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Interview mit Raffaello Kramm

Wir haben Raffaello Kramm, Erfinder der Marke „Eye Love“, interviewt. Wer alles Fan ist, erfahrt ihr in dem Interview. Seit wann gibt es Eye Love? Die Marke gibt es seit 6 Jahren. Wie bist du auf die Idee zu dem Motiv gekommen? „I love…“ ist ein starker Slogan, der oft verwendet wird. Man kann damit mitteilen, was einem am Herzen liegt. Aber er ist auch austauschbar. Eye-Love geht einen Schritt weiter. Neben dem Herzen gibt es das Auge, das Englisch genauso ausgesprochen wird wie „I“. Das Auge ist jedoch viel emotionaler. Eye-Love kann man außerdem mit beliebigen Slogans kombinieren und damit ausdrücken, was man mag – z.B. Eye-Love Berlin, My Boyfriend, Flowers, Football, Italy,… Die Möglichkeiten sind unbegrenzt! Die Kombination aus Herz, Auge und Slogan macht die Marke, die übrigens auch international geschützt ist, einzigartig. Was war dein erstes Eye Love Produkt? Ein Eye-Love Berlin T-Shirt, was ich auf dem Hackeschen Markt verkauft habe. Wo können wir Eye Love Produkte kaufen? In über 50 Geschäften in Berlin und über die Shopseite. Was sind deine Ziele? Wo wird uns zukünftig noch das Logo begegnen? Die Marke war zunächst ein „Berliner Geheimtipp“. Mittlerweile ist sie ein internationales Lifestyle- Phänomen. Denn „Eye-Love“ ist in der Modeszene und bei Prominenten zu einem angesagten Statement geworden: u.a. bekannte Stars wie Jürgen Vogel oder die US- Schauspielerin Jessica Biel u.v.a. wurden mit „Eye-Love“ T-Shirts und Taschen gesehen. Gerade jetzt wieder auf RTL bei „GZSZ“ zu sehen. Die Marke wächst in den letzten Jahren rasant. Das erste Versandhaus war „Baby Walz“ das in großen Stückzahlen Babykollektionen mit Eye-Love my Dad“ verkauft hat. Ich freue mich sehr auf weitere interessante Kooperationen. Was hast du vor Eye Love gemacht? Vor meiner Tätigkeit, war ich viele Jahre erfolgreich als Schauspieler in diversen TV und Kino Produktionen tätig. Jedoch hat mir dass nie richtig viel Spaß gemacht und mich erfüllt. Es musste was Neues kommen! Eye-Love wurde geboren!! Welche Persönlichkeiten wünscht du dir als „Eye Love“- Botschafter? Jeder kann sich mit Eye-Love identifizieren und mit den vielen Claims seine eigene Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Ich möchte mit meinen Eye-Love Produkten viel Freude und Spaß schenken. Wie ist deine persönliche Berlingeschichte? Seit wann und warum bist du in der Stadt? Ich bin waschechter Berliner und liebe meine Stadt. Sie ist Multikulti, „Hart aber Herzlich“ und jeder hat die Chance seine Ideen und Visionen umzusetzen. Was sind deine Lieblingsorte? Neben den Hackeschen Markt liebe ich meinen Kudamm und seine wunderschönen Ecken wie den Savignyplatz. Seit dem Sommer bin ich gerne auch im Ku’damm Beach. Wer den Flair von Südfrankreich oder Italien sucht, der findet es dort mitten in der Stadt. Was würdest du jemandem empfehlen, der das erste Mal nach Berlin kommt? Ein Tages-Ticket kaufen und mit der S-Bahn nach Mitte fahren. Dort gibt es wirklich viel zu sehen. Später unbedingt am Ku`damm flanieren gehen und einen leckeren Latte Macchiato bei Petrocelli trinken. Zum Abschluss: Was ist dein Lebensmotto? Glaube an Deine Chancen und Möglichkeiten, schätze Deine Freunde und Partner.

Early Bird

Eisdielen sind in Berlin keine Mangelware. Es gibt zahlreiche „Top 10“ Eisdielen bzw. „Eis Manufakturen“, wie sich einige der Läden mittlerweile nennen, mit Preisen für eine Kugel Eis jenseits der 1 EUR Grenze, Frozen Yogurt Läden mit gefühlten Hunderten von Toppings und Eiskreationen, mit denen ich so eigentlich gar nicht eine Süßspeise verbinde.

Und dann gibt es das Early Bird in der Winsstraße in Prenzlauer Berg. Ein kleines Café mit italienischem täglich frisch zubereiteten Eis! Nicht low fat, sondern cremig und einfach nur köstlich und für mich ein absoluter Geheimtipp.

Obwohl, betrachtet man die Anzahl der Gäste die täglich vor dem Café, das Mitte Juni eröffnet wurde, sitzen und die Tatsache, dass jeden Abend das Eis ausverkauft ist, scheint das Early Bird dann doch nicht mehr so unbekannt zu sein ;-).

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Early Bird – Ein Café mit Öffnungszeiten für Frühaufsteher

Neben dem Eis bieten die beiden sympathischen Inhaber Domenico und Francesco hervorragenden Kaffee sowie selbst gemachten Kuchen an. Mindestens 3 unterschiedliche Bohnensorten, verschiedene Alternativen zur Kuhmilch und natürlich alles in Bio-Qualität ;-). Und wer früh morgens schon vor der Arbeit in den Genuss eines guten Kaffees kommen möchte, kann das im Early Bird tun. Bereits um 7.00 Uhr öffnet das kleine Café mit dem treffenden Namen.

