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Geist im Glas

Geist im Glas in Neukölln

Eine typische Berliner Bar zwischen Kreuzberg und Neukölln. Die Lage ist fast etwas unscheinbar, aber unweit vom Kotti und der Weserstraße entfernt.

Der Granny-Style.

Beim ersten betreten der Bar fällt sofort die Einrichtung auf.. urgemütlich, viele Sofas und Sessel und in der Mitte der Bartresen. An der Seite ist eine alte Schrankwand aufgebaut, hört sich seltsam an, aber mir ist die erst recht spät am Abend aufgefallen und irgendwie passt es total. Viele Berliner Bars versuchen oder richten ihre Räumlichkeiten ja mit solchen Möbeln ein, aber ich finde, das Geist im Glas zieht diesen Style in besonderer Art & Weise durch. Ein kleines Highlight, worauf die Besitzer des Geist im Glas auch zurecht stolz sein können, sind die Toiletten. Der einzig moderne ist der Fakt, dass es sich um Unisex-Klos handelt. Alles andere ist im absoluten Granny-Style gehalten.

Bis hierhin könnte man denken ‚okay, haut mich für Berlin noch nicht vom Hocker‘.

Was die Bar aber wirklich auszeichnet, sind die tollen Alkoholika. Es gibt 14 verschiedene Gin-Sorten, die nicht zum Standardrepertoire gehören und was ein Traum für jeden Gin-Liebhaber ist. Dazu hat der Inhaber neben Gin, auch Wodka, Rum, Tequila & Co. selbst aromatisiert. Man bekommt dort z. B. Gin Blueberry oder Wodka Orange. Billig-Fusel hingegen findet hier keinen Platz.. gut so finden wir, braucht eh kein Mensch.

Und sonst so?

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass das Geist im Glas zwar zentral, aber immer noch so weit abseits liegt, dass sie nicht von Touris überlaufen wird. Das Publikum ist bunt gemischt und reicht von Mitte zwanzig bis Mitte fünfzig.

Es gibt neben dem Hauptraum, noch einen weiteren Raum, in dem auch größeren Gruppen Platz haben.

Fazit.

Ein kleiner, aber leuchtender Stern am Berliner Bar Himmel.

//Update: Mittlerweile erfreut sich die Bar größerer Beliebtheit. An sich ja toll, aber für Klogänge problematisch, da es nur eine Toilette gibt, die wie gesagt, unisex ist.. ihr könnt euch denken, dass das schon mal sehr voll werden kann.. ungünstig, wenn es echt dringend ist.

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Café Anna Blume

Café Anna Blume in Prenzlauer Berg

Das 2005 eröffnete Café Anna Blume in Prenzlauer Berg gehört zu einem der bekanntesten Cafés, zumindest in Prenzlauer Berg.

Warum? Es ist diese Kombination aus guter Lage, gutem Essen – und Blumen. Genau,  Blumen gibt es hier auch zu kaufen, denn „Anna Blume“ ist sowohl Café als auch Blumenladen und während man auf seinen Blumenstrauß wartet,  kann man nebenan  noch schnell einen Kaffee genießen.

Das Café Anna Blume liegt unweit des Kollwitzplatzes und mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr ist es schwierig, einen Platz  am Wochenende auf der Terrasse zu ergattern. Das Publikum ist gemischt, mittlerweile ist auch vielen Berlin Besuchern das Café aus Reiseführern bekannt.

Zu empfehlen ist das Frühstück für 2 oder 4 Personen, das auf einer dreistöckigen Etagere angerichtet ist und eigentlich keinen Frühstückwunsch offen lässt. Und nein, es gibt keinen Brunch am Wochenende – zum Glück.  Aber nicht nur das Frühstück sondern auch die Auswahl an Kuchen und Torten überzeugt.

Alle Käsekuchen- Freunde kommen hier definitiv auf ihre Kosten. Mein Tipp: Probiert den Käsekuchen mit Baiser!

