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Foto-Workshop mit Huawei und Paul Ripke

Anzeige | Es ist montags und ich bin verabredet mit Huawei, Paul Ripke, einigen anderen Bloggern und der Blogfabrik. Wie könnte man besser in die Woche starten.. ?! Die Blogfabrik in Kreuzberg stellt die Räumlichkeiten, Paul Ripke sein Wissen und Huawei seine Smartphones (Huawei Mate 9 & Huawei Nova) zur Verfügung und dann geht’s auch schon los.

Huawei & Paul Ripke – Was hat es mit den beiden auf sich?

Wir starten mit einer Einführung zum Werdegang von Paul Ripke. Wer den Fotografen nicht kennt: Er ist derjenige, der die Fußball Nationalmannschaft beim Sieg in Rio fotografierte. Und er hat auch Nico Rossberg die letzten Monate fotografisch begleitet, bis zu seiner Weltmeisterschaft… der Paul scheint ein gutes Maskottchen zu sein ;) Mit Marten Laciny aka. Marteria aka. Marsimoto verbindet ihn eine tiefe Freundschaft, auch die Toten Hosen Konzerte portraitierte er bereits und seine Bilder haben für mich fast immer etwas ganz besonderes. Ich mag seine Art zu fotografieren sehr gerne, zu mal er sich das alles selbst beigebracht hat… mit viel Übung und einer großen Portion Ehrgeiz. Interessant ist, dass er im Vergleich zu vielen anderen Fotografen mit einem Minimum an Equipment reist. Seine beiden Leicas (Foto & Film) hat er stets dabei, aber ansonsten nicht allzu viel. Alles passt in einer größere Schultertasche.
Aller Anfang… zu Beginn stand Paul Ripke auch vor der Kamera für die heißeste Mode, die damals auf dem Markt war ;)
Bester Freund und coolstes Projekt: Eine Reise um die Welt mit Marteria

Huawei & Leica

Anschließend gibt es eine Erklärung zu den Smartphones von Huawei. Zugegeben war ich davor nicht so ganz firm mit dem Handy und dessen Fotografie-Einstellungen, die weit über dem sind, was ich bislang so kannte. Das Huawei Mate 9 und auch das Huawei P9 besitzen beide eine Leica Dual Kamera, wodurch die Fotos deutlich brillanter werden als bei einigen anderen Herstellern. Möglich machen das die beiden Sensoren. Der RGB-Sensor mit 12 Megapixel sorgt für die Farbbrillanz und der Monochromsensor mit 20 Megapixel sorgt für die Detailtiefe und den Kontrast. Jedoch wäre es nur mit den beiden Sensoren nicht getan.
Das Huawei Mate 9 und seine brillante Bildqualität.
 

Funktionen im Foto-Modus

Im Fotomodus könnt ihr diverse Voreinstellungen treffen – ISO-Wert, Verschlusswert, Weißabgleich, Belichtung, Fokus. Der Fokus lässt sich zum Beispiel auf einen anderen Punkt im Bild setzen als die Belichtung. Ihr kennt das sicherlich von geschlossenen Räumen und dem Fenster als Lichtquelle. Mit vielen Handy-Kameras ist ein Teil unter- der andere Teil überbelichtet. Jetzt nicht mehr. Sensationell :) Ebenso ein beliebtes Stilmittel beim Fotografieren ist die Tiefenschärfe. Über eine Funktion am oberen Bildrand ermöglichen euch die beiden Huawei Smartphones eine Tiefenschärfe wie ihr sie von System- oder Spiegelreflexkameras her kennt. Okay, vielleicht nicht ganz so perfekt, aber die Huawei Smartphones bekommen das erstaunlich gut hin. Klar, man kann sich auch Apps downloaden, die diese Funktionen ermöglichen, aber bei den Huawei Handys gehört es nativ zur Funktionalität. So weit, so gut. Die Theorie ist im ersten Moment etwas viel, bin ich es doch nicht gewohnt an meinem Handy so viel einstellen zu können. Aber ich kann euch beruhigen, ihr müsst nicht für jedes Foto erstmal eine Stunde lang Einstellungen vornehmen. Es gibt bei allen Funktionen auch den Automatikmodus ;)

Huawei Mate 9 im Test

Wir gehen raus auf einen Hinterhof in Berlin Kreuzberg und üben uns im Umgang mit der Kamera und den Tipps von Paul Ripke. Wir hatten Glück noch etwas von der Nachmittagssonne abzukommen und konnten mit Licht und Schatten spielen. Zu Beginn muss man sich tatsächlich erstmal etwas zurecht finden, aber sobald man den Dreh raus hat, sind die Ergebnisse beeindruckend. Wirklich. Wir standen da und waren allesamt echt baff, welche Bildqualität das Huawei Mate 9 abliefert. Die Farbechtheit und Detailgenauigkeit ist so gut wie ich es noch bei keinem anderen Smartphone gesehen hab.
© Matthias Piket www.matthiaspiket.com
© Matthias Piket www.matthiaspiket.com
© Matthias Piket www.matthiaspiket.com
 