Aber noch mal zurück zum Eis. Ja, es gibt zwar auch Sorbets, aber die cremigen Eissorten überwiegen deutlich. Panna Cotta, Biscottino, Crema Siciliana – das war meine Auswahl und wie gesagt einfach unglaublich lecker. Wer sich die gleiche Kombi zusammenstellen möchte, wird nur möglicherweise enttäuscht. Insgesamt haben die beiden Eisprofis seit Juni ca. 20 Sorten im Angebot gehabt- täglich sind es 6 Sorten, die regelmäßig wechseln. Bestseller bleiben länger im Angebot und das klassische Vanilleeis gibt es gar nicht, dafür aber eben Varianten, die dem Klassiker unter den Eissorten geschmacklich ähnlich sind.

Und jetzt könnt ihr mal schätzen, was eine Kugel Eis kostet? Für mittlerweile schon unglaublichen 60 Cent gibt es eine Kugel Eis bzw. für 1,20 EUR zwei Kugeln, denn das Early Bird bietet einen kleinen Eisbecher (1-2 Sorten für 1,20 EUR) und eine große Variante mit 2-3 Sorten für 2,40 EUR an.

Fazit: Nettes kleines Café mit gutem Kaffee und köstlichem italienischen Eis zu einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis.


Adresse und Öffnungszeiten vom Early Bird:

Early Bird
Winsstraße 68
10405 Berlin

Mo-So: 8.00-18.00 Uhr

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Interview mit „Roundhere“

Roundhere – eine neue Berliner App zur lokalen Kommunikation. Was genau die App kann, erfahrt ihr von dem Co-Founder & CMO Jan Tillmann, den wir dazu interviewt haben.

Was genau ist Roundhere?

Roundhere ermöglicht die Kommunikation mit allen Personen an einem bestimmten Ort. Dazu gibt es in der App bereits über mehrere hundert interaktive Livefeeds für Bars, Clubs, Parks, Nachbarschaften und andere Orte in Berlin. Diese sogenannten Streams bündeln dann alles was an dem Ort gerade passiert, also Personen die noch mit vor Ort sind und welche Anliegen für diese Personen gerade relevant sind.

Frage_WeekendZum Beispiel haben kürzlich Eltern im Prenzlauer Berg über Rasierklingen auf den Spielplätzen gewarnt. Viele Nutzer schauen am Feierabend auf der interaktiven Karte an welchen Orten im Kiez gerade etwas los ist oder schicken direkt Fragen an Personen die gerade in den Clubs & auf Events sind, z.B. erkundigen sich vorab wie lang die Schlange aktuell ist. Touristen vernetzten sich oft mit Anwohnern in der Nähe vom AirBnB Apartment um sich kennenzulernen und Tipps von den Locals zu bekommen.

Seit wann gibt es die App?

Wir arbeiten seit dem Herbst letzten Jahres an der App und hatten dann über den Winter die so genannte Beta-Phase an Universitäten in Berlin und Barcelona um das Produkt mit breiterem Nutzerfeedback weiter zu entwickeln. Offiziell gestartet sind wird dann vor wenigen Wochen mit den beiden Apps für iOS und Android.

Gibt es ein Vorbild auf dem US Markt?Berlin_Karte

Nein, wir arbeiten nicht auf Kopie-Basis einer bestehenden App aus dem Ausland. Roundhere erschafft eine Hyperlokale-Kommunikation und damit auch einen völlig neuen Markt den es so noch nicht etabliert gibt. Das ist Chance und Herausforderung zugleich. Eine erfolgreiche Firma in einem teilweise vergleichbaren Segment wäre zum Beispiel Nextdoor, wobei hier der Fokus nur auf Nachbarschaften liegt und nicht auf der von Roundhere ermöglichten Echtzeitkommunikation an jedem beliebigen Ort. Ein direktes Vorbild haben wir also nicht.

Wie groß ist euer Team und was habt ihr davor gemacht?

Ende 2013 haben wir mit “mbrace“ unsere erste App zum Vernetzen mit Personen in der Nähe gestartet. Die damalige Produktoptimierung auf den Dating use-case konnte jedoch viele der Anwendungen & Anliegen der Nutzer nicht abbilden, daher haben wir als Weiterentwicklung der mit mbrace gesammelten Erfahrungen im Herbst 2014 den Wechsel zu Roundhere vollzogen. Wir arbeiten aktuell mit unserem 10-köpfigen Team aus dem Prenzlauer Berg heraus.

Was ist eure Vision?

Bestehende Soziale Apps & Netzwerke ermöglichen nur die Kommunikation zwischen persönlichen Kontakten oder zu bestimmten Themen. So kann man sich zwar mit Personen aus der ganzen Welt austauschen, was jedoch fehlt ist eine Möglichkeit auch Personen in der unmittelbaren Umgebung oder an einem bestimmten Ort zu erreichen. Um lokale Anliegen und Eindrücke z.B. im Park, im Kiez oder der Lieblings-Bar um die Ecke auszutauschen gab es bislang keinen Kanal.

Frage_MauerparkDie Vision ist daher ganz klar eine hilfreiche Brücke zwischen der digitalen und „echten“ Welt zu schaffen. Die App soll einen unmittelbaren Mehrwert für mich als Nutzer bringen, egal an welchem Ort ich mich gerade aufhalte.

