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Kreuzburger

Mit insgesamt 3 Imbissläden in Friedrichshain, Prenzlauer Berg und natürlich Kreuzberg, dem Ursprungskiez,  gehört der „Kreuzburger“ schon zu den bekannteren Burgerläden in Berlin.

Neben den klassischen Burgerkreationen stehen zudem weitere amerikanische Fast Food Snacks wie Burritos und Mozarella Sticks auf der Speisekarte.

Die Burgerauswahl ist mittlerweile riesig. Ob man wirklich einen Burger mit Mozarelle Sticks haben muss, ich weiss es nicht. Selbstverständlich fehlen auch nicht die vegetarischen Burger auf der Karte. Auch hier geizt der Kreuzburger nicht mit der Auswahl. Ganze 8 Burger stehen auf der Karte.

Ganz ehrlich, so wirklich verstehe ich das Konzept der Riesenauswahl an vegetarischen Burgern nicht, was ein wachsender Trend in zahlreichen Burgerläden zu sein scheint. Ja, ich verstehe es, wenn sich Leute vegetarisch oder vegan ernähren.  Ich finde es auch sinnvoll, in den Läden eine fleischlose Alternative anzubieten.

Die Vegetarier kommen im Kreuzburger nicht zu kurz

Aber warum nehmen die vegetarischen Burger zum Teil ein Drittel des Angebots auf der Speisekarte ein? Warum gehe ich als Vegetarier überhaupt in einen Burgerladen? Weil ich meine Fleisch essenden Freunde begleite?

Das muss die Lösung sein. Und anscheinend ist die Zahl der Vegetarier so gestiegen, so dass auch das Angebot an vegetarischen Burgern gleich mitwächst.

Wie die meisten Burgerimbisse ist der Kreuzburger schlicht eingerichtet mit Selbstbedienung.

Während sich die Soßen auf die übliche Ketchup/Mayo Auswahl beschränken, kann der Gast bei den Pommes Frites zwischen 3 verschiedenen Sorten – Klassik, hausgemachte  Kartoffelspalten und Süßkartoffeln wählen.

Bei der Wahl der Fleischboulette steht 100g Biofleisch, 100g  oder 180g normales Fleisch zur Auswahl. Und für die Veggie Burger: 2  Scheiben Biotomaten, 2 oder 4  normale Tomatenscheiben..nein, nicht wirklich ;-).

Ich entscheide mich für einen Cheeseburger mit Biofleisch und Süßkartoffeln Pommes. Der Cheeseburger ist gut, aber nicht herausragend, eher durchschnittlich, was natürlich auch am Cheeseburger an sich liegt. Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal doch den „Friedrichshainer“ (Burger mit Mozarella Sticks)probieren.

Mein Fazit: Gute Burger und insbesondere mit Öffnungszeiten bis 4 Uhr morgens für Nachtschwärmer bestens geeignet. Und wer seinen Burger lieber zuhause genießen möchte, kann den Lieferservice in Anspruch nehmen, denn die „Kreuzburger“  können auch bei Lieferheld bestellt werden. Übrigens findet man auf der Website einen guten Gastroguide der Berliner Lieferservice Landschaft.

Berlin-Kreuzburger

 


Kreuzburger

Friedrichshain: Grünberger Straße 52, 10245 Berlin

Prenzlauer Berg: Pappelallee 19, 10437 Berlin

Kreuzberg: Oranienstraße 190, 10999 Berlin

Mo –  So: 12.00 – 1.00 Uhr

Das Pasternak in Prenzlauer Berg

Das Pasternak II – Russisches Essen in Prenzlauer Berg

Das Pasternak in Prenzlauer Berg, genauer gesagt, das Pasternak II ist ein russisches Restaurant, das vor kurzem eröffnet wurde. Unweit, also vielleicht 20 m entfernt, befindet sich das ursprüngliche Pasternak.

