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Heiraten in Berlin 2017 – Ideen für die perfekte Feier

Längst ist die Hauptstadt nicht nur bei Berliner Hochzeitspaaren beliebt, sondern zieht auch aus anderen Teilen der Republik Bräute und Bräutigame an. Kein Wunder: Schließlich gibt es in Deutschland im Grunde keine zweite Stadt, die kulturell und vom Lebensgefühl her so viel zu bieten hat wie unser aller Berlin.

Die Beliebtheit hat aber natürlich auch ihre Schattenseiten. Zum Einen wird es gerade zwischen Mai und September immer schwieriger, überhaupt Räume für die Hochzeit zu finden. Und zum Anderen entwickelt sich eine Suche nach immer ausgefalleneren Ideen für Feiern und Locations komplizierter – irgendwie hat es ja doch so gut wie alles schon mal gegeben.

Wir versuchen es trotzdem: Wir haben uns umgesehen und nachgedacht, wie ihr in Berlin eine möglichst exklusive und traumhafte Hochzeit feiern könnt – ohne dass an dieser der Mief von 08/15 klebt. Hier sind unsere vier Ideen:

Vor der Ehe: Rasender Puls beim Junggesellenabschied

Dass Heiratswillige ihren JGA in Berlin feiern, passiert inzwischen ja häufiger. Entsprechend üppig ist die Palette der Aktivitäten für die letzte große Sause vor der Ehe. Was haltet ihr zum Beispiel von diesen fünf:

  • Base Flying: Aus fast 100 Metern Höhe geht es im Sturzflug rasant hinab – und erst kurz vor unten werdet ihr sanft abgebremst. Adrenalin pur!
  • House Running: Ihr seilt euch aus 60 Metern Höhe an einem Hotel in Berlin ab – und zwar mit dem Gesicht voran, als würdet ihr die Wand runterlaufen.

Schloss mit lustig: Elegante und extravagante Locations

Das Schloss Bellevue hätte natürlich was – aber der Herr Steinmeier ist bisher nicht als Wedding Planer in Erscheinung getreten. Also schminkt euch den Gedanken lieber ab. Herrschaftlich lässt sich aber auch an anderen Orten feiern, zum Beispiel im Schloss Britz mit riesigem Schlosspark und Rosengarten oder in der Villa Blumenfisch direkt am Wannsee.

Aber vielleicht liebt es das Brautpaar ja auch weniger elegant als vielmehr extravagant. Heiraten lässt sich doch tatsächlich auch auf Booten und in Bussen, im Tierpark oder zum Beispiel auf dem berühmten Fernsehturm. Sportfreunde schwören sich zudem auf der Trabrennbahn Mariendorf und im Stadion An der alten Försterei ewige Treue.

Cheese: Fotoshootings mal anders

Hochzeitsfotos sind für manchen ja wichtiger als die Hochzeit selbst. Deshalb kommt es auf den besonderen Hintergrund an. Wer nicht eine der beiden üblichen Varianten – also irgendwo im Park oder vor den zehn wichtigsten Sehenswürdigkeiten – wählen will, findet vielleicht Gefallen an den folgenden drei Ideen:

  • East Side Gallery: Die Braut in weiß, der Bräutigam in schwarz, und dahinter wird es kunterbunt. Dazu die Symbolik der Vereinigung. Kann es ein schöneres Motiv geben?
  • Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain: Der Brunnen mit seinen Figuren aus verschiedenen Märchen der Grimms ist als Hintergrund einfach nur, genau, märchenhaft.
  • Botanischer Garten: Wenn schon Natur, dann bitte doch richtig. Im Botanischen Garten blüht auch wirklich alles so schön bunt, wie es sich für Hochzeitsfotos gehört.

Liebe geht durch den Magen: Hauptsache, das Essen schmeckt

Der Erfolg einer Hochzeitsfeier wird an drei Dingen gemessen: an der Location, an der Musik und am Essen. Und seien wir ehrlich: vor allem an Letzterem.

Das Ganze geht bei der Hochzeitstorte los und reicht bis zum Buffet. Bei beiden Punkten können Braut und Bräutigam eine Menge falsch machen – und vieles richtig.

  • Hochzeitstorte: Groß, majestätisch, sahnig und richtig schön süß: So musste die Torte früher sein. Längst ist das aber anders. Gern darf es sogar mal gar keine Torte sein, sondern stattdessen ein Cupcake für jeden, eine Macaron-Torte nach französischem Vorbild oder ein Schokobrunnen, an dem jeder sein Obst oder seine Waffel mit Schokolade begießen darf.
  • Buffet: Die Cateringbandbreite reicht in Berlin von traditionellen Häppchen über vegetarische Hingucker bis zu allen Varianten der internationalen Kü Warum dabei nicht alles auf einmal probieren: Viele Caterer haben heutzutage Foodtrucks – und da können Sie ja ruhig mal fünf verschiedene für Ihre Hochzeitsgäste anrollen lassen.

Do it yourself: Sandwiches, Saucen & Stencils – Ein Tag mit SUBWAY® im Fluxbau

Anzeige | Am Samstag ging es für uns in den Fluxbau zum Workshoppen zur SUBWAY® Streetfood Experience. Was nach außen hin so einfach aussieht, ist es am Ende nämlich meistens nicht ;) Aber das nur als kleiner Spoiler… Der ganze Tag drehte sich um Sandwiches, Saucen und Stencils und später im Text verrate ich euch noch die Anleitungen zum Do it youself – für alle die Lust haben, sich selbst auszuprobieren.