Wie werdet ihr euch finanzieren? Bleibt die App kostenlos?

Die App ist und bleibt definitiv kostenlos. Wir konnten bereits Anfang 2014 die renommierten Investoren Investitionsbank Berlin, Paua Ventures und Astutia Ventures für eine Finanzierung gewinnen, daher können wir uns aktuell rein auf das Entwickeln der App konzentrieren. Langfristig ergeben sich dann genügend Möglichkeiten um mit lokalen Partnern wie Restaurants, Bars und Events zusammenzuarbeiten.

Wie viele User nutzen aktuell die App?

Aktuell haben wir eine mittlere fünfstellige Nutzerbasis, primär in Berlin. Der Großteil davon nutzt die App mehrmals pro Woche.

An welchem oder über welchem Ort finden im Moment die meisten Interaktionen statt?

Populär sind eigentlich alle Orte mit vielen Menschen. Gerade jetzt im Sommer sind die Berliner Parks wie Mauerpark oder Volkspark Friedrichshain, die Universitäten und zahlreiche Open Air Locations sehr aktiv. In den Bezirken Mitte, Kreuzberg und Prenzlauer Berg sind die Nutzer innerhalb der Nachbarschaften ebenfalls viel mit der App unterwegs.Andere_Leute_Hier

Was sind eure Lieblingsplätze in Berlin?

Wir erkunden im Team in den Mittagspausen und nach Feierabend immer gerne neue Restaurants und Bars in ganz Berlin. Das ist ein netter Nebeneffekt des Jobs. Ein Lieblingsspot bei uns um die Ecke ist der Prater Biergarten.

Was macht Berlin für euch besonders?

Berlin bietet eigentlich alles was wir als junges Startup zum wachsen brauchen: vergleichsweise günstige Gewerbeflächen und niedrige Standortkosten, schnellen Zugang zu internationalen Top-Talenten, 4 sehr gute Universitäten, ein enges Netzwerk zu anderen Gründern, gute Strukturen bei Investoren und die Chance auf eine ausgewogene Work-Life-Balance. Jedes Jahr kommen zu den 2500 bestehenden Firmen noch mehrere hundert neue Tech-Startups hinzu. Berlin ist in den letzten 5 Jahren zum führenden Internet-Standort in Europa geworden, durch die dadurch entstehende Sogwirkung profitieren auch wir. Aus Osteuropa kommen so zum Beispiel immer mehr Entwickler nach Berlin. Neben diesen eher beruflich orientierten Faktoren fühlen wir uns aber auch persönlich mit dem unerschöpflichen Freizeit-Angebot in der Stadt pudelwohl!

Mani Mogo in Adlershof

Seit Anfang Juli ist Berlin wieder um eine koreanische Restaurant-Attraktion reicher. Das Mani Mogo, was so viel heisst, wie „Iss viel“ bzw. „Lass es dir schmecken“, hat neu eröffnet. Dahinter stecken die Macher vom Kimchi Princess und Angry Chicken, Andrea Volpato und Young-Mi Park-Snowden, die vor 6 Jahren das Kimchi Princess in Kreuzberg eröffnete.

Und passend zum 6-Jährigen Jubiläum wurde nun das dritte Restaurant eröffnet. Gefeiert wurde auch gleich an beiden Orten – in Kreuzberg und in Adlershof.

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Das Mani Mogo – Ein koreanischer Diner

Adlershof? Eigentlich eine sehr sinnvolle Entscheidung. Man kann nicht gerade behaupten, dass es in Mitte, Kreuzberg, Prenzlauer Berg etc. an guten asiatischen Restaurants mangelt. Und nun haben die Studenten der HU sowie die Mitarbeiter und Besucher des aufstrebenden Wirtschaftsstandortes „Adlershof“ ihren „eigenen“ Koreaner, der sich direkt auf dem Wissenschaftsgelände befindet.

Das Konzept: Wie auch schon beim Kimchi Princess und Angry Chicken ist auch das Mani Mogo nicht gewöhnlich, denn das koreanische Restaurant ist im Stil eines amerikanischen Diners gestaltet worden, der neben den ca. 50 Innenplätzen noch Platz für ca. 100 Gäste auf der Terrasse bietet.

Das Essen: Bei der Eröffnungsfeier sind wir schon in den Genuss der Kalguksu gekommen, einer Nudelsuppe mit Weizenmehlnudeln, DIE Spezialität des Mani Mogos und sonst auf keiner koreanischen Speisekarte in Berlin zu finden. Wirklich sehr zum empfehlen.

Wer schon gerne morgens einen koreanischen Salat essen möchte, kann das ab sofort im Mani Mogo tun. Um 7 Uhr öffnet der koreanische Diner und bietet bis um 12 Uhr Frühstück an. Neben dem Salat gibt es eher klassische Frühstücksvarianten mit Croissant oder Toast, Obstsalat – klein für 4,80 EUR oder in der großen Variante für 10,00 EUR. Beim Mittagessen (von 12- 18 Uhr) kann zwischen 6 verschiedenen Lunch Menüs gewählt werden. Eine normale Menükarte mit Koreanischen Klassikern wie Bibimbap oder eben der Nudelsuppe Kalguksu gibt es natürlich auch noch.