Auch wenn das Café Anna Blume mit Sicherheit kein Geheimtipp mehr ist, für ein gutes Stück Kuchen ist das Café immer einen Besuch wert.

 

Eine Frühstückspause im Café Im NU…

…lohnt sich immer wieder, denn dort ist es einfach gemütlich und lecker. Das kleine Café am Helmholtzplatz ist von außen fast unscheinbar, sollte aber nicht übersehen werden.

Das Frühstücksangebot ist groß und reicht von Croissant mit Marmelade oder einem kleinen Frühstück bis zu einer reichhaltigen Variation mit Wurst, Käse und Fisch. Außerdem kann man Obst, Yoghurt, Quark und vieles andere einzeln dazu bestellen. Am Wochenende lohnt es sich mehr Zeit einzuplanen, denn auch das Speise-Buffett zum Brunchen ist groß.

Der Flair im Café Im Nu

Sicher, alle aufgezählten Punkte bieten viele andere Cafés auch an, aber dennoch ist das „Cafe Im NU“ eine Pause wert. Es liegt wahrscheinlich an der entspannten Atmosphäre, dem zuvorkommenden Personal oder am netten Publikum. Dies ist bunt gemischt, von kleinen Familien aus dem Prenzlauer Berg, über englischsprachige Touristen und Berlinern aller Altersgruppen, die einfach nett frühstücken wollen.

Natürlich gibt es auch Kaffee und Kuchen, aber irgendwie war ich nie am Nachmittag dort. Deswegen ist für mich das „Café Im NU“ ein typisches Frühstückscafé, bei dem ein Vormittag wie im Flug vergeht. Am wichtigsten ist noch meine Kurzeinschätzung zum Angebot und die ist: es hat immer lecker geschmeckt.

Französisches Lebensgefühl im Café Fleury

Café Fleury – das perfekte Café zum Verweilen

Eines meiner Lieblingscafés, in dem ein Nachmittag besonders schnell vergeht, ist dieses kleine Café in der Nähe des Rosenthaler Platzes: das Cafe Fleury. Mit blauer Markise lässt es sich leicht erkennen und die Beschreibung „das am nächsten zum Weinbergspark gelegene Café“ passt sehr gut.

Es ist stilvoll eingerichtet und erinnert mich immer an Frankreich. Durch das nette Ambiente in holz-blau-und-weiß, mit den kleinen Tischchen, den gemütlichen Sitzen und den gerahmten Bilder an der Wand ergibt das Café Fleury ein gelungenes Gesamtbild.

Aber das Beste sind natürlich die superleckeren selbstgemachten Kuchen. Einfach unbeschreiblich lecker…egal, welchen Kuchen ich bisher probiert habe, es hat immer geschmeckt. Dazu einen großen Milchkaffee schlürfen und der Nachmittag ist perfekt. Weiterhin gibt es Frühstück und auch abends kann man sich kleine Snacks schmecken lassen. Und dies schmeckt bestimmt ebenfalls, denn im Café Fleury ist es nicht immer leicht sofort einen freien Platz zu bekommen. Aber das Warten lohnt sich definitiv. Und wer keine Lust darauf hat, kann seit einiger Zeit ins „Petit Fleury“ gehen. Dies liegt genau gegenüber und ist auch einen Besuch wert: etwas kleiner, etwas anders eingerichtet, aber dennoch mit dem gleichen liebenswerten Charme.

Zum Schluss noch meine besondere Geschichte zum Café Fleury. Es war 2006 als ich mein Praktikum in Berlin machte. Meine Kollegin Julia erzählte mir, dass eine ihrer Freundinnen demnächst ein Café eröffnen möchte. Das war das Fleury und seit dieser Zeit hat es sich im Weinbergsweg als eine feste Anlaufstelle für den Sonntagnachmittag etabliert.