Die SUBWAY® Streetfood Experience

Es ist 14 Uhr und zusammen mit einigen anderen Bloggern versammeln wir uns im wunderschönen Fluxbau. Ich mag den Ort super gerne, weil er eine ziemlich perfekte Lage direkt an der Spree hat. Zudem gibt es eine tolle Terrasse, von der aus man einen wunderbaren Blick auf die Oberbaumbrücke und auch auf den Berliner Fernsehturm hat. Träumchen. Im Innenraum gab es verschiedene Stationen, die wir die an dem Nachmittag durchliefen und zu denen wir euch gleich mitnehmen. Am Abend gab es noch ein Live-Konzert von BRKN, was den ganzen Tag abrundete.   Aber jetzt zeigen euch erstmal wie ihr euer perfektes Sandwich erstellt, wie Saucen und Dressings für die nächsten Grill-Party gelingen und wie ihr eure eigenen Stencils produzieren könnt.

Wie macht man eigentlich… ein Pastrami Melt Sandwich?

Alle SUBWAY® Liebhaber unter euch kennen es. Man steht im Restaurant vor der Theke und bestellt sein Sandwich, das nach Belieben zubereitet wird. Innerhalb kürzester Zeit gelangen alle gewünschten Zutaten in das fluffige Brot. Dass das am Ende gar nicht so einfach ist, weiß man erst, wenn man es selbst gemacht hat. Wir verraten euch jetzt ein paar Tricks, wie ihr Daheim ganz easy eure eigenen Sandwiches kreieren könnt. 1.) Der 45° Schnitt Was ist das Wichtigste, um am Ende ein Sandwich zu haben, bei dem euch das Wasser im Mund zusammen läuft? Richtig, frische Zutaten, leckere Saucen, das Brot als solches… aber hey, noch wichtiger für den Erfolg, ist der Schnitt ins Brötchen. Die Leute von SUBWAY® haben das ingenieurmäßig ausgetüftelt – mit dem Ergebnis, dass der Schnitt im 45° Winkel angelegt sein muss. Die untere Seite des Brötchens sollte also von eurer Blickrichtung aus schräg nach unten verlaufen. Umso besser ihr das schafft, desto einfacher lässt sich das Sandwich am Ende zusammen falten. Auch wenn man meinen könnte, dass da nicht viel schief gehen kann.. doch! Nachdem ich das erste Brötchen ordentlich vergeigt hab, gelang es beim zweiten viel besser ;) 2.) Die Anordnung des Belags Auch das will gut überlegt sein. Wer sich sein eigenes Pastrami Melt Sandwich zubereiten möchte, fängt auf der oberen Seite mit Pastrami und Käse an und erhitzt das es kurz im Ofen bis der Käse schön verlaufen ist. Das geht im SUBWAY® Restaurant in wenigen Sekunden, zuhause dauert es natürlich etwas länger, sofern ihr keinen Hochleistungsofen daheim habt ;) Auf die untere Seite kommt alles Kleinteilige. Erst der Salat, dann alle flachen Gemüsescheiben wie Tomaten und Gurke und anschließend die kleineren Sachen wie Paprikastreifen, Jalapeños, Zwiebeln und Oliven. Wichtig hierbei ist, dass ihr alles eher an den Rand legt. Zwischen den Zutaten auf der oberen und unteren Hälfte sollte etwa ein Daumen breit Platz bleiben, damit es später perfekt zusammen geklappt werden kann. Zuhause könnt ihr euch natürlich noch andere tolle Zutaten auf euere Sandwiches legen. So lange ihr die Reihenfolge beachtet, wird alles gut.   3.) Zusammenklappen Jetzt wird es spannend. Wenn ihr die Tipps oben beachtet habt, könnt ihr nun eure Handflächen längs unter beide Sandwichseiten legen, die Seiten zuklappen und et voila: Euer eigenes Sandwich sollte nun vor euch stehen. Mit etwas Übung sieht das auch richtig gut aus… ansonsten geht ihr einfach in das nächste SUBWAY®-Restaurant und lasst wieder die Profis ran ;)   Wer sich fragt, wie so ein Tag in einem SUBWAY® Restaurant abläuft, schaut mal bei Maik von Langweiledich.net vorbei. Hier geht’s zum Artikel und seinen Blick hinter die Kulissen!  

Wie macht man eigentlich… ein Stencil?

Zur Streetfood Experience darf Streetart natürlich nicht fehlen und so durften wir unsere eigenen Stencils erstellen. Nachdem ich gefühlte 15 Minuten mit mir, meinem (zu langen) Namen und der Vorgehensweise haderte, hat es irgendwann Klick gemacht und ich legte los. Die Crux beim Erstellen eines Stencils liegt vor allem darin, sich diese „Brücken“ mittels Marker zu erstellen und dann mit dem Cuttermesser drumherum zu schneiden. Alles was schwarz ist, also die Outlines, mussten weg, damit ihr das typische Stencilmuster erhaltet. Wenn ihr das Zuhause selber machen wollt, braucht ihr eine solche Vorlage wie hier im Bild. Das ausgedruckte Blatt Papier muss anschließend z.B. im Copy-Shop laminiert werden. Die Brücken malt ihr euch immer dort hin, wo sonst ein Buchstabe oder die Grafik heraus fallen würde.   Wenn ihr alles fertig habt, nehmt ihr ein Shirt oder eine Leinwand oder wo auch immer ihr euren Stencil verewigen möchtet und eine Spraydose. Cap drauf, kräftig schütteln und los gehts. Wenige Sekunden später ist eurer Kunstwerk fertig.   Und keine Angst, die Schnittlinien müssen nicht auf Perfektion gezogen werden. Oben im Bild seht ihr, dass ich es auch nicht super, super ordentlich geschnitten habe, das Ergebnis kann sich dennoch sehen lassen ;) Das Gute ist nämlich, dass das menschliche Auge die kleinen Makel einfach übersieht. High five!  