Fazit: Wer in Adlershof oder Umgebung wohnt oder dort beruflich vor Ort ist, muss nun nicht mehr seinen Bezirk verlassen, um in den Genuss guter koreanischer Küche zu kommen. Aber letzt endlich lohnt es sich auch, einen kleinen Ausflug nach Adlershof zu machen, um die Spezialität des Hauses, Kalgusku, zu probieren.

Alle Fotos: Rudi Coutain


Adresse und Öffnungszeiten vom Mani Mogo:

Mani in Mogo
Erich-Thilo-Straße 3
12489 Berlin

Mo-Do: 11:30 -15:00 Uhr & 17:30 – 21:00 Uhr
Fr: 11:30 -15:00 Uhr & 17:30 – 22:00 Uhr

 

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Interview mit Jeisson Martin

Jeisson Martin zeigt uns einen faszinierenden Blick auf Berlin. Das Besondere: Seine Motive sind nicht gewöhnlich. Er klettert auf Baukräne und Gebäude, schleicht in U-Bahntunnel und verlassene Gebäude, um seinen Blick auf die Stadt festzuhalten. Und nicht nur wir sind von seinen außergewöhnlichen Aufnahmen begeistert. Auf seinem Instagram Profil hat der 22-Jährige Wahlberliner bereits über 27.000 Abonnenten. Was Jeisson Martin bewegt erfahrt ihr in dem Interview.

Seit wann kletterst du auf Gebäude?

Seit ich denken kann habe ich immer gerne Plätze erkundet. Damals jedoch nicht um Fotos zu schießen.

Seit wann interessierst du dich für Fotographie?

Komischerweise erst nach dem ich mich auf Instagram angemeldet habe. Da ich Visuelle Kommunikation studiere ist es klar, dass ich ein sehr visueller Mensch bin und schon immer bei allem was ich gemacht habe sehr auf einen bestimmten Standard geachtet. So ist es dann gekommen, dass ich auch mein Intagram „gestalten“ wollte.

Seit wann bist auf Instagram?

Seit Frühling 2014.

Was machst du beruflich?

Ich bin noch Student.

Hast du noch ein weiteres Hobbys?

Haha, neben Instagram, Freundin und Uni bleibt recht wenig Zeit noch für ein weiteres so großes Hobby.

Was war deine gefährlichste Aktion?

Einen gewissen Grad an „gefährlich“ hat natürlich jede Aktion, das macht ja auch teilweise den Reiz für mich aus, aber dadurch, dass ich mir der Gefahr immer bewusst bin, würde ich fast sagen, dass für mich keine Aktion besonders gefährlich ist. Natürlich, weil ich mir meine Skills bewusst bin und mich nicht zu überschätzen versuche.

Kletterst du nur in Berlin?

Ich kletter überall wo ich bin!

Wo möchtest du unbedingt noch hochklettern? 

Brooklyn Bridge! Das ist natürlich für mich ein großer Traum!

Was treibt dich an? Was ist deine Vision?

Immer neue Blickwinkel von Berlin zu verbreiten und Leuten zu zeigen, wie ich meine Wahlheimat erlebe!

Hast du Vorbilder?

Vorbilder an sich nicht, mehr ein gegenseitiges Inspirieren.

Seit wann bist du in Berlin?

Seit 3 Jahren.

Was ist dein Lieblingsort in Berlin?

Mein Lieblingsort in Berlin? Berlin ist mein Lieblingsort.

Interview mit „Somuchmore“

Somuchmore –  das ist mehr als nur ein Sportangebot. Was genau hinter dem Konzept steht, erfahrt ihr in dem Interview, das wir mit dem Gründer Johannes Klose geführt haben.

Was genau ist Somuchmore?

Somuchmore ist eine Plattform, die eine ganzheitliche Lebensweise zugänglich macht.

Mit ihrer Monatskarte können unsere Mitglieder Kurse für Yoga, Pilates, Meditation, Fitness, Wellness, Kampfkunst, Tanz, Ernährung, Gesundheit und persönliche Entwicklung bei unseren sorgfältig kuratierten und geprüften Partner-Anbietern besuchen. In Berlin arbeiten wir momentan mit über 200 Partnern zusammen und es werden täglich mehr. Auf unserer Website oder in unserer App kann man gezielt nach passenden Kursen suchen oder sich einfach inspirieren lassen.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen? Was ist euer Background?

Die Geschäftsidee ist dann vor knapp zwei Jahren entstanden. Wir haben uns gefragt, wie man eine ganzheitliche Lebensweise für Menschen zugänglich machen kann, die keine Experten und deren zeitliche und finanzielle Mittel begrenzt sind? Die Idee der flexiblen Monatskarte hat sich bald abgezeichnet: Mit der White Card kann ich alles kennen lernen und erleben. Wenn mir ein Ort oder eine Disziplin gefällt, gehe ich mit der Black Card (oder einer anschließenden Studio-Mitgliedschaft) in die Tiefe.

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Was treibt euch an?

Somuchmore ist ein Lebensgefühl. Es steht für den Glauben an das Potenzial in jedem von uns. „You are so much more!“ sage ich meinem besten Freund. Es heißt: Ich glaube an Dich!

Ich hatte das Glück von tollen Menschen gefördert zu werden und mit Somuchmore möchte ich nun vielen Menschen auch diese Möglichkeit geben.

Wie groß ist euer Team?

Insgesamt arbeiten im Moment 70 Menschen bei Somuchmore. Allein in Berlin sind wir 40 bis 50 Kollegen und täglich kommen neue dazu.