Ein paar Tipps von Paul Ripke

  1. Menschen sollten nie ganz an der Wand oder am Hintergrund stehen, sondern immer mit ein wenig Abstand, um Tiefe zu erzeugen.
  2. Fotografiert Menschen mit den Armen nach vorne, auch wenn sie nicht Bestandteil des Bildes sind. Die Haltung ist dann jedoch eine andere.
  3. Nach Möglichkeit sollten die Leute auch auf Zehenspitzen stehen, weil der Körper dann angespannt und nicht schlaff ist.
  4. Symmetrie in Bildern wird von Menschen automatisch als schön empfunden. Denkt an den Goldenen Schnitt und positioniert euer Motiv entsprechend.
  5. Menschen von oben zu fotografieren ist praktisch ein No Go, besser ist es leicht von unten oder auf Augenhöhe (keine Angst vorm Doppelkinn). Diese Position verleiht dem Betrachter das Gefühl aus den Augen eines 10-jährigen Kindes zu sehen, was wiederum (sogar laut einer Studie) die Menschen eher berührt und positive Emotionen auslöst.
  6. Arbeitet mit Licht und Schatten, denn dadurch entstehen Bewegung und Kontraste im Bild.
  7. Wenn ihr Menschen portraitieren sollt oder wollt, sprecht mit ihnen und sagt, was sie machen sollen. Ihr seid der Chef. Versucht sie zum Lachen zu bringen und haut währenddessen auf den Auslöser. Meist erhaltet ihr so ein sehr natürliches Bild.
  8. Und lernt beim Portraitieren vorher den Menschen kennen. Macht euch ein Bild von ihm und versucht genau das während des Shootings herauszukitzeln.
Für mein kleines Mini-Shooting stand mir dankenswerter Weise der liebe Raphael von tarzanandjanetravel.com zur Seite :) Die Bilder sind komplett unbearbeitet. Die Unterschiede kommen einzig durch die Einstellungen direkt am Huawei Mate 9 zustande.
© Matthias Piket www.matthiaspiket.com
 

Paul Ripke vor der Linse

Nachdem wir uns draußen ein bißchen ausprobiert haben, ging es wieder nach oben in die Blogfabrik – auf zur nächsten Aufgabe. Paul Ripke fotografieren – er wünscht sich ein neues Profilbild ;) Hmm, großartig dachte ich mir – fotografiere ich Menschen doch am liebsten, wenn sie nicht wissen, dass ich sie fotografiere, so Richtung Streetphotography. Zudem hatten wir nur drei Minuten Zeit, was mir irgendwie zu wenig erschien, um wieder rauszugehen. Ich entschied mich dann für ein Spiel aus Licht und Schatten und wollte, dass der Paul so verwirrt-skeptisch in die Kamera guckt. Mein Setting hatte ich mit den Möglichkeiten vor Ort versucht herzurichten und am Ende fand ich mein Bild auch gar nicht sooo verkehrt. Licht, Schatten, Blick und Linienführung im Bild wirkten auf mich recht gelungen… Es war zumindest so wie ich es mir vorstellte. Paul Ripke hingegen, ehrlich wie er ist, zerriss natürlich völlig ;) Er sähe aus als säße er aufm Klo.. außerdem hab ich Fehler mit dem Fotografieren von oben gemacht, was man ja nicht machen sollte. Na prima, dachte ich mir, hab ich ja einen richtigen guten Eindruck hinterlassen ;) Okay, bis auf die Licht- und Schattenarbeit, die fand er gut. Na immer hin etwas…
© Matthias Piket www.matthiaspiket.com
  Mein persönliches Lieblingsbild kam übrigens von Sascha (Blog: Horstson), aus der Riege „Ideen, die ich selbst gerne gehabt hätte“: Er legte Paul auf den Boden, um den Teppich als Hintergrund zu nehmen und drapierte Palmenblätter für die Tiefenschärfe.   Übrigens hätten wir uns Apps zur Bildbearbeitung downloaden können, aber ich hab alles mit dem Huawei Mate 9 selbst gemacht. Dort gibt es erstaunlich viele Details zum Einstellen. Auf dem Handy selbst sind schon sehr viele Filter voreingestellt, allerdings lassen diese sich dann noch recht granular weiter bearbeiten. Anschließend zeigte uns Paul, wie man das mit dem Menschen fotografieren besser machen kann und erzählte noch von der Arbeit mit Nico Rossberg, was ich echt interessant und inspirierend fand. Von da stammt wahrscheinlich auch noch die Jacke, die er draußen trug ;) Fazit Ich hab mich noch nicht so wahnsinnig viel mit anderen Smatphones auseinandergesetzt, da ich dann doch ein kleiner Fan des Apfels bin. Allerdings muss ich zugeben, dass ich schon immer diesen Foto-Neid hatte. Und so haben mich die Funktionen von Huawei auch wirklich beeindruckt. Die vielen Fotografie-Einstellungen, die ihr direkt im Handy selbst einstellen könnt, sind großartig und die Bilder von hoher Qualität.
Du willst auch ein Huawei Mate 9? Hier geht’s zum Huawei Mate 9 in grau und hier zum Huawei Mate 9 in silber. Doch eher Paul Ripke und Fußballfan? Hier gibt es sein aktuellstes Buch Die Nationalmannschaft – One Night in Rio
Die nachfolgenden Bilder stammen ebenso alle von Matthias Piket © www.matthiaspiket.com 

In Kooperation mit Huawei Mobile.

BERLIN MIT KIND 2017

Über einen Mangel an Berlin Büchern und Berlin Webseiten kann man sich nicht beklagen. Von spezialisierten Kunst-, Architektur-, Radfahr- und Restaurant- Guides bis zum „normalen“ Reiseführer – es gibt eigentlich kein Berlin Thema, das nicht ausführlich behandelt wird.

Ein besonders schönes und informatives Exemplar ist das Buch „Berlin mit Kind 2017“, denn der Familien-Freizeit-Guide in seiner 6. Auflage ist eine gelungene Mischung aus Berliner Familiengeschichten und zahlreichen Informationen, die sich Rund um das Thema Kind in Berlin drehen. Kulturprogramm (nach Altersklassen aufgeteilt), Shopping- und Gastrotipps, Übersichten mit Sportmöglichkeiten und Aktivprogramm, Eltern und Berlin Besuchern mit Kind finden hier zahlreiche gute Tipps.

Neben dem informativen Gehalt überzeugt der Guide auch optisch. Layout, Haptik und Design sind wirklich klasse!

Verlag: HIMBEER Kosten: 13,90 EUR und hier könnt ihr es euch direkt bestellen.