Wie macht man eigentlich… eine Sauce?

Zu guter Letzt ging es runter in die Küche des Fluxbaus. Dort erwarteten uns schon zwei Saucenexperten von SUBWAY®. Aus 6 BBQ- und Senf-Saucen konnten wir uns in Gruppen jeweils eine Sauce aussuchen. Das überraschende war, wie einfach ein sooo leckeres Dressing zu machen ist. Bei der Stout BBQ Sauce werden zunächst die Zwiebeln und das Öl erhitzt, während die restlichen Zutaten alle in einer Schüssel vermengt werden. Wenn die Zwiebeln glasig geworden sind, vermischt ihr alles im heißen Topf und lasst es etwa 10-15 Minuten vor sich hin köcheln. Was dann noch fehlt, war einfach nur die Kraft des Stabmixers. Noch viel einfacher ist das Texas Senf Dressing. Denn alle Zutaten werden einfach in einer Schüssel zusammen gerührt. That’s it ;) Abfüllen und über Nacht durchziehen lassen, schon habt ihr euer ganz eigenes Dressing, das ebenso die Stout BBQ Sauce ohne Zutaten, Geschmacksverstärker oder sonstigen überflüssigen Zutaten besteht.   Fazit Oui, was haben wir gelernt. Den Trick mit dem Aufschneiden kannte ich schon vom vorherigen Workshop mit SUBWAY® und wende es, wann immer ich ein längliches Brötchen reich belegen möchte, an ;) Der Tipp mit dem Dressings und Saucen ist perfekt für die anstehende Grill-Saison und als Streetart-Fan hat mir der Stencil-Workshop echt viel Spaß bereitet. Wir hoffen, ihr konntet aus dem Text auch etwas für euch mitnehmen ♡
  Der Artikel entstand in Kooperation mit SUBWAY®.

Unicorn Berlin – Gewinnspiel Unicorn.Pass

Wer sich vor wenigen Tagen vom Artikel „10 Gründe warum Frühling die ideale Zeit ist, um mit Coworking zu beginnen“ hat überzeugen lassen, bekommt jetzt die Chance einen von drei Unicorn-Passes zu gewinnen! Alle anderen Coworking-Fans dürfen natürlich auch teilnehmen ;)

Worum geht es bei dem Unicorn.Pass?

Alle die sich schon mal selbstständig gemacht haben, in welcher Form auch immer, wissen, dass das Geld immer knapp ist. Jeder Cent wird investiert in die neue Idee oder eine Weiterentwicklung. Den Leuten vom Coworking Space Unicorn.Berlin ist das ziemlich genau bewusst, weshalb sie den Unicorn.Pass für 45 EUR ins Leben gerufen haben.

Mit dem 45-EUR-Pass (der jeweils 3 Monate gültig ist) könnt ihr jederzeit ins Unicorn.Berlin Brunnenviertel einziehen und einen der Flex Desks beziehen. Die Schreibtische, die fest gebucht wurden, stehen natürlich nicht zu Verfügung – aber bei 60 Plätzen werdet ihr euren finden ;)

Als ob das alleine nicht schon genial genug wäre, gibt es oben drauf von 10 % Rabatt auf alle Unicorn-Berlin Produkte (Essen, Trinken, Merchandise) und ihr könnt am wöchentlichen Yoga-Kurs teilnehmen. Weitere Infos findet ihr hier.

Wer jetzt Lust hat einen Unicorn.Pass zu gewinnen, beantwortet uns einfach die Frage: Was ist Dir beim Coworken am wichtigsten?

Deinen Kommentar kannst du bis Montag, 10.04., 23.00 Uhr unter diesem Beitrag absetzen. Am 11.04. ziehen wir dann drei Gewinner und benachrichtigen euch per Mail. Viel Glück!

 


Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Personen ab 18 Jahre, sowie die Kommentare unter diesem Artikel. Die Gewinner werden am 11.04. vormittags benachrichtigt. Die weiteren Teilnahmebedingungen kannst du hier nachlesen.

Bitte benutzt eine aktive Mailadresse und schaut in eurem Spam-Ordner am Tag der Ziehung, denn wir benachrichtigen die Gewinner per Mail.

Das Gewinnspiel wird in Kooperation mit Unicorn.Berlin umgesetzt.

10 Gründe warum Frühling die ideale Zeit ist, um mit Coworking zu beginnen

Anzeige | Kaum werden die Tage länger und das Vogelgezwitscher lauter, zieht es die Berliner auf die Straßen, in die Cafés und in den letzten Jahren eben auch verstärkt in die vielen Coworking Spaces, die unsere Stadt mittlerweile bevölkern.

Wir haben ja bereits über das Unicorn.Mitte berichtet, in dem übrigens im Sommer auch in idyllischer Atmosphäre im Hinterhof gearbeitet werden kann.

Mittlerweile gibt es einen weiteren Standort. Das Unicorn.Brunnenviertel, in der Nähe des Mauerparks gelegen, ist mit 30 festen und 30 flexiblen Coworking-Plätzen sowie zwei Meetingräumen und einer Eventfläche für bis zu 200 Personen deutlich größer als das Unicorn Mitte.

Ihr arbeitet gerne in euren eigenen Vierwänden?