Was ist dein Lieblingssport? Wie viele Studios hast du bis jetzt selber getestet?

Zurzeit mache ich Yoga, TRX, Crossfit und freue mich wie ein Kind, wenn ich Zeit finde neue Angebote auszuprobieren. Wie viele von unseren europaweit 1000 Studios ich insgesamt schon besucht habe kann ich nicht genau sagen, aber es sind einige und werden immer mehr.

Was ist zur Zeit der Fitness -Trend?

Es ist schwer sich auf einen einzelnen Fitness Trend festzulegen. Faszientraining, HIIT – hochintensives Intervalltraining und Training mit dem eigenen Körpergewicht sind gerade große Themen. Persönlich glaube ich daran, dass die Abwechselung ein Trend ist. Heute Yoga, morgen HIIT, übermorgen Meditation, die Freiheit jeden Tag zu spüren was der Körper braucht und diesem nachzugehen, das ist mein persönlicher Trend.

 

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Was ist das außergewöhnlichste Angebot?

Das wechselt dauernd. Auf Somuchmore kann man kämpfen, tanzen, meditieren, sich auspowern, Smoothies mixen, in der Liebe gecoacht werden – halt alles, was so viel mehr aus Dir macht.

Gibt es bald auch Somuchmore in kleineren Städten?

Neben Berlin gibt es Somuchmore zur Zeit in Hamburg, München, Paris, Madrid und London. Wir arbeiten natürlich daran diese tolle Städteliste zu erweitern und freuen uns über Interesse aus allen Ecken der Welt. Momentan müssen wir kleinere Städte aber noch vertrösten.

 

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Interview mit „BRLO“

Craft Beer ist in aller Munde – zumindest in Berlin. Wir haben die Gründerin des Berliner Craft Beers „BRLO“ Katharina Kurz getroffen.

 

BRLO

Vorab: Wie spreche ich eigentlich BRLO aus?

B(E)RLO wie Berlin. BRLO ist der alt-slawische Ursprung des Namens Berlin. Aber eigentlich freuen wir uns über jede Version. Eine Italienerin meinte kürzlich, dass der Name sie an das italienische Wort „brillo“, was auf Deutsch angetrunken heißt, erinnere.

Und seit wann gibt es BRLO?

Die Firma haben wir letztes Jahr im Sommer gegründet. Das erste Bier gab es im November.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Wir sind Anfang 2014 auf die Idee gekommen – aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Ich habe einige Zeit in den USA gelebt, wo ich Craft Beer kennen und lieben gelernt habe. Ich hatte so viel Spaß an der Bierauswahl, an den Etiketten und den Markennamen. Und ich habe mich gefragt, wieso macht das eigentlich keiner in Deutschland?! Ich dachte mir, dass ich das irgendwann mal gerne als Nebenprojekt machen würde, eine kleine coole Biermarke.

Dann habe ich Christian, einen guten Freund aus Unizeiten, wiedergetroffen. Christian wollte ursprünglich mit seinem Vater und einer eigenen Brauanlage Bier brauen. Gemeinsam haben wir an einem Abend stundenlang über Bier philosophiert und uns entschieden, mehr zu dem Thema zu recherchieren.

Und so haben wir dann Michael, der Braumeister ist, kennengelernt. Das hat von Beginn an super zusammen gepasst. Uns war es auch wichtig, gemeinsam ein Unternehmen aufzubauen.

Was hast du vor BRLO gemacht?

Ich habe einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund und habe sechs Jahre bei Bertelsmann gearbeitet. Ich habe dann promoviert und mir überlegt, dass ich gerne was selbst machen würde. An Bier habe ich zuerst gar nicht gedacht.

Es ist so schön, wieder etwas Handwerkliches zu machen, das man dann auch noch trinken kann. Für mich gibt es eigentlich kein schöneres Produkt als Bier.


Craft Beer Fan? Hier findest du noch mehr Craft Beer Bars in Berlin


Wo braut ihr?

Wir arbeiten mit zwei kleinen Brauereien im Umland zusammen, die ca.1,5 h von Berlin entfernt sind – das ist zum einen die Klosterbrauerei in Neuzelle in Brandenburg und zum anderen die Brauerei Landsberg in Sachsen Anhalt. Das war der beste Weg, um mit wenig Kapital anzufangen.

Die Rezeptentwicklung findet in Berlin statt und die Rohstoffe bringen wir selber mit. Micha betreut dann den ganzen Vorgang vor Ort. Das nennt man „Gypsy Brewing“ wenn man von Brauerei zu Brauerei zieht. Ziel ist es aber, eine eigene kleine Brauerei zu haben.

Ihr habt jetzt 3 Biersorten. Soll es noch Weitere geben?

Ja, aber ich glaube nicht, dass wir 20 Sorten haben werden. Das ist ein wahnsinniger Aufwand, wir wollen noch 1-2 Sorten in das Standardsortiment mitaufnehmen. Wenn wir mal eine eigene Brauerei haben, dann werden wir auch saisonale Biere anbieten. Bei den Partner-Brauereien ist das aber eher schwierig, da man mindestens 5.000 Liter produzieren muss. Und da probiert man nicht einfach so herum.

Dein Lieblingsbier?

Das Pale Ale auf jeden Fall.

Das Helle ist dir wahrscheinlich auch zu normal?