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Restaurantführer: Taste Twelve Berlin 2017

Keine Stadt in Deutschland wartet mit so einer kulinarischen Vielfalt auf wie Berlin. Gerade die gehobene und auch die Sterne-Gastronomie bekommen Jahr für Jahr Zuwachs an tollen Restaurants. Der Restaurantführer Taste Twelve Berlin nimmt euch an die Hand und stellt euch eine Auswahl an Locations vor, durch die ihr euch unbedingt durchfuttern solltet.

Taste Twelve Berlin – Jeden Monat ein Restaurant

Denn es gibt genau 12 Restaurants, die im Buch vorgestellt werden. Der Clou an dem Büchlein ist, dass ihr beim Besuch zu Zweit eine Hauptspeise gegen Vorlage des Buches geschenkt bekommt. Das lohnt sich bei diesen Restaurants mal so richtig.

Mit dabei sind u.a. Nobelhart & Schmutzig, EinsunterNull, Herz & Niere, Cecconi’s, Kantine Kohlmann und noch ein paar weitere wunderbare Restaurants. Die Auswahl der Locations ist fein gewählt und es lohnt sich jedes einzelne zu besuchen.

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Food Trends auf der Spur

Im Taste Twelve 2017 werden auch einige Food Trends vorgestellt, womit das Buch auch einen redaktionellen Teil enthält. Hierbei wird auf Themen wie Local Food, Food Pairing, Achtsamkeit beim Essen, Future Food und Küchenrichtung, die bislang noch nicht so Mainstream sind, eingegangen. Mehr verrate ich an der Stelle jedoch nicht, sonst habt ihr ja nichts mehr zu entdecken ;)

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Wie Taste Twelve funktioniert?

Eigentlich ganz einfach. Ein Buch gilt für zwei Personen, wenn ihr 6 Personen seid, braucht ihr demzufolge 3 Bücher, um das Angebot in Anspruch zu nehmen. Wichtig ist nur, dass ihr bei der Reservierung bereits Bescheid gebt, dass ihr Taste Twelve Nutzer seid, damit die Gastronomen am Ende nicht überrascht sind.
Nach jedem Besuch bekommt ihr ein Stempel des Restaurants auf die jeweilige Seite, daher gilt jeder Gutschein nur ein Mal. Wie häufig, sind die Gutscheine nicht an Feiertagen wie Weihnachten, Silvester einzulösen… aber es gibt ja genug andere Tage im Jahr ;)

Das Buch gibt es übrigens nicht nur für Berlin, sondern auch für Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Münschen, Stuttgart, die Rhein-Necker-Gegend, sowie für Wien und Amsterdam.

Wer jetzt Lust bekommen hat, kann sich das Buch TasteTwelve Berlin 2017 zum Beispiel hier für gerade mal 36 EUR bestellen. Das investierte Geld habt ihr praktisch schon mit einem Restaurantbesuch wieder drin, es lohnt sich also.

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Arbeiten in Hamburg

Anzeige | Wer regelmäßig unseren Blog liest, weiß, dass wir auch immer mal wieder gerne in der Hansestadt sind. Denn natürlich hat nicht nur Berlin eine spannende Foodszene, sondern Hamburg überzeugt ebenfalls mit vielen tollen Gastrokonzepten. Zudem hat Hamburg etwas, was wir in Berlin vermissen. Das Wasser, einen Hafen und große Schiffe. In Miniaturausführung gibt es das natürlich auch alles in Berlin, die Spree sowie Havel und Wannsee sind nicht zu unterschätzen, wirklich beeindruckend ist aber der Hamburger Hafen, der der drittgrößte in Europa ist.

Und es gibt noch was, was wir in Berlin vermissen – zahlreiche Jobangebote. Obwohl, glücklicherweise stimmt das nicht mehr so ganz, denn der Jobmarkt in Berlin hat sich in den letzten Jahren zum positiven entwickelt und in verschiedenen Branchen werden zum Teil zahlreiche Arbeitskräfte gesucht.

Vergleicht man die Jobangebote auf StepStone in Berlin  mit denen in Hamburg, stellt man fest, dass in Berlin mehr Arbeitskräfte gesucht werden als in Hamburg. Gut, dass könnte natürlich auch daran liegen, dass Berlin fast doppelt so groß ist wie die Hansestadt am Wasser. Die Arbeitslosenquote liegt in Berlin aktuell bei 9,2 und in Hamburg bei 6,8.

Berlin ist keine Stadt, in der sich große Industrien niedergelassen haben. Die Bahn und Charité sind tatsächlich die größten Arbeitgeber in Berlin. Zahlreiche Jobs findet man in Berlin im Dienstleistungsbereich und im Gesundheitswesen. In den letzten Jahren hat Berlin als StartUp-Metropole in Europa und Deutschland an Relevanz zugenommen. Das macht sich natürlich im Bereich der digitalen Jobs deutlich. Während Hamburg lange Zeit als Medienstadt und kreative Agenturmetropole die Nase vorne hatte, scheint sich auch hier das Jobgefälle positiv Richtung Berlin zu entwickeln. Wo Berlin jedoch noch Nachholbedarf hat, sind die Anpassung der Gehälter.

Jobsuche auf StepStone

Wir sind zwar glücklicherweise nicht auf Jobsuche, können euch aber StepStone wärmstens empfehlen, falls ihr nach einer neuen Herausforderung sucht, wie es ja immer so schön heißt. StepStone ist die größte Jobbörse in Deutschland. Zudem habt ihr auf dem Jobportal die Möglichkeit, euren Lebenslauf einzustellen, so dass gegebenenfalls die Arbeitgeber und Recruiter auf euch zugekommen und nicht umgekehrt.

Aktuell (Stand Dezember 2016) sind übrigens auf dem Portal fast 70.000 Stellen in Deutschland ausgeschrieben.

