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House of Tales

Wir haben an dieser Stelle schon einmal über ein Escape Game in der Zimmerstraße unweit des Checkpoint Charlie berichtet. Aus „Team Escape“ wurde im Mai diesen Jahres das „House of Tales“.

Und ja, wir freuen uns über jede Gelegenheit, immer wieder ein neues Escape Game zu spielen. Denn das ist tatsächlich der einzige Nachteil an dieser für mich wirklich sehr unterhaltsamen Freizeitbeschäftigung – man kann jedes Escape Game leider nur einmal spielen – vorausgesetzt man möchte sich den Spielspaß erhalten und bei seinen Mitstreiter nicht mit falschem Können glänzen.

House of Tales – Was ist anders?

Gleiche Räumlichkeiten – neues Konzept

Gut, ganz so neu ist das Konzept nicht. Denn das Prinzip des Escape Games ist natürlich noch das selbe. Aber es gibt einige Änderungen. Ganz besonders auffällig sind die liebevoll und Detail getreu gestalteten Räume.

Die Rätsel – Es geht weniger darum, nacheinander Zahlencodes zu knacken und den nächsten Schlüssel zu finden, sondern vielmehr eigenständige Rätsel zu lösen.

Die Kulisse – Wie schon gesagt, die Spielräume sind weit von den Ausstattungen „normaler“ Räume entfernt, sondern lassen euch tatsächlich in die Welt der Pharaonen oder der Drogendealer in der Walled City eintauchen.

Die Zeit habt ihr dieses Mal nicht im Blick, sondern werdet beispielsweise je nach Spielszenario über euren Spielleiter über ein Walky Talky informiert. Natürlich hindert euch keiner daran, selber auf die Uhr zu schauen.

Die Hinweise werden ebenfalls nicht wie sehr oft üblich auf einem Screen eingeblendet, sondern werden mündlich mitgeteilt.

Battle Mode und das Spielen in größeren Gruppen gibt auch in anderen Escape Games. Im House of Tales habt ihr aber gleich zweimal die Gelegenheit mit einer größeren Gruppe zu spielen. Ingesamt könnt ihr mit bis zu 33 Personen in ein Spielszenario eintauchen.

House of Tales – 4 Räume

Das Geheimnis der Pharaonen

Ihr taucht in dem Spiel mit einem leichten Schwierigkeitsgrad in die Welt der Pyramiden ein. Klaustrophobisch sollte man hier nicht veranlagt sein.

Kowloon – Walled City

Das Exit Game wird auf der Website mit „schwierig“ beschrieben, zudem gibt es eine Altersbeschränkung. Ja, das kann ich nur bestätigen, dass das Spiel schwierig ist. Die Kulisse ist großartig, aber tatsächlich vielleicht nicht ganz für Kinder geeignet. Auch unser Spielleiter, der zugleich unser Komplize war, hat seinen Job hervorragend gemacht.

Kowloon – Kulisse
Kowloon – Kulisse
Pharaonen – Kulisse

Illuminati und Der Henker sind weitere Spielszenarien im House of Tales. Seit Oktober gibt es übrigens noch ein weiteres Spiel – außerhalb der Räumlichkeiten in der Zimmerstraße. Als Pop-Up Store in den Wilmersdorfer Arcaden könnt ihr bis zum 22. Dezember „Kolumbus letzte Reise“ umgeben von einer interaktiven Gletscher-Installation spielen.

Fazit: House of Tales gehört für mich zu den besten Escape Games in Berlin. Neben der großartigen Spielkulisse und Rätsel ist das Gesamtkonzept einfach stimmig und professionell. Weitere Infos findet ihr hier.

Illuminati – Kulisse
Henker – Kulisse