, denn vom 12. Stock aus hat jeder Gast einen unvergleichlichen Blick auf den Berliner Fernsehturm. Für das i-Tüpflechen sorgt Restaurantleiterin und Maitre des Jahres 2017 Barbara Merll, die uns mit ihrer Herzlichkeit den Aufenthalt nochmals versüßte.

Neu in der Sterneküche: Das Brinner im Skykitchen

Brinner? Wer jetzt an die naheliegende Mischung aus Breakfast und Dinner denkt, liegt goldrichtig. Von 15-19 Uhr könnt ihr euch etwa 1x pro Quartal mit allen Sinnen verwöhnen lassen. Zu jedem Brinner lädt sich Koppe einen Sternekoch oder -köchin als Gast ein. Zusammen wird ein 6-Gänge-Menü kreiert, wobei jeder „seine“ eigenen drei Gänge vorstellt. Dieses Mal war Steffen Szabo vom Restaurant Esszimmer dabei.

Ein weiteres Highlight ist natürlich die Champagner-Flatrate. Keine Angst, alles bleibt stillvoll, wir sind schließlich in einem Sterne-Restaurant und nicht im Backstagebereich eines Nobelclubs. Trotzdem ist es ein ganz angenehmes Gefühl, wenn man sich einfach so noch ein zweites oder drittes Glas des feinen Getränks ordern kann, ohne vorher einen Blick in den Geldbeutel werfen zu müssen. Wer jedoch lieber einen passenden Wein vorzieht, lässt sich an einer eigens aufgestellten Weinstation etwas empfehlen. Spannend ist die Auswahl an osteuropäischen Weinen, die wir sonst kaum irgendwo auf der Karte sehen.

Diese Gerichte kreierten Steffen Szabo und Alexander Koppe fürs Brinner

Wir fangen weiter vorne an – denn alles geht los, natürlich, mit einem Gläschen Champagner und der Begrüßung durch Restaurantleiterin Merll. Aus einer Fülle an verschiedenen Brotsorten, lassen wir uns ein Brotkörbchen nach Wahl zusammenstellen. Auch wenn es in Berlin wirklich hervorragende Bäckereien gibt, das Team vom Skykitchen produziert die Brotwaren allesamt selbst. Mein erstes Highlight war die Butter, die nicht nur knallrot war, sondern geschmacklich echt beeindruckte. Dafür zuständig war einzig und allein ein reduzierte Rote-Beete-Saft, der mit der Butter vermengt wurde. Sensationell!

Eine kulinarische Begrüßung durch Steffen Szabo

Steffen Szabo ist jüngster Sternekoch in Bayern und zeigt sein Können regulär in seinem Gourmet-Restaurant Esszimmer in Coburg. Zum Brinner präsentierte er uns eine Fjordforelle mit einem Duett aus Paprika und Tomate. Dass der Garpunkt perfekt getroffen war, brauche ich wohl nicht separat zu erwähnen.

Weiter geht es mit einer Variation aus Ei, Sellerie und meinem geliebten Trüffel. Am spannendsten fand ich bei dem 2. Gang aber den Sellerie, der zwar in der veganen Küche durchaus häufiger mal Verwendung findet, aber gemeinhin doch eher als Suppengemüse abgestempelt wird. Hier präsentierte sich das Gemüse in unterschiedlichen Konsistenzen und zeigt, dass es viel mehr kann als Suppen zu aromatisieren.

Den Hauptakt übernimmt Alexander Koppe

Der Chefkoch des Hauses zeigte sein Können in den nächsten drei Gängen und ohne zu viel vorweg zu nehmen, aber sie flashten uns komplett. Sowohl der schwarze Seehecht als auch das Kalbsfilet waren dermaßen lecker, dass ich am liebsten noch zwei Mal Nachschlag genommen hätte. Die Aromen waren toll abgestimmt und das Spiel mit den Konsistenzen ließ uns wieder ein mal in den 7. Kulinarik-Himmel schweben.