Die beiden Restaurants wurden nach dem russischen Autor benannt, der den Roman „Doktor Schiwago“ schrieb. Die Vorliebe für Künstler, Musiker und Schriftsteller zeigt sich auch an der Einrichtung. An den Wänden sind viele alte Bilder von russischen Berühmtheiten aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich.

An dem Abend als wir dort waren, hatte ich den Eindruck, dass viele Künstler aus den verschiedenen Bereichen ebenfalls Gast waren. Es ist nur eine Vermutung, aber ich schätze, dass es eine Art Treffpunkt für diese Leute ist. Auch befindet sich im Gastraum ein Klavier, auf dem ein älterer Mann, der dort vermutlich regelmäßig ein und aus geht, spielte. Diese Atmosphäre hatte für mich irgendwie was Besonderes, vielleicht auch nur, weil ich mich nicht ständig in diesen Kreisen bewege.

Die russische Küche ist herzhaft, üppig und deftig…

(Achtung Klischees) … aber schließlich braucht man ja für den vielen Vodka auch immer eine gute Grundlage. Die ist einem im Pasternak sicher. Ich hatte an dem Abend eine vegane Menüfolge, daher ist mein Eindruck sicherlich nicht ganz authentisch was die russischen Speisen betrifft. Dennoch kann ich sagen, dass die Zubereitung des Essens sehr lecker war. Die anderen hatten russische Klassiker wie Borschtsch, selbstgemachte Blinis, Wareniki, Pelmini, Soljanka & Co. und waren alle sehr zufrieden. Wenn es auch etwas viel am Ende war.. aber so hat uns der Vodka nicht aus den Latschen gekippt.

Der Vodka ist übrigens hausgemacht und das schmeckte man wohl auch. Kein Eigengeschmack, kein Brennen im Abgang, aber wohl ziemlich stark.

Der Service.

Gut für die Authentizität ist ja immer, wenn in Restaurants einer bestimmten Landesrichtung auch entsprechende Mitarbeiter sind. Ob beim Italiener um die Ecke oder eben beim Russen, wenn die Leute, die dort arbeiten einen leichten Dialekt haben, fühlt man sich komischer Weise gleich besser aufgehoben. Da ich von der 7. – 13. Klasse das Vergnügen hatte, die russische Sprache zu lernen, hörte ich gleich raus, dass die Kellnerin aufgrund der Aussprache einen entsprechenden Backround haben muss. Sowas freut mich immer und rundet das Konzept des Pasternak ab.

Fazit.

Das Pasternak II überzeugt mit einer tollen Atmosphäre und authentischem Essen – ist also auf jeden Fall ein Besuch wert!

// Update: Das Pasternak hat sich nun umbenannt in Masel Topf.

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Masel Top (ehem. Pasternak II)

Rykestraße 2

10405 Berlin

Mo – Sa: 18.00 – 1.00 Uhr

Kino in der Kulturbrauerei

Auf dem Gelände der ehemaligen Schultheiss Brauerei, der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg, gibt es neben Clubs, Restaurants, Geschäfts-und Bürogebäuden das „Kino in der Kulturbrauerei“, das 2000 eröffnet wurde und von Cinestar betrieben wird.

Insgesamt gibt es 8 Kinosäle mit ca. 1.500 Sitzplätzen. Saal 3 ist mit 444 Sitzplätzen der größte Saal. Moderne Einrichtung im alten Backsteingebäude, ein großzügiges gestaltetes Foyer, Loungesessel auf der 1. Etage, die zum Verweilen einladen – insgesamt ist das Kino, ausgestattet mit modernster Technik, eine gute Mischung aus Multiplexkino und Kiezkino.

Auch bei der Programmauswahl findet hier Cinestar einen guten Kompromiss. Sowohl größere Hollywoodproduktionen als auch kleinere Arthouse Filmen werden gespielt.

Kino- Facts:
Kinotag: Dienstag
Preise: ab 6,50 EUR Verkehrsanbindung: U-Bahnhof Eberswalderstr. 