Ja, es kommt immer ein bisschen auf die Gelegenheit an. Das Helle ist ein Einstiegsbier, wo man Leute abholt, die noch nichts von Craft Beer verstehen.
Wenn man in Craft Beer Kreisen ist, dann läuft das Pale Ale super, bei Firmenveranstaltungen wird dagegen eher das Helle bevorzugt. Es war gewollt, dass auch das Helle den deutschen Biertrinker abholt.

Berlin ist im Bereich „Craft Beer“ Vorreiter. Wird sich dieses Thema auch in ganz Deutschland durchsetzen oder sind es nur die Großstädte, die eine Vielfalt an Craft Beer anbieten werden?

Ja und Nein. Ich denke, das wird sich überall durchsetzen. Auf der einen Seite gibt es Bier Start-Ups. Ich glaube, dass das ein urbanes Thema ist. Auf der anderen Seite werden im ländlichen Bereich die alt eingesessenen Brauereien den Bereich abdecken und dann anfangen auch mal zu experimentieren, um mehr Vielfalt in die Bierlandschaft hineinzubringen und vielleicht auch mal ein IPA zu machen. Man hat Verbundenheit zu ländlichen Marken, die natürlich auch handwerkliches Bier machen. Das ist natürlich schwierig zu definieren.

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Gibt es eigentlich eine einheitliche „Craft Beer“ Definition?

Es gibt keine anerkannte Definition. In Deutschland ist es noch schwieriger den Begriff des Craft Beers zu definieren. In den USA gibt es ja viel mehr Industriebier als bei uns – und dann Craft Beer. In den USA gilt eine Brauerei beispielsweise bis 6 Millionen Hektoliter Produktion noch als CRAFT.

In Deutschland ist es schwieriger „Craft Beer“ abzugrenzen, da man viele kleine traditionelle Bierbrauereien hat, die seit 300 Jahren handwerklich Bier brauen. Denen kann man natürlich nicht sagen, dass wir jetzt Craft Beer machen und die nicht.

Habt ihr ein Craft Beer-Vorbild?

Ja, die Brooklyn Brewery. Es gibt zum einen das Brooklyn Lager und ein wunderschönes IPA, was mir auch vom Design sehr gut gefällt. Milton Glaser, der

Grafikdesignpapst, hat das Design entworfen. Es war 2006 das erste Craft Beer, mit dem ich in Berührung gekommen bin.

Steckt Deutschland im Vergleich zu den USA noch in den Kinderschuhen?

Ja, auch wenn alle drüber schreiben. Das Thema setzt sich erst ganz langsam durch. Restaurants nehmen vielleicht mal ein Bier auf. Aber Kinderschuhe sind ja super, das heißt es wird noch explodieren. Die Idee ist, wenn du in den USA in eine Bar gehst, hast du gleich 20 verschiedene Zapfhähne – und nicht nur in Craft Beer Bars. Das ist super, da müssen wir hin. Das wird kein Trend sein.

Wo kann man in Berlin gutes Craft Beer trinken?

Hier (wir sitzen im Kaschk), im Hopfenreich, Vagabund oder in der Monterey Bar…


BERLIN

Was ist deine persönliche Berlin Geschichte?

Ich komme eigentlich aus Franken. Da habe ich im Prinzip die Bierleidenschaft mit der Muttermilch mitbekommen. Während der Bertelsmann Zeit war ich fünf Jahre im Ausland. Und Berlin war 2008 für neun Monate mein einziger Deutschland- Abstecher. Ich habe hier meinen engsten Freundeskreis und es hat mich danach immer wieder zurückgezogen. Berlin ist die einzige Stadt in Deutschland, in der ich leben möchte. Seit 2 Jahren bin ich jetzt wieder in Berlin.

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BRLO Pop-Up Biergarten

Was ist das Besondere?

Das Schöne ist, dass Berlin eine weltoffene Großstadt ist, die sich teilweise sehr klein anfühlt. In Berlin kann man noch durchatmen. Man kann zu jeder Tages- und Nachtzeit was erleben.

Was stört dich?

Da muss ich überlegen. Ich finde es teilweise etwas zu viel von der kreativen, „wir arbeiten alle nur an Projekten“ – Atmosphäre. Manchmal fehlt mir ein bisschen mehr Professionalität in der Zusammenarbeit.

Was würdest du Berlin Besuchern empfehlen?

Ich glaube ich würde ein Bustour machen, eine Kreuzberg Tour und zum Sundowner dann in den Club der Visionäre.

 

Zimt & Zucker in Mitte

Dass es in Berlin zahlreiche Cafés und Frühstückslokalitäten gibt,  ist nicht zu übersehen. Aber bei der Suche nach Cafés, die direkt am Wasser liegen, reduziert sich die Auswahl schon deutlich. Das Zimt und Zucker gehört zu diesen wenigen Lokalitäten.

Direkt an der Spree, unweit des S-Bahnhofs Friedrichstraße gelegen, kann man hier  im Sommer ab 9.30 Uhr die ersten Sonnenstrahlen genießen. Aber natürlich lohnt sich nicht nur ein Besuch bei gutem Wetter.  Das Kaffeehaus bietet viele leckere Süßspeisen wie Kaiserschmarrn, Waffeln, Apfelstrudel, Crépes und Pancakes!

Auch Herzhaftes im Zimt & Zucker

Da das Zimt & Zucker bis 21 Uhr geöffnet hat, gibt es nicht nur Süßspeisen,  sondern Flammkuchen, Suppen und Salate stehen auch auf der Speisekarte. Und natürlich bietet das Kaffeehaus auch herzhafte Frühstücksvarianten wie Rührei und Crépes mit Käse oder Lachs an.  Trotz der Mitte-Lage ist das Preis-Leistungsverhältnis auch o.k.

Fazit: Wer gerne an der Spree in der Sonne seinen Kaffee trinken möchte, sollte im Zimt & Zucker vorbeischauen.


Adresse und Öffnungszeiten vom Zimt & Zucker:

Zimt & Zucker
Schiffbauerdamm 12
10117 Berlin

Mo-So: 9.00-19.00 Uhr

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Interview mit „Leogant“

Wir haben den Gründer von Leogant, Thomas Hartwig, interviewt.

 

LEOGANT

Was genau ist Leogant?

Leogant ist ein Anbieter für ganzheitliche Wasseraufbereitsungsysteme.Genauer gesagt bieten wir Lösungen an, um das Leitungswasser zu der Qualität von frischem Quellwasser aufzubereiten. Wir möchten eine gesunde und ökologische Alternative zu Flaschenwasser bieten.

Was ist das Besondere an Leogant-Wasser?

Das besondere an Leogant-Wasser ist, dass es mit Quellwasser frisch von der Quelle vergleichbar ist. Das schaffen wir durch die Kombination eines sehr hochwertigen Aktivkohlefilters und einer in Österreich handgefertigten Vitalisierung von der Firma UMH. Alles arbeitet bei uns ohne Strom, Chemie oder Magnete und unsere Filter sind aus nachwachsendem Rohstoff hergestellt. Minerale und Spurenelemente bleiben bei unserem System im Wasser enthalten.Das Wasser ist also danach nicht nur sauber und sicher vor Blei, Hormonen und Medikamenten, sondern so frisch und energetisch wie Quellwasser in den Bergen. Ein solches Wasser ist viel besser in der Lage Nährstoffe zu transportieren, den Körper bei der Entgiftung zu unterstützen und am allerwichtigsten kommt das Wasser sicher dort an, wo es hin soll – in unsere Zellen. Hierdurch aktiviert es unseren Stoffwechsel und fördert das Wohlbefinden. Das schmeckt und spürt man.

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Wie bist du auf die Idee gekommen? Was treibt dich an?

Wasser begleitet mich intensiv seit dem ich 2006 in China in den Wudangbergen Kung Fu trainiert habe. Eines der 2 Bücher, welche ich dabei hatte, war über die philosophische Bedeutung von Wasser in der Kampfkunst.Den eigentlichen Initialschuss hat dann mein Kung Fu Trainer in Berlin gegeben und mich motiviert mich aufs Wasser zu konzentrieren und mich selbstständig zu machen, da ich auf der Suche danach war meinem Leben einen tieferen Sinn zu geben. Also nahm ich mir ein Jahr Auszeit, trainierte viel und studierte Wasser auf allen erdenklichen Ebenen.Wasser ist das wichtigste Element, sowohl auf unserem Planeten wie in unserem Körper, doch wir haben vollständig die Bedeutung dessen verloren. Meine Motivation ist es einerseits dieses Bewusstsein wieder zu schärfen und andererseits nachhaltige Alternativen zu Flaschenwasser aufzuzeigen. Es ist heute wirklich nicht mehr zeitgemäß Wasser in Plastikflaschen zu kaufen! Hierdurch könnten wir einen erheblichen Beitrag zur positiven Entwicklung auf unserer Erde leisten.

 
 

Was muss ich als Privatperson investieren, um Leogant Wasser zu trinken?

Man bekommt bei uns bereits ab 720€ ein ganzheitliches System inkl. Trinkflaschen, Filterpatronen für ein Jahr und einem Desinfektionsset. Wir erinnern auch alle Kunden

per Email an den fälligen Filterwechsel und versenden einmal im Jahr die neuen Patronen versandkostenfrei. Hat man einmal ein System von uns, kommen nur 43€ alle 6 Monate für Patronen hinzu.Umso mehr man also im Monat für Flaschenwasser ausgibt, desto schneller amortisiert sich das. Bei mir hat es damals sieben Monate gedauert, aber ich hab auch nur das gute St. Leonhards aus dem Bio-Markt getrunken.

Wie groß ist dein Team?

Wir sind zu dritt auf der MS Leogant. Kapitän, Steuermann (Alexander) und Offizier (Antje). Wir suchen aber gerade noch einen weiteren Offizier für das kaufmännische und die Buchhaltung. Matrosen gibts nicht, bei uns packt jeder mit an.

In welcher Region gibt es das beste Leitungswasser? Oder gibt es da eigentlich kaum Unterschiede?

Oh, dass ist schwierig zu sagen. Das Wasser in einer Region kann in Abhängigkeit vom Wasserwerk stark variieren. Eine gute Chance auf gutes Leitungswasser hat man in Gegenden mit viel Wald und wo nicht so viel Landwirtschaft betrieben wird, oder wo direkt Quellwasser in die kommunale Leitung eingespeist wird.Generell kann man aber sagen, dass in den meisten Fällen das Leitungswasser, wenn man es gut ablaufen lässt viel besser ist als Wasser in Flaschen.Aber egal wie gut das Leitungswasser ist, und selbst wenn es mal Quellwasser war, durch den langen Weg durch das Rohrleitungssystem verliert es an seiner natürlichen Energie und wird verunreinigt durch Ablagerungen und hat am Wasserhahn nicht mehr viel mit dem zu tun, was es mal war.