 

Der Artikel ist in Kooperation mit StepStone entstanden.

Konzert: Arkells in Berlin

Die fünf Jungs der kanadischen Band Arkells sind bekennende Freunde vom Touren in Deutschland und so dürfte die Freude auf die anstehende Tour nicht nur bei ihren Fans groß gewesen sein. Ein Stopp in der Hauptstadt darf da natürlich nicht fehlen und da kann man auch schon mal den Postbahnhof Club auseinander nehmen, werden sie sich gedacht haben.

Die Arkells & Ryan O’Reilly

Mit dabei hatten sie den aus England stammenden Singer-Songwriter Ryan O’Reilly. Der mittlerweile in Berlin lebende Musiker, der mit seinem in diesem Jahr erschienenen Debütalbum „The Northern Line“ unterwegs ist, begeistert nicht nur vor, sondern auch während des Auftritts der Arkells das Publikum und zwar als sie ihn zu sich auf die Bühne holen und mit ihm gemeinsam drei Bruce Springsteen-Songs singen.

Ryan O’Reilly hat seinen Job ernst genommen und viele der Anwesenden mit seinen Songs direkt in den richtigen Flow gebracht, aber spätestens als die Arkells um kurz nach 21 Uhr die Bühne betreten, steht niemand mehr still. Vor allem nicht Sänger Max, der während der Songs immer wieder ins Publikum geht, mit den Leuten singt und sie zum tanzen animiert, obwohl das eigentlich unnötig ist.

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Mit ihrem vierten Album „Morning Report“ haben sich die Arkells erneut selbst übertroffen…

…und das wird auch live deutlich. Das Publikum ist nicht mehr zu halten und mit jedem Song wird es heißer, lauter und energiegeladener, sowohl vor, als auch auf der Bühne. Das treibt Sänger Max dazu an, alle einzuladen nach dem Konzert gemeinsam einen drauf zumachen und bietet an, jedem der am nächsten Tag arbeiten muss, eine Krankschreibung zu schreiben.

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Lagerfeuerstimmung im Postbahnhof

Dass die Arkells auf der Bühne nicht nur laut können, beweisen sie spätestens beim Song „Come to light“. Nur mit Akustikgitarren bewaffnet, stellt sich die komplette Band in die Mitte des Publikums, der Raum ist komplett dunkel, einige Leute halten Feuerzeuge in die Mitte, um ein bisschen Licht zu schaffen. Alle singen mit und die Band schafft es inmitten eines lauten, energiegeladenen Konzerts eine Atmosphäre zu schaffen, als säße man mit seinen Freunden am Lagerfeuer.
Diese Band ist anders als viele anderen. Sie ist nahbar, stellt sich nicht über ihre Fans. Das Gefühl bestätigt sich auch immer wieder zwischen den Songs, wenn Max Anekdoten über die Entstehung der Lieder erzählt, darunter die Geschichte, wie er auf einem Roadtrip durch Amerika den Vater des Rappers Drake in einer Bar getroffen hat. Der daraus entstandene Song heißt, Überraschung: „Drakes Dad“.

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Die Setlist des Abends ist eine perfekte Mischung aus dem neuen Album „Morning Report“ und Songs der letzten drei Alben und dank der Einlage von Ryan O’Riley gibt es sogar noch einen musikalischen Exkurs in die Vergangenheit. Die Arkells verabschieden sich nach ihrer Show mit dem Versprechen im nächsten Jahr wiederzukommen und wer die fleißige, immer tourende Band kennt weiß, dass das wahrscheinlich eher früher als später passieren wird.

Eine traurige Erkenntnis hat der Abend allerdings mit sich gebracht: Die versprochene Krankschreibung von Max gab’s nicht und so mussten sich wahrscheinlich einige am nächsten Tag mit tiefen Augenringen zur Arbeit quälen.

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Bar jeder Vernunft: Carrington-Brown – „10“

Zu Beginn muss ich sagen ich bin ein Wiederholungstäter. Ich habe schon zwei verschiedene Programme von Carrington-Brown besucht und war auch jedes Mal in der Bar jeder Vernunft zu Gast.

Die Bar jeder Vernunft

Die Bar jeder Vernunft befindet sich in Wilmersdorf auf dem Parkdeck der Berliner Festspiele. Es ist ein Spiegelzelt, in dem hauptsächlich Musical-Comedy, Chanson und Kabarett aufgeführt werden. Außerdem gibt es seit 2002 ein größeres Schwesternzelt – das Tipi – im Tiergarten nahe des Hauptbahnhofes. Wenn man das Gelände der Bar jeder Vernunft betritt, kommt man in einen kleinen Garten mit Stühlen und Tischen. Rechts befindet sich das Spiegelzelt und in einem extra Häuschen ist die Ticketkasse untergebracht.

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Betritt man nun die Bar jeder Vernunft, kommt man in ein rot ausgeleuchtetes Foyer mit Stehtischen und -stühlen, einer Garderobe und Toiletten. Je nach Veranstaltung gibt es ein oder mehrere Platzkategorien. Es herrscht freie Platzwahl, aber man wird eingewiesen und zu seinen Plätzen begleitet. Ich finde die Plätze am Rand am schönsten. Man sitzt dort nicht so gedrängt an einem kleinen runden Tisch wie in der Mitte, sondern etwas erhöht. Jedoch gibt es unter Umständen Sichteinschränkungen durch die Säulen. Es gibt gleich links, wenn man in den Saal kommt, eine Bar. Man wird jedoch an den Tischen bedient und kann sich aus leckeren Kleinigkeiten bis hin zu ganzen Menüs kulinarisch verwöhnen lassen.

