Schließt jetzt mal eure Augen und denkt euch in eure Kindheit zurück. Erinnert ihr euch an den Geruch von Süßigkeiten, der aus den Boxen in den Bäckereien strömte, sobald man den Deckel auf macht? Genau so duftet es im Naschhaus in Friedrichshain im ganzen Laden. Das Geschäft, das im Mai 2017 eröffnete, ist randvoll mit schwedischen Leckereien.

Naschen im Naschhaus aka. die Qual der Wahl

Man könnte meinen, es sein nur ein Paradies für Kinder, aber weit gefehlt. Als ich den Laden betreten habe, war ich hin und weg und wusste gar nicht, wo ich als erstes hinschauen sollte. Eine ganze, knapp über 5m lange, Wand entlang reihen sich die durchsichtigen Boxen voll mit Süßigkeiten. Die Entscheidung bei etwa 200 verschiedenen Sorten fällt nicht leicht – ein klassisches Beispiel von „Die Qual der Wahl“.

Lakritz, Gummitiere, Marshmallows, Schokolade, …

Die Vielfalt ist schier unendlich. Von verschiedenen süßen und salzigen Lakritzsorten, über süße und saure Gummitiere, Karamell-, Gelee- und Softbonbons, Schlangen, Kaugummis, Marshmellows hinzu kleinen Schokoladenfiguren. Ihr könnt euch die Tüten nach euren Vorlieben zusammenstellen oder aber auch kleine und große vorsortierte Beutel mitnehmen. Wer es etwas größer mag, kann auch alles in ein Glasgefäss füllen – sieht auch gleich viel hübscher aus, wenn man es verschenken mag. Bezahlt wird übrigens nach Grammzahl: 100g liegen bei 1,65 EUR.

Prädikat „Besonders lecker“

Ganz witzig waren auch drei Kids, die während meines Besuches dort waren und sich wunderten, warum ich die Süßigkeiten fotografiere ;) Ob ich eine Reporterin sei, fragten sie, worauf hin ich grinsen musste und die Frage bejahte… irgendwie kam mir auch sofort der Gedanke an Karla Kolumna – die rasende Reporterin :) Kurze Zeit später kamen sie erneut ins Naschhaus und wollten mir noch mitteilen, wie lecker sie die Süßigkeiten hier finden und wie gut ihnen die Eröffnungsfeier Mitte Mai gefiel. Zuckersüß die drei und ein Statement aus erster Hand!

Die Schweden und ihre Vorliebe für Süßes

Alles, was es im Laden an „Godis“ (Süßigkeiten) gibt, ist original aus Schweden importiert. Kein Wunder, die Schweden sind führend im Konsum von Süßigkeiten ;) Es gibt wohl keine andere Nation, die sich besser mit dem Zuckerhandwerk auskennt, denn niemand sonst verzehrt so viel Süßes! Auch die offenen Boxen zum Zusammenstellen sind typisch für das skandinavische Land und werden im Naschhaus natürlich beibehalten. Irgendwo hab ich mal gelesen, dass es über 1.000 Sorten an schwedischen Süßigkeiten gibt – ihr könnt euch also auf eine entsprechenden Abwechslung im Laden freuen. Es kommen von Zeit zu Zeit immer wieder noch Godis in die Boxen.


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Ausblick: Eis & Kaffee

Kaffeespezialitäten wie Cappuccino, Espresso und Latte Macchiato gibt es auch jetzt schon To Go zu kaufen. Aber ganz, ganz bald gibt es auch selbst gemachtes Eis aus der eigenen Eismaschine, genauer gesagt „Eis-Pops“ (ehemals Eis am Stiel ;) ). Der klare Vorteil: Die Sorten werden immer wieder verändert und neu getestet… es wird also nicht langweilig. Übrigens perfekt für alle Mums & Dads, denn gegenüber ist ein riesiger Spielplatz für eure Kids :)

Fazit

Ein wahr gewordener Kindertraum. Als ich noch klein war, gab es sowas irgendwie nicht, zumindest nicht in dem Umfang. Klar, Zucker und Süßigkeiten sind nicht das Gesündeste, aber niemand soll die Leckereien Kiloweise verschlingen. Hier geht es um Genuss und darum, die Lust auf Süßes mit etwas Besonderem zu stillen, das fernab von den eher langweiligen und immer gleichen Sorten im Supermarktregal ist. Wer anderen oder sich selbst eine Freude machen möchte, sollte unbedingt im Naschhaus vorbeischauen ♡


Adresse und Öffnungszeiten vom Naschhaus: 

Naschhaus
Schreinerstraße 15
10247 Berlin

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