Sicherlich wird euch mindestens eine der Gründe der Geschäftsführerin von Unicorn.Berlin, Sabine Jankowski, überzeugen, euren Arbeitsplatz vom heimischen Schreibtisch in einen Coworking Space zu verlegen. Denn neben dem effektivem und vernetzten Arbeiten gibt es einige weitere Gründe, die eigenen Vierwände zu verlassen.

10 Gründe, warum im Frühling das Coworking für viele attraktiv wird

Weil,
… man im langen Berliner Winter schon zu viel Zeit mit sich selber verbracht hast.
… hier flirten auch klappt, selbst wenn der Handy Akku leer ist & man auf Tinder 
verzichten musst.
… das „Ideen – Ping Pong“ mit Gleichgesinnten die eigenen Ideen beflügelt.
… der Körper nach Superfood verlangt, dass man aber selber leider nicht kochen 
kann.
… Ideen hier genauso schnell wachsen wie die Frühlingstulpen.
… man keine Zeit in Service Hotlines vergeudet, weil alles ganz einfach funktioniert.
… das Office immer gut aussieht, wenn ein wichtiger Kunde kommt.
… aus Arbeitskollegen ganz schnell dicke Freunde werden.
… man endlich am Yogaunterricht teilnimmt, weil der Kurs kostenlos ist und am 
selben Ort statt findet.
… Du Deine Ideen im Gespräch mit Investoren und Business Angels testen kannst.

Der Unicorn Pass – 45 EUR im Monat

Zur Feier des Frühlingsanfangs wurde der Unicorn Pass ins Leben gerufen. Damit möchte Unicorn allen Kreativen, Gründern und Visionären in Berlin, die noch am Anfang ihres Projekts stehen, die Möglichkeit geben, trotz kleinen Budgets die Vorteile von Coworking zu nutzen.
Damit können für 45 € im Monat alle Arbeitsplätze im Brunnenviertel flexibel genutzt und alle Getränke und Superfood Speisen mit einem 10 % Discount konsumiert werden. Kostenlose Teilnahme an den Community Yoga Stunden gibt es auch noch on top.

Der Unicorn Pass im Detail

  • Preis: 45,- EURO pro Monat
  • Mindestlaufzeit: 3 Monate
  • Zahlbar pro Monat
  • Berechtigt zur Nutzung der insgesamt 55 Arbeitsplätze im 
Unicorn.Brunnenviertel
  • 10 % auf alle Getränke und Speisen
  • Hier geht es zum 45 EUR Pass

Die Anzahl ist übrigens begrenzt. First come, first serve. Also solltet ihr nicht allzu lange zögern.

Der Artikel ist in Kooperation mit Unicorn.Berlin entstanden.

 

Theater in Berlin

Die Kulturszene in Berlin ist groß. An jeder Ecke wimmelt es nur so davon. Einen wichtigen Bestandteil nimmt die Theaterszene ein. Ob Profis oder Laien, ob Impro-Theater oder Uraufführung großer Stücke – kunterbunt mischen die Künstler eine Schauspielszenerie, die so divers wie die Stadt selbst ist. Neben den kleinen Theaterlocations, gibt es aber auch die großen Theater in Berlin, denen wir hier passend zum Welttheatertag auch unseren Artikel widmen.

Theater in Berlin

Deutsches Theater

Das Deutsche Theater hat seit seiner Eröffnung 1850 verschiedene Epochen durchzogen. Diente es anfangs der reinen Unterhaltung, zogen gegen Ende des 19. Jahrhunderts Stücke ein, die sich eher an das gebildete Bürgertum richtete. Heutzutage teilt sich das Deutsche Theater, das schon mehrfach ausgezeichnet wurde, in drei Bereiche: Hauptbühne, Kammerspiele und die Black Box mit gerade mal 80 Sitzplätzen.

 

Grips Theater

Die Besonderheit an diesem Berliner Theater ist, dass es sich hierbei um ein Kinder- und Jugendtheater handelt. Die 1966 entstandene Spielstätte sollte Stücke aufführen, die sich an Kinder und Jugendliche richtet, aber nicht in die Ecke der Märchen gedrängt werden kann. Sozialkritisch und wissensvermittelnd sollte das Programm sein. Eines der berühmtesten Stücke ist „Linie 1“ geschrieben von Volker Ludwig. Heute werden pro Jahr etwa vier neue Stücke herausgebracht, die nach wie vor gesellschaftskritisch, komödiantische und musikalische Geschichten erzählen.

 

Volksbühne

Die Volksbühne entstand bereits 1890 und zog 1914 dank vieler Spenden in ein eigens erbautes Gebäude ein, dass bis heute auch noch steht. Was hingegen bald, den neuesten Nachrichten nach, nicht mehr stehen wird, ist die Rad-Skulptur vor der Volksbühne. Die Spielstätte zeichnete sich stets durch einen gewissen Wandel aus und so soll auch das aktuelle „Wahrzeichen“ keines für die Ewigkeit sein. Schon immer ist der Spielplan charakterisiert durch Stücke, die „starke künstlerisch-extreme Impulse“ setzt, immer in Verbindung mit Krisen & Politik.

 

Admiralspalast

Der Admiralspalast zählt zu den großen Vergnügungsstätten Berlins Anfang des 20. Jahrhunderts. Erst Varietétheater, dann Revuetheater, in Zeiten der DDR wurden primär Operetten oder Musicals gespielt. Nach der Wende wurde das mittlerweile Denkmalgeschützte Gebäude saniert und spielt heute internationalen Shows, Rock/Pop-Konzerten, Musicals und Comedy Shows.