 


Adresse vom Kino in der Kulturbrauerei:

Kino in der Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36
10435 Berlin

 
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Filmtheater am Friedrichshain

Das Filmtheater am Friedrichshain ist definitiv eines unserer Lieblingskinos bzw. das Kino, in dem wir bis jetzt die meisten Filme gesehen haben. Das ist zum einen natürlich der Lage geschuldet insbesondere aber dem tollen Kinoprogramm.

Eines unserer Lieblingskinos – Das Filmtheater am Friedrichshain

Das Filmtheater am Friedrichshain (FAF), im Bezirk Prenzlauer Berg im Bötzowviertel gelegen, ist das größte Kino der Yorck-Kinogruppe ist und bietet ein tolles Arthousekino Programm in 5 unterschiedlich gestalteten Kinosälen an.

Eigentlich kein typisches Premierenkino, hat sich das Kino einen Namen bei deutschen Filmemachern gemacht und es kann einem als Kinobesucher passieren, dass man gerade in einen Auflauf von Fotographen und Premierengästen hineinrennt,  wenn man als normaler Besucher ins Kino geht.

Besonderheit: Am Montag findet immer die Sneak-Preview statt.  Außerdem gehört noch ein Biergarten zum Kino, der sich im Sommer noch zum Verweilen nach dem Kinobesuch einlädt.

Kino- Facts

  • Kiez: Prenzlauer Berg
  • Preise:  Ab 6,50 EUR
  • Günstigster Tag: Montag
  • Erreichbarkeit: Bus 200 hält direkt vorm Kino
  • Filme z.T. in OV: Ja

 


Adresse vom Filmtheater am Friedrichshain:

Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstraße 1-5
10407 Berlin

Wer Waffeln mag, wird die „Ostfee“ lieben

Warum? Weil das kleine Café „Ostfee“ in der Oderberger Straße aus meiner Sicht die besten Waffeln anbietet, die ich in einem Café in Berlin bis jetzt gegessen hab.

Was gibt es Leckeres?
Das Café bietet Waffeln, die ganz traditionell im Waffeleisen gebacken werden, mit den verschiedensten Geschmacksrichtungen. So gibt es süße Waffeln mit Kirschen und Sahne, mit Banane, Krokant und Sahne oder einfach ganz klassisch mit Schokolade. Und wenn man ganz nett fragt, kann man sich auch eine eigene Kombination kreieren.

Waffeln in der Ostfee – Ist das schon alles?

Nein, denn die „Ostfee“ zaubert nicht nur süße Speisen, sondern auch Waffeln mit herzhaftem Belag, wie Schinken, Käse oder Lachs. Darüber hinaus kann ich den Waffelburger sehr empfehlen. Allerdings sollte man bedenken diesen mit Messer und Gabel zu essen, denn ohne ist es nicht so einfach, um nicht zu sagen „unmöglich“. :-)
Und es gibt natürlich noch vieles mehr: Kuchen und Torten, am Wochenende ein Angebot zum Brunchen und natürlich Kaffee und Tee. Außerdem ist es möglich, Speisen auch vegetarisch oder vegan zu erhalten.

Wie ist das Ambiente? Das Café ist gemütlich und mit viel Liebe eingerichtet, der Platz optimal ausgenutzt. So sitzt man nicht nur am Tisch, sondern auch auf Couches oder Sesseln. Die große Theke bildet den Mittelpunkt. Die Wände und Deko ist im „klassischen“ Berlin Style. Das heißt, es hängen zum Teil Bilder an der Wand, die Berlin zeigen, wie es ist – also hier ein Graffiti-Spruch oder da der Fernsehturm. Das Einrichtungskonzept ist abgestimmt und sorgt somit dafür, dass man sich hier sehr wohl fühlen kann – im Sommer sogar auf der kleinen Terrasse direkt davor.

