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Das Volt

Es ist wieder soweit. Wir feiern den 21. und haben uns dieses Mal das Volt ausgesucht.

Und ja, eines sei schon vorweg genommen, wir steigern uns. Schon beim Betreten wird klar, dass das Volt weit davon entfernt ist ein Durchschnittsrestaurant zu sein.

Das Volt in Berlin Kreuzberg

Ein passender Name für das Restaurant mit deutscher Spitzenküche, das im ehemaligen 1928 erbauten Umspannwerk direkt am Paul-Linke-Ufer zu finden ist und auch heute noch die Einrichtung keinen Zweifel lässt, in einem ehemaligen Industriegebäude zu sitzen.

Während andere Restaurants mit industriellem Ambiente oft eine eher unterkühlte Atmosphäre haben, haben es die Architekten des Volts verstanden eine perfekte Mischung aus industriellem Charme und eleganter gediegener Atmosphäre entstehen zu lassen. Dunkle Holztische, goldfarbene Kugelleuchten und gedämpftes Licht und einem unaufdringlichen professionellen Servicepersonal schaffen die Voraussetzungen für einen tollen Abend.

3 unterschiedliche Menüs stehen zur Auswahl. Die Wahl eines kompletten Menüs ist natürlich nicht zwingend erforderlich, können wir aber nur empfehlen, da die Portionsgrößen auf ein Menü abgestimmt und dementsprechend kleiner sind.

Wir entscheiden uns für ein 4 Gang Menü.

Confierter Schweinebauch, gebratene Skreibäckchen mit Blutwurst, Spinat und Trüffel, Filet vom Seeteufel und zum Nachtisch weiße Schokolade, Himbeere und Pistazie –  meine Menüwahl des Abends.

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Ich muss zugeben, normalerweise bin ich kein Blutwurstfan. Ich bereue meinen Entschluss jedoch nicht. Wie vom Kellner angekündigt war die Zubereitung der Blutwurst eine moderne Interpretation. Und nicht nur die Blutwurst, Rote Bete- oder Tomatengelee hört sich auch erst mal gewöhnungsbedürftig an, ist aber wirklich lecker – wie jeder Gang des Menüs.

Das Volt hält was es verspricht und das Essen ist eine tolle Mischung aus „zeitgenössischer Küche mit hohem Genusswert, die sich auf regionale Produkte und Werte ebenso beruft wie auf die hohe Schule der Kochkunst.“

Und an alle Veganer: Ja, das vegetarische Menü wird auf Wunsch auch vegan.

Unser Fazit: Das Volt – ein Fest für die Sinne. Ein außergewöhnlicher Ort mit besonderer Atmosphäre und einem herausragendem Essen. Ein toller Abend!


Adresse und Öffenungszeiten vom Volt:

Volt
Paul-Lincke-Ufer 21
10999 Berlin

Do-So: ab 18.00 Uhr

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Papaya in der Winterfeldstraße

Eigentlich hätte ich schon längst über das Papaya stolpern müssen, da die thailändische „Restaurantkette“ alleine 2 Läden in Friedrichshain hat. Gut, eine Restaurantkette ist das Papaya natürlich nicht wirklich, aber zumindest gibt es das Papaya gleich 5 Mal in Berlin.

Mittlerweile ist es schwer zwischen all den Asiaten aufzufallen. Aber das Papaya schafft das, in dem der Thailänder „Neulandfleisch“ anbietet. Neulandfleisch ist das Fleisch von „glücklichen“ Tieren aus besonders artgerechter und umweltschonender Tierhaltung.

In Berlin ist das natürlich eine der besten Marketing Maßnahmen, um Gäste in sein Lokal zu locken. Und mit der Kommunikation dieses Qualitätsmerkmals geizt das Papaya auch nicht. Ein großer Aufkleber an der Eingangstür und auf jeder Seite der Speisekarte erinnert den Gast daran, dass er Qualitätsfleisch ist.

