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Die BAR & FOOD Night @Neue Heimat

Streetfood Events gibt’s ja mittlerweile einige und damit es uns Berlinern auch nicht langweilig wird, wurde die Bar & Food Night ins Leben gerufen. Seit etwa Anfang Oktober kann man auf dem Gelände der Neuen Heimat jeden Freitagabend nicht mehr nur seinen Food-Horizont erweitern.

Cocktails & Longdrinks von 3 ausgewählten Berliner Bars

Auf der Bar & Food Night stellen sich vor allem Berliner Bars vor, aber vereinzelt gibt es auch Stände, wie The Hugel-Brothers, deren Leidenschaft das Barkeepen ist – ohne Bar, ohne Ausbildung, aber dadurch natürlich nicht schlechter.

Es gibt eine hauseigene Bloody Mary Bar, die euch die Bloody Mary in diversen Varianten mixt. Ansonsten könntet ihr vor Ort auf Leute der Stagger Lee Cocktailbar, Monkey Bar oder dem Prinzipal Kreuzberg stoßen. Langeweile kann nicht aufkommen, denn die Barauswahl wechselt immer mal wieder.

Als wir dort waren haben wir den Golden Negroni probiert, der übrigens auch im Tier in Neukölln auf der Karte steht. Eine Mischung aus Gin, Wermut und Campari, wobei hier die Orangezeste weggelassen wurde. Mir hat die Variante sehr gut geschmeckt, aber es ist auch ein Mal Alkohol put. Ansonsten hatte es uns der Weinstand angetan, der wirklich tollen Weißwein und Rosé am Start hatte.

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Streetfood in kleiner Runde

Wenn es Alkohol gibt, gerade hochprozentigen, darf das Essen natürlich nicht fehlen. Und so habt ihr auch immer eine Hand voll Streetfood-Stände – es soll ja keiner aus den Latschen kippen. Auch hier wechseln die Stände in gewohnter Manier.

Essen, Trinken, Tanzen

Tanzen? Jepp, genau, auf der Bar & Food Night könnt ihr auch das Tanzbein schwingen. In der „Cave“, einem hinteren Raum in der alten Fabrikhalle legen DJs auf – langweilig wird also auf keinen Fall.

Warum lohnt es sich hinzugehen?

Zugegeben, im Vergleich zum Village Market, ist die Bar & Food Night noch nicht so überlaufen, aber ihr werdet auch nicht die Einzigen sein. Es ist angenehm voll, das Licht ist schummrig und das alte Gebäude tut sein übriges für die tolle Atmosphäre. Es lässt sich stundenlang reden und die Zeit vergeht wie im Flug. Genau deshalb, solltet ihr dort vorbeischauen. Es ist die Mischung aus Essen, Tanzen und Trinken, die dieses Event empfehlenswert macht.

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Neue Heimat
Revaler Straße 99
10245 Berlin
 
FR: 19.00 – 04.00 Uhr

Berlin Design Market

Aus dem Berlin Summer Market wird nun der Berlin Design Market, der die „Neue Heimat“ in Berlin Friedrichshain jeden 2. Samstag in einen Ort des guten Geschmacks verwandelt.

Ausgewählte Designprodukte, Kunst und Accessoires erwarten den Besucher des Berlin Design Markets.

Und es wir bestimmt nicht langweilig. Jeder Design Market wird zu einen übergeordneten Thema immer wieder neu inszeniert!

Wir werden auf jeden Fall vorbei schauen und wieder berichten.


Berlin Design Market

Monatlich, immer am 2. Samstag im Monat, jeweils 16.00 – 24.00 Uhr

Nächste Termine:

Samstag, 11. Oktober 2014 – ‚RED DRAGON’..Asian Darlings, Boiling Dogs, winkende Katzen uvm.

Samstag, 08. November 2014 – ‚CAESARS PALACE’…Las Vegas, Glitzer&Glamour, Show-Bizz, Spieltrieb uvm.