Der vierte Gang kombinierte Fleisch mit Fleisch, denn wer meint, die goldene Kugel sei etwas Kartoffeliges, irrt. Darin versteckte sich ein gegarter Ochsenschwanz, der innen an Pulled Pork erinnert. Zusammen mit den Steinpilzen, der Schwarzwurzel und den Vogelbeeren (ja, man kann sie wohl essen) das Highlight des Nachmittags.

Gang Nummer 5 wahr sozusagen Teil 1 des Dessertgangs. Es präsentierte sich Appenzeller Käse, gebettet auf gemahlenen Haselnüssen und umringt von kleinen Brombeerakzenten.

Steffen Szabo zauberte zum Abschluss eine Creme aus weißer Schokolade und Beete

Der junge Sternekoch zauberte aus Himbeeren, weißer Schokolade und Beete eine herrliche Triologie auf den Desserteller. Mit dabei war eine Creme aus weißer Schokolade und Roter Beete, die mich, wie schon die Butter zu Beginn, völlig überraschte. Die feinen Aromen aus der reduzierten Beete zusammen mit der Cremigkeit und Süße der weißen Schokolade – das war schon echt großes Kino und ein toller Abschluss.

Fazit zum Brinner im Skykitchen

Mit 199 EUR ist es vielleicht kein ganz so günstiges Vergnügen, aber es lohnt sich. Euch fehlt es an nichts und ihr könnt euch 4 Stunden lang vollkommen dem Genuss hingeben. Die Speisen sind sensationell lecker und auch wenn die Gastköche wechseln, bin ich mir sicher, dass es bei den folgenden Events nicht anders sein wird als bei uns. Die Uhrzeit ist zunächst etwas ungewohnt, daher empfiehlt es sich das Mittag nicht ganz so üppig ausfallen zu lassen oder einfach spät zu frühstücken. Dafür seid ihr früh wieder zuhause und könnt am Sonntagabend noch ganz entspannt zu hause weiter chillen oder den Tatort schauen. Sobald das nächste Brinner steht, findet ihr alle Infos auf der Website. 

Kreuzberger Himmel – Spezialitäten aus Syrien

Der Kreuzberger Himmel ist voll. Der volle Himmel hat eine Hausnummer und liegt an der Yorckstraße direkt neben St. Bonifatius. Er hängt voller Geigen, jeder Tisch ist besetzt. Neu eintreffende Gäste schauen sich ratlos um, ein großer schlanker Mann mit Brille und schal ruft: „Nicht wegschicken! Wir werden es möglich machen.“ Neulich gab es im Hinterhof Catering für den Erzbischof.

Der Kreuzberger Himmel ist mehr als nur ein Restaurant

Wir werden es möglich machen. Diesen Satz lebt Andreas Tölke, der Himmelsvorstand. Andreas ist Mitglied bei Be an Angel e.V.. Dort finden Menschen wie Dia, Jawed, Jamshid und Yazan, die aus ihrer Heimat hierher geflüchtet sind, Unterstützung, sachlich wie menschlich. Das Kernteam um Andreas bilden derzeit fünf Festangestellte, es gibt vier Azubis und sechs schulbegleitende Praktikanten. Im Kreuzberger Himmel zu arbeiten, bedeutet Ausbildungsplatz, bedeutet Arbeit, bedeutet Sicherheit.

Man könnte viele Worte über das besondere Ambiente des Lokals verlieren, könnte zum Beispiel die Kirchenbänke erwähnen, auf denen Gäste sitzen, oder die auffallend modernen Deckenleuchten und fein ausgewählten Fotografien ringsum (eine temporäre Ausstellung, ein Teil des Konzepts). Durchaus erwähnenswert wäre Herr Müller, die französische Bulldogge, der sich mal hier, mal da unter einem Tisch niederlässt und den gesamten Abend über liebevoll einen blauen Luftballon in der Schnauze trägt. Man könnte betonen, wie schlicht und schön und kontrastreich und harmonisch alles wirkt, und wie man sich nach einiger Zeit unweigerlich ein kleines bisschen besonders zu fühlen beginnt.