Neulandfleisch im Papaya

Das Papaya in der Winterfeldstraße ist klein, schlicht eingerichtet, mit offener Küche, in der typischen Optik eines Asiaimbisses, das Publikum jung. Optimal ist es wahrscheinlich das Papaya bei wärmeren Temperaturen zu besuchen, denn der Thailänder scheint mehr Außen- als Innenplätze zu haben.

Ich esse eine Udon Nudelsuppe. Ich weiß, das ist nicht der Klassiker der thailändischen Küche, wohl eher Tom Ka Gai, aber da mein eigentlicher Plan darin bestand, eine vietnamesische Pho zu essen, kommt  die Nudelsuppe meinem Plan am nächsten. Als „Nachtisch“ trinke ich einen Mangolassi.

Wenn wie versprochen auch das drin ist, was drauf steht, nämlich Neulandfleisch, dann ist das Papaya auf jeden Fall zu empfehlen. Das Essen ist frisch und relativ schnell zu bereitet und einfach lecker. Das Preis-/Leistungsvehältnis stimmt.

Und wer zuhause in den Genuss der thailändischen Küche kommen möchte, kann den Lieferservice vom Papaya in Anspruch nehmen.

Mein Fazit:  Ich werde wiederkommen und beim nächsten Mal einen der thailändischen Klassiker probieren.

Berlin-Papaya-Manago-Lassi

 


Papaya
Winterfeldtstr. 42
10781 Berlin

Alle weiteren Standort findet ihr auf der Website.

Mo – So: 11.00 – 23.00 Uhr

Das Kaffemitte

Das Kaffeemitte, genau, in Berlin Mitte,  gibt es gleich zweimal.

Während das Stammhaus an einer eher unscheinbaren Ecke an der Weinmeisterstraße/ Ecke Alte Schönhauser liegt,  präsentiert sich das neue Kaffeemitte repräsentativ direkt am Monbijouplatz. Hier ist das gastronomische Konzept auch etwas anders, da es auch eine Abendkarte gibt.

Kaffemitte – Alt vs. Neu

Mein persönlicher Favorit ist absolut das „alte“ Kaffemitte. Mit typischen Berlin Mitte Style, also möglichst wenig Einrichtung, Holztische und Sitzgelegenheit an der Fensterfront hat das Stammhaus für mich mehr Charme als das neue eher kühl wirkende Café am Monbijouplatz. Im Stammhaus gibt es Selbstbedienung, im neuen Café wird man leider durch weniger aufmerksame Kellner bedient.

Hochwertige Zutaten 

Beide Cafés haben natürlich eine Gemeinsamkeit. Gutes Essen und Getränke.  Selbstgemachte Kuchen und Sandwiches, sowie einen Latte Macchiato, der auf meinen persönlichen Top Ten Liste ganz weit oben steht.

Leckere Panini

Und wer erwartet, die Sandwiches bzw. Panini hinter der Theke wie oft üblich schon fertig zubereitet vorzufinden, liegt falsch. Getreu dem „Slow Food Motto“ werden diese erst bei Bestellung frisch zubereitet.  Zudem stehen noch Salate und Pasta auf der Speiskarte und diejenigen, die im Kaffemitte ihren Tag mit einem Frühstück beginnen, können zwischen einem frischen Obstsalat, ofenfrische Croissants oder Rührei bzw. Spiegelei wählen.

Sonnenplätze 

Und das Schöne, bei gutem Wetter kann man in beiden Cafés seinen Kaffee in der Sonne an einem der ausreichenden Sitzplätze draußen genießen.

 

Berlin-Kaffeemitte Berlin-Kaffeemitte-Theke

 

Pizza im Pomodorino

Während Friedrichshain eigentlich für seine zahlreichen Restaurants, Bars und Ausgehmöglichkeiten bekannt ist, sind im Nordkiez gute Restaurants und Bars leider nur spärlich gesät.