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Carrington-Brown

Der Name Carrington-Brown lässt auf ein Duo schließen, aber eigentlich sind sie ein Trio: Die beiden haben noch ein 235 Jahre altes Cello namens Joe dabei. Dieses hat Rebecca Carrington von ihrer Großmutter geerbt. Beide kommen aus Großbritannien, wo sie sich 2004 kennenlernten. Rebecca Carrington ist ausgebildete Cellistin und Sängerin und Colin Brown ist Sänger, welcher unter anderem im Background von Robbie Williams gesungen hat. Seit 2007 treten sie gemeinsam als Carrington-Brown auf und sind ein Paar.

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Die aktuelle Show „10“

Das aktuelle Programm der beiden heißt „10“ und ist ein Rückblick auf 10 gemeinsame Jahre Carrington-Brown, ein Leben in Deutschland und die gemeinsame Zeit als Paar. Und so geht es auch gleich los, eine musikalische Reise durch alle Zeitalter, die das Cello Joe durchlebt hat. Zu Beginn steht Joe allein auf der Bühne und erzählt uns etwas über sein bisheriges Leben und seine vorhergehenden Besitzer. Da eine davon die Großmutter von Rebecca war, erfolgt so die Überleitung zu ihr.

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Rebecca Carrington kommt auf die Bühne und spielt uns erst mal ein Stück auf Joe. Im Anschluss kommt Colin Brown auf die Bühne und man schwelgt gemeinsam in Erinnerungen wie ihre Zeit in Deutschland und Berlin war. Es wird ein Lied über den Duden und die Schwierigkeit der deutschen Grammatik gesungen und schon sind ca. 45 Minuten vergangen und eine 20-minütige Pause steht an.
Danach geht es ähnlich weiter. Zum Cello Joe gesellen sich noch andere Instrumente wie ein Dudelsack oder Keyboard und es wird u.a. über die Vielzahl der deutschen Supermärkte und Läden gesungen. Die Zeit vergeht wie im Flug und die Show endet mit tosendem Applaus und zwei Zugaben.

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Fazit

Da ich schon zwei vorhergehende Programme der beiden gesehen hatte, wusste ich was mich erwartet. Ich muss sagen, dass mir der Teil vor der Pause nicht so gut gefallen hat. Das lag aber daran, dass in anderen Programmen zwar auch viele lustige Sprüche kamen, aber irgendwie auch mehr gesungen wurde. Nach der Pause war es jedoch wie ich es kannte: viele Späßchen und lustige Lieder. Die Stimmbreite von Rebecca Carrington ist immer wieder faszinierend und beide zusammen sind echt ein Hingucker. Für alle Einsteiger auf jeden Fall zu empfehlen und ein sehr unterhaltsamer Abend.

Tickets könnt ihr direkt auf der Website bestellen.


Adresse Bar jeder Vernunft:

Bar jeder Vernunft
Schaperstraße 24
10719 Berlin

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ZEBRA Poetry Film Festival 2016

Wundersame Wesen aus Knetmasse erheben sich tropfend und gluckernd, formatieren sich, werden zu einem Symbol, zu Mördern, zu Wegen, erzählen eine Geschichte. Genauer gesagt, ein Gedicht.

Exotische Frauen tanzen mit blutenden Füßen in U-Bahnschächten, Zeichentrick Sequenzen bringen uns Guillaume Apollinaire näher. Vogelschwärme streben in musikfilmkurzen Einstellungen von Stromleitungen auf, um uns die Melancholie des Stillstandes in der Bewegung zu vermitteln.

Zu Gast beim ZEBRA Poetry Film Festival

Wir sind zu Gast beim ZEBRA Poetry Film Festival, welches im Rahmen des 32. Internationalen Kurzfilmfestivals in Berlin und Münster stattfindet. Der Gastgeber interfilm beherbergt das Event, dessen Hauptsitz vor Kurzem erst in die Lyrikstadt Münster gezogen ist. Die Location in Berlin ist dieses Mal das Hackesche Höfe Kino in der Rosenthaler Straße. Der Abend wird moderiert von Gesa Ufer, Rundfunkjournalistin bei Radio Eins, die selbst ein großer Fan des Formats ist, wie sie sagt. Wir werden im Verlauf des Abends zuerst die Gewinnerfilme des Wettbewerbes sehen und uns anschließend, nach einer kleinen Pause, das Best Of der eingesendeten Kurzfilme anschauen.

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Hintergründe zum ZEBRA Poetry Film Festival

Das ZEBRA Poetry Film Festival entstand, so wie es jetzt ist, 2006 im Haus der Poesie in Berlin. Die ersten Einsendungen wurden alle gesichtet, „völlig überfordert“ gibt einer der Mitbegründer des Formats zu, der, wie viele andere Filmemacher und Sponsoren, heute Abend auch anwesend ist.

Mit der Flut 2014 von bereits über 800 internationalen Beiträgen hatte damals noch niemand gerechnet. Mittlerweile ist das Festival professioneller geworden, es gab dieses Jahr eine Vorauswahl von 80 nominierten Filmen.

Den ersten Poesiefilm gab es bereits 1822

Man glaubt es nicht, aber Vorläufer des „Poesiefilms“, ohne dass diese zwingend als solche bezeichnet wurden, gibt es schon ziemlich lange. Die erste bekannte filmische Adaption eines Gedichts entstand unter Clement Clark Moore 1822 in den USA nach dem Gedicht „Twas the Night before Christmas“ . Es folgte eine Hochphase des Poesiefilms in den 1920er und 1930er Jahren mit Künstlern wie Charles Sheeler, Paul Strand, Man Ray, Salvatore Dali, Luis Buñuel, Germaine Dulac und Robert Desnos. Der wohl berühmteste Poesiefilm ist „Fantasia“ von Walt Disney, nach Goethes „Der Zauberlehrling“. Dabei ist in der Filmwissenschaft umstritten, ob man den grenzüberschreitenden Dialog zwischen Film und Lyrik als eigenständiges Genre bezeichnen kann, doch hat es sich über Jahre hinweg als hybrides Genre in den Köpfen von Fans und Kritikern fest verankert.

