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Hako Ramen: Japanische Wohlfühl-Suppen in Friedrichshain

Gerade wenn es draußen kalt, windig und ekelig ist, geht doch nichts über Essen, das uns ein wunderbar wohliges Gefühl gibt. Unseren Eltern und Großeltern sei Dank, haben sich dafür gemeinhin Suppen etabliert. Aber nicht nur die Kartoffelsuppe aus Omas Kochtopf sorgt dafür, dass es schnell warm ums Herz wird, sondern auch allerlei andere Suppen aus den Ländern dieser Welt. Neben der allseits beliebten Pho, stehen die japanischen Ramen-Suppen ebenso hoch im Kurs. Wichtiger Hinweis: Das Hako Ramen in Friedrichshain sollte nicht verwechselt werden mit dem in der Kastanienallee. Es handelt sich nicht um die gleich Inhaber oder gar Rezepturen. Das original Hako Ramen ist nach wie vor am Boxi zu finden.

Hako Ramen – Ein Kurztrip nach Japan

Das Restaurant, dass im September 2017 eröffnete, ist gut besucht als wir an einem Sonntagabend dort essen wollen. Nach einer Viertelstunde Wartezeit erhalten wir jedoch unseren Platz, es ging also zum Glück recht fix. Während vorne in der offenen Küche gekocht wird, sind drumherum und im hinteren Bereich die Sitzplätze. Die Wände sind geschmückt mit japanischen Plakaten, die Sitzplätze gewohnt minimalistisch mit Saucen und Servietten „dekoriert“.

Ramen ganz nach deinem Geschmack

Von Tonkotsu über Shio, Miso und Shotu – es gibt diverse Varianten an Grundbrühen. Wir waren aber vor allem neugierig auf die veganen Ramen und ordern uns Shio und Tantan Ramen, letzteres einmal komplett vegan und das andere als Veggie-Variation mit Ei. Die Tantan Ramen haben als Basis eine Miso-Sesam-Brühe und werden mit Gemüse, Soja-Fleisch und Shitake-Pilzen bzw. Ei serviert. Die Shio Ramen hingegen basiert auf einer Brühe aus Kombu-Seetang, Shitake-Pilzen und Salz, was mir persönlich geschmacklich besser gefiel, da die Aromen vielfältiger waren. Preislich liegen die Ramen zwischen 8,50 – 10,00 EUR, was durchaus üblich und vollkommen in Ordnung geht.

Vegane Shio Ramen mit Shitake-Pilzen und Pak Choi
Vegetarische Tantan-Ramen mit Ei und Sojafleisch

Fazit zum Hako Ramen

Ob vegane oder klassische Ramen – wer ein Gericht zum Wohlfühlen braucht, ist im Hako Ramen in Friedrichshain genau richtig.


Alle drei Ramen sind auf Basis einer veganen Brühe
Obwohl ich eigentlich ganz gerne asiatisches Bier trinken, das Kirin Ichiban hat mir leider so gar nicht geschmeckt
Außenansicht vom Hako Ramen mit Blick auf die offene Küche
Die Speisekarte im Hako Ramen

Rätselspaß in „Exit The Room“

Es gibt solche und solche Exit Games. Solche, die technisch sehr aufwändig gestaltet sind und als Gesamtkonzept über Location, Gästeempfang und professioneller Spieleinführung überzeugen und solche, die eher ein „Ich probiere mich mal mit einem Escape Game aus“ – Eindruck vermitteln.

Nicht, dass ich „Exit The Room“ zwingend zur letzteren Kategorie zählen möchte, da schon allein die Tatsache, dass der Escape Game Anbieter in weiteren Städten wie München, Düsseldorf, Köln, Essen und Bremen vertreten ist, zu dieser Annahme widersprüchlich wäre, der Gesamteindruck geht jedoch eher in diese Richtung.

Zeitgleich bedeutet dies natürlich nicht, dass der Spielspaß darunter leidet.