Umso schöner ist es, dass sich das Pomodorino und ein wenig später noch direkt daneben das Saporito (gleicher Besitzer) in der Strassmannstr. am Petersburger Platz niedergelassen haben. Da nicht nur ich das Pomodorino entdeckt habe, sollte man insbesondere am Sonntag längere Wartezeiten für ein Stück Pizza To Go einplanen.

Und warum ist das Pomodorino so beliebt?

Klar, die konkurrenzlose Gegend spielt dem Pomodorino in die Karten, dennoch ist es mit Sicherheit aber dem Essen und dem überzeugenden Preis-/Leistungsverhältnis (ein Stück Pizza kostet 2 EUR) geschuldet, dass sich für ein Stück Pizza zum Teil Schlangen bis auf die Straße bilden. Wenn man das Glück hat, einen der wenigen Sitzplätze zu ergattern, kommt man zudem in den Genuss der italienisch familiären Atmosphäre.

Im Pomodorino sucht der Gast vergeblich nach der üblichen Pizzagröße. Stattdessen werden gefühlt im Minutentakt ovale Riesenpizzen in den Ofen geschoben. Entscheidet man sich für eine ganze Pizza (für ca. 2-3 Personen) können 3 verschiedene Beläge gewählt werden.

Neben den Pizzaklassikern „Thunfisch“ oder „Salami“ gibt es bspw. Pizza mit Zucchini und Speck oder italienischer  Fenchelwurst (Salsiccia) und Cherrytomaten.

Berlin-Pomodorino-Theke

Mir fällt es ehrlich gesagt schwer, meinen persönlichen Favoriten auszuwählen, da einfach alle Sorten lecker sind.  Das Gute – man muss sich auch nicht für eine Sorte entscheiden, zumindest wenn der Hunger etwas größer ist. 2 Stücke schafft man auf jeden Fall.

Neben der Pizza stehen zudem noch die üblichen italienischen Anitpasti und Salate auf der Speisekarte. Und wer noch Platz für einen Nachtisch hat kann zwischen italienischen Klassikern wie Panna Cotta und Tiramisu, aber auch eher ungewöhnlichen Nachtischvarianten wie Pizza mit Nutella und weißer Schokolade wählen.

Fazit

Ein absoluter gastronomischer Gewinn für das nördliche Friedrichshain. Und wer lieber selbst gemachte Pasta mag, zieht einfach ein Haus weiter – ins Saporito.

Berlin-Pomodorino  Berlin-Pomodorino-Friedrichshain

 


Pomodorino
Straßmannstraße 21
10249 Berlin

Mo – So: 13.00 – 22.00 Uhr

Kimchi Princess

Der Name ist hier Programm. Klar, es gibt Kimchi!

Gegenüber dem U-Bahnhof Görlitzerpark befindet sich das 2011 eröffnete koreanische Restaurant „ Kimchi Princess“ und hat sich mittlerweile zu einem der bekanntesten koreanischen Restaurants der Stadt etabliert.

Sicherlich, es gibt zahlreichen Asiaten und Koreaner, aber Dank des auffälligen Marketings hat das Kimchi Princess schnell einen Bekanntheitsgrad über die Grenzen Kreuzbergs hinaus erreicht. Die Einrichtung ist definitiv außergewöhnlich. Ein dunkler Raum mit langen Tischen, Neonröhren, hinter dem Tresen ein Industriekontainer, tief hängende Betondecken.  Um das Marketing Konzept abzurunden gibt es hauseigene T-Shirts „ LET THEM EAT KIMCHI“.  Beabsichtigt man einen romantischen Abend zu zweit, gibt es bestimmt bessere Orte in Berlin.

Das Kimchi Princess in Berlin Kreuzberg

Auf der Speiskarte findet man die üblichen koreanischen Spezialitäten.  Ein wirklicher Renner scheint das koreanische Barbecue zu sein. Bei mehr als der Hälfte der Gäste brutzelt das Fleisch auf einem der heißen Platten direkt am Tisch. Ab 2 Personen gibt es beispielsweise fein geschnittene Entrecote- Scheiben, Schweinebauch, Hühnerfleisch oder Schweinfleisch in scharfer Marinade, das direkt am Tisch gegrillt wird. Dazu werden Beilagen und Reis serviert.

