Israelische Küche

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In Israel kommen viele kulinarische Traditionen zusammen – nicht nur die Mittelmeer- und orientalische Küche haben einen Einfluss auf die israelische Küche. Auch die vielen Einwanderer, die über die Jahrzehnte in das neu gegründete Land kamen und ihre eigenen Erfahrungen und Rezepte mitbrachten, haben das israelische Essen geprägt. Natürlich sind die lokalen Bedingungen aber ausschlaggebend. Eine große Rolle spielt auch das Judentum und die damit verbundenen Speisegesetze, die aber der Vielfalt der Speisen keinen Abbruch tun. Wenn man an israelische Küche denkt, fällt einem zunächst vor Allem eins ein: Hummus! Die Paste aus Kichererbsen ist hierzulande als Beilage oder Dip bekannt, in Israel ist es eine Hauptspeise und gehört zum alltäglichem Leben dazu.

Israelisches Essen in Berlin ist sehr beliebt

Eine andere Spezialität, die ebenfalls aus Kichererbsen hergestellt wird ist die auch bei uns als Streetfood allseits beliebte Falafel. Üblich ist in der israelischen Küche auch die Verwendung von Tahini, einer aromatischen Sesampaste. Das Frühstück ist in der Regel eher deftig als süß. Eine sehr verbreitete Speise am Morgen ist zum Beispiel Shakshuka, ein Sud aus Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Olivenöl und Eiern. Der wird dann auf frischem Brot serviert wird. Eine besondere Süßspeise ist Knafeh, eine Art Baklava aus einer quarkähnlichen Füllung umhüllt von leuchtend orangenen Teig-Fäden. Verbreitet sind auch Pilaws aus Reis oder Bulgur sowie Gemüsegratins.

Israelisches Essen im Masel Topf

In Berlin gibt es einige Restaurants, die sich auf die Zubereitung israelischen Essens und meist auch koscherer Speisen spezialisiert haben. Im Masel Topf (der Name ist eine Anspielung an den jüdischen Glückwunsch Masel Tov) gibt es ausgewählte israelische Leckereien wie Falafel und viele gegrillte Speisen. Im Hummus & Friends in der Oranienburger Straße gibt es Hummus-Gerichte en masse. Im Kanaan gibt es ausschließlich vegetarische und vegane Gerichte nach israelischer und palästinensischer Tradition. Ein Ausflug in die israelische Küche lohnt sich also allemal – besonders für Kichererbsen-Liebhaber!