Exit the Room – 2 Spielszenarien sorgen für 60 min Spielspaß

„Exit the Room“ befindet sich in Berlin Friedrichshain in der Glatzer Straße 7 und bietet 2 Escape Game Spiele  an – „Bomb“ and „Madness“.

Die Kulisse von „Bomb“ überzeugt und auch die im Vergleich zu anderen Escape Game Anbietern Besonderheit der Hilfestellung ist uns positiv aufgefallen. Höchst wahrscheinlich werdet ihr auch nicht nur in einem Raum spielen ;-).

Hinweise werden nicht nach Einschätzung des Spielführers proaktiv eingespielt, sondern müssen von den Spielern eingefordert werden. Das bedeutet, dass ihr eine größere Spielkontrolle habt.

„Bomb“ wird vom Anbieter leichter als „Madness“ eingeschätzt und befindet sich auf der Schwierigkeitsskala im unteren leichten Drittel. Diese Einschätzung können wir nur bestätigen.

Fazit: „Bomb“ ist ein gutes Einsteigerspiel für Escape Game – Neulinge.

Gute Bagels im Shakespeare and Sons

Denn „Books & Bagels“ lautet der große Schriftzug, der den Eingang des Cafés ziert. Aber wahrscheinlich wird mit dem Schriftzug einfach nur das beschrieben, was ihr im „Shakespeare & Sons“ vorfindet: nämlich Bücher & Bagel. Denn schon immer, zumindest gefühlt, gab es an dieser Stelle einen Bücherladen. Mittlerweile aber ist aus der reinen Buchhandlung ein Literturcafé mit hervorragenden selbst gemachten Bagels und Kuchen, gutem Kaffee und internationaler Literatur (Englisch und Deutsch) geworden.

Shakespeare & Sons – Essen, lesen und arbeiten

Neben dem „normalen“ Kaffeebesuch bietet sich das Literaturcafé hervorragend zum Arbeiten an. Denn die literarische Atmosphäre scheint zu inspirieren und zahlreiche Besucher verbringen hier mit Laptop, Kaffee und Bagel den Nachmittag.

Das Angebot

Nein, es gibt nicht nur belegte Bagels, obwohl wir die euch wärmstens empfehlen können und mit bestimmt über 10 verschiedenen Bagel-Sorten eine mehr als große Auswahl vorhanden ist. Ob vegan, vegetarisch oder klassisch mit Cream Cheese belegt, im Shakespeare & Sons wird mit Sicherheit das Herz eines jeden Bagel-Liebhabers höher schlagen. Aber wie schon gesagt ihr findet auch noch andere Leckereien wie Muffins und selbstgemachten Kuchen hinter der Ladentheke. Im Kühlregal stehen herzhafte Snacks bereit zum Verzehr.

Fazit: Das Shakespeare & Sons ist für Literatur & Bagel-Liebhaber der perfekte Ort in Friedrichshain.

Adresse & Öffnungszeiten:

  • Warschauer Straße 74, 10243 Berlin
  • Montag-Samstag: 9.00 – 20.00 Uhr
  • Sonntag: 10.00 – 20.00 Uhr

Harapeco – Die Okonomiyaki & Sake Bar

Okonomiyaki (jap. お好み焼き) kommt zwar aus dem Land der aufgehenden Sonne, sieht aber bei Weitem nicht so aus. Vielmehr fragt man sich, was um alles in der Welt den stilvollen Japaner dazu bewogen haben könnte, eine derart unübersichtliche, wahllos anmutende Ansammlung von Zutaten zu einem seiner urtümlichsten Gerichte zu erheben. Das einzig Anmutende scheinen die Katsuobushi [1] zu sein, die obligatorisch jedes Okonomiyaki sachte wehend bedecken.

Lasst uns diesem Phänomen auf den Grund gehen!

Großartige Sache – das Harapeco in der Neuen Bahnhofstraße in Friedrichshain hat sich auf Okonomiyaki spezialisiert und empfängt uns mit glühendem Grill.