 

Berliner Ensemble aka. Theater am Schiffbauerdamm

Das Berliner Ensemble ist eine Institution der Berliner Theaterlandschaft, was es vor allem seinem Gründer Bertholt Brecht und dessen Stücken zu verdanken hat. Der Begriff Berliner Ensemble meint übrigens eigentlich das Theater am Schiffbauerdamm, jedoch hat sich ersteres im Sprachgebrauch durchgesetzt. Auch dieses Gebäude steht mittlerweile unter Denkmalschutz und führt heute vor allem zeitgenössische Stücke auf. Bis zu 15 verschiedene Inszenierungen kann der Theaterliebhaber jeden Monat genießen, ebenso wie eine Diskussion der Stücke zwischen Dartseller und Publikum nach der Aufführung im Foyer.

 

Maxim-Gorki-Theater

Das Maxim-Gorki-Theater diente 1952 als sowjetische Antwort auf das Berliner Ensemble und gehört heutzutage zu den Berliner Staatstheatern. Mit 440 Sitzplätzen ist es allerdings das kleinste von allen. Das ebenso zeitgenössische Theater hat sowohl klassische Inszenierungen als auch literarische Uraufführungen, Gegenwartsstücke sowie Rechercheprojekte im Repertoire.

 

Theater des Westens

Das Theater des Westens hat eine ungleich lange Historie (erbaut wurde es 1896), gehört heute aber zum Stage Entertainment. Sofern mag es nicht verwundern, dass hier seit jeher Operetten und Musicals auf dem Spielplan stehen. Das traditionsreiche und hübsche Gebäude wurde 2003 renoviert und umgebaut und beherbergt kein eigenes Ensemble. Hier gibt es vor allem die Langzeitaufführung der Stage Entertainment zu sehen, momentan läuft bspw. Disneys Der Glöckner von Notre Dame.

 

Friedrichstadtpalast

Der Friedrichstadtpalast reiht sich in die Riege der Revuetheater ein. Vor allem große Shows und Musicals finden hier dank der moderneren Bühnentechnik ihren Platz. Während der Berlinale zählt die Location aber auch zu den Veranstaltungskinos. Ursprünglich befand sich der Friedrichstadtpalast ein paar Meter entfernt neben dem Berliner Ensemble. Erst 1984 wurde das jetzige Gebäude bezogen, welches sich unübersehbar in der Friedrichstraße befindet.

 

Schaubühne

Die Schaubühne am Lehniner Platz hat ihren Sitz in einem hübschen Rundgebäude. Nach verschiedenen Nutzungen des Gebäudes, das ebenso unter Denkmalschutz steht, fungiert es seit 1981 als Theater. Das Ensembletheater bringt pro Spielzeit lt. eigenen Aussagen mindestens 10 Premierenaufführungen, wobei die festen Schauspieler den Kern der Stücke darstellen sollen.

 

 

Neon Painting mit ArtNight

Zusammen, und in entspannter Atmosphäre, kreativ sein. Das beschreibt, was sich die Veranstaltungen von „ArtNight“ zum Ziel genommen haben. Genau genommen handelt es sich um einen Malkurs – allerdings liegt man falsch, wenn man jetzt an einen mehrwöchigen Lehrgang an der Volkshochschule denkt. Bei ArtNight findet der Spaß einmalig statt und dauert auch nur zwei Stunden. Eine Künstlerin ist natürlich auch dabei und begleitet den kreativen Prozess – man ist jedoch relativ frei in dem, was man so auf seine Leinwand pinselt.

Wichtigste Frage zuerst: Was ist ArtNight eigentlich?

Nun aber ganz von Vorne: „ArtNight“ ist ein Berliner Start-Up und wurde im Sommer 2016 gegründet. Es hat zum Ziel gesetzt, kreative Erlebnisse, angeleitet durch lokale Künstler, zu veranstalten und dabei auch den sozialen Faktor nicht zu vernachlässigen. Neben dem Malen und Zeichnen, soll man also auch mit anderen Teilnehmern ins Gespräch kommen, über seine Bilder reden und vielleicht sogar neue Kontakte knüpfen. Es ist somit kein strenger Zeichenkurs, sondern vielmehr ein kleines, kurzweiliges und kreatives Event bei dem das gemeinsame Kreativ-Sein und Spaß haben im Vordergrund steht. Deshalb ist es auch für jedermann geeignet, ganz egal ob man erst gestern oder das letzte Mal vor zehn Jahren einen Pinsel in der Hand hatte. Hier kann sich jeder austoben und entspannt vor sich hin probieren.

Viele Themen, viele Kurs – immer aber kunterbunt

Wer Lust auf eine ArtNight-Veranstaltung hat, kann aus einer großen Menge themenspezifischer Kurse auswählen. Von „Ballon Träume“ über „Vogue Summer“ bis „Paint like Mondrian“ ist alles dabei, was das kreative Maler-Herz begehrt. Es findet also garantiert jeder einen passenden Kurs für sich. Ein Ticket kann man direkt online, ab 29,00 Euro, ergattern. Die notwendigen Materialien und ein Begrüßungs-Drink sind bereits im Preis enthalten und sein fertiges Werk darf man natürlich auch mit nach Hause nehmen. Die Veranstaltungen finden momentan nahezu täglich in verschiedenen Berliner Restaurants und Bars statt. Dadurch kann man davor oder danach auch direkt noch einen kleinen Happen schlemmen oder sich zum Malen noch einen Cocktail gönnen.