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Was genau ist nun ein Poesiefilm?

Im Kurzfilmwettbewerb gilt die Vorgabe, dass die literarische Entsprechung im filmischen Material enthalten sein muss. Also das Gedicht selbst muss zu finden sein, in vielen Fällen wird diese Anforderung durch ein raffiniertes Voice Over gelöst.

Wonach entscheidet die Jury aber bei der Auswahl der besten Filme? Wohl eher nicht danach, dass der Film das Gedicht Zeile für Zeile, Szene für Szene in kleinkarierter Borniertheit nacherzählt? Das wäre zu einfach. Gesa Ufer fragt bei der Jury, bestehend aus Juliane Fuchs, Marc Neys und Sabine Scho, nach. Alle drei haben ihren Beruf in der Lyrik, den Medien, dem Rundfunks oder der Videokunst gefunden. „Die Schwierigkeit war, zu entscheiden, ob wir den Preis nun den sehr gut gemachten oder eher den Filmen, die sehr ‚touching‘ wirken, also den anrührenden Filmen geben wollen.“, erklärt Juliane Fuchs.

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Es ist eine Mischung aus Beidem geworden, finden wir. Besonders der, mit dem „ZEBRA Preis für den besten Poesiefilm“ ausgezeichnete „Off the Trail“ nach dem Gedicht „Endless Trails and Mountains“ von Gary Snyder, ist nicht nur ein technisch sehr gut gemachter, prä-apokalytisch-meditatives Meisterwerk, sondern auch in seiner Bildwelt und Sprache sehr klar.

Hier wird Lyrik wirklich audio-visuell erfahrbar. Die Jury selbst begründet ihre Entscheidung so:

„Für eine prä-apokalyptische Reise eines meisterhaften Lehrers aus einer bestickten Uniform heraus in eine sich zersetzende Welt hinein.“

Die Gewinner-Filme sind alle mit unterschiedlichen Preisen im Gesamtwert von 12.000 Euro dotiert, gestiftet von Sponsoren wie dem Goethe Institut oder dem Auswärtigen Amt. Die Filme sind sehr unterschiedlich. Mal ironisch, exotisch, neckisch, mal tief melancholisch und fast aggressiv wird hier die Sprache in Bilder umgesetzt und von ihnen eingerahmt, tritt aber niemals in den Hintergrund. Das haben die Filme gemeinsam.

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Nach einer Erfrischung und einem kurzen Durchatmen sowie dem ebenfalls sehr eindrucksvollen Best Of quellen unsere Köpfe langsam über vor poetischen Bildern und bildhafter Poesie. Wir finden den Abend sehr gelungen und ein noch nicht ganz klar definiertes Genre hat in uns neue Fans gefunden. Falls ihr das auch erleben wollt – das Festival wird alle zwei Jahre, jeweils im Herbst der geraden Jahre veranstaltet. Weitere Infos zur Veranstaltung findet ihr hier.


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Hotel Titanic Chaussee Berlin

Wir waren mal wieder auf Location-Scouting oder besser gesagt Hotel-Scouting-Tour in Berlin unterwegs. Klar, Berlin hat super viele Hotels, sonst wüssten die vielen Gäste und Besucher auch gar nicht wo sie alle hin sollten. Neben den Standardhotels, die alle ihre Berechtigung haben, aber dann doch meistens eher zum Schlafen genutzt werden, verstecken sich die kleinen und großen Schätze. Die Designhotels haben es uns echt angetan, weil sie nur so vor Individualität und großartigem Interieur strotzen. Das Hotel Titanic Chausee Berlin ist nicht nur beeindruckend, was die Größe angeht, sondern auch besonders beeindruckend ist auch die Einrichtung. Wirklich, wir kamen aus dem Staunen und Gucken gar nicht mehr heraus.

Das Hotel Titanic Chaussee Berlin ist ein Hotel der Superlativen

Von außen wirkt die Location beinahe etwas unscheinbar. Mit großen Lettern prangt der Hotelname über dem Eingang, hinter dem sich ein kleines offenes Büro des Pagen verbirgt. Anschließend erstreckt sich die Rezeption, die uns freundlich in Empfang nahm.

Über byhours.com hatten wir einen Aufenthalt von 6 Stunden gebucht, inkl. Frühstück. Das klingt erstmal seltsam, aber ja, auch das gibt es. Über byhours.com kann man einen Hotelaufenthalt für 3, 6 oder 12 Stunden buchen (oder auch einen ganz „normalen“) – wir hatten das bereits in Barcelona beim Hotel Internacional Ramblas Cool ausprobiert. Es funktioniert einwandfrei. Und selbst die Lady an der Rezeption ließ sich nicht irritieren als wir nach wenigen Stunden wieder ausgecheckt haben ;) Falls ihr also demnächst mal in den Genuss eines 4 oder 5 Sterne Hotels kommen wollt… auf die Art & Weise ist es sogar erschwinglich.
Aber die stundenweise Buchung eignet sich auch super dafür, wenn ihr eben nicht einen ganzen Tag im Hotel verbringen wollt, sondern wirklich nur einen Schlafplatz benötigt. Ebenso seid ihr dann nicht an die offiziellen Check-In und Check-Out Zeiten gebunden. Vor allem für Business Reisende ist das schon eine feine Sache.

Aber zurück zum Hotel. Wie gesagt, ist das Gebäude riesig. Es gibt fast 400 (!) Zimmer und einen 3000 m² großen Wellnessbereich. Dennoch wirkt strahlen die Räume und das Hotel als solches eine Gemütlichkeit aus. Die Empfangshalle ist mit tollen Sitzen, Sesseln, kleinen Sofas, Lichtern und Blumen ausgestattet, wodurch sich ein wunderschönes Bild ergibt. Kaum zu glauben, dass das Hotel „nur“ 4 Sterne hat.