Syrische Küche – Wir testen uns durch neue Gerichte

Aber das wollen wir jetzt nicht, uns geht es ums Essen, nur dafür sind wir hier. In der Küche herrscht Othman, der in seiner Heimatstadt Damaskus 32 Angestellte unter sich hatte. Was erwartet uns? Syrische Küche = Hummus und….? Wir wissen so wenig. Man weiß so wenig. Andreas erzählt: „Die syrische Küche ist nicht exotisch, sie ist fein. Wir bieten levantinische Küche, das bedeutet Einflüsse aus Israel, dem Libanon, Saudi-Arabien. Granatapfel und Aubergine bilden den roten Faden. Was glaubt ihr, die kommen hier an, und überall gibt es: Kartoffeln! Othman ist kein Koch. Er ist Eiskunstläufer, Künstler, Dirigent.“

Das Stück beginnt…

DER GRANATAPFEL KÜSST DIE AUBERGINE

Regisseur: Othman. In den Hauptrollen: Der Reis, die syrische Kartoffel, paart sich mit Loomi (sprich: Lumi), der „schwarzen Zitrone“, die mit ihrer säuerlichen Frische unverkennbare Akzente setzt.

Hummus, oft als gewöhnliche Nebenrolle abgestempelt, ist hier im Kreuzberger Himmel besonders cremig und tut sich dadurch aus den gemischten Vorspeisen hervor. Wenngleich, seine Nebenbuhler stehen ihm in nichts nach – M ́Tabal befriedigt das Verlangen nach Aubergine, Tahinsauce und Zitrone, Baba Ganoush überrascht mit Granatapfel. Die grünen Bohnen mit Koriander, Tomate und scharfem Paprika heißen Fasuela und schmecken so melodisch wie ihr Name klingt.

Auftritt Frikeh: dem deutschen Gaumen eher unbekannt, lernen wir unreif geernteten, angerösteten Weizen kennen. Er verbrüdert sich mit abgebrühtem Lammgeschnetzelten, welches einst mitsamt Lorbeer, Zwiebeln und Kardamom gekocht und mit Cashews und Mandeln gegrillt wurde. Schon während seines Auftritts fragt man sich, ob es hoffentlich noch mehr von seiner Sorte gibt.

Im Hauptakt ein Dreikampf

Sheik al Meshi, das „Gericht der Könige“, zeigt sich in Form mit Lammhack gefüllter Zucchini, großzügig bestreut mit Pinienkernen. Seine Geheimwaffe ist ganz klar die ungewöhnliche Joghurtsauce, in die es sich bettet.

Das Heer der Artischoki kommt schwer beladen mit Paprika, Zwiebeln, Champignons und Tomaten, kein gänzlich neuer Geschmack, wobei die Üppigkeit der Artischockenböden der Figur Substanz verleiht.

Nun betritt Sajade die Bühne. Das gebackene Fischfilet, sauer und scharf gewürzt, verhält sich weitgehend unauffällig, jedoch – sein Begleiter! Der Reis! Wie macht er das?! – duftet verheißungsvoll, nach Zimt, nach Kardamom, nach 1001 Nacht – und schmeckt: wieder anders…

An diesem Punkt muss das Orchester angesprochen werden, ohne welches das Stück nur halb so seelenvoll wäre. Das Allerschönste am Orchester ist, dass es mit seiner Musik die ur-deutsche mit der levantinischen Seele versöhnt: libanesischer Wein und Andechser Klosterbräu im Duett vereint. Dies ist nicht nur möglich, es ist herrlich.