 

BERLIN

Was ist deine Berlin Geschichte? Warum bist du hier?

Meine Berlingeschichte? Da gibt es etliche. Ursprünglich bin ich vor 9 Jahren mal wegen der Liebe nach Berlin gezogen, doch das hat nicht so lange gehalten. Und als der Liebeskummer dann vorbei war hat mich die Stadt einmal richtig durchgenommen und neu sortiert. Ich hab in Berlin nicht alles, aber vieles mitgemacht und kann heute voller Dankbarkeit sagen, dass diese Stadt aus mir einen neuen Menschen gemacht hat. Die Mischung aus Moderne, retro, Subkultur, Design, Müll, Nachhaltigkeit … ach ich kann diese Stadt nicht beschreiben. Das können andere besser. Ich liebe Berlin einfach von ganzem Herzen mit all seinen Macken und gehöre genau hierher!

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Was sind deine Lieblingsorte in Berlin?

Jetzt fühle ich mich unter Druck gesetzt. Ich vergesse sicher was und dann ist jemand beleidigt. Aber ich versuchs. Erstmal allgemein. Der Plänterwald und Treptower Park. Der kleine Friedhof bei mir in der Linienstrasse. Alles um die Torstrasse herum. Ich liebe die vielen kleinen Läden und schlendre gern durch Neukölln und Kreuzberg. Aber am meisten liebe ich den Wandel in der Stadt. Die kleinen Partys, Foodevents und Veranstaltungen, die an immer neuen Orten sind. Die Stadt ist immer neu. Ich mag die kleinen Hinterhöfe und auch die Panorama Bar, in der ich ab und zu mal den Stress meines Alltags abschütteln und wegtanzen muss. Ich gehe gerne Essen, zur Zeit am liebsten zu dem kleinen Asiaten Cat Tuong in der Kastanienallee. Die kochen mit unserem Wasser und verwenden nur die besten Zutaten, ohne Industrie Salz und Zucker und haben Kräuter aus dem eigenen Garten. Zum Ausruhen gehe ich gern ins Schnurrbad.

Was würdest du jemandem empfehlen, der das erste Mal in Berlin ist?

Hängt davon ab wie lang er oder sie hier ist. Wenn genügend Zeit ist, würde ich so eine Touristen Bus- und Schifffahrt machen. Da sieht man alles einmal gut strukturiert mit Erzähltante im Ohr. Wenn dann die Pflichtfahrt fertig ist würde ich zu Fuß von der Museumsinsel bis zur Torstrasse alles ablaufen und dann ab nach Friedrichshain, wo ich wohne und weiter nach Kreuzberg und Neukölln in die kleinen Cafés und Bars. Ich finde, eine Stadt lernt man am besten kennen, wenn man von einem Café ins nächste fällt, mit den Leuten spricht und die Menschen herum beobachtet und lauscht. Das mache ich gern. Auf jeden Fall ein Fahrrad ausleihen.

Dining Days in Berlin

An „Langen Nächten“ oder Themenwochen mangelt es in Berlin nicht. Und nach der Restaurant und der Beer Week im Juni folgt nun eine nächste Themenwoche – die Dining Days! Vom 29. Juni bis 05. Juli können sich Freunde der guten Küche wieder auf eine Woche kulinarischer Highlights bzw. besonderer Menüangebote zahlreicher Restaurants in Berlin freuen.

Das Konzept? Über 50 Restaurants in Mitte, Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Kreuzberg, Charlottenburg, Steglitz und Moabit bieten während der Dining Days ein besonderes Dining Day Menü an.

Die Kosten? Bereits für 19 EUR könnt ihr in den Genuss eines 2-Gänge Menüs kommen. Das 3-Gänge Menü gibt es dann für 34 EUR, bei beiden Menüvariationen immer dabei: ein Glas Wein. Wer richtig schlemmen möchte, sollte sich am besten aber für das 4-Gänge Menü inkl. Weinbegleitung für 69 EUR entscheiden. Aber pro Restaurant gibt es auch nur eine Menümöglichkeit, die größte Restaurant – Auswahl gibt es bei den 34 EUR Menüs.

Kulinarische Highlights? Die findet ihr überall. Ob Sterneküche im SKYKITCHEN Restaurant, vegan im Kopps, Paleo-Küche im Sauvage oder regionale Köstlichkeiten bei Fräulein Fiona – für jeden Geschmack sollte etwas dabei sein.

Weitere Besonderheiten? Wer dann über die Reservierungsplattform Quandoo sein Wunschmenü bucht, kann möglicherweise mit dem limitierten Gutscheincode „BERLIN2015“ noch 5 EUR sparen ;-). Und klar, natürlich gibt es auch noch Sideevents – wie 38h Supperclubs bspw. im La Raclette, einen Kochkurs oder Wine Tastings.

Und diejenigen, die lieber ihr 3-Gänge Menü am eigenen Eßtisch genießen wollen, können sich ihr Menü über deliveroo an ausgewählten Tagen und Restaurants nach Hause bestellen.

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Kick-Off Event im Sauvage

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Sauvage in Prenzlauer Berg – Eines der teilnehmenden Restaurants

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Paleo Küche im Sauvage