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Patisserie, Tagungsräume, Spa, Restaurant & Bar

Und zwar genau in der Reihenfolge. Unten ist die hauseigene Patisserie Celine und, Freunde, falls ihr gerade auf Diät seid oder aus anderen Gründen diese Köstlichkeiten verschmähen müsst, geht dort nicht hin. Bei den vielen kleinen Wunderwerken läuft euch schon von weitem das Wasser im Mund zusammen. Wenn ihr nett lächelt, schenkt euch der nette Bäcker vielleicht auch etwas zum Probieren. Für uns gab es Cantuccini und zwar noch leicht warm… mmhhhh! Unfassbar gut!

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Ebenso stehen einige große und hübsch hergerichtete Tagungsräume zur Verfügung. Wer also etwas mehr Stil braucht als es die gängigen Büroräume so hergeben, ist im Hotel Titanic Chaussee Berlin bestens aufgehoben. Natürlich braucht ihr auch Kunden, die so etwas zu schätzen wissen ;) Ebenso lassen sich auch Veranstaltungen/ Konferenzen für bis zu 1.500 Personen im unteren Bereich.

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Rein theoretisch könntet ihr nach den Meetings entspannen im Spa und Wellness Bereich. Ein paar Runden Schwimmen im in-door Pool, Saune, Dampfbad, Hamam, Sport im 1.000 m² Fitness Club oder chillen im Ruheraum. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand danach noch unentspannt ist.

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Und weil tolles Essen mindestens genauso etwas für die Seele ist, gibt es im Pascarella Restaurant sizilianische Küche. In einer Vitrine liegen große (natürlich große, denn das Hotel kennt einfach keinen Minimalismus…. ;) )Dry Aged Fleischstücke. Es gibt einen ziemlich weitläufigen und offen gehaltenen Küchenraum, sodass man den Köchen beim Erschaffen ihrer Kunstwerke zusehen kann. Obwohl der Gastraum wirklich groß ist, haben die Innenarchitekten und Raumdesigner es geschafft, dass er dennoch sehr viel Gemütlichkeit ausstrahlt. Nicht zuletzt dank der angrenzenden Bar, die ebenso fantastisch designet ist.

Wer nicht direkt im Gastraum einen Absacker trinken mag, kann sich auch in der separaten Bar Charlotte gegenüber der Rezeption noch einen Old Fashioned oder Gin Tonic (oder was ihr eben gerne mögt) gönnen. So wie das ganze Hotel mit wunderschönen Designmöbeln glänzt, tun das auch die beiden Bars.

Aber was ist mit den Hotelzimmern?

Stimmt, da war ja noch was… ;) Aber auch die Hotelzimmer sind im Stil des Hotels eingerichtet. Das Bett, die Lampe, der Sessel und der Tisch haben etwas ganz besonderes und erfreuen mein Interieur-Herz. Stundenlang kann ich mir sowas ansehen – wahrscheinlich weil mir für meine Wohnung das Geld fehlt, um sie so einzurichten. Das Bad war großzügig geschnitten und sehr sauber. Uns fehlte es an nichts. Die Räume sind einfach schön, etwas fürs Auge und auch zum Wohlfühlen, weil die Einrichtung etwas sehr harmonisches ausstrahlt.
Ein besonderer Hinweis: Das Hotel hat barrierefreie Zimmer, bei denen ebenso die Badezimmer behindertengerecht ausgestattet sind. Finden wir großartig. Das muss nicht mal am Alter eines Menschen liegen, im Rollstuhl sitzen auch viele junge Menschen. Im Titanic Chaussee Berlin wurde darauf Rücksicht genommen. Daumen hoch.

Frühstücken im Restaurant Alesta

Okay, 3 x Mal dürft ihr raten, wie der Frühtsücksraum und das Buffet waren…?! Richtig! Groß, beinahe riesig. Aber kein Wunder, bei knapp 400 Zimmern muss der Frühstücksbereich natürlich auch über eine entsprechende Größe verfügen. Als wir dort waren, war das Hotel, das erst 2016 erbaut und eröffnet wurde, nicht ausgebucht. Und so hatten wir die Qual der Wahl, entschieden uns aber für einen Tisch mit einem Sofa. Darin lässt es sich so gut versinken, dass ihr bei noch zu großer Müdigkeit aufpassen müsst, dass ihr nicht gleich wieder ins Traumland abdriftet.

Das Buffet ist, wie schon erwähnt, ebenso riesig. Ich bin wohl etwas drei oder vier Runden gelaufen, um mich zu orientieren und meinen Teller zu füllen. Warme, kalte, süße und herzhafte Speisen. Eigentlich ist alles da und es war auch lecker, nur im Vergleich zum sonst sehr atemberaubenden Ambiente, war es relativ normal. Nichts, was uns so vom Hocker gerissen hat, wie die restliche Entdeckungstour im Hotel. Aber dennoch gut, keine Frage!

Fazit

Das Hotel Titanic Chaussee Berlin ist definitiv ein Hotel der Superlative. Nicht nur flächenmäßig, auch vom Look & Feel und dem Angebot an Restaurants, Tagungs- & Konferenzräumen und dem Wellnessbereich. Das Design, ich wiederhole mich, ist wirklich beeindruckend schön, wodurch sich das Hotel, trotz der Größe, eine fantastische Atmosphäre beibehält. Der Name symbolisiert das, was euch innen erwartet – es ist beinahe wie eine andere Welt, in die ihr dort eintaucht.

Wer sich das Spektakel mal live ansehen will, kann das wie wir über byhours.com buchen. Berliner, die lieber in einer anderen Stadt residieren möchten, folgen am besten deren Facebook Account – dort werden alle Angebote und Specials der teilnehmende Hotels gepostet.