Neon Painting im Rice & Royals

Ich hatte mich für den Kurs „Neon Painting“ im Rice & Royals in Mitte entschieden. Er fand an einem Sonntagnachmittag statt und neben mir haben noch circa 15 weitere Interessenten teilgenommen. Das Publikum war alterstechnisch bunt gemischt und hauptsächlich weiblich. Ich genehmigte mir noch einen leckeren Mango-Lassi und dann ging es auch schon los. Im hinteren Teil des Restaurants waren bereits zwei große Tafeln errichtet und auf jedem Platz stand eine Staffelei inklusive Leinwand, eine Palette mit leuchtenden Neonfarben, Pinsel, Spachteln und alles andere, was man so für den Kurs brauchte. Nachdem jeder Platz genommen hatte, stellte sich die Künstlerin und ihre Assistentin kurz vor, erklärte uns, was in den nächsten zwei Stunden auf uns zukommen wird und schon durften wir mit dem Malen beginnen.

 

Anleitung ja, kreative Grenzen nein

Erst mal wurde die weiße Leinwand mit einem farbigen Hintergrund versehen. Dabei erklärte die leitende Künstlerin natürlich, worauf man achten soll und wie man in etwa vorgehen soll und zeigte dies beispielhaft an ihrer eigenen Leinwand. Nachdem der Hintergrund fertig war, ging es ans fröhliche Pinseln und Spachteln, bei dem sich jeder frei und kreativ austoben konnte. Natürlich zeigte die Leiterin auch hier wieder ein paar Tricks und Techniken, lief herum und gab Ratschläge – allerdings war es jedem selbst überlassen, wie stark er sich an diese Techniken hält. Der Kreativität waren also keinerlei Grenzen gesetzt und dadurch herrschte eine sehr lockere und zwanglose Atmosphäre. Jeder malte für sich, man konnte aber auch mal ein Päuschen machen, sich zwischendurch unterhalten oder die Arbeiten der anderen Teilnehmer begutachten.

 

Perfekt für einen Sonntagnachmittag

Ich hatte großen Spaß beim Malen und freute mich darüber, mal mit einem Spachtel herum experimentieren zu können. Man konnte außerdem so viel Farbe benutzen, wie man wollte. Sobald etwas leer war, konnte man die Neonfarbe nachfüllen lassen und auch die Wasserbehälter, um die Pinsel zu spülen, wurden mehrmals neu befüllt. Man wurde also durchweg gut versorgt und konnte sich auch, wenn man Fragen hatte, jederzeit rühren. Durch die angenehme Teilnehmerzahl wurde es nie langweilig und ruhig, aber die zwei Leiterinnen hatten trotzdem genug Zeit, bei Bedarf, auf alle Fragen und Teilnehmer ausreichend einzugehen. Gerade für einen Sonntagnachmittag fand ich die Veranstaltung sehr gelungen. Sie frisst nicht zu viel Zeit, man kommt unter Leute, kann sich gut unterhalten und sich dabei noch kreativ austoben und entspannt vor sich hinpinseln. Auch mit meinem Endergebnis war ich recht zufrieden und freue mich nun über neue, selbstgemachte Deko in meiner Wohnung.

Fazit

Als Fazit kann ich definitiv sagen, dass es mir die zwei Stunden viel Freude bereitet haben. Für Leute, die, wie ich, gerne kreativ, allerdings nicht schon super professionell sind, eignen sich die Veranstaltungen wirklich sehr. Natürlich darf man nicht mit der Erwartung hingehen, danach Mal-Profi zu sein und viele neue Kniffe und Techniken gelernt zu haben. Wer aber einfach mal entspannt und mit anderen Menschen gemeinsam in lockerer und sozialer Atmosphäre ein schönes Bildchen malen will und 29,00 Euro verschmerzen kann, ist hier auf alle Fälle nicht verkehrt.

Buch: Liquid Berlin – Die Stadt trinkt

Das Buch Liquid Berlin erzählt die Geschichte von Berlins Barszene und stellt euch Locations und die Menschen dahinter vor. Neben einzelnen Locations widmet sich das Buch aber auch den Brauereien, Brennereien und Händlern, die in Berlin ansässig sind und produzieren. Handgemachte, selbstgebraute Spirituosen sind weiter auf dem Vormarsch und die Entwicklung der ganzen Szene ist super spannend. Genau darin taucht ihr mit dem Buch auch ein.

Liquid Berlin – Köpfe, Stories und Rezepte

Besonders spannend finde ich immer die Köpfe dahinter. Die Menschen, die eine Idee und/ oder Leidenschaft haben und diese umsetzen. Auch ein paar Hausrezepte werden im Buch verraten. Ob ihr diese dann Zuhause umsetzt, bleibt euch überlassen… ein Cocktailrezept erfordert eine 6-wöchige Lagerung ;) Aber genau das sind die Gründe, was die echten Bartender und die Cocktailkunst so faszinierend macht.

Allen Bar-, Gastro und Berlin-Fans können wir das wunderhübsche informative Buch nur ans Herz legen! Wer jetzt nicht mehr an sich halten kann: Hier gibt es das Buch Liquid Berlin: Die Stadt trinkt! zu kaufen.

Watt für Berlin: berlinStrom

Anzeige | Ich glaube, man muss an dieser Stelle nicht erwähnen, wie wichtig das Thema erneuerbare Energien ist und welche Rolle Solarstrom im Rahmen einer ökologischen Energiegewinnung spielt.

Während ich in kleineren Städten immer wieder mal Photovoltaikanlagen auf den Häuserdächern entdecke, bin ich ehrlich gesagt in Berlin mit dem Thema Solarenergie noch nicht wirklich in Berührung gekommen.

