Verschiedene Food Start-Ups haben in Berlin in den letzten Jahren den klassischen Lieferdiensten Konkurrenz gemacht. Der Markt rund um das Essen erfindet sich immer wieder neu. Während einige Konzepte wie „Home Eat Home“ oder auch „Eat First“ sich leider nicht durchgesetzt haben, scheint mit den GreenGurus ein kleiner Stern am Himmel der Lieferdienste aufgegangen sein.

Warum bzw. was macht GreenGurus anders?

Das Angebot

Der Name lässt es schon vermuten, bei den GreenGurus muss es sich um irgendwas gesundes Grünes drehen. Und ja so ist es. Der Lieferdienst bietet 3 verschiedene Salate bzw. Bowls (z.B. die Broccoli & Chickpea Bowl) an. Etwas weniger grün sind dann die drei Sandwiches, die als vegetarische Stullenvariante aber ebenfalls reichhaltig belegt sind. Neben drei Smoothies stehen zwei Frühstück-Bowls (z.B. Apple & Walnut Chia Pudding) und Nuss-Snacks auf der Karte. Alles sehr gesund und mit den mittlerweile sehr beliebten Superfood-Zutaten ausgestattet. Das Angebot wechselt wöchentlich.

Das Liefergebiet

Von Pankow bis nach Charlottenburg-Wilmersdorf – das Liefergebiet ist recht groß.

Elektro-Scooter vs. Fahrrad

Ich bin passionierte Radfahrerin. Somit bevorzuge ich immer noch die Fahrradkuriere als Essenslieferanten. Nichtsdestotrotz sind die Elektro-Scooter natürlich die beste Alternative zum Rad – umweltfreundlich und schnell. Obwohl ich mir nicht sicher bin, ob die Rollerfahrer tatsächlich schneller als die Fahrradkuriere sind. Auf dem Elektro-Scooter ist jedoch definitiv mehr Stauraum für das Essen. Und das ist auch Teil des Gesamtkonzeptes. Denn der E-Roller mit großer Transportbox ist schon vor der Bestellung mit dem kompletten Angebot beladen.

Ab 2017 werden die GreenGurus die Auslieferung auch mittels Fahrradkurier ausprobieren und wenn es gut funktioniert mit einem Mix aus Electro-Scootern und Fahrradfahrern weiter machen.

Zeit und Lieferkosten

Die GreenGurus versprechen, das Essen in 30 min zu liefern. Zwischen 9 und 14.30 Uhr sowie 17 und 20 Uhr kann Essen bestellt werden. Zudem ist eine Vorbestellung möglich. Wenn es mal etwas länger dauert, bekommt ihr eine Benachrichtigung. Und es gibt tatsächlich keinen Mindestbestellwert und keine Lieferkosten. Einen Smoothie könnt ihr ab 3,49 EUR bestellen, die Sandwiches kosten 3,99 EUR und die meisten Bowls gibt es ab 5,99 EUR. Am Ende des Textes haben wir aber auch einen Gutschein für euch.

 

GreenGurus – Das Essen im Test

Ein Kundenaccount für die Bestellung ist nicht notwendig. Ich habe mich für die „Avocado, Bean & Quinoa Bowl“ sowie dem „Sweet Potato & Pumpkin Seed Pesto Sandwich“ und einem grünen Smoothie entschieden. Das Essen kam super pünktlich, in 20 Minuten. Per Nachricht auf dem Handy werdet ihr über Abfahrt und Ankunft des Fahrers benachrichtigt. Der grüne Smoothie hat seinen Namen alle Ehre gemacht und hätte etwas süßer sein können. Auch beim Salat könnte das wahrscheinlich sehr gesunde aber für mich etwas zu säuerliche Dressing noch mal neu abgeschmeckt werden. Ansonsten ist das Essen lecker und der Salat + Smoothie hätten auch zum Mittag gereicht. 

Weitere Besonderheiten

Wer regelmäßig Salat Essen möchte, kann bei den GreenGurus auch eine Salat-Flatrate abschließen. Wie viel günstiger die ist, kann ich euch jedoch leider nicht sagen.

Zudem könnt ihr euch die GreenGurus einmal pro Woche ins Büro bestellen. Und wer gerne gesundes Essen verschenken möchte, kann auf der Website direkt einen Geschenkgutschein erwerben.

Fazit: Gesundes Essen, schnelle Lieferzeit, kein Mindestbestellwert – wir können euch GreenGurus wärmstens empfehlen.