Wir haben uns für einen der Klassiker der koreanischen Küche entschieden: Bibimbap. Reis im heißen Steintopf mit Rindfleisch, Gemüse, scharfer Soße und als Topping ein Spiegelei. Zum Bibimbap wird eine Miso Suppe und Beilagen wie Kimchi, Algensalat, Bohnen sowie Rettich serviert. Achtung: Wer nicht auf kleine Fischchen (Myeolchi) steht, sollte bei der Gemüsebeilage aufpassen!

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Kann das Kimchi Princess das halten, was es verspricht?

Das Essen ist gut, aber nicht herausragend. Letzt endlich ist es es das Gesamtpaket, was das Kimchi Princess zu einem empfehlenswerten Restaurant macht. Der Service ist schnell, das Servicepersonal aufmerksam und die Atmosphäre sehr nett.

Aber am besten testet ihr es selber.

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Kimchi Princess

Skalitzer Str. 36

10999 Berlin

Mo – So: 12.00 – 23.00 Uhr

Slow Food auf der Berlinale 2014

Der Streetfood Markt auf der diesjährigen Berlinale am Potsdamer Platz ist eine Neuheit, die sich hoffentlich in den nächsten Jahren zu einer dauerhaften Institution etablieren wird.

Für die Besucher der Markthalle 9 in Kreuzberg am sogenannten Streetfood Thursday sind die kleinen Wagen oder auch Food Trucks genannt mit frisch zubereiteten Snacks schon ein gewohntes Bild. Denn jeden Donnerstag verwandelt sich die Markthalle in einen Platz kulinarischer Köstlichkeiten aus aller Welt. An kleinen Wagen und Ständen können Besucher aus zahlreichen Snacks und Gerichten wählen, die alle mit hochwertigen Lebensmitteln frisch zubereitet werden. Asiatisch, vegan, traditionelle Küche, Süßspeisen und Deftiges, für den Besucher bleibt eigentlich kein Wunsch offen. Das einzige Problem: Es gibt zu wenige Sitzplätze.

Dieses Problem hat die Miniaturausgabe des Streetfood Markets am Potsdamer Platz nicht. Denn es gibt erst gar keine Sitzgelegenheiten. Der Berlinale Besucher kann hier schnell auf die Hand im Stehen einen Snack zwischen 2 Filmvorstellungen einnehmen. Schnell ist natürlich relativ und der Tatsache geschuldet, dass der hungrige Gast nicht erst ein Restaurant aufsuchen muss. Beim Essen handelt es sich aber eben nicht um „Fast Food“, sondern um das Gegenteil – genau – dem  „Slow Food“, das sich durch hochwertige Zutaten zu erschwinglichen Preisen auszeichnet.

Insgesamt gibt es 6 Food Trucks.

  • Der Heisse Hobel: Käsespätzl
  • Big Stuff Smoked Barbecue:  Barbecue Sandwiches
  • Mr. Susan: Koreanischer Ramen
  • Glut & Späne: Räucherfisch
  • ¡Ándale Arepas!: Maismehlfladen
  • Cafe´ 9: Heißgetränke

Also, liebe Berlinale Besucher, schaut einfach mal vorbei. Slow Food auf der Berlinale 2014. Es lohnt sich.

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Hier findet ihr übrigens eine Übersicht mit Restaurants, Cafés und Bars rund um die Berlinale Hotspots.

Wer Waffeln mag, wird die „Ostfee“ lieben

Warum? Weil das kleine Café „Ostfee“ in der Oderberger Straße aus meiner Sicht die besten Waffeln anbietet, die ich in einem Café in Berlin bis jetzt gegessen hab.

Was gibt es Leckeres?
Das Café bietet Waffeln, die ganz traditionell im Waffeleisen gebacken werden, mit den verschiedensten Geschmacksrichtungen. So gibt es süße Waffeln mit Kirschen und Sahne, mit Banane, Krokant und Sahne oder einfach ganz klassisch mit Schokolade. Und wenn man ganz nett fragt, kann man sich auch eine eigene Kombination kreieren.