Bis vor kurzem hatte ich das Gefühl, dass die Anlagen zur Gewinnung von Sonnenenergie zwar mittlerweile die Dächer zahlreicher Häuser zieren – nur nicht in Berlin. Gut, das mag daran liegen, dass in Friedrichshain, Mitte & Co. weniger Einfamilienhäuser das Stadtbild prägen und zudem ein Blick auf die Dächer der Mehrfamilienhäuser dann meistens doch nicht ohne weiteres möglich ist.

Marzahn-Hellersdorf an der Spitze

Und tatsächlich, schaut man sich die Verteilung der photovoltaischen Anlagen in Berlin an, so führen die Stadtteile mit einer höheren Dichte an Einfamilienhäuser die Spitze der Statistik an. Während in Friedrichshain gerade mal 115 Anlagen installiert sind, befinden sich in Marzahn-Hellersdorf mit 1.004 Anlagen, gefolgt von Treptow-Köpenick mit 879 Anlagen die meisten Solaranlagen auf den Dächern Berlins.

Und auch wenn Berlin entgegen des rückläufigen Deutschlandtrends seine Energieleistung über die Photovoltaikanlagen in den Jahren 2013/2014 um 100% weiter steigern konnte, ist noch lange nicht das Endziel erreicht.

Denn bis 2050 möchte Berlin klimaneutral werden und völlig auf den Strom aus Kohle oder Atomkraft verzichten!

berlinStrom– Euer Beitrag zu einem klimaneutralen Berlin

Um dieses Ziel zu erreichen, wurden insbesondere durch die Impulse des Berliner Energietisches und dem angestrebten Volksentscheid 2013 in 2014 die Berliner Stadtwerke GmbH gegründet. Als kommunales Tochterunternehmen der Berliner Wasserbetriebe ist es dessen Aufgabe, den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben sowie die eigenproduzierte Energie zu verkaufen.

Mit dem berlinStrom bieten die Berliner Stadtwerke nicht nur einen Strom an, der ökologisch ist, sondern auch preiswerter als viele herkömmliche Strom- Tarife! Darüber hinaus wird dieser Strom auch anteilig in den Berliner Stadtbezirken erzeugt. Hierfür errichten die Stadtwerke Solaranlagen, welche Strom dort erzeugen, wo er auch verbraucht wird: direkt in den Kiezen.

Solaranlagen auf Mehrfamilienhäuser

Das Solarenergie-Potential ist noch lange nicht ausgeschöpft – ganz im Gegenteil. Wie schon gesagt sind es aktuell vorwiegend Einfamilienhäuser, die mit photovoltaischen Anlagen bestückt sind. Auf den Dächern von Mietshäusern findet man eher selten Anlagen zur Erzeugung von Solarstrom.

Ziel ist es deshalb, diesen Ausbau nun voranzutreiben und mit dem sogenannten „Mieterstrom-Modell“ zukünftig auch Strom direkt von den Dächern der überwiegenden Mehrfamilienhäuser in Berlin für die darunterliegenden Mietwohnungen zu erzeugen.

Wie ihr zu dem günstigen Ökostrom wechseln könnt, erfahrt ihr direkt auf der Webseite der Berliner Stadtwerke.

Der Artikel ist in Kooperation mit den Berliner Stadtwerken entstanden.

Schwebende Kopfhörer und Lampen im Wald – Genau mein Ding ♡

Anzeige | Am Samstag hat es mich mal wieder in die City West getrieben, genauer gesagt ins Bikini Berlin. Mitten im unteren Bereich, vor dem Funk You Store, leuchteten Lampen, ein kleiner „Berg“ aus Motorradhelmen war aufgebaut, Sneaker reihten sich auf Stelzen aneinander und Kopfhörer hingen an Luftballons. Drumherum wuselten ein Haufen Menschen. Den abgesperrten Bereich durften immer nur wenige Leute betreten, es gab ein Kamerateam und eine lange Menschenschlange stand für irgendwas an. Neugierig musste ich mir das mal etwas genauer ansehen.

50 Paar Sneaker, 50 Motorradhelme, 50 Lampen und 50 Kopfhörer – Und zwar alles nigelnagelneu!

Das Ganze war eine Aktion von eBay namens „Genau mein Ding“.  Was mir immer gar nicht so bewusst war ist, dass eBay ja nicht nur ein Marktplatz für Gebrauchtwaren ist, sondern es dort eben auch echt viele Produkte gibt, die komplett neu sind. Im Prinzip ist eBay nicht viel anders als andere Online Shops, nur gibt es eben sowohl gebrauchte als auch neue Produkte, die aber deutlich günstiger als der UVP des Herstellers sind. Wie genial das ist, erfahrt ihr gleich noch…

Der Claim „Genau mein Ding“ könnte treffender nicht sein. Keine Ahnung wie es euch geht, aber es gibt einfach diese Produkte, die sofort schreien „Mareiki, kauf mich, ich will mit zu dir!“ Eigentlich bin ich ein riesengroßer Sneakerfan, davon könnte ich mir unendlich viele kaufen, ohne dass es mir jemals langweilig werden würde. Genauso geht es mir mit Lampen – nur leider gibt meine Wohnung dann doch naturgemäß einen eher begrenzten Platz dafür her ;) Der zweite Nachteil bei Lampen, die mir gefallen, ist der Preis, der mein (Lampen-) Budget in 99% der Fälle um ein Vielfaches übersteigt. Aber an diesem Tag sollte es anders werden…

Nachdem ich ein paar mal um die Eventfläche getingelt bin, geschah es um mich. Liebe auf den zweiten Blick sozusagen, aber diese Lampe hier hatte es mir echt angetan.

 

Schwerst verliebt probierte ich mein Glück beim Gewinnspiel. Den Button gedrückt, setzte sich das Glücksrad in Bewegung… und drehte sich… und drehte sich… und stoppte dann, aber leider nur bei „Diesmal keins“. Hmm, das Glück war mir nicht hold – aber hey, wie redet man sich solche Situationen schön? Genau, mit dem Klassiker „Pech im Spiel und Glück in der Liebe“ ;) Andere hatten da mehr Glück…

 

Der Moment, in dem das eine Prozent zustande kommt – wo Lampe und Budget miteinander harmonieren :)

Okay, wenn ich mich ein Mal für etwas begeistert habe, lasse ich so schnell nicht locker. Mit dem Produktnamen in der Tasche, suchte ich zuhause noch mal bei eBay nach meiner Lampe. Nach ein paar Klicks fand ich mein Schmuckstück wieder. Der Hammer ist, der Preis liegt gerade mal bei 29 EUR, runtergesetzt von 54,99 EUR. Das irritierte mich so stark, dass ich drei Mal hinschauen musste. 29 EUR?! Schnäppchen :) Ich wäre eher von irgendwas über 100 EUR ausgegangen. Die Produkte konnte man ja live sehen, eBay zum Anfassen sozusagen, daher bin ich von einem deutlich höheren Preis ausgegangen. Aber hey, um so mehr freute ich mich darüber und schwupps landete sie im digitalen Einkaufskörbchen!

 

Mich hat die Info mit der Neuware bei eBay danach noch dazu verleitet, mich weiter durch den Marktplatz zu klicken. Ein Produkt, dass ich mir einfach nicht gebraucht kaufen würde, sind Schuhe. Also ab zur Sneaker-Ecke. Nur mal gucken.. anfassen geht jetzt, wo ich wieder zu Hause bin, ja auch gar nicht. Sucht man nach Nike Air Max 1 + Neuware, so erhält man fast 6.400 Suchergebnisse. Oha! Innerhalb von 10 Sekunden Scrollen gab es mindestens 3 Paar Schuhe, die ich sofort kaufen könnte… gefährlich ;) Daher schließe ich die Suche wieder, aber das mit der Neuware bleibt ab jetzt wohl fest in meinem Kopf.

Fazit

Die Aktion fand ich ziemlich cool und viele andere Menschen anscheinend auch. Der Anlauf schien unendlich, ebenso wie die Jubelschreie der Gewinner. Was mir bis dahin nicht so bewusst war ist, dass es bei eBay so viele Produkte gibt, die Neuware sind (immerhin 80%), von offiziellen Händlern angeboten werden und das auch zu einem reduzierten Preis. Aber, um noch einen dieser unfassbar abgedroschenen Sprüche an den Tag zu bringen: Man lernt ja nie aus, nicht wahr?! :) In diesem Sinne, schaut doch selbst mal bei eBay nach – ich bin mir recht sicher, dass ihr auch genau euer Ding finden werdet.

Der Artikel entstand in Kooperation mit eBay.

 

Konzert: Christian Kjellvander im Privatclub

Am 23. Februar kam Christian Kjellvander zu uns nach Berlin. Mit im Gepäck: Support Andreas Kretschmer und eine ganze Ladung Melancholie.

Der deutsche Singer-Songwriter Andreas Kretschmer aus Aschaffenburg brachte mit seiner „Band“ Justin Wildenhain die perfekte Einstimmung, für das, was noch kommen sollte. Auf der Bühne nur die beiden, zwei Gitarren und ein flimmernder alter Fernseher. Mehr brauchen Andreas Kretschmer „und Band“ nicht. Wer nach dem Auftritt glaubt, Andreas Kretschmer würde mit seinen Songs genau in das Cliché-Herz der Singer-Songwriter Anhänger treffen, der täuscht. Hier geht es nicht um Liebe, hier geht es um das Gefühl nicht in die Welt zu passen, seinen eigenen Kopf nicht mehr zu kennen. Nicht romantisch verklärt, sondern mit einer klaren Sicht auf die Realität.

Wer sich von den beiden selber überzeugen will, sollte sie mal für ein Konzert zu sich einladen. Alles war ihr dazu braucht ist ein Wohnzimmer und musikhungrige Freunde. Easy oder?

Andreas Kretschmer & Christian Kjellvander – Ein Hoch auf die Melancholie!

Der weitere Abend lässt sich einfach zusammenfassen: Stellt euch eine kalte, regnerische Herbstnacht in einem kleinen Holzhaus in der schwedischen Einöde vor; Christian Kjellvander würde den Soundtrack dazu liefern.

Kjellvanders Musik ist melancholisch, roh, intensiv. Wer an diesem Abend den ruhigen Sound erwartet, den seine Platten vermitteln, der wird eines Besseren belehrt, denn was zuhause auf dem Plattenspieler noch unaufgeregt klingt, ist live alles andere als das.


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Christian Kjellvander schafft über 1,5 Stunden und vier Zugaben lang eine intensive Beziehung zwischen sich, seiner Band und dem Publikum. In dem Track „Dark ain’t that dark“ seines aktuellen Albums „A village: Natural light“ singt er „there’s too much dark in natural light“ und passend dazu ist der Privatclub fast durchgehend in dunkle Lichter gehüllt.

Hier passt an dem Abend alles. Christian Kjellvander erzählt nicht viel, seine Songs dafür umso mehr. Es geht um Themen wie Liebe, das Leben und den Tod, die von Kjellvanders charakterstarken Stimme und kraftvollen Sounds durch den Raum transportiert werden und sicher ist keiner der Besucher ohne ein kleines bisschen Melancholie im Herzen nach Hause gegangen.