Mein kleines Fazit: Einfach mal ausprobieren und sich wie ein „Leckermäulchen“ im Café „Ostfee“ fühlen.

Das Café Liebling lädt zum Verweilen ein

An einer der vier Ecken des Helmholtzplatz befindet sich das Café Liebling – ein passender Name für ein liebevoll geführtes kleines Café.

Es ist immer wieder einen Besuch wert…besonders zur Kaffee-Zeit am Nachmittag, denn das Café Liebling bietet eine große Auswahl an leckeren Kuchen. Diese Infos steht auch ganz oben auf der Website – und ich kann diese Aussage nur ausdrücklich bestätigen und finde: eine Kaffee- & Kuchen-Pause lohnt sich auf jeden Fall.

Leckere Kuchen, hausgemachte Suppen und regionale Getränke im Café Liebling

Das Angebot reicht von „normalen“ Obstkuchen, über sahnige Kuchen bis hin zu leckeren New York Cheesecake – für jeden Geschmack ist ein etwas dabei. Und wer kein Kuchen mag, ist im Café Liebling trotzdem richtig, denn es bietet mehr: so gibt es hausgemachte Suppen, frisches Alpenbrot, selbstgemachte Birchermüslis – für jeden Geschmack ist ein kleiner Snack auf der Karte zu finden.

Aber das ist längst nicht alles! Im Café Liebling gibt es natürlich Kaffee aus „glücklichen Bohnen“ (Eigenauskunft zu finden auf der Website), frische Limonaden und regionale Säfte, die daher geschmacklich je nach Saison variieren. Weiterhin gibt es Bier und leckere Weine, die besonders im Sommer draußen vor dem Café schmecken.

Nicht zuletzt macht auch die gemütliche Einrichtung die Atmosphäre im Café Liebling aus – und das nicht nur bis zum Nachmittag, auch am Abend lohnt es sich ein oder zwei Stündchen zu verweilen.

Das Veganz in Berlin

Das Veganz ist ein rein veganer Supermarkt. Mittlerweile gibt es ihn an vielen Standorten in Deutschland und nicht mehr nur in Berlin. Aber den Anfang machte der Laden im Prenzlauer Berg in der Schivelbeiner Straße.

Das besondere am Veganz ist, dass es wirklich nur vegane Produkte gibt. Nicht-Veganer wären sicherlich überrascht, wie viel es davon gibt. Auch wird an den Berliner Standorten mit Goodies zusammen gearbeitet. Die bieten in ihren eigenen Stores zwar auch vegetarische Produkte an, aber nicht, wenn sie am Veganz angeschlossen sind. Meine Favoriten sind übrigens der Beam-Me-Up-Shake und die tollen To-Go-Essen im Kühlregal.. müsst ihr probieren.

Der Gründer Jan Bredack arbeitete früher übrigens als Manager bei Daimler Benz, bekam einen Burn Out und entdeckte in der Zeit den Veganismus für sich. Sein Ziel ist es, diese Ernährungsform aus dem Schattendasein zu befreien. Wobei er selbst es nicht ausschließlich als Ernährungs-, sondern viel mehr als Lebensform begreift. Aber das entscheidet ja jeder für sich.

Das Angebot im Veganz ist vielfältig

Die Märkte haben frisches Obst und Gemüse und viele verschiedene Nussarten im Angebot. Darüber hinaus gibt es diverse Nuss-, Reis-, Soja- und Kokosmilchsorten. Ich gehe häufig in Bioläden einkaufen, aber das Angebot hier ist deutlich vielfältiger. Es gibt z.B. eine Mandelmilch mit Vanille, die super lecker ist, ich aber nur hier finde.