Eine kleine Hörprobe:

Chateau Ksara (Libanon, Blanc de Blanc 2016)
Clos St.Alphonse 2014 (Libanon, Chateau Ksara, Bekaa-Ebene)
Cuvée de Printemps 2016 (Libanon, Chateau Ksara, Bekaa-Ebene)
Clos de Cana, Pinot Noir 2009 (Ras el Harf, Libanon)

Etwas Süßes zum Schluss

Im finalen Teil geht es nur noch um Vereinigung, um Milde, um den Schmelz auf unseren Seelen. Wir werden gebeten, einzutauchen in die Arme der Madlouka, die uns mit Rosenwasser und Pistazien willkommen heißt. Auch Harisa macht glücklich, mit ihrer schweren süßen Creme auf einem feinen Bett aus Nuss, das von gewöhnlichem Marzipan so wunderbar weit entfernt ist wie Damaskus von der Yorckstraße… Es fällt der Vorhang mit arabischem Mocca und, selbstredend, Kardamom.

Fazit zum Kreuzberger Himmel

Wie herrlich der Wein schmeckt, wie anregend das Zitronenaroma, und wie süß die Creme auf der Harisa. Ach komm, noch ein Bier… Fast könnte man vergessen, dass hier vier verschiedene Religionen nebeneinander arbeiten, das hier Menschen versuchen, fernab der Heimat Fuß zu fassen. Dass diese Menschen oft unfreiwillig und unter horrenden Bedingungen geflüchtet sind, Familien und Freunde zurücklassen mussten. Sich hier den deutschen Gepflogenheiten, dem deutschen Wetter, der deutschen Bürokratie (den deutschen Kartoffeln..) anpassen, wenn nicht gar unterwerfen müssen. Andreas und die Menschen bei Be an Angel e.V. Geben nicht nur Rat beim Asylantrag, sie geben 1:1 Menschlichkeit. Doppelter Boden. Und, ist es okay, dass man all das vergisst? Vielleicht. Ein bisschen, nur für heute Abend. Man schiebe es auf den guten Wein.

Anm.d.Red.: Unbedingt reservieren!

Das Team vom Kreuzberger Himmel ist darüber hinaus für den Publikumspreis beim Social Impact Award nominiert. Wer sie unterstützen möchte, kann hier abstimmen.

COPYRIGHT Fotos: © Nils Hasenau

Transit Restaurant – Ein südostasiatischer Tapas-Traum

Das Transit Restaurant gibt es sowohl in Friedrichshain als auch in Berlin Mitte. Die Küche vereint Gerichte aus Südostasien, insbesondere aus Thailand und Indonesien. Im Transit werden vor allem asiatische Tapas gereicht. Wer damit jedoch so gar nichts anfangen kann, findet euch ein paar wenige große Speisen auf der Karte. Das Restaurant ist stets gut besucht. Wer sicher gehen möchte einen Platz zu erhalten, sollte auf jeden Fall reservieren.

Das Transit und ein Tisch voller asiatischer Tapas

Es ist mitten in der Woche, wir sind mit lieben Freunden verabredet. Das Transit in Mitte ist komplett ausgebucht. Nur noch drei reservierte Tische sind frei, wovon einer uns gehört. Wir hoffen auf den Platz am Fenster und haben Glück. Die Bestellung läuft über einen langen Zettel aus dünnem Papier, worauf wir die Nummern unserer Tapas eintragen. Obwohl die Karte im Prinzip fast nur Speisen mit Fleisch oder Seafood enthält, so lassen sich eigentlich alle Gerichte auch mit Tofu bestellen. Dazu genügt eine Notiz auf dem Bestellzettel. Eine Schale Nudeln oder Reis liegt bei 1,00 EUR, die Tapas kosten pro Schale 3,50 EUR.

Welche Tapas haben wir im Transit gegessen?

Es soll nicht lange dauern und unser Tisch füllt sich mit einer Vielzahl an asiatischen Tapas. Obwohl ich euch sonst oftmals sehr genau durch unser Menü durchführe, würde es in diesem Fall wohl einem Roman gleich kommen. Wer eine Empfehlung möchte: Meine Lieblinge sind nach wie vor der grüne Papaysalat (Nr. 07) und ein gelbes Curry Tofu mit Süßkartoffeln (Nr. 18). Neu für mich entdeckt hatte ich dieses Mal die knusprigen Rollen mit Gemüse, Tofu und Limettensauce (Nr. 02). Aber wir hatten auch bei allen anderen Speisen (mit und ohne Fleisch) nichts auszusetzen. Je nach Hunger, reichen etwa 3-4 Tapas plus eine Schälchen Reis oder Nudeln.

Nichts für Ruhesuchende

Das Transit ist eigentlich immer gut gefüllt, gerade in den Abendstunden. Aber auch mittags zum Lunchen wird es schnell voll in der Location in Mitte. Entsprechend ist die Lautstärke im Innenraum. Ihr könnt euch noch unterhalten, aber wer ein ruhiges Abendessen mit seinem Schatz verbringen möchte, findet woanders eher sein Glück.

Der Service hat manchmal so seine Schwächen, aber geht auf die Jungs und Mädels einfach zu und sagt, was ihr wollt. Freundlich waren sie auf jeden Fall, es ist wohl eher zu dunkel und zu viel los. Wir hatten 16 Tapas und wenn jeder Tisch eine solche Anzahl bestellt, stelle ich mir das in der Küche in Hochphasen auch nicht ganz so einfach vor.

Fazit zum Restaurant Transit

Das Essen im Transit hat uns super geschmeckt und ich stehe nach wie vor auf Gerichte in Tapasform. Gerade wenn man mit Freunden unterwegs ist, ist es einfach toll zu teilen und so in den Abend zu starten. Aber wie eingangs erwähnt, würde ich auf jeden Fall reservieren.

Restaurant Christopher’s: Fine Dining, 360 Weine & 130 Gins*

Anzeige | Nach dem das damalige Restaurant Schwein im letzten Jahr in der Elisabethkirchstraße schließen musste, hat es Anfang 2018 ein neues Zuhause gefunden. David Monnie und Christopher Kümper machten rüber in den Westen und öffneten ihr altes, neues Restaurant in der Nähe vom Savignyplatz in Charlottenburg. Einige Zeit später wurde aus dem Restaurant Schwein, das Restaurant Christopher’s.

Das Restaurant Christopher’s: Fine Dining, Wein & Gin

Mit diesen drei Begriffen lässt sich das Restaurant Christopher’s wohl am besten zusammenfassen. Auch wenn der ehemalige Name des Restaurants es vermuten lässt, so werden dort deutlich mehr Gerichte angeboten als nur welche vom Schwein. Aber das wird euch beim Lesen des Artikels sicherlich auffallen. Der Fokus der Karte liegt klar auf regionalen und saisonalen Zutaten. Wer nicht à la Carte essen möchte, bestellt sich einfach das 4- oder 5-Gang-Überraschungsmenü (65,00 EUR/ 75,00 EUR).

So lange es die Temperaturen hergeben, könnt ihr übrigens ganz wundervoll draußen sitzen. Die Mommsenstraße liegt in einer dieser schönen Ecken mit tollen Altbauhäusern und großen Bäumen. Aber auch drinnen erwartet euch ein angenehm modernes Interieur, das Ruhe und Gemütlichkeit ausstrahlt.

Welche Gerichte erwarten euch?

Auch wenn die Karte übersichtlich gestaltet ist, nutzen wir die Chance und wählen das Überraschungsmenü. Schon der Start ist mit den bunten Gemüsechips ein echtes Highlight, vom Erscheinungsbild genau so wie vom Geschmack her. An solchen Details kann ich mich wie immer sehr erfreuen! Mein Highlight war das Salatblatt, dass zusammen mit Parmesan getrocknet wurde.

Die erste Vorspeise ist das Rindertatar, das auf einem Sauerteigknäckebrot mit eingelegtem Gemüse serviert wird. Dazu erhalten wir eine Gazpacho, die sich ganz samtig auf der Zunge anfühlt. Das Spiel mit den Konsistenzen erfreut uns schon mal sehr. Auch habe ich lange nicht mehr ein so schön angerichtetes Tatar vor mir gehabt.

Ja, Aussehen ist nicht alles, auch beim Essen nicht. Aber was uns in der zweiten Vorspeisenrunde präsentiert wird, ist ein echter Hingucker, oder? Wen wundert’s – auch die inneren Werte überzeugen uns. Angefangen von der grasgrünen „Kohlroulade“, die gefüllt mit Zander und Blutwurst ist. Klingt nach einer schrägen Kombi? Keine Sorge, ist super lecker.

Wenn Christopher Kümper seine Speisen in der Küche ausheckt, kann auch eigentlich nur etwas Leckeres dabei rauskommen. Nicht umsonst wurde er im Sommer 2017 von den Berliner Meisterköchen als Aufsteiger des Jahres gekührt.

Zurück zu den drei kulinarischen Schönheiten. In der Mitte erwartet uns neu interpretierter Caesar Salad, bei dem mich vor allem die Zartheit des Hühnchen fasziniert. Und unter dem Schachbrettmuster verstecken sich Landeier und Hühnerklein, das schön würzige Aromen mitbringt.

Frischer Lachs und eine Schlichtheit, die begeistert

Der Abend ist vorangeschritten, draußen ist es dunkel geworden, aber unsere Neugier auf die nächsten beiden Gänge ist ungebrochen. Dass Kümper nicht nur die aufwendigen, sondern auch die reduzierten Gerichte beherrscht, zeigt sich am Fang des Tages, dem Lachs. Eine fantastische Qualität und erneut das Spiel mit den Konsistenzen, die von knusprig bis samtig reichen. Davon hätte ich sofort noch einen zweiten Teller essen können. ;)

Gurke & weiße Schokolade im Dessert vereint

Mut muss man haben, dann wird er meistens auch belohnt. Was uns da im Restaurant Christopher’s aufgetischt wurde, habe ich zumindest in der Kombination noch nirgends gegessen. Ein Mix aus Baiser, weiße Schokolade, Creme, Dillblüten, Wachholder und den besagten Gurken so zu kombinieren, das ein harmonisches Aroma entsteht, ist schon ziemlich cool – chapeau! Das Dessert ist wunderbar leicht, cremig, knackig, süßlich und erfrischend.

Kein Hunger, aber Lust auf einen Drink?

Neben der hervorragenden Küche, ist die Auswahl an verschiedenen Weinen und die 130 Ginsorten das Aushängeschild des Restaurant Christopher’s. Wer also einfach nur ein gutes Glas Wein, einen Longdrink oder einen Cocktail genießen möchte, ist dank des Bistronomy-Konzepts herzlich willkommen.

Rote, weiße, alte, süße Weine – am besten ihr lasst euch einen tollen Wein empfehlen. Gleiches ist ratsam im Hinblick auf die vielen Ginsorten. Spannend sind vor allem die vielen deutschen Ginproduzenten, die auf der Karte stehen. Der große Rest ist ebenso nach dem Herkunftsland sortiert. Wer mit Gin nicht so viel anfangen kann: auch die restlichen Spirituosen sind keinesfalls von der Stange.

Fazit zum Restaurant Christopher’s

Das Restaurant Christopher’s wurde bereits mit 15 Gault-Milleau Punkten ausgezeichnet und glaubt man Branchengerüchten, so steht ein Michelinstern wohl in Aussicht. Auch abgesehen von diesen Auszeichnungen, hat uns das Restaurant Christopher’s schwerst begeistert. Für einen echt fairen Preis von 65 EUR wird euch kulinarisch so viel geboten, dass es mich wundern würde, wenn nicht jeder Gast freudestrahlend das Restaurant wieder verlässt. Und wie gesagt, wer nur auf einen Drink vorbei kommen will, ist genauso gern gesehen – also keine Scheu. Gibt es also einen Grund, euch die Location nichts ans Herz zu legen? Nein!

*Werbung | In Kooperation mit dem Restaurant Christopher’s