Donnerstag – Sonntag, 11.-14. Dezember 2014 – ‚HEILIGER BIMBAM!’ Weihnachtsmarkt

Do.-Fr. 17.00 – 24.00 Uhr, Sa.-So. 13.00 – 24.00 Uhr

Schiller Burger

Schiller Burger gibt es gleich 3 Mal in Berlin –  in Neukölln, Kreuzberg und Friedrichshain.  Und für die Couchpotatos liefert der Schiller Burger auch direkt nach Hause. Wir haben die Filiale in Friedrichshain besucht – und hätten mal besser den Lieferservice getestet. Warum?

Ich muss zugeben, der Zeitpunkt war nicht besonders glücklich gewählt.  Wie überlaufen der Schiller Burger normalerweise ist, wissen wir nicht, aber es war definitiv keine gute Idee am Tag des WM Finales im Schiller Burger noch schnell einen Burger essen zu wollen.  Über eine Stunde haben wir tatsächlich auf unser Essen gewartet.  Aber wie schon gesagt, der Tag ist bestimmt nicht repräsentativ gewesen ;-).  Aber man nimmt ja gerne eine außergewöhnlich lange Wartezeit in Kauf, wenn dementsprechend auch das Essen außergewöhnlich gut ist?!

Schiller Burger – selbstgemachte Buns

Maria Stuart, Glocke und Wilhelm Tell – ja,man vergisst nicht, dass man beim Schiller Burger ist, wenn man die Namen der Burger auf der Speisekarte liest. Der Schiller Burger backt seine „Burger-Brötchen“ bzw. Buns selber. Auch die Süßkartoffeln Pommes sind selber gemacht. Nichts desto trotz müssen wir sagen, dass uns die Burger nicht so überzeugt haben, wie wir es uns erhofft haben. Die Burger haben durchschnittlich geschmeckt, etwas trocken und das Brötchen zu mächtig. Auch der vegetarische Burger mit gegrilltem Gemüse war geschmacklich im Vergleich zu vielen anderen Fleisch losen Burgervarianten eher unterdurchschnittlich.

Das Preis-/Leistungsverhältnis aber stimmt. Schiller Burger ist nicht wirklich teuer. Mit 7 EUR ist der  Ziegenkäse Burger mit Rindfleisch, Ziegenkäse, Tomaten Pesto, roten Zwiebeln, Rucola, Tomaten und gegrillter Paprika schon der teuerste Burger auf der Karte.

Wie bei den meisten Burgerläden muss man zudem auch Glück haben, die Burger auch wirklich entspannt genießen zu können- denn Sitzplätze gibt es nur wenige auf den Bierbänken vor dem Laden.

Fazit: Burgerladen mit gutem Preis-/Leistungverhältnis.


Adressen

  • Herrfurthstraße 7
  • Schönleinstraße 34
  • Wühlischstraße 41/42

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Berlin-Schiller-Burger

Der Berlin Village Market

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Streetfood Märkte haben in Berlin schon fast eine gewisse Tradition – auch wenn Berlin in dem Bereich hinter anderen Metropolen wie London oder NYC hinter hinkte. Vielleicht sprießen gerade deshalb die Streetfood Angebote wie Blümchen im Frühling aus dem Boden. Wegbereiter wahr sicherlich der Streetfood Thursday in der Markthalle Neun, gefolgt vom Bite Club, der aktuell auf dem Gelände der Platoon Kunsthalle verweilt.

Früher war der Mauerpark the place to be am Sonntag. Aber seitdem immer mehr Reiseführer den Mauerpark als absolut empfehlenswert einstuften und die Stände irgendwas zwischen Trash und Kommerz geworden sind, hat der Flohmark am Mauerpark an Atmosphäre einbüßen müssen.

Neuer sonntäglicher Hot Spot: Der Berlin Village Market.