Keyfacts

Hotelklassifizierung: 4 Sterne Hotel

Check-In: 15.00 Uhr
Check-Out: 12.00 Uhr
Frühstück: bis 10.30 Uhr

WLAN: ja, kostenlos
Parkplätze: ja, gegen Gebühr in der Garage des Hotels
Tiere: ja, Gebühr: 42,00 EUR

Kosten: ab 89 EUR pro Nacht


Adresse vom Hotel Titanic Chaussee Berlin:

Hotel Titanic Chaussee Berlin
Chausseestr. 30
10115 Berlin

 

Rushower – Der Duschvorhang für Berlin

Produkte mit Bezug zu Berlin gibt es viele, aber der Duschvorhang von Rushower hat uns dann doch irgendwie begeistern können. Viele von euch, gerade WGs, haben das Streckennetz von Berlin irgendwo im Flur oder in der Küche zu hängen. Meistens leicht abgenutzt, hängt das Stückt Papier so vor sich hin. Kann man machen, ist aber jetzt auch nicht so wahnsinnig spektakulär.

Ebenso wenig spektakulär sind Duschvorhänge. Die einen sind schöner, die anderen weniger und mehr Gebrauchsgegenstand. Die Auswahl orientiert sich im Idealfall an der Farbgebung des Badezimmers… deutlich häufiger ist es wohl aber ein Kaufprozess von 3 Minuten. Im Möbelhaus oder online wählt man eben den Duschvorhang, der irgendwie passt. Nur eher leidenschaftslos.

Die beiden Gründer, Björn und Grischa, hielten eines Tages einen Duschvorhang der London Underground Map in der Hand und entwickelten kurzerhand ein Pendant für Berlin. Ein Duschvorhang mit dem man sich wohl auf jeden Fall identifizieren kann ;) Der vorzeigbar und ein echter Hingucker ist.

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Was uns auch gut gefällt, ist das soziale Engagement – heute wichtiger denn je. Pro verkauften Duschvorhang geht 1 EUR an die WasserStiftung. Die gemeinnützige Institution setzt sich für die Verfügbarkeit von Trinkwasser ein, denn bei weitem nicht in allen Ländern ist es selbstverständlich, dass frisches Wasser einfach aus dem Hahn kommt. Und dabei ist Wasser ein so essentielles Gut und für die Entwicklung der Menschen Grundvorraussetzung.

Ein paar Eckdaten zum Rushower Duschvorhang:

Die Maße sind 180 x 200 cm, sodass er für alle gängigen Badewannen und Duschen einsetzbar ist. Das Material ist zu 100% recyclebar und aus PEVA (Polyethylen-Vinylacetat), das im Gegensatz zu PVC schadstofffrei ist. Dazu gibt es natürlich auch noch 12 Ringe zum Aufhängen.

Wenn ihr das gute Stückt jetzt auch in eurem Bad euren Gästen präsentieren wollt, hier gehts zum Shop :)

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Underart – Ode to a crash landing

Bereits die Einrichtung im Chamäleon Theater in den Hackeschen Höfen ist besonders: Anstelle von langen Reihen mit Stühlen sitzt man hier gemütlich zu viert an kleinen Tischen. Wer mag, kann sich sogar hier essen, das Theater bietet eine kleine aber feine Karte an. Auch während der Vorstellung wird man mit Getränken von der Bar versorgt und so steht einem tollen Abend nichts mehr im Wege.

Hintergrund des Stücks Underart

Wir besuchten das Stück Underart – Ode to a crash landing der schwedischen Zirkuskompanie „Cirkus Cirkör“. In dem Stück verarbeitet der ehemalige Artist Olle Strandberg seinen tragischen Genickbruch, den er während eine Probe erlitt. Nach diesem Unfall bleibt er lange gelähmt, durch Reha und mit Glück konnte die Lähmung inzwischen geheilt werden.

Berührende Live-Musik

Die sieben Künstler des Underart haben alle ihre eigene Beziehung mit Olle Standbergs Unfall und kombinieren in dem Stück Akrobatik, Balanceakte und Komik mit eigens dafür komponierten Live-Musik. Diese Live-Musik stellt für uns eines der Highlights der Show dar: Manchmal träumend, manchmal mitreißend oder traurig-sentimental. Die berührende Stimme der Sängerin und die instrumentelle Begleitung tragen sehr viel zur besonderen Atmosphäre des Stücks bei.

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Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt

Manche Bühnenabenteuer lassen uns staunen, vor allem die anscheinende Leichtigkeit mit der Körper durch die Luft wirbeln, sich verbiegen und zusammen zu einer Einheit werden ist äußerst beeindruckend. Dabei reicht die Spannweite von einem Wikinger, der die Hula Hoops kreise lässt, über einen poetischen und modernen Ausdruckstanz bis hin zu menschlichen Pyramiden, die bis zur Decke hoch reichen. Themen wie Freundschaft, Sehnsucht, Liebe und die Herausforderung, auch auf einem wackeligen Grund aufrecht stehen zu bleiben, ziehen sich durch den Abend. Das Stück lädt dazu ein, im Leben öfters mal die Perspektive zu wechseln.

Fazit

Die Akrobatik ist beeindruckend und in Teilen überraschend, poetisch, witzig und aberwitzig; wir finden allerdings, die beschriebene Storyline ist etwas versteckt. Am besten genießt man die Vorstellung, lässt die Musik dazu wirken und staunt, was mit dem menschlichen Körper Unglaubliches machbar ist. Erst im Nachhinein merkt man, was das Stück in einem persönlich auslöst.

Underart ist noch bis zum 19. Februar im Chamäleon Theater in den Hackeschen Höfen zu sehen, Karten gibt es online, über die Tickethotline und an der Theaterkasse.

 


Fotocredit Titelbild: Mats Bäcker

 

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