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Das Veganz in Berlin

Das Veganz ist ein rein veganer Supermarkt. Mittlerweile gibt es ihn an vielen Standorten in Deutschland und nicht mehr nur in Berlin. Aber den Anfang machte der Laden im Prenzlauer Berg in der Schivelbeiner Straße.

Das besondere am Veganz ist, dass es wirklich nur vegane Produkte gibt. Nicht-Veganer wären sicherlich überrascht, wie viel es davon gibt. Auch wird an den Berliner Standorten mit Goodies zusammen gearbeitet. Die bieten in ihren eigenen Stores zwar auch vegetarische Produkte an, aber nicht, wenn sie am Veganz angeschlossen sind. Meine Favoriten sind übrigens der Beam-Me-Up-Shake und die tollen To-Go-Essen im Kühlregal.. müsst ihr probieren.

Der Gründer Jan Bredack arbeitete früher übrigens als Manager bei Daimler Benz, bekam einen Burn Out und entdeckte in der Zeit den Veganismus für sich. Sein Ziel ist es, diese Ernährungsform aus dem Schattendasein zu befreien. Wobei er selbst es nicht ausschließlich als Ernährungs-, sondern viel mehr als Lebensform begreift. Aber das entscheidet ja jeder für sich.

Das Angebot im Veganz ist vielfältig

Die Märkte haben frisches Obst und Gemüse und viele verschiedene Nussarten im Angebot. Darüber hinaus gibt es diverse Nuss-, Reis-, Soja- und Kokosmilchsorten. Ich gehe häufig in Bioläden einkaufen, aber das Angebot hier ist deutlich vielfältiger. Es gibt z.B. eine Mandelmilch mit Vanille, die super lecker ist, ich aber nur hier finde.

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Darüber hinaus gibt es diverse Produkte aus Tofu, Seitan, Tempeh etc., es gibt Eis, Joghurts, Gewürze, Süßigkeiten, Knabberkram und Getränke. Auch im Sortiment zu finden sind Kosmetikartikel, Produkte zur Reinigung und Hygieneartikel – wie im konventionellen Supermarkt, nur eben alles vegan. Wer möchte kann auch Wuffi und Miezi zuhause mit veganer Kost ernähren, denn Tierprodukte findet man im Veganz ebenfalls.

Die Produkte werden sorgfältig überprüft und haben überwiegend (80%) eine Bio-Kennzeichnung. Dazu wird im Veganz viel Wert auf regionale Produkte gelegt, 70% der Produkte stammen aus Deutschland.

Übrigens gibt es neben dem Veganz in der Schivelbeiner Straße auch ein veganes Schuh- und ein Bekleidungsgeschäft. Dies ist Teil des Konzeptes. Dem Veganz in der Warschauer Straße ist bspw. ein veganes Restaurant angeschlossen.

Fazit

Zugegeben sind die Produkte durchaus etwas teurer, gerade die Käse-/ Fleischersatzprodukte. Allerdings muss auch jeder selbst wissen, ob er z.B. die Tofu-Bolognese günstig selbst macht oder eben teuer, aber dafür fertig einkauft.

Alles in allem ist es ein tolles Konzept und anscheinend haben viele Menschen die gleiche Auffassung, sonst wäre die Expansion in mehrere Städte sicher nicht möglich. Schaut einfach mal vorbei, wenn ihr euch dafür interessiert und überzeugt euch selbst – aber plant Zeit ein, es gibt viel zu entdecken.

 

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Veganz I

Schievelbeiner Straße 34
10439 Berlin
Mo – Sa: 8.00 – 21.00 Uhr
Bistro: zusätzl. So: 10.00 – 18.00 Uhr

Veganz II

Warschauer Straße 33
10234 Berlin
Mo – Sa: 9.00 – 22.00 Uhr

Das Windhorst in Berlin Mitte

Das Windhorst ist eine Cocktailbar in Berlin Mitte. Sie liegt etwas versteckt in der Dorotheenstraße, einer Seitenstraße der Friedrichstraße. Wenn man die Bar betritt, fällt einem unweigerlich die lange Bartheke ins Auge. Drumherum gibt es noch einige Sitzecken, aber meine Empfehlung ist es, sich direkt an die Bar zu setzen, weil man dann den beiden Barkeepern bei ihrer Arbeit zusehen kann.

Cocktails im Windhorst in Berlin Mitte

Was ich immer sehr schätze, sind Menschen, die ihren Job mit Leidenschaft ausüben und, gefühlt, war das bei den Barkeepern der Fall. Es hatte fast was meditatives, den beiden zuzusehen, wie sie die verschiedenen Zutaten zusammen getan haben und sich jeder Handgriff aneinanderreihte. Im Prinzip könnte man sich auch ganz alleine an die Theke setzen, einen Drink nehmen und den beiden zu schauen.

Die Atmosphäre im Windhorst

Neben der Zubereitung der Drinks, ist der große Holzschrank hinter der Theke und besonders die ganzen tollen Flaschen mit diversen Alkoholsorten total schön anzusehen. Der Schrank erinnert an einen alten Apothekerschrank… ob gewollt oder nicht, aber die Assoziation ist eigentlich ja gar nicht so abwegig. Auf der unteren Hälfte sind lauter kleiner Schubladen und weiter oben die Glasflächen für die Flaschen. Die Atmosphäre, die durch den Thekenbereich gegeben wird, zieht sich leider nicht komplett durch den Raum. Auf der Seite mit den Sitzecken wirkt es eher etwas kühl und weniger gemütlich. Was an sich aber auch irgendwie wieder gut nach Berlin Mitte passt.

GinGin und anderes Alkoholika.

Es versteht sich wohl von selbst, dass es im Windhorst keinen Fusel gibt, sondern nur die guten Sachen. Als Gin-Liebhaberin schau ich immer als erstes welche Sorten die Bar hat und kann dann schnell einschätzen, ob die Bar was taugt oder nicht. In diesem Fall lächelte mich sofort der Münchener Gin „The Duke“ an, mein aktueller Lieblingsgin. Es gab aber noch einige andere tolle Ginsorten gibt, die keinesfalls zur Standardbestückung von Bars gehört. Auch gibt es im Windhorst mehrere Tonicsorten: Schweppes, Thomas Henry und Fever Tree. Gin Tonic Fans kommen hier also voll auf ihre Kosten. Aber auch die anderen Alkoholsorten waren in diversen Ausführungen da, es sollte wohl keiner hier irgendwas vermissen.

Noch ein paar Fakten.

Geraucht werden kann übrigens drinnen, allerdings nicht direkt an der Bar. Hatte ich so auch noch nicht, finde ich aber sehr gut. Denn es macht ja total Sinn, dass die Asche nicht als Mixzutat in den Cocktails landet.

Die Getränkepreise liegen so zwischen 8,50 € bis 11,50 € für einen Cocktail. Nicht ganz billig, aber für die Lage wohl normal.

Das Publikum im Windhorst ist eher im mittleren Alters und wahrscheinlich eher besser verdienend. Da nebenan ein großes Hotel ist, sind sicher auch mal eins, zwei Touris da, jedoch entsprechen sie aufgrund der Gegend nicht dem A-typischen Touribild.

Fazit

In der Gegend gibt es meines Wissens nach nicht gerade viele tolle Bars, Bar-Hopping würde hier zu einer echten Herausforderung. Wer sich in der Gegend befindet und guten Alkohol möchte, sollte dem Windhorst auf jeden fall einen Besuch abstatten.

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3 Schwestern

3 Schwestern? Ein Restaurant in Berlin Kreuzberg mit internationaler Küche.

Wenn man die 3 Schwestern besucht, dann sicherlich nicht durch Zufall.  Es sei denn, man ist Besucher des Künstlerhauses Bethanien. Das Restaurant versteckt sich nämlich in dessen Räumen am Mariannenplatz.

3 Schwestern versteckt am Mariannenplatz

Etwas skeptisch nähern wir uns dem Mariannenplatz. Laut google maps müsste es doch eigentlich gleich kommen, denken wir, als wir dem Ort auf der Karte entgegen laufen.  Erst beim zweiten Blick bemerken wir das Schild der 3 Schwestern am Eingang des Künstlerhauses.

Wir laufen durch das Foyer und werden angenehm überrascht. Ein stilvoll, schlicht eingerichtetes Restaurant mit angenehmer, gediegener Atmosphäre. Ein interessanter Kontrastpunkt dazu das Servicepersonal – in klassischem Umfeld Kellner, die dem Idealbild des typischen Hipsters sehr nahe kommen.  Das Publikum ist bunt gemischt, zum Teil international. Laufkundschaft und Touristenhorden sind aufgrund der Lage weniger anzutreffen.

3 Schwestern bieten regionale und internationale Küche an

Die Speisekarte bietet einen Mix aus regionaler und internationaler Küche, die regelmäßig wechselt.

Ich entscheide mich für das Schnitzel mit lauwarmen Kartoffel-Gurken-Salat und Preiselbeeren. Der schon fast obligatorische Nachtisch darf natürlich auch nicht fehlen – warmer Schokoladenkuchen mit Vanille-Schmand.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass ich regelmäßig, wenn sich die Möglichkeit bietet,  warmen Schokoladenkuchen als Nachspeise esse. Aber dieser warme Schokoladenkuchen mit Schwand war mit Sicherheit einer der besten Schokoladenkuchen,  die ich in letzter Zeit gegessen habe.

Einziger Nachteil: Die Größe des Schokoladenkuchens. Vielleicht sogar die optimale Größe, wenn man nur noch mit einer kleinen Süßigkeit ein herzhaftes Essen abrunden möchte, aber leider zu klein, wenn man vorher großzügiger Weise anbietet, den Nachtisch zu teilen ;-).

Mein Fazit: Saisonale Küche auf hohem Niveau zu einem wirklich guten Preis-/Leistungsverhältnis.

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3 Schwestern

Mariannenplatz 2

10997 Berlin

Mo – So: 11.00 – 1.00 Uhr

ChenChe Berlin

Das ChenChe Berlin bietet Gerichte aus der vietnamesischen Küche an und liegt zwar super zentral in Berlin Mitte, ist aber dennoch so gut auf einem Hinterhof in der Rosenthaler Straße versteckt, dass man eigentlich nicht zufällig dort hin finden kann. Lediglich eine Tafel mit den aktuellen Tagesangeboten lässt einen vermuten, dass sich nach dem Tordurchgang ein Restaurant befindet.

Der kleine Hinterhof ist ganz idyllisch eingerichtet – ein kleiner Brunnen, der im Sommer bunt blüht und ein paar Pflanzen holen einen schnell raus aus dem Berliner Grau, obwohl noch kein Fuß in das Restaurant gesetzt ist. Das ChenChe selbst bezeichnet sich als Teestube – allerdings umfasst das nur einen kleinen Teil dessen, was einen Besuch dort wert macht.

ChenChe – Ein Restaurant mit viel Liebe zum Detail

Sobald man durch die Tür geht, ist man eigentlich geflasht von der Einrichtung. Mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, wird man sofort in eine andere Welt geholt. Es gibt einige Tische mit zwei bis vier Sitzplätzen und in der Mitte vier große Tische mit Sitzbänken und bunten Sitzkissen. Als wir das erste Mal dort waren, haben wir uns die ersten Minuten gewundert, woher das Vogelgezwitscher kommt – bis wir irgendwann einen Vogelkäfig in einer Ecke des Raumes entdeckten. Sicherlich teilen sich hier die Meinungen, ob das hygienisch ist oder nicht. Aber wem das nicht so zusagt, kann sich auch einfach weiter weg setzen.

Vietnamesiche Küche im ChenChe in Berlin

Die Speisekarte, die übrigens mit den typischen Stoffen ummandelt wurde, ist eigentlich sehr übersichtlich, was aber eher für als gegen das ChenChe spricht. Es gibt Suppen und Reis-/Nudelgerichte, die aber ebenso wie die Einrichtung, mit vielen kleinen Besonderheiten gespickt sind. Ich liebe es ja Neues zu entdecken und so bin ich hier auf die tollen schwarzen fermentierten Sojabohnen gestoßen, die in einem Gericht mit dabei waren. Es gibt immer eine fleischlose Alternative mit Tofu, sodass auch Vegetarier und Veganer hier sehr gut essen können. Der Mittagstisch wechselt fast wöchentlich und ist meist günstiger als abends. Ein kleiner Tipp: Zum Lunch ist es ratsam zwischen 12.30 – 13.00 Uhr dort aufzuschlagen, sonst könnte es eng werden. Immer mal wieder entsteht eine kleine Schlange im Eingangsbereich.

Zum Abschluss noch ein kleiner Tipp: Geht dort mal auf die Toiletten! Falls ihr nicht müsst, wascht euch einfach die Hände..

Fazit

Ein wirklich toller Vietnamese mit wundervollem Essen und einer bezaubernden Einrichtung. Ein Besuch ist wie ein kleiner Kurztrip.


Adresse und Öffnungszeiten vom Chen Che:

Chen Che
Rosenthaler Str. 13
10119 Berlin

Mo-So: 12.00-24.00 Uhr

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Restaurant Hafenküche

Hafenküche in Treptow

Heute feiern wir zum 2. Mal den 21. und haben uns ein etwas weiteres Ziel ausgesucht – das Restaurant Hafenküche in der Rummelsburger Bucht in Treptow. Gut, „weit“ ist  es nur, weil wir aus Mitte angereist sind. Die Hafenküche liegt am Hafen? Fast richtig, nicht direkt am Hafen , aber zumindest am Wasser.  Die Rummelsburger Bucht bzw. Treptow sind ein beliebtes Ziel für Sonntagsausflüge und da ist das Restaurant Hafenküche ein perfekter Ort, um sich zu stärken.

Aber ist die „Hafenküche“ auch ohne Ausflug zur Rummelsburger Bucht eine Reise wert?

Wir sagen JA. Da sich mittlerweile der Sommer aus Deutschland verabschiedet hat, kommen wir zwar leider nicht mehr in den Genuss eines Sitzplatzes auf der Terrasse, sondern genießen stattdessen das nette Ambiente im Restaurant – ein stilvoll eingerichteter Raum mit einer offenen Küche.

Bunte Speisekarte in der Hafenküche

So bunt gemixt wie das Publikum ist auch die Speisekarte.  Fish & Chips, Burger, Blutwurst etc.  – wer jetzt an einfache Imbissküche denkt, liegt falsch.  Das Restaurant „Hafenküche“ bietet eine qualitativ hochwertige Küche, die über den Standard hinausgeht. Neben den „Imbissgerichten“ kann der Gast bspw. zwischen Flugentenbrust, Eismeerforellenfilet oder Black Angus Rind etc. wählen.  Das Burgerfleisch ist aus geschabten Angusrind, die Gnocchi mit Trüffel zubereitet und die  „Fish & Chips“ sind weit davon entfernt, ein normales Imbissgericht zu sein.

Wir haben den Abend genossen und werden bestimmt wiederkommen, wenn auch beim nächsten Mal bei guten Wetter, so dass auch wir die Aussicht und die letzten Sonnenstrahlen auf der Terrasse genießen können.

 


Hafenküche

Zur Alten Flussbadeanstalt 5

10317 Berlin

Mo – Di: 10.00 – 16.00 Uhr

Mi – Fr: 10.00 – 23.00 Uhr

So + Feiertage: 9.00 – 23.00 Uhr

Wahrhaft Nahrhaft

Wahrhaft Nahrhaft sind die köstlichen Bagels im gleichnamigen Café in Berlin Friedrichshain. Ecke Revaler Straße/ Dirschauer Straße hat sich das kleine Café zu einer Frühstücks-Institution in Berlin Friedrichshain etabliert – zumindest bei mir, was sicherlich nicht nur an der wohnungsnahen Lage liegt.

Wer aber beim Wahrhaft Nahrhaft an ein Café im klassischen Sinne denkt liegt falsch.  Gut, vielleicht könnte man es schon als Berlin typisches Café beschreiben, zumindest typisch für die Bezirke Friedrichshain, Kreuzberg und Prenzlauer Berg.

Wahrhaft Nahrhaft in Friedrichshain

Klein, Flohmarkt – Oma –Einrichtung Style, Essen sowie Getränke auch zum Mitnehmen und die Bestellungen werden an der Theke aufgenommen.

Beim Essen unterscheidet es das Wahrhaft Nahrhaft aber deutlich von den üblichen Frühstücks- oder  Sonntagsbruchangeboten, die insbesondere in Friedrichshain sehr beliebt sind.  Einheitssalami und Käse mit labbrigen Brötchen fehlen hier zum Glück.

Frische Bagels im Wahrhaft Nahrhaft

Stattdessen findet man im Wahrhaft Nahrhaft frisch zubereitete Bagels z.B. mit

….französischer Walnuss-Salami, Tomaten, Basilikum, Rucola und Creamcheese

….Ziegenkäse,Pflaumenmus,Rucola

….gegrilltem Gemüse und hausgemachtem Hummus

und es fällt mir jedes Mal schwer, mich zu entscheiden.  Aber nicht nur bei den Bagels. Die Süßspeisen bzw. Kuchen sind einfach unglaublich lecker.  Insbesondere der kleine Minikäsekuchen mit weißer Schokolade ist es wert, nach dem Bagel noch etwas Platz im Magen zu lassen.  Und für die Liebhaber des ganz gesunden Frühstücks gibt es einen Obstsalat, der auch wirklich den Namen Obstsalat verdient hat!

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District Mot Berlin

Alle, die eine besondere kulinarische Herausforderung suchen, sind hier bestens aufgehoben. Das District Mot trägt nicht ohne Grund den Untertitel Saigon Street Food. Das Restaurant ist seit Frühjahr 2013 in Berlin Mitte zu hause und hat wirklich original vietnamesische Küche im Angebot.

Schweineohren, Hühnerfußsalat, Froschschenkel

Die Hauptattraktion ist tatsächlich das Essen. Es gibt Gerichte, die dem deutschen Gaumen durchaus bekannt sind – Chicken Curry zum Beispiel. Allerdings findet sich hier keine klein geschnittene Hühnchenbrust, sondern eine ganze Keule im Curry. Ungewohnt, aber schon unsere Omas wussten, dass Fleisch mit Knochen zubereitet, viel aromatischer ist. Wem das aber zu langweilig ist, kann sich gerne durch Schweineohren, Hühnerfußsalat, Froschschenkel oder Seidenraupen futtern.

3-Maliger Sieger beim Burger & HipHop Contest. Im Prince Charles werden regelmäßig die besten Burger gekürt und zwar nur von den Anwesenden. In Streetfood-Manier werden aus Ständen heraus Burger verkauft, die anschließend bewertet werden. Das District Mot konnte hier bereits 3 Mal überzeugen.

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Kunterbunte Plastikhocker und Toilettenpapierrollen

Allein die Einrichtung ist der Knaller: Kunterbunte Plastikhocker, Toilettenpapierrollen als Servietten und viele kleine Details, die sich genau so auch in Vietnam wieder finden würden. Man sieht sich gar nicht satt an den vielen kleinen Dingen und Details. Im Sommer könnt ihr auch draußen an den kleinen Tischen auf dem Gehweg sitzen.

Fazit.

Das District Mot ist ein echt cooler Laden. Allein wegen der Einrichtung sollte man hingehen. Das Essen ist lecker und authentisch. Absolut empfehlenswert.

 


Adresse und Öffnungszeiten vom District Mot:

Đistrict Một – Saigon Street Food
Rosenthaler Str. 62
10119 Berlin

Mo-So: 12.00-24.00 Uhr

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Kochu Karu Berlin

Das Kochu Karu ist ein Restaurant in Prenzlauer Berg und serviert Fusion Küche – und zwar einen bunten Mix aus koreanischer Küche und spanischen Tapas.

Das Restaurant gibt es noch nicht gar nicht so lange, gefühlt seit Anfang 2013. In der Ecke bzw. auf dem Straßenstück öffnen und schließen alle Nase lang irgendwelche Geschäfte, aber das Kochu Karu hat Potenzial sich dort eine ganze Weile zu behaupten.

Fusionsküche im Kochu Karu

Es gibt sowohl Hauptgerichte als auch verschiedene Tapas oder auch Banchan, wie sie in Korea genannt werden. Unter den „normalen“ Gerichten findet sich die typisch koreanische Küche wieder – Udon Suppe, Bibimbap, Bulgogi. Alles sehr lecker und mit vielen tollen Zutaten und Gewürzen. Wer aber mal etwas neues ausprobieren möchte, sollte sich, je nach Hunger, etwa drei Banchan aussuchen. Serviert bekommt man dann z. B. Tintenfisch mit Chorizowurst oder Chicorée mit Tofu. Es gibt auch immer Specials, die sich saisonal ändern. Alles natürlich ohne irgendwelche Geschmacksverstärker – das braucht auch keines der Gerichte.

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Das Kochu Karu bietet ein paar Außensitzplätze (die allerdings direkt an der Straße sind) und innen vor allem lange Esstische. Die Toiletten sind komplett in schwarz gehalten, sollte man sich auf jeden Fall mal anschauen, wenn auch nur zum Hände waschen.

Tolle Beratung im Kochu Karu

Neben der besonderen Küche, sind auch die Inhaber und Angestellten wahre Perlen. Sie beraten und bedienen mit großer Leidenschaft, immer zuvorkommend und erzählen gerne ihre kleine Entstehungsgeschichte – die wir hier jetzt natürlich nicht verraten.

 


// Update: Anfang 2016 waren wir erneut im Kochu Karu und mit der damaligen Vermutung, dass sich das Restaurant länger als andere in der Ecke behaupten wird, sollte ich Recht behalten. Ein Glück!!

Das Restaurant hat sich ziemlich verändert und geht immer mehr in Richtung gehobener Küche. Die Tische sind mit weißen Tischdecken und schönen Wein- und Wassergläsern gedeckt. Echt edel… damit haben wir am Abend unseres Besuches gar nicht gerechnet und so fühlte ich mich mit meinem Berlin-Ick-Liebe-Dir-Hoodie doch leicht underdressed ;)
Die Kreationen sind eigenwillig und toll zusammengestellt. Insbesondere die Banchan sind in ihrer Zusammenstellung wirklich beeindruckend. Meine Jakobsmuschel mit Kartoffel-Escabeche und Perilla-Basilikum ist wirklich klasse, geschmacklich und die Anrichtung des Tellers sind so ziemlich perfekt. Nummer Zwei kam als Tofu mit Auberginen und Trüffel-Vinaigrette – wo sonst in Berlin erhält man so tolle Zusammenstellungen?
Preislich liegt man bei den Vorspeisen zwischen 7,00 – 10,00 EUR.

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Der Algensalat für 10,00 EUR war eine Augen- und Gaumenschmaus, wie ich mir hab sagen lassen und mein Bibimbap, kommt mit einem Wildkräuter-Häubchen im HotPot. 11,00 EUR sind schon eine Ansage für ein Bibimbap, aber es war auch wirklich schmackhaft, ich würde es jederzeit wieder essen. Das wirklich einzige Manko ist, dass die Schüssel nicht so heiß war, dass der Reis knusprig wurde. Zeit genug hätten die kleinen Körnchen gehabt, denn vor dem Essen erhalten die Gerichte ja immer ein kleines Shooting ;) Dennoch wirklich, wirklich toll.

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Fazit

Das Kochu Karu ist wirklich großartig und bereichert definitiv die Berliner Gastro-Szene. Wer auf den Geschmack gekommen ist, sollte auf jeden Fall reservieren, sonst werdet ihr höchstwahrscheinlich keinen Platz bekommen.

 


Adresse und Öffnungszeiten vom Kochu Karu:

Kochu Karu
Eberswalder Str. 35
10437 Berlin

Mi-Sa: ab 18.00 Uhr

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YamYam Berlin

Das YamYam Berlin bietet typisch koreanisches Essen an und befindet sich in Berlin Mitte.

Die Einrichtung ist super schlicht mit weißen Tischen und weißen Wänden. Klingt erstmal abschreckend, ist es aber komischer Weise dann gar nicht. Es gibt eine Sitzecke direkt am Fenster, an dem mit ausgezogenen Schuhen im Schneidersitz essen kann. Eigentlich ganz gemütlich, aber wir gehen meistens in der Mittagspause da hin und dann ist es eher unpraktisch..

YamYam – Koreanisches Essen in Berlin Mitte

Zum Essen. Es gibt verschiedene koreanische Gerichte, die alle wirklich toll schmecken. Das Schöne ist einfach, dass es nichts von den „Standard“-asiatischen Gerichten, die an jeder Ecke zu bekommen sind. Was das YamYam Team wirklich toll zubereiten kann, ist das Bibimbap. Ich habe mich schon durch diverse andere Bibimbaps gegessen, aber keines ist so gut wie das. Im Sommer ist der YamYam-Wrap besonders zu empfehlen. Es gibt diverse eingelegte Gemüsesorten, Reis und Algenblättern aus denen sich jeder seinen eigenen Wrap zubereiten kann. Die Speisekarte ist bunt gemischt, es gibt ein paar Fleischgerichte, und die vegetarische oder vegane Alternative mit Tofu.

Es gibt zu fast jedem Gericht drei extra servierte Beilagen wie Kimchi, eingelegter Spinat, Weißkohl, Sojabohnenkeimlinge etc. Natürlich ohne Aufpreis.

Auch toll sind die selbstgemachten Tees, vor allem im Winter. Einer davon ist ein Zitronentee, bei dem die Zitrone nach einem koreanische Rezept vorher eingelegt wird. Schmeckt super!

Was neben dem Essen ein Highlight ist, sind die Stäbchen aus Edelstahl. Kein Plaste- oder Holzkram – oder noch schlimmer Messer und Gabel. ;)

Fazit

Ihr merkt, ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. Wir können es durchweg empfehlen!


Adresse und Öffnungszeiten vom YamYam:

YamYam
Alte Schönhauser Str. 6
10119 Berlin

Mo-Sa: ab 12.00 Uhr
So: ab 13.00 Uhr

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Geist im Glas

Geist im Glas in Neukölln

Eine typische Berliner Bar zwischen Kreuzberg und Neukölln. Die Lage ist fast etwas unscheinbar, aber unweit vom Kotti und der Weserstraße entfernt.

Der Granny-Style.

Beim ersten betreten der Bar fällt sofort die Einrichtung auf.. urgemütlich, viele Sofas und Sessel und in der Mitte der Bartresen. An der Seite ist eine alte Schrankwand aufgebaut, hört sich seltsam an, aber mir ist die erst recht spät am Abend aufgefallen und irgendwie passt es total. Viele Berliner Bars versuchen oder richten ihre Räumlichkeiten ja mit solchen Möbeln ein, aber ich finde, das Geist im Glas zieht diesen Style in besonderer Art & Weise durch. Ein kleines Highlight, worauf die Besitzer des Geist im Glas auch zurecht stolz sein können, sind die Toiletten. Der einzig moderne ist der Fakt, dass es sich um Unisex-Klos handelt. Alles andere ist im absoluten Granny-Style gehalten.

Bis hierhin könnte man denken ‚okay, haut mich für Berlin noch nicht vom Hocker‘.

Was die Bar aber wirklich auszeichnet, sind die tollen Alkoholika. Es gibt 14 verschiedene Gin-Sorten, die nicht zum Standardrepertoire gehören und was ein Traum für jeden Gin-Liebhaber ist. Dazu hat der Inhaber neben Gin, auch Wodka, Rum, Tequila & Co. selbst aromatisiert. Man bekommt dort z. B. Gin Blueberry oder Wodka Orange. Billig-Fusel hingegen findet hier keinen Platz.. gut so finden wir, braucht eh kein Mensch.

Und sonst so?

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass das Geist im Glas zwar zentral, aber immer noch so weit abseits liegt, dass sie nicht von Touris überlaufen wird. Das Publikum ist bunt gemischt und reicht von Mitte zwanzig bis Mitte fünfzig.

Es gibt neben dem Hauptraum, noch einen weiteren Raum, in dem auch größeren Gruppen Platz haben.

Fazit.

Ein kleiner, aber leuchtender Stern am Berliner Bar Himmel.

//Update: Mittlerweile erfreut sich die Bar größerer Beliebtheit. An sich ja toll, aber für Klogänge problematisch, da es nur eine Toilette gibt, die wie gesagt, unisex ist.. ihr könnt euch denken, dass das schon mal sehr voll werden kann.. ungünstig, wenn es echt dringend ist.

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