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Darüber hinaus gibt es diverse Produkte aus Tofu, Seitan, Tempeh etc., es gibt Eis, Joghurts, Gewürze, Süßigkeiten, Knabberkram und Getränke. Auch im Sortiment zu finden sind Kosmetikartikel, Produkte zur Reinigung und Hygieneartikel – wie im konventionellen Supermarkt, nur eben alles vegan. Wer möchte kann auch Wuffi und Miezi zuhause mit veganer Kost ernähren, denn Tierprodukte findet man im Veganz ebenfalls.

Die Produkte werden sorgfältig überprüft und haben überwiegend (80%) eine Bio-Kennzeichnung. Dazu wird im Veganz viel Wert auf regionale Produkte gelegt, 70% der Produkte stammen aus Deutschland.

Übrigens gibt es neben dem Veganz in der Schivelbeiner Straße auch ein veganes Schuh- und ein Bekleidungsgeschäft. Dies ist Teil des Konzeptes. Dem Veganz in der Warschauer Straße ist bspw. ein veganes Restaurant angeschlossen.

Fazit

Zugegeben sind die Produkte durchaus etwas teurer, gerade die Käse-/ Fleischersatzprodukte. Allerdings muss auch jeder selbst wissen, ob er z.B. die Tofu-Bolognese günstig selbst macht oder eben teuer, aber dafür fertig einkauft.

Alles in allem ist es ein tolles Konzept und anscheinend haben viele Menschen die gleiche Auffassung, sonst wäre die Expansion in mehrere Städte sicher nicht möglich. Schaut einfach mal vorbei, wenn ihr euch dafür interessiert und überzeugt euch selbst – aber plant Zeit ein, es gibt viel zu entdecken.

 

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Veganz I

Schievelbeiner Straße 34
10439 Berlin
Mo – Sa: 8.00 – 21.00 Uhr
Bistro: zusätzl. So: 10.00 – 18.00 Uhr

Veganz II

Warschauer Straße 33
10234 Berlin
Mo – Sa: 9.00 – 22.00 Uhr

Das Kochhaus

Es gibt viele neue Ideen und Start-Ups. Berlin sprießt nur so davon, aber das Kochhaus liegt auf meiner persönlichen Bestenliste ganz weit vorne. Letztens habe ich ein T-Shirt Aufdruck gesehen „Berlin Mitte Inspires“. Das stimmt, aber natürlich nicht nur Berlin Mitte –  sondern auch Schöneberg, denn da hat 2010 das erste Kochhaus seine Türen geöffnet.

Kochhaus – das begehbare Rezeptbuch

Eine Freundin erzählte mir von dem Konzept des begehbaren Kochbuchs und den passend portionierten Zutaten für verschiedene Rezepte.

Es hat dann doch noch etwas gedauert bis ich das erste Mal da war. Mittlerweile gibt es „Kochhäuser“ auch über die Grenzen Berlins hinaus, ich bin regelmäßiger Gast und das Kochbuch habe ich mir dann auch irgendwann gekauft.

Tolle Rezepte im Kochhaus

Getreu dem Motto „Das Leben ist zu kurz, um schlecht zu Essen“, findet man im Kochhaus hochwertige Lebensmittel, die nicht nach Produktgruppen sondern nach Rezeptideen sortiert sind.

  • Samtige Suppe von Pastinake und Apfel mit Ingwer und Dill verfeinert
  • Gebratener Ziegenkäse mit Rucola und Portweinfeigen
  • Rotbarsch in der Krabbenchipskruste mit Wasabi-Kartoffel-Gurkensalat
  • Mit Schokolade gefüllte Topfenknödel auf karamellisierten Zwetschgen

…nur um mal einige der saisonal wechselnden Rezepte zu nennen.

Und wie sieht das nun konkret aus?

Insgesamt gibt es ca. 14-18 Rezeptvorschlägen, die nach Vor-, Haupt- und Nachspeise aufgeteilt sind und regelmäßig wechseln. Die Zutaten dazu sind jeweils für 2 Personen portioniert. Alles was für das Rezept notwendig ist, angefangen von der Butter oder dem Öl bis hin zu den Gewürzen, befindet sich auf oder an (in Tiefkühltruhen) einem „Rezepttisch“. Und damit auch wirklich nichts schief geht, gibt es dazu die Rezeptkarte, die die Zutaten und jeweiligen Zubereitungsschritte detailliert abbildet und dokumentiert.

Der Kochhausbesucher kann zudem Weine, eine Auswahl an Snacks und Gewürzen kaufen. Natürlich fehlen auch die üblichen Kochutensilien nicht.

Und wer mit hungrigen Magen das Kochhaus betritt, kann einen kleinen Snack in Form von Suppen oder selbstgemachte Quiches genießen.

Sicherlich ganz günstig ist der Einkauf nicht. Aber die Qualität ist hervorragend und als Nicht-Profikoch kann man tolle Gerichte zaubern, die eigentlich immer gelingen.

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Kulinarischer Ausflug im Goldhahn und Sampson

Diese kleine Reise muss keine einmalige Sache sein, sondern man kann diese im „Goldhahn und Sampson“ so oft antreten wie man möchte. Von außen sieht der kleine Laden am Helmholtzplatz aus wie ein Feinkostladen. Aber von innen bietet er weit mehr.

Goldhahn und Sampson – Kochbücher, Kochkurse und viel Feinkost

Genussvolle Lebensmittel in schönen Verpackungen, frisches Brot, ein großes Weinregal, damit ein passender Wein zu jedem Essen gefunden werden kann und vieles Leckere mehr. Dennoch ist dies noch längst nicht alles, was auf der relativ kleinen Verkaufsfläche geboten wird. Es gibt eine Abteilung mit Kochbüchern aller Art und auf der anderen Seite im hinteren Bereich eine Küche, denn es werden fast täglich abends Kochkurse angeboten. Wer will, kann somit ganz in die kulinarische Welt einer anderen Essenkultur unter professioneller Anleitung eintauchen.

Gute Getränkeauswahl im Goldhahn und Sampson

Das „Goldhahn und Sampson“ gibt es bereits seit 2006 und die beiden Gründer stehen oft selbst im Laden. Dieser ist sehr liebevoll und mit Sinn für Details eingerichtet. Man wird sehr gut beraten, wenn man Fragen stellt. Genauso gut ist es aber möglich sich von dem Angebot inspirieren zu lassen und etwas Neues auszuprobieren einfach weil die Verpackung des Lebensmittels gut aussieht.

Ich kenne den kleinen „Tante-Emma-Laden“ (so eine naheliegende Assoziation) seit ca. 3 Jahren. Dann bekam ich 2011 einen Gutschein zum Geburtstag und machte einen mexikanischen Kochkurs. Das Konzept hat mir so gut gefallen, dass ich auch meine Freunde überzeugte. Neben dem Thai-Kochkurs haben wir mittlerweile auch zwei Getränke-Kurse absolviert. Zum einen den Wein-Kurs mit Rot und Weiß-Wein-Testing und zum anderen den Champagner-Kurs, in dem wir uns wissen auf diesem Gebiet aneigneten.

Ein Besuch im „Goldhahn und Sampson“ ist sehr empfehlenswert. Die Lebensmittel sind mit Sorgfalt ausgewählt, das Koch-Kursangebot ist spitze und die Atmosphäre allgemein sehr schön, so dass es sich immer wieder lohnt, vorbei zu schauen. Sehr gut, ist auch die mediale Erreichbarkeit, aber seht selbst. :-)

Kochu Karu Berlin

Das Kochu Karu ist ein Restaurant in Prenzlauer Berg und serviert Fusion Küche – und zwar einen bunten Mix aus koreanischer Küche und spanischen Tapas.

Das Restaurant gibt es noch nicht gar nicht so lange, gefühlt seit Anfang 2013. In der Ecke bzw. auf dem Straßenstück öffnen und schließen alle Nase lang irgendwelche Geschäfte, aber das Kochu Karu hat Potenzial sich dort eine ganze Weile zu behaupten.

Fusionsküche im Kochu Karu

Es gibt sowohl Hauptgerichte als auch verschiedene Tapas oder auch Banchan, wie sie in Korea genannt werden. Unter den „normalen“ Gerichten findet sich die typisch koreanische Küche wieder – Udon Suppe, Bibimbap, Bulgogi. Alles sehr lecker und mit vielen tollen Zutaten und Gewürzen. Wer aber mal etwas neues ausprobieren möchte, sollte sich, je nach Hunger, etwa drei Banchan aussuchen. Serviert bekommt man dann z. B. Tintenfisch mit Chorizowurst oder Chicorée mit Tofu. Es gibt auch immer Specials, die sich saisonal ändern. Alles natürlich ohne irgendwelche Geschmacksverstärker – das braucht auch keines der Gerichte.

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Das Kochu Karu bietet ein paar Außensitzplätze (die allerdings direkt an der Straße sind) und innen vor allem lange Esstische. Die Toiletten sind komplett in schwarz gehalten, sollte man sich auf jeden Fall mal anschauen, wenn auch nur zum Hände waschen.

Tolle Beratung im Kochu Karu

Neben der besonderen Küche, sind auch die Inhaber und Angestellten wahre Perlen. Sie beraten und bedienen mit großer Leidenschaft, immer zuvorkommend und erzählen gerne ihre kleine Entstehungsgeschichte – die wir hier jetzt natürlich nicht verraten.

 


// Update: Anfang 2016 waren wir erneut im Kochu Karu und mit der damaligen Vermutung, dass sich das Restaurant länger als andere in der Ecke behaupten wird, sollte ich Recht behalten. Ein Glück!!

Das Restaurant hat sich ziemlich verändert und geht immer mehr in Richtung gehobener Küche. Die Tische sind mit weißen Tischdecken und schönen Wein- und Wassergläsern gedeckt. Echt edel… damit haben wir am Abend unseres Besuches gar nicht gerechnet und so fühlte ich mich mit meinem Berlin-Ick-Liebe-Dir-Hoodie doch leicht underdressed ;)
Die Kreationen sind eigenwillig und toll zusammengestellt. Insbesondere die Banchan sind in ihrer Zusammenstellung wirklich beeindruckend. Meine Jakobsmuschel mit Kartoffel-Escabeche und Perilla-Basilikum ist wirklich klasse, geschmacklich und die Anrichtung des Tellers sind so ziemlich perfekt. Nummer Zwei kam als Tofu mit Auberginen und Trüffel-Vinaigrette – wo sonst in Berlin erhält man so tolle Zusammenstellungen?
Preislich liegt man bei den Vorspeisen zwischen 7,00 – 10,00 EUR.

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Der Algensalat für 10,00 EUR war eine Augen- und Gaumenschmaus, wie ich mir hab sagen lassen und mein Bibimbap, kommt mit einem Wildkräuter-Häubchen im HotPot. 11,00 EUR sind schon eine Ansage für ein Bibimbap, aber es war auch wirklich schmackhaft, ich würde es jederzeit wieder essen. Das wirklich einzige Manko ist, dass die Schüssel nicht so heiß war, dass der Reis knusprig wurde. Zeit genug hätten die kleinen Körnchen gehabt, denn vor dem Essen erhalten die Gerichte ja immer ein kleines Shooting ;) Dennoch wirklich, wirklich toll.

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Fazit

Das Kochu Karu ist wirklich großartig und bereichert definitiv die Berliner Gastro-Szene. Wer auf den Geschmack gekommen ist, sollte auf jeden Fall reservieren, sonst werdet ihr höchstwahrscheinlich keinen Platz bekommen.

 


Adresse und Öffnungszeiten vom Kochu Karu:

Kochu Karu
Eberswalder Str. 35
10437 Berlin

Mi-Sa: ab 18.00 Uhr

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