Waffeln in der Ostfee – Ist das schon alles?

Nein, denn die „Ostfee“ zaubert nicht nur süße Speisen, sondern auch Waffeln mit herzhaftem Belag, wie Schinken, Käse oder Lachs. Darüber hinaus kann ich den Waffelburger sehr empfehlen. Allerdings sollte man bedenken diesen mit Messer und Gabel zu essen, denn ohne ist es nicht so einfach, um nicht zu sagen „unmöglich“. :-)
Und es gibt natürlich noch vieles mehr: Kuchen und Torten, am Wochenende ein Angebot zum Brunchen und natürlich Kaffee und Tee. Außerdem ist es möglich, Speisen auch vegetarisch oder vegan zu erhalten.

Wie ist das Ambiente? Das Café ist gemütlich und mit viel Liebe eingerichtet, der Platz optimal ausgenutzt. So sitzt man nicht nur am Tisch, sondern auch auf Couches oder Sesseln. Die große Theke bildet den Mittelpunkt. Die Wände und Deko ist im „klassischen“ Berlin Style. Das heißt, es hängen zum Teil Bilder an der Wand, die Berlin zeigen, wie es ist – also hier ein Graffiti-Spruch oder da der Fernsehturm. Das Einrichtungskonzept ist abgestimmt und sorgt somit dafür, dass man sich hier sehr wohl fühlen kann – im Sommer sogar auf der kleinen Terrasse direkt davor.

Mein kleines Fazit: Einfach mal ausprobieren und sich wie ein „Leckermäulchen“ im Café „Ostfee“ fühlen.

Wir feiern den 21. – diesmal im Cookies Cream

Allein den versteckten Weg ins Cookies Cream zu finden, glich einem kleinen Abenteuer. Von der Friedrichstraße einmal rechts abbiegen, an einem großen Hotel vorbei, in einen Hinterhof, nochmal ums Eck und dann ist man endlich da. Nun nur noch die kleine Hürde meistern und den beleuchteten Eingang finden, klingeln und schon ist man drin.

Bereits vor Wochen haben wir für den 21.1. im Cookies Cream reserviert. Nun gehen wir mit großem Hunger und voller Vorfreude die Stufen vom Eingang zu unserem Tisch. Dieses Mal wollten wir unseren Mädelsabend mit einem vegetarischen Menü feiern und unsere Gaumen in diesem gehobenen Restaurant verwöhnen lassen.

Kaum haben wir uns hingesetzt, ist die freundliche Bedienung auch schon zur Stelle. Wir bekommen die Karten und schnell haben wir uns für unseren Favorit auf der Menü-Karte entschieden. Bis die Hauptgerichte serviert werden, gibt es leckeres frisch-gebackenes Brot mit Dip oder als vegane Variante „nur mit Öl“.

Nach gefühlt sehr kurzer Wartezeit erhalten wir unsere Hauptspeisen. Mareike und Judith probieren die „Gebackene Aubergine mit Teriyaki Jus“ und ich den „Kartoffelstrudel mit Pinienkernen und Vacherin Mont-d’Or“. Alle Gerichte (auch die der Nachbartische) waren sehr schön angerichtet. Die Namen hören sich sehr extravagant war, aber das Essen war sehr lecker und vor allem sicher gesund.

Besondere Gaumenfreuden gab es beim Nachtisch: ein leckeres Schokoküchlein mit Yoghurt-Eis sorgte für ein Geschmackserlebnis. Dies rundete den gelungenen und sehr entspannten Abend – die Feier des 21. – ab.

Was gibt es allgemein über das Restaurant noch zu sagen? Das Cookies Cream hat eine wechselnde Karte mit Gerichten, die saisonale Zutaten erhalten. Es ist wie bereits geschrieben, ein vegetarisches Restaurant, in dem man selbstverständlich auch vegan essen kann. Die Karte ist so aufgebaut, dass man ein 3-Gänge-Menü einfach und schnell zusammenstellen kann. Das Ambiente ist schlicht, aber schick und lädt ein, sich wohl zu fühlen. Wer sich einen besonderen Abend gönnen möchte, ist im Cookies Cream auf jeden Fall an der richtigen Adresse.

 

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Maison Blanche

Französisches Restaurant trifft es eigentlich nur zur Hälfte, da im Maison Blanche eine Mischung aus französischer und nordafrikanischer Küche angeboten wird.

Die Atmosphäre ist nett und erinnert eher an ein Bistro als Restaurant – mit einem bunt gemischten Kiezpublikum. Neben preisgünstigeren Gerichten wie selbstgemachten Flammkuchen und Salaten kann der Gast aus der wechselnden Abendkarte zwischen Fisch- und Fleischgerichten wählen.

Das Maison Blanche  – ein kleines französisches Restaurant in Kreuzberg

Wir entscheiden uns an dem Abend für die preisgünstigere Variante, Salat mit Ziegenkäse und einem Flammkuchen mit Birne, Walnuss und Blauschimmelkäse.

Ja, ich bin mir fast sicher, es war ein selbstgemachter Flammkuchenteig und kein Teigrohling wie in den meisten Restaurants so üblich.  Wirklich sehr lecker!

Nachteil: Unser Fensterplatz und der Service.  Sicherlich, generell ist ein Fensterplatz immer schön, aber nicht im Winter und nicht im Maison Blanche, denn an der Fensterseite war es gefühlt nur ein paar Grad wärmer als draußen.

Die Bedienung war zwar nett, doch vollkommen überfordert und somit mussten wir fürs Bezahlen ausreichend Geduld mitbringen.

Mein Fazit: Für einen netten Abend mit guten Freunden in ungezwungener Atmosphäre ist das Restaurant La Maison Blanche absolut zu empfehlen. Ob ich dafür noch mal unbedingt nach Kreuzberg fahren würde  – ich glaube eher nicht.

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Maison Blanche

Körtestraße 15

10967 Berlin

Mo – Fr:  12.00 – 1.00 Uhr

Sa – So: 15.00 – 1.00 Uhr

Das Café Liebling lädt zum Verweilen ein

An einer der vier Ecken des Helmholtzplatz befindet sich das Café Liebling – ein passender Name für ein liebevoll geführtes kleines Café.

Es ist immer wieder einen Besuch wert…besonders zur Kaffee-Zeit am Nachmittag, denn das Café Liebling bietet eine große Auswahl an leckeren Kuchen. Diese Infos steht auch ganz oben auf der Website – und ich kann diese Aussage nur ausdrücklich bestätigen und finde: eine Kaffee- & Kuchen-Pause lohnt sich auf jeden Fall.

Leckere Kuchen, hausgemachte Suppen und regionale Getränke im Café Liebling

Das Angebot reicht von „normalen“ Obstkuchen, über sahnige Kuchen bis hin zu leckeren New York Cheesecake – für jeden Geschmack ist ein etwas dabei. Und wer kein Kuchen mag, ist im Café Liebling trotzdem richtig, denn es bietet mehr: so gibt es hausgemachte Suppen, frisches Alpenbrot, selbstgemachte Birchermüslis – für jeden Geschmack ist ein kleiner Snack auf der Karte zu finden.

Aber das ist längst nicht alles! Im Café Liebling gibt es natürlich Kaffee aus „glücklichen Bohnen“ (Eigenauskunft zu finden auf der Website), frische Limonaden und regionale Säfte, die daher geschmacklich je nach Saison variieren. Weiterhin gibt es Bier und leckere Weine, die besonders im Sommer draußen vor dem Café schmecken.

Nicht zuletzt macht auch die gemütliche Einrichtung die Atmosphäre im Café Liebling aus – und das nicht nur bis zum Nachmittag, auch am Abend lohnt es sich ein oder zwei Stündchen zu verweilen.