Was sind überhaupt Okonomiyaki?

Okonomi bedeutet „Geschmack“, „Belieben“ im Sinne von „was du willst“.

yaki bedeutet „gebraten“ oder „gegrillt“.

Der Tradition nach brät man das [2] Okonomiyaki direkt am Tisch auf einem japanischen Teppan (einer heißen Eisenplatte). Mittels eines Spatels formt man aus den Grundzutaten Wasser, Kohl, Mehl, Ei und Dashi (japanischer Fischsud) eine Art Fladen, den man um beliebig viele weitere Ingredienzien ergänzt: Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, verschiedene Gemüse, Käse [3]. Wichtig, viel hilft hier viel: Saucen! Okonomiyaki-Sauce, Miso-Sauce, japanische Mayonnaise…das Okonomiyaki darf getränkt werden.

„You always eat it together. It´s a dish you never make just for yourself.“,

erklärt uns die nette Bedienung, während wir uns durch die Karte fräsen. Hah, denn einfach so bestellen is nich – es gilt, zwischen verschiedenen Basis-Varianten zu entscheiden, um dann passende Saucen und Toppings zu auszuwählen.

Uns lachen das Sapporo (Garnele, Tintenfisch, Muschel) sowie das Tokyo Modern (echt jetzt! – mit Osaka, Sapporo und Nudeln) am meisten an. Sauce: Okonomiyaki bzw. „Scharf“. Toppings: Lauchzwiebeln bzw. Spiegelei [4]. Dazu bestellen wir Kimchi, Wakame-Salat und Kinpira Gobo (gebratene Schwarzwurzeln, Sesam und Möhren). Außerdem wollen wir das Japanese Spicy Curry probieren, das neuerdings auf der Karte steht.

Mittlerweile riechen wir selbst schon ziemlich appetitlich, denn im Harapeco kann man vom Raum mit den Tischen über die Theke hinweg direkt in die Küche lugen. Dort braten die ausschließlich japanischen Köche unsere Fladen auf den heißen, gefetteten Teppanyaki Platten, dass Duft und Dampf uns gänzlich einhüllen.

Yuzu & Sake

Von Yuzu [5]-Tee-Schorle und Yuzu-Bier nippend, lassen wir uns über die Herkunft des Okonomiyakis (Spezialität der Kansai-Region, insbesondere Ōsaka und Hiroshima), regionale Besonderheiten (in Tokyo gibt es eine ganz ähnliche Speise namens Monjayaki) und Sake (das Harapeco bietet eine große Auswahl verschiedener Sake, die alle in wunderschönen Flaschen kommen, manch einer von ihnen sogar geheimnisvoll rauchig-trüb, wenn er dann ins Glas gegossen wird) belehren.

Wie haben die Okonomiyakis geschmeckt?

Das Essen kommt: faszinierend! Die Okonomiyakis wirken eigentümlicher Weise wie kleine Stücke Garten: grüne Lauchzwiebelhäufchen, rötlicher Rettich, dazu das Gelbe vom Spiegelei, weiße Mayonnaise-Straßen, grüne Kräuter wie feingetrimmter Rasen….es ist so hübsch! Die Beilagen werden zuerst probiert und einhellig als lecker, auf den Punkt und, was das Kinpira Gobo angeht, als spannend und neu befunden.

In Sachen Curry sind wir uns ebenfalls einig und bedauern das unbefriedigende Verhältnis von Reis: Curry 3:1.

Sapporo liegt ganz klar vor Tokyo Modern und ist ohne Frage eine Empfehlung wert. Nicht nochmal bestellen würden wir den Nachtisch in Form Matcha-Eis und Matcha Snowball: ersteres ist ein wenig belanglos und trübt die exotische Erfahrung von Sapporo und Yuzu-Schorle. Letzteres ist schlichtweg nicht lecker.

Fazit zum Harapeco

Fazit des Abends ist, dass wir wiederkommen würden, um ein leckeres Sapporo- Okonomiyaki zu bestellen. Gefallen hat uns außerdem das Ambiente, die Originalität des Restaurants [6] und der nette Service. Nicht so gefallen haben uns die Desserts sowie die auf Portionsgröße umgerechneten doch recht happigen Preise.


Adresse und Öffnungszeiten vom Harapeco:

Harapeco Okonomiyaki & Sake Bar
Neue Bahnhofstraße 3
10245 Berlin

Di – So: 12.00 – 22.30 Uhr

// Fotos: Nadja von Prümmer


[1] Auch bekannt als Bonitoflocken: feine Fischflocken, essentiell für die japanische Küche
[2] Tatsache – Okonomiyaki kann dekliniert werden: das Okonomiyaki, des Okonomiyakis, dem Okonomiyaki….
[3] Tatsache Nr. zwei: in Japan gibt es eine große Käsetradition! Vor allem im Norden! Von wegen, vertragen keine Milchprodukte…
[4] Nur Mut!
[5] Satsuma-artige Zitrusfrucht, die in Honig eingelegt und mit Wasser aufgegossen als Yuzu-Tee getrunken wird.
[6] Der Besitzer des Harapeco wohnt selbst lieber in Japan. Er wollte aber unbedingt ein Okonomiyaki-Restaurant „in the center of Europe“ etablieren – seiner Meinung nach ist Berlin dieses Zentrum, und somit suchte er nach einem geeigneten Koch, machte ihn zu seinem Geschäftsführer und ließ ihn im Juni 2016 das Harapeco eröffnen.

 

Mexikanische Fusion-Küche und feine Drinks im Santa Cantina in Friedrichshain

Im September 2016 eröffnete der gebürtige Australier Julian das Santa Cantina auf der berühmt berüchtigten Simon-Dach-Straße im Friedrichshain. Hier gibt es moderne mexikanische Fusion-Küche und, wie sollte es in dieser Lage auch anders sein, viele leckere Drinks. Anlass genug uns erst mal zwei leckere Margaritas, Classic (7,00 Euro) und Hibiscus Mint (8,00 Euro) zu gönnen. Erkältungsbedingt gibt’s dazu außerdem noch einen frischen Ingwertee.

Montags heißt es: Laska Cantina Malaya im Santa Cantina

Mit den Drinks in der Hand werfen wir nun auch einen Blick in die Karte und haben es besonders schwer, denn wir sind an einem Montag da. Und jeden Montag heißt es im Santa Cantina: Laska Cantina Malaya. Das heißt: neben der regulären Karte gibt es noch eine kleine Karte mit diversen mexikanisch-malaysischen Gerichten, wie beispielsweise Curry-Kokos-Suppen, die wirklich lecker klingen. Von dieser Karte bestellen wir uns als Vorspeise frittierte Garnelen mit Gewürzen, Koriander und einer schmackhaften Sambal-Sesam-Aioli (9,50 Euro). Von der regulären Karte gibt es dazu außerdem noch Cantina Fries (6,00). Dabei handelt es sich um hausgemachte Pommes aus Yuca, auch als Maniok bekannt – ein südamerikanisches Wurzelgemüse. Die leckeren, leicht erdig schmeckenden Pommes kommen ebenfalls mit der Sambal-Sesam-Aioli auf den Tisch und sind mal was ganz anderes als die üblichen Kartoffelfritten – probiert sie auf alle Fälle mal aus! Dazu gibt’s außerdem noch eine Salsa aus grünen und eine aus roten Tomatillos.

Margaritas und frischer Ingwertee
Frittierte Garnelen und hausgemachte Yuca-Pommes

Feines Essen, lecker Drinks und coole Veranstaltungen

Julian gehört übrigens auch das Santa Maria in Kreuzbergs Oranienstraße. Anders als dort gibt es im Santa Cantina aber kein mexikanisches Streetfood, sondern etwas kreativere Gerichte mit unterschiedlichen Einflüssen. Außerdem kann man hier jeden Samstag und Sonntag mexikanisch brunchen und hin und wieder, unter anderem an mexikanischen Feiertagen, finden coole Veranstaltungen, beispielsweise DJ Nights oder mexikanisches Karaoke satt. Was Julian so darüber erzählt klingt wirklich nach einer großen Menge Spaß – da kommen wir auf alle Fälle auch mal vorbei (der nächste Karaoke-Abend findet übrigens am 10. Februar statt)! Außerdem bietet das Santa Cantina eine tolle Cocktailkarte und alles andere, was man in der Simon-Dach so brauch: Wein, Craft-Beer und eine täglich Margarita Happy Hour von 19 bis 20 Uhr.

Tacos Quesadillas und natürlich Margaritas

Nun geht es aber an die Hauptspeisen und obwohl uns dir malaysischen Suppen wirklich sehr angelacht haben, entscheiden wir uns für zwei Gerichte aus der regulären Karte: die Fish Tacos, also Fisch im Bierteig, Sasam-Avocado-Aioli, Coleslaw, Pico de Gallo, geräucherte Pfeffer-Salsa und Koriander, eingehüllt in doppelten Mais-Tortillas (7,50 Euro) und einmal Quesadillas gefüllt mit Chipotle Cream, Käse, Weichkäse und Sambal Garnelen (10,00 Euro). Beide Hauptspeisen sind einfach super lecker und schön würzig und auch die verschiedenen Saucen und Aiolis passen einfach super dazu. Yumyumyum! Und satt machen die beiden Gerichte auch. Besonders die Quesadillas – in denen ist nämlich wirklich viiiel Käse.

Unsere Hauptgerichte: Fish Taco und Quesadillas mit Sambal-Garnelen

Obwohl unsere Bäuche ziemlich voll sind kommen wir einfach nicht drum herum uns noch ein Dessert zu bestellen. Und zwar Bunuelos (4,50 Euro) – das ist ein warmes mexikanisches Schmalzgebäck und wird zusammen mit salzigem Dulce de Leche Eis und Zimt und Zucker serviert. Diese Entscheidung bereuen wir wahrlich nicht, denn das Gebäck zusammen mit dem Eis und die süß-salzig-Kombi schmecken einfach toll. Dazu gibt’s außerdem noch einen Margarita mit Tamarinde (8,00 Euro) – den hat Julian uns wärmstens ans Herz gelegt und wird von uns mir nichts dir nichts ausgetrunken. Lecker!

Das Dessert: Bunuelos mit Eis

Coole Location mit tollem Angebot

Das Santa Cantina ist echt eine coole Location. Die Einrichtung ist gemütlich und rustikal: massive Holztische und -bänke, eine schöne Bar und gedimmtes Licht. Hier kann man es sich wirklich gut gehen lassen und sich nach dem Essen auch noch gut den ein oder anderen Drink gönnen. Die Stimmung ist ausgelassen und wir fühlen uns den ganzen Abend über total wohl und willkommen. Auch unser Essen war wirklich lecker uns zu gerne hätten wir noch mehr ausprobiert – insbesondere von der Malaya Montags-Karte. Da werden wir sicher bald nochmal vorbei kommen!

Die Yuca-Pommes müsst ihr unbedingt ausprobieren!
Fish Taco mit leckerem Fisch im Bierteig
Die Quesadillas sind mit einer großen Ladung Käse und leckeren Garnelen gefüllt
Hinter der Bar werden leckere Drinks gezaubert
Das Santa Cantina liegt in der belebten Simon-Dach-Straße

East Side Mall

Die East Side Mall in Friedrichshain ist ein weiteres Großbauprojekt in Berlin. Inwieweit die Hauptstadt einen weiteren Einkaufstempel braucht, wollen wir an dieser Stelle lieber nicht diskutieren. Fakt ist, dass die Mall gebaut wird und eine Eröffnung Ende 2018 geplant ist. Man könnte jetzt mutmaßen, dass der Eröffnungstermin sich weiter nach hinten verschieben wird. Aber gut, warum diese Spekulation, denn die meisten Großbau-Bauprojekte werden doch in Berlin pünktlich fertiggestellt. Nein, mal ernsthaft, ob sich die Fertigstellung verzögert, können wir nicht beurteilen. Was wir sehen ist ein gigantisches Bauprojekt, das täglich wächst.

East Side Mall Berlin – Shoppen, Konzerte, Übernachten, Kino

Rund um die Mercedes Benz Arena entsteht mit der East Side Mall ein riesengroßes Freizeitareal. 24.800 Quadratmeter Verkaufsfläche auf 3 Ebenen, Kinos, Gastronomie und 760 neue Parkplätze lassen erwarten, dass zukünftig zwischen East Side Gallery und Warschauer Brücke sich zahlreiche Berliner und Touristen tummeln werden.

Und wie schon gesagt, die East Side Mall wird sich dann in guter Mall-Gesellschaft befinden. Denn ingesamt zählt Berlin über 60 Einfkaufszentren. Ob Alexa, Mall of Berlin oder Das Schloss, fast jeder Stadtteil hat eigentlich seinen eigenen Shopping Tempel. Auch in Friedrichshain befindet sich an der S-Bahn Station Frankfurter Tor bereits das Ring-Center, das mit Fertigstellung der East Side Mall noch mal deutlich an Attraktivität verlieren wird.

Wie die East Side Mall wächst, könnt ihr euch in unserer nachfolgenden Bildergalerie anschauen. Wir sind selber gespannt, wann wir das letzte Foto der Fertigstellung posten werden – mit Sicherheit vor Fertigstellung des BER.  Baubeginn der East Side Mall war übrigens Frühjahr 2016.

Bau der East Side Mall – Die Entwicklung in Bildern

Vegane Pizza im Zeus in Friedrichshain

Das Zeus ist ein einfacher Imbiss im schönen Friedrichshain, nur einen kleinen Spaziergang entfernt vom guten, alten Boxhagener Platz. Hinter einer Theke werden hier normale und vegane Pizzen sowie Pide gezaubert. Der Innenraum ist ausgestattet mit einigen Tischen an denen man es sich lauschig machen kann. Die Einrichtung ist recht unspektakulär: Tischdecken, auf jedem Tisch ein Blümchen und das ein oder andere Bild an der Wand – Imbiss eben.

Ein Imbiss-Paradies für Freunde des veganen Genusses

Doch ich komme ja auch nicht wegen der Einrichtung, sondern wegen der Pizza. Genauer gesagt, wegen der veganen Pizza. Die Auswahl dabei ist nicht gerade klein: alles was es in normal gibt, gibt es hier auch in rein pflanzlicher Ausführung. Heißt inklusive Salami, Schinken oder auch Käse. Wer hier also vegane Pizza futtern möchte, muss nicht wie so oft auf Käse und co. verzichten, sondern bekommt für alles eine tierfreie Alternative geboten.

Im Innenraum können es sich eine ganze Menge Pizza-Liebhaber gemütlich machen

Nach langem Überlegen entscheide ich mich schließlich für die Pizza Zeus (9,00 Euro). Die ist belegt mit Champignons, Peperoni, veganer Salami und Schinken sowie veganem Käse. Wer möchte, kann sich das gute Stück auch mit Bio-Vollkornteig gönnen – das wiederum für einen Aufpreis von einem Euro. Ich allerdings bleibe bei der gängigen Teig-Variante.

Salami, Schinken, Käse – alles vegan

Ich bin relativ früh am Mittag da, deshalb ist noch nicht all zu viel los und meine Pizza schon nach ein paar Minuten bei mir am Tisch. Optisch macht sie schon einiges her – gerade bei der Salami und dem Schinken muss man schon zwei Mal hinsehen, um zu erkennen, dass es sich um das rein pflanzliche Pendants zu den beiden Lebensmitteln handelt. Der Käse hingegen lässt optisch schon etwas mehr auf tierfreie Kost schließen, denn mehr als schön geschmolzener und zerlaufener Käse finden sich auf meiner Pizza viele formbelassene Reibekäse-Stücke. Trotzdem sieht die Pizza wirklich gut und ansprechend aus und nicht zuletzt kommt es ja ohnehin auf den Geschmack an.

Die vegane Pizza war einfach lecker

Und, was soll man sagen, der italienische Klassiker in veganer Ausführung schmeckt mir richtig gut. Die Pizza ist schon knusprig, aromatisch und schön deftig. Ich selbst esse zwar schon lang kein Fleisch mehr und habe deswegen keinen richtigen Vergleich – für meinen Gaumen kommt das Ganze aber doch recht nah an das Original. Ich kann mich wirklich nicht beschweren und mampfe glücklich die ganze Pizza weg. Yummy!

Fazit

Mich hat das Zeus wirklich überzeugt. Ein bodenständiger und schlichter Imbiss ohne unnötiges Schnickschnack oder gängige Hipster-Deko. Dadurch ist auch das Ambiente sehr entspannt und die Stimmung total locker. Und, last but not least: die vegane Pizza hat super geschmeckt.

Pizza Zeus in vegan: knusprig und schön deftig
Die Pizzen werden hinter der Theke frisch zubereitet
Die Einrichtung ist schlicht und einfach
Zur Auswahl stehen im Zeus diverse Sorten Pizza und Pide
Das Zeus liegt direkt in der Boxhagener Straße

The Wall Museum

Läuft man vom Ostbahnhof an der East Side Gallery entlang Richtung Oberbaumbrücke, fällt einem vielleicht auf dem Fußweg der schwarz-rot-goldene Aufdruck für THE WALL MUSEUM auf. Ich bin den Drucken gefolgt und stand irgendwann vor dem PIRATES – einem Restaurant mit Club und Bar – in dem seit April 2016 auch THE WALL MUSEUM zu Hause ist.

Etwas unscheinbar befindet sich rechts neben dem PIRATES der Eingang zum Museum, welches sich im 2.Stock des Gebäudes befindet. Der Standort ist sehr gut gewählt, denn genau an dieser Stelle stand die Berliner Mauer. Wenige Meter entfernt befinden sich die Oberbaumbrücke und die Spree. Mit den Öffentlichen kommt man am besten von den Bahnhöfen Warschauer Strasse oder Schlesisches Tor zum Museum. Wenn man jedoch noch einen kleinen Spaziergang entlang der Spree und der East Side Gallery machen möchte, empfehle ich jedoch den Weg vom Ostbahnhof.

Der Rundgang – eine Reise rund um den Mauerfall

Nachdem wir unsere Wertsachen eingeschlossen hatten, ging’s auch gleich los. Die Ausstellung besteht aus 13 „Räumen“ und beginnt im ersten Raum mit der Zeit von 1945 bis 1961. An den Wänden befinden sich mehrere Monitore und es wird ein kurzer Film über diese Zeit gezeigt.

Danach geht es in den nächsten Raum der sich mit dem Bau der Mauer befasst. Man sieht zwei Männer mit einem Mischer und im Hintergrund eine Mauer- links ist der Osten, rechts der Westen.

Alle Räume sind durch Vorhänge voneinander getrennt. Im nächsten Raum sieht man ein typisch ostdeutsches Wohnzimmer mit Schrankwand, TV und gedecktem Kaffeetisch.

Weiter geht es zum Todesstreifen, wo auch die Opfer genannt werden, die damals dort ihr Leben ließen. Außerdem gibt es in diesem Raum einen Balkon, wo man quasi den ehemaligen Todesstreifen sehen kann. Leider war dieser wegen des starken Sturms der kürzlich in Berlin war, nicