Die Kulturbrauerei ist vor allem ein großer Veranstaltungsort. Mehrmals im Monat finden dort Events statt, die von Street Food über Filmpremieren hin zum Lucia Weihnachtsmarkt reichen. Verschiedene Clubs und Locations bieten Eventflächen an, die aber auch regulär genutzt werden. Ebenso sind Firmen, ein Supermarkt, Tanz- und Fitnessclubs vor Ort. Der Name beschreibt als so ziemlich perfekt, was euch erwartet!

Die Kulturbrauerei ist wie eine Kleinstadt

Okay, Wohnobjekte fehlen auf dem Gelände, reihen sich aber drumherum ;) Insgesamt gibt es 12 Gebäude, in denen sich verschiedene Firmen tummeln, die alle das Kiez im Prenzlauer Berg schätzen. So finden sich hier verschiedenste Branchen zusammen und arbeiten Tür an Tür miteinander und tauschen sich aus. Dadurch wird das Gebilde schon fast zu einer separaten kleinen Stadt für sich – dieses Gefühl kennt man in Berlin ja schon gut durch die verschiedenen Kieze, aus denen sich die Bewohner oft ungern rausbewegen. Die Kulturbrauerei ist auch ein Standort, wo viele neue Unternehmen zusammenkommen und ist so auch ein Teil der wachsenden Berliner Start-Up Szene.

Kino in der Kulturbrauerei

Wie anfangs erwähnt, finden hier auch immer wieder Filmpremieren statt. Dann wird der rote Teppich ausgerollt, die schwarzen Limousinen fahren vor und ein Hauch von Hollywood macht sich breit. Im Normalfall ist das Cinestar-Kino aber ein ganz normales Kino, das neben den großen Blockbustern und Hollywood-Produktionen auch unbekanntere Streifen im Programm hat. Der große Saal bietet Platz für viele Zuschauer und im Sommer finden hier auch mal größer angelegte Veranstaltungsreihen wie zum Beispiel das Italian Film Festival statt.

Damals bis heute – Geschichte der Kulturbrauerei

Die Kulturbrauerei ist aus einer traditionsreichen Bierbrauerei entstanden. Im 19. Jahrhundert avancierte die kleine Stube zu einer industriellen Großbrauerei und bildete das Fundament für den Veranstaltungsort heute. 1967 wurde der Braubetrieb zwar eingestellt, aber nicht mal ein Jahrzehnt wurde die Anlage unter Schutz gestellt, saniert und fortan sowohl gemeinnützig als auch kommerziell genutzt. Nach einer der zahlreichen Veranstaltungen kann man heute natürlich auch noch ein Bier trinken, zum Beispiel in der Alten Kantine.

Wie gelangt ihr auf das Gelände?

Es gibt drei Eingänge um auf das Areal zu gelangen (besonders wichtig, wenn man sich dort verabredet). Von der Sredzkistraße aus gelangt man sofort auf den großen Hauptplatz, auf dem auch die größeren Events wie Streetfood auf Achse ihre Heimat haben. Der kleine seitliche Eingang von der Schönhauser Allee aus ist der Einzige, der nicht barrierefrei frei ist. Wer mit der Tram anfährt, nimmt am besten den Eingang an der Knaackstraße.