Der Berlin Village Market ist auf dem Gelände der Neuen Heimat/ RAW Gelände. Ein altes Fabrikgebäude, dessen Wände mit Graffitis bemalt sind, Holzpaletten, die zu Sitzmöglichkeiten gestapelt werden und Lichterketten, die den Außenbereich abends in buntes Lichtermeer verwandeln, machen die Atmosphäre perfekt. Es ist alles etwas rough, aber gelichzeitig wunderschön.

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Vor dem alten Fabrikgebäude steht eine neuere Halle, deren Innenraum eine komplette Freifläche beinhaltet. Vor dieser Halle wiederum befindet sich eine weitere Open-Air-Freifläche mit Paletten und Platz für Food Trucks. Im Übrigen lässt sich von hier aus auch ganz wunderbar der Sonnenuntergang beobachten.

Das ganze Gelände spiegelt Berlin einfach so gut wieder – uns ist aktuell kein vergleichbarer Platz bekannt.

Streetfood über Streetfood.

Der Berlin Village Market beherbergt zahlreiche Food Stände, die zum Teil immer wieder wechseln. Deshalb findet man auch immer etwas neues zum ausprobieren. Als wir das erste Mal dort waren, waren wir so geflasht vom Angebot, dass wir uns gar nicht entscheiden konnten. Das „Blöde“ war, dass wir vorher beim Breakfast Market uns bereits die Bäuche vollgeschlagen hatten und damals keinen Bissen mehr runterbekommen haben.

Vom Burger über Schnitzel, Flammkuchen und Spätzle, Spare Ribs, Steaks, Pasta hin zu brasilianischen, argentinischen, asiatischen, indischen, französischen Spezialitäten, deren Einzelzutaten einem zumeist bekannt sind, aber deren Komposition überrascht, aber unglaublich lecker ist. Eigentlich bedarf es keiner extra Erwähnung mehr, aber es gibt natürlich auch immer vegane Angebote.

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Wer auf süß steht, kann sich seinen Zuckerschock für zwischendurch bei den Eis- und Waffelnständen abholen. Was eigentlich noch ein bißchen fehlt, sind Kuchen/ Torten/ Cupcakes/ Muffins. Der Dessertbereich ist eher unterrepräsentiert, was aber sicherlich damit zusammenhängt, dass es kein klassisches Streetfood ist.

Die Abendstunden sind ein Träumchen.

Okay, wenn ihr zu spät hingeht, kann es sein, dass der ein oder andere Stand schon abgebaut ist, aber wenn es dunkel wird und nicht mehr allzu voll ist, ist es einfach nur schön dort. Meistens gibt es einen oder zwei Live Acts, die Lichterketten werden angemacht, dazu ein Weinchen, ein kleines Feuer im Mittelraum und chillig auf den Paletten oder Bierbänken sitzen – was will man mehr?

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Nice to know.

  • Ihr dürft keine Getränke mitreinnehmen. Am Eingang sind eigentlich immer Security Leute platziert, die immer mal wieder Stichproben nehmen und sich die Tascheninhalte zeigen lassen.
  • Es ist kein low budget Event. Die Portionen der Stände sind nicht darauf ausgelegt, dass ihr mit einer Portion pappensatt seid. Es geht ja darum, verschiedene Gerichte auszuprobieren und ganz ehrlich, es wäre auch zu schade, wenn man nach der ersten Portion nicht noch eine zweite essen kann, weil alles soooo lecker aussieht und schmeckt.
  • Nicht nur das Essen, auch die Getränke sind kein Schnäppchen. Wenn ihr die erste Runde holt, erschreckt euch nicht, wenn ihr für ein Bier und ein Glas Wein 12 Euro bezahlen müsst. Überall ist Pfand drauf und zusätzlich wird ein „Kulturbeitrag“ (in Bars der Euro für den DJ) erhoben.
  • Fast etwas nebensächlich – aber vor dem Gelände der Neuen Heimat gibt es auch einen Flohmarkt bis etwa 16 / 17 Uhr.
  • Und auch nicht ganz unrelevant: Es gibt Toiletten im vorderen Gebäude.

Fazit.

Uns ist noch nicht klar, ob der Berlin Village Market zum Winter hin schließt. Die Heizmöglichkeiten auf dem Gelände würde ich als äußerst begrenzt einstufen. Heizpilze können einfach nicht diese großen Gebäude warm halten. Bevor ihr also bis zum Frühling warten müsst, geht hin. Ihr werdet es ganz sicher nicht bereuen.

// Noch mehr Fotos gibt es übrigens in unserem flickr-Streetfood-Album.

In English, please:

The Berlin Village Market is one of Berlin’s streetfood markets, located at Neue Heimat. You get different types of streetfood from all over the world. The atmosphere is awesome, especially in the evening, when the suns goes down. The streetfood stalls are in an old factory building, which is full of graffitis, which creates a special rough charm. Everything you link to Berlin is merged at this area. We promise, you won’t regret a visit there.

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Berlin Summer Market – Teil 2

Gestern fand zum 2. Mal der Berlin Summer Market auf dem Gelände der Neuen Heimat auf dem RAW Gelände in Berlin Friedrichshain statt.

Dieses Mal unter dem Motto “KIKERIKI” widmete sich der Markt ganz dem Thema der neu entdeckten Landliebe der Großstädter und die Besucher konnten zwischen Kleidung, Schmuck, Fahrrädern, Berlin Souvenirs wie Magneten, Schlüsselanhänger und Taschen Berliner Designer herumstöbern.

Für das leibliche Wohl wurde auch wieder gesorgt.

Von veganen Kuchen, homemade Icecream, japanischem Curry, Zimtlikör – für jeden Geschmack war etwas dabei.

Leider war es das auch schon wieder mit dem Berlin Summer Market, der sich für dieses Jahr , wie auch der Sommer, verabschiedet.

Im nächsten Jahr findet der Berlin Summer Market dann aber regelmäßig jeden Mittwoch statt.

Fazit:  Streetfood  und  Design Market in einem – der Berlin Summer Markt auf dem RAW Gelände in Berlin Friedrichshain bietet eine perfekte Mischung.

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Der erste Berlin Summer Market: AHOI trifft Hipsterama & Popkultur

Am Mittwoch fand nun endlich der erste  Berlin Summer Market statt – über die Idee und das Konzept dahinter hatten wir ja schon berichtet und natürlich mussten wir bei der Premiere auch vor Ort sein.

Designer Klamotten, Schmuck und vieles mehr.

Unter dem Motto „AHOI trifft Hipsterama & Popkultur“ stellten verschiedene Designer ihre Produkte vor. Die Kleidung war meistens schon echt speziell – schön und super passend für Berlin, denn hier kann man ja noch so verrückt rumlaufen, es kümmert keinen, aber für meinen Geschmack dann doch etwas abgefahren. Teilweise gab es auch weniger freakige Kleidung, aber das war gefühlt eher die Ausnahme. Dennoch hab ich meine Freude daran, die ganze Kreativität auf mich wirken zu lassen.

Was hingegen wirklich, wirklich toll war: die Schmuck-Designer. Es gab zum Einen verhältnismäßig viele davon und zum Anderen hatten die echt süße Kreationen. Ich hab mir mehrere Visitenkarten (ja, trotz der ganzen Digitalisierung, sind die immer noch up to date) mitgenommen, um später noch mal in Ruhe danach zu schauen.

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Die Neue Heimat als perfekter Standort.

Die Neue Heimat auf dem hinteren Part des RAW-Geländes scheint perfekt für diese Art des Marktes. Die Location spiegelt das Berlin-Gefühl ziemlich gut wieder. Außenbereiche, ein Neubau und eine alte Baracke mit Graffitis – Berlin im Miniaturformat. Gleich zu Beginn gibt es einen Außenbereich mit Food Ständen und zum Chillen vor dem Trubel, der sich beim Betreten der Hallen breit macht. Im Mittelbereich gibt es das auch nochmal, etwas kleiner, aber gemütlicher. Es sind überall bunte Lichter und Sitzplätze, die aus Holzpaletten bestehen. Dann erreicht man die schon erwähnte Baracke. Man muss wohl drauf stehen, aber ich finde es wunderschön. Es ist abgefuckt, aber echt und nicht verkünstelt. Eine tolle Atmosphäre.

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Jubel, Trubel, Heiterkeit.

Das Publikum war bunt gemischt – vom Hipster über Ökos bis hin zu den Best Agern war alles dabei. Zugegeben war es voller als gedacht, was das durchkommen zu den Ständen manchmal etwas kompliziert machte. Aber irgendwie gehört das ja auch dazu. Ich wäre wohl verwundert gewesen, hätte ich immer 2 m Platz um mich herum auf solchen Märkten, wenn ich nicht gerade zwei Minuten davor eine komplette Knoblauchzehe verdrückt hätte.

Fazit.

Was mir besonders gut gefällt ist, dass jeder Market unter einem anderen Motto statt findet. Es kann einem also eigentlich nie langweilig werden und man kann jedes Mal Neues entdecken und sich inspirieren lassen.

Inspiration ist auch das, was ich dem ersten Summer Market vor allem zuschreiben würde. Ich bin gespannt auf den zweiten und zeitgleich letzten Summer Market in 2014, der am 27.08. unter dem Motto „Kikeriki – Bauernhof trifft Nippes, Gedöns & Fashion“ laufen wird.

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Berliner Summer Market

Ende August findet das Kick-Off Event zum Berlin Summer Market statt. Die Initiatorin Katja Weber, die vor 5 Jahren erfolgreich den Zürcher Montagsmarkt ins Leben gerufen hat, bringt nun auch dieses neuartige Design-Markt-Format nach Deutschland.

Berliner Summer Market – Fashion, Accessoires, selektierte Design-Produkte, Wohnaccessoires, urbane Kunst und allerlei Skurriles

In Zürich hat sich dieses erlebnisorientierte Marktkonzept bereits als eine der wichtigsten Plattformen für junge Designer etabliert.

Das Besondere – Jeder Markt hat sein eigenes Thema

Während die Auftaktveranstaltung unter dem Motto „AHOI HIPSTERAMA“ steht und sich mit den Auswüchsen moderner Popkultur – von Turnbeutel mit Anker, Fernweh-und Weltmeerthemen bis hin zum Pop Up-Tattoo Studio beschäftigt, widmet sich der darauf folgende Markt „KIKERIKI“ ganz dem Thema der neu entdeckten Landliebe der Großstädter.

Wir sind schon gespannt und freuen uns auf den Berliner Summer Market. Wir werden natürlich vor Ort sein und danach dann ausführlich berichten. Und wer an den beiden Terminen keine Zeit hat, kann sich auf 2015 freuen. Denn dann findet der Berliner Summer Market von Mai bis August immer wöchentlich am Mittwoch statt.

Und hier die Termine für die Auftaktveranstaltung:

Wann?  20.08.  // 27.08. – ab 18 Uhr

Wo?  RAW Gelände in Berlin Friedrichshain

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Das Saporito

Wer die italienische, familiäre Atmosphäre liebt und erleben möchte, der sollte unbedingt das Saporito in Friedrichshain besuchen.

Das Saporito ist ein kleines italienisches Restaurant am Petersburger Platz, das eine tolle italienische Küche anbietet. Die Karte ist überschaubar und diejenigen, die Pizza als ihre italienischer Lieblingsspeise bezeichnen, sollten das direkt daneben gelegene Pomodorito aufsuchen, denn Pizza sucht man auf der Speisekarte vergebens.

Saporito – Italienische Wohlfühlatmosphäre in Friedrichshain

Schon beim Betreten des Restaurants wird klar-  hier gibt es nicht nur italienisches Essen sondern auch gleich italienisches Flair on top.

 

Das kleine Restaurant ist rustikal gemütlich, liebevoll eingerichtet. Weinregale, eine offene Küche, Kerzenbeleuchtung, kleine Holztische dicht an dicht, ein Kellner, der je nach Gästeanzahl bzw. Gruppengröße Tische hin und her schiebt und der Anblick der Espressomaschine neben der Theke lässt das Herz eines jeden Kaffeefans höher schlagen.

Das Saporito bietet sich sowohl für ein Familienessen als auch für einen romantischen Abend zu zweit an. Eine Tischreservierung ist nur mittlerweile dringend zu empfehlen.

Und was gibt es zu Essen im Saporito ?

Italienische Klassiker wie köstliches Bruschetta, selbtgemachte Pastagerichte und ausgewählte Fleisch und Fischgerichte. Die Hauptspeisen wechseln wöchentlich, während eine Auswahl an Salaten und Vorspeisen wie Vitello tonnato, Carpaccio, Morzarella und Antipasto misto einen festen Platz auf der Karte haben.

Natürlich findet man auch die italienischen Nachspeiseklassiker Tiramisu, Panna cotta und Mousse au Chocolat auf der Nachtischkarte. Das Essen wird in der offenen Küche frisch zubereitet.  Und wer jetzt erwartet, dass das Ganze auch seinen Preis hat, freut sich, dass die meisten Gerichte unter 10 EUR liegen.

Mein Fazit: Eine kleine italienische Wohlfühloase mit gutem italienischem Essen.


Adresse und Öffnungszeiten vom Saporito:

Saporito
Straßmannstraße 21
10249 Berlin

Mo-So: ab 16.00 Uhr

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Rembrandt Burger

Ein Burgerladen abseits der Partyviertel von Berlin?  Ja, so etwas gibt es, um genauer zu sein seit 2013 in der Richard Sorge Straße unweit der Tilsitter Lichtspiele in Berlin Friedrichshain.

In Berlin hat sich mittlerweile eine eigene Burgerkultur jenseits der üblichen Fastfood Ketten oder typischen Amerikanischen Restaurants entwickelt.

Kleine Imbissläden, mit Selbstbedienung, oft bis spät in die Nacht geöffnet. Gefühlt eröffnet irgendwo wöchentlich ein neuer Burgerladen dieser Art. Um im Wettbewerb zu bestehen reicht es auch nicht mehr nur die üblichen Burgerklassiker in Durchschnittsqualität anzubieten.

Auch das Rembrandt Burger reiht sich eigentlich in diese Kategorie ein, unterscheidet sich aber in einigen Punkten von seinen Konkurrenten.

 

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Berlin-Rembrandt-Burger

Und was ist besonders am Rembrandt Burger?

Rembrandt Burger ist ein holländischer Burgerladen, der eigentlich auch schon mehr Restaurant als Imbiss ist, mit netter Bedienung und einer Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.

Die Burgerauswahl mit 5 „klassischen“ Burgern ist bspw. im Vergleich zum Kreuzburger schon fast überschaubar.  Der Gast findet Burgerkreation mit Ziegenkäse, süßen Rotwein-Zwiebeln und Wallnüssen (Rembrandt Burger) oder karamellisierten Zwiebeln, Cheddar und Old-Amsterdam Käse (Old-Amsterdam) auf der Karte.

Daneben gibt es  auch eine leichtere Variante mit gegrillter Hähnchenbrust, 2 vegetarischen Burger und für den kleinen Hunger gibt es alle Burger auch als Mini- oder Kinderburger.

Frittenmix?  Für die Unentschlossenen gibt es gleich beide Sorten Pommes. Und wie für ein holländisches Restaurant nicht anders zu erwarten von bester Qualität.

Süßkartoffeln Pommes, Neulandfleisch, selbstgemachte Dips, vom Kiezbäcker frisch gebackene Burgerbrötchen, holländische Snacks – und vor allem ein toller Geschmack machen das Rembrandt zu einem heißen Anwärter auf die vorderen Plätze der Top Burgerläden in Berlin.

Die Öffnungszeiten von 12-22 Uhr sind nicht wirklich außergewöhnlich, aber der Burger freie Tag am Montag, denn da ist Ruhetag.

Fazit: Unbedingt vorbeischauen!


Adresse und Öffnungszeiten vom Rembrandt Burger:

Rembrandt Burger
Richard-Sorge-Straße 21
10249 Berlin

Di: ab 15.00 Uhr
Mi-So: ab 12.00 Uhr

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Kreuzburger

Mit insgesamt 3 Imbissläden in Friedrichshain, Prenzlauer Berg und natürlich Kreuzberg, dem Ursprungskiez,  gehört der „Kreuzburger“ schon zu den bekannteren Burgerläden in Berlin.

Neben den klassischen Burgerkreationen stehen zudem weitere amerikanische Fast Food Snacks wie Burritos und Mozarella Sticks auf der Speisekarte.

Die Burgerauswahl ist mittlerweile riesig. Ob man wirklich einen Burger mit Mozarelle Sticks haben muss, ich weiss es nicht. Selbstverständlich fehlen auch nicht die vegetarischen Burger auf der Karte. Auch hier geizt der Kreuzburger nicht mit der Auswahl. Ganze 8 Burger stehen auf der Karte.

Ganz ehrlich, so wirklich verstehe ich das Konzept der Riesenauswahl an vegetarischen Burgern nicht, was ein wachsender Trend in zahlreichen Burgerläden zu sein scheint. Ja, ich verstehe es, wenn sich Leute vegetarisch oder vegan ernähren.  Ich finde es auch sinnvoll, in den Läden eine fleischlose Alternative anzubieten.

Die Vegetarier kommen im Kreuzburger nicht zu kurz

Aber warum nehmen die vegetarischen Burger zum Teil ein Drittel des Angebots auf der Speisekarte ein? Warum gehe ich als Vegetarier überhaupt in einen Burgerladen? Weil ich meine Fleisch essenden Freunde begleite?

Das muss die Lösung sein. Und anscheinend ist die Zahl der Vegetarier so gestiegen, so dass auch das Angebot an vegetarischen Burgern gleich mitwächst.

Wie die meisten Burgerimbisse ist der Kreuzburger schlicht eingerichtet mit Selbstbedienung.

Während sich die Soßen auf die übliche Ketchup/Mayo Auswahl beschränken, kann der Gast bei den Pommes Frites zwischen 3 verschiedenen Sorten – Klassik, hausgemachte  Kartoffelspalten und Süßkartoffeln wählen.

Bei der Wahl der Fleischboulette steht 100g Biofleisch, 100g  oder 180g normales Fleisch zur Auswahl. Und für die Veggie Burger: 2  Scheiben Biotomaten, 2 oder 4  normale Tomatenscheiben..nein, nicht wirklich ;-).

Ich entscheide mich für einen Cheeseburger mit Biofleisch und Süßkartoffeln Pommes. Der Cheeseburger ist gut, aber nicht herausragend, eher durchschnittlich, was natürlich auch am Cheeseburger an sich liegt. Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal doch den „Friedrichshainer“ (Burger mit Mozarella Sticks)probieren.

Mein Fazit: Gute Burger und insbesondere mit Öffnungszeiten bis 4 Uhr morgens für Nachtschwärmer bestens geeignet. Und wer seinen Burger lieber zuhause genießen möchte, kann den Lieferservice in Anspruch nehmen, denn die „Kreuzburger“  können auch bei Lieferheld bestellt werden. Übrigens findet man auf der Website einen guten Gastroguide der Berliner Lieferservice Landschaft.

Berlin-Kreuzburger

 


Kreuzburger

Friedrichshain: Grünberger Straße 52, 10245 Berlin

Prenzlauer Berg: Pappelallee 19, 10437 Berlin

Kreuzberg: Oranienstraße 190, 10999 Berlin

Mo –  So: 12.00 – 1.00 Uhr