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Berlins Open–Air–Clubs

Berlins exzessive Partys legen im Sommer nochmal einen drauf. Sobald dem eisigen Wind die glühende Hitze der letzten Sommer folgt, treibt es die Berliner auch tagsüber in die Clubs der Stadt. In den warmen Monaten ziehen sich die Veranstaltungen in den zahlreichen Outdoorlocations oftmals über ein ganzes Wochenende. Dazu wird mancherorts gegrillt oder ein Kickerturnier veranstaltet, bis die Regler in den späteren Abendstunden aufgedreht werden und wieder der Techno regiert. Manche Clubs auf der Liste haben ganzjährig geöffnet, während andere wirklich nur im Sommer aufhaben. Jeder von ihnen hat jedoch eine gut aktualisierte Internetpräsenz, sodass ihr mit ein paar Klicks die aktuellen Öffnungszeiten und Veranstaltungen finden könnt. Im Folgenden findet ihr eine Aufzählung unserer liebsten Open – Air – Clubs. Wichtig: Die Reihenfolge entspricht keiner Wertung. Jeder Club auf dieser Liste ist sehenswert!

01 | Klunkerkranich | U – Bahn: Rathaus Neukölln

Schon längst kein Geheimtipp mehr, zieht der Klunkerkranich, ein Bar- und Clubkonzept auf dem Dach der Neukölln Arcarden in den warmen Monaten Massen an Besuchern an. Der kleine Indoorbereich der Rooftopbar hat ganzjährig geöffnet, allerdings lohnt sich ein Besuch im Sommer viel mehr um auf der großen Terrasse den Sonnenuntergang zu genießen. Geöffnet wird hier um 16:00 und wer einen guten Platz ergattern möchte, der ist gut beraten daran so früh wie möglich auf der Matte zu stehen. Lange Schlangen am Einlass und großes Gedränge um Sitzplätze sind hier Normalzustand. Hat man sich gegen die Maßen durchgesetzt, ist das Reinkommen, erfahrungsgemäß, kein Problem mehr. Die Türsteher sind hier sehr kulant. Ein Besuch lohnt sich, allein schon wegen der
einzigartigen Aussicht und des unverwechselbaren, hippieschicken Ambiente des Clubs. Einen ausführlicheren Bericht über den Klunkerkranich findet ihr hier.

Atmosphäre | entspannte „After – Work“ -Atmosphäre
Preisniveau | Eintritt 3€ – 10€, Bier/Wein 3€-5€, Cocktails 10€ und aufwärts
Besonderheiten | Rooftopbar mit einzigartigem Ausblick

02 | Birgit und Bier | U – Bahn: Schlesisches Tor

Gleich hinter dem Görlitzer Park, ca. 10 Gehminuten vom Schlesischen Tor entfernt, liegt das Schleußenufer mit einer ganzen Fülle an coolen Sommerclubs. Tagsüber Biergarten, abends Club mit verschiedensten Floors und Musikrichtungen, gleicht das Birgit und Bier einem Abenteuerspielplatz für Erwachsene. Das Setup und die Dekoration erinnern an einen Zirkus und es gibt sogar ein altes Karussell, welches sich, mit der Hilfe von ein paar starken Männern, auch drehen lässt. Musikalisch ist für fast jeden etwas dabei: Aufgelegt
werden sowohl Techno und House als auch Disco und Charts, gleichzeitig auf drei
unterschiedlichen Floors. Außerdem finden regelmäßig „Street Food Markets“ statt, von welchen wir euch aber abraten, da der Andrang an Besuchern meist zu groß ist um die Zeit dort genießen zu können. Hier findet ihr unseren detaillierteren Erlebnisbericht.

Atmosphäre | locker, internationales Publikum
Preisniveau | Eintritt ca. 10€, Wein/Bier ca. 4€
Besonderheiten | Elektro und Charts unter einem Dach

03 | Else | U- Bahn Schlesisches Tor

Das OpenAir – Konzept des Salons zur wilden Renate öffnet ab Mai jede Woche Sonntag zu einem Dayrave. An den restlichen Tagen wird die Location ab 16:00 zum Biergarten, ausgenommen Montag, da ist Ruhetag. Wie man es von den Betreibern der Renate, einer absoluten Elektroinstanz Berlins, nicht anders zu erwarten hat, steppt hier jeden Sonntag der Bär. Fans von Techno und ausgelassenen Partys kommen in der Else zu 100% auf ihre Kosten.

Atmosphäre | Rave mit internationalem Publikum
Preisniveau | Eintritt bis zu 15€, Wasser 2€
Besonderheiten | sonntäglicher Dayrave

04 | Club der Visionäre | U – Bahn Schlesisches Tor

Wir bleiben am Schleußenufer mit unserer nächsten Clubempfehlung. Der Club der Visionäre liegt auf der anderen Seite des Kanalufers, gegenüber Birgit und Bier, hinter der Araltankstelle und hat in den warmen Monaten beinah täglich geöffnet. Somit ist er auch wochentags eine sichere Adresse, gerade für Fans von Minimaltechno. Der Club der Visionäre gehört mit zur Hoppetosse, weswegen ihr auf dessen Website auch über Events in dort informiert werdet. Unter den tief hängenden Ästen der Trauerweiden lässt sich nach der Arbeit entspannen, oder nochmal ein bisschen aufdrehen. Alles in allem ist der Vibe eher relaxed, allerdings kann es auf der, zugegebenermaßen sehr kleinen Tanzfläche auch etwas heißer hergehen. Am Wochenende muss man sich auf lange Schlangen am
Eingang und neugierige Türsteher gefasst machen, unter der Woche wird man oftmals einfach durchgewunken. Auch preislich ist der CDV human: Der Eintritt kostet zwischen 3€ und 15€ je nach Tag und Veranstaltung.

Atmosphäre | relaxed, perfekter After – Work – Club
Preisniveau | mittelpreisig, Eintritt 3€ – 15€
Besonderheiten | Minimaltechno direkt am Wasser

05 | Heideglühen | S – Bahn Beusselstraße

Nähe der S – Bahnstation Beusselstraße befindet sich am Westhafen, allein auf weiter Flur, das Heideglühen. Google Maps wird einem bei der Suche der genauen Location allerdings nicht viel helfen. Geht man zur dort angegebenen Location landet man in einer Sackgasse. Das ist natürlich gewollt, verleiht es dem Club doch den gewissen Zauber eines „Hidden Clubs“. Der 2012 an dieser Stelle wieder eröffnete Club galt lange als ein Geheimtipp, findet man ihn doch fernab der, sich sonst eher in Kreuzkölln und Friedrichshain treffenden, Szene, am Rande von Moabit. Das Interieur gleicht dem des Klunkerkranichs oder Birgit und Bier. Viel Holz, hippieschick, alles gewollt etwas „zusammengeschustert“. Überall flackern Lichter. Es glitzert. Es gibt viel zu entdecken. Die Tür ist nicht übertrieben hart, trotzdem sollte man gut vorbereitet auf die Fragen der Türsteher sein. Aufgelegt wird, je nach Event, eine Mischung aus Techno und House. Ziemlich klassisch „Berlin“ eben.

Atmosphäre | ausgelassene Partystimmung
Preisniveau | Eintritt bis zu 15€
Besonderheiten | Hidden Location

07 | Sisyphos |S – Bahn Betriebsbahnhof Rummelsburg

Ok, ok, wir geben ja zu: Um zum Sisyphos zu kommen, muss man sich auf eine halbe Weltreise begeben. Tief versteckt in Lichtenberg (welches ja grade so am kommen sein soll) liegt dieser Abenteuerspielplatz für Erwachsene. In der kalten Jahreszeit geschlossen, steht man sich hier am Einlass die Beine in den Bauch, sobald das Wetter wieder etwas wärmer geworden ist. Es bezeichnet sich selbst als „Berlins Karnival der Tage und Nächte“ und fällt damit in die hippie – glitzer Kategorie der Technoclubs Berlins. Im Sisyphos geht es um „positive Vibes only“. Dafür kann man schon mal drei Stunden anstehen. Hat man es an der Tür vorbei geschafft, erwartet einen Festivalfeeling über ein ganzes Wochenende lang. Die, insgesamt fünf, mit kreativen Dekorationen und aufwendigen 3D – Animationen geschmückte Bereiche decken, typisch Berlin alles von Techhouse bis Minimal ab. Die Tür ist hart, was aber bei dem Ansturm an Touris.. äh, Gästen verständlich ist.

Atmosphäre | Festivalfeeling pur
Preisniveau | Eintritt 10€ bis 15€, Bier 3,50€
Besonderheiten | gehypter Club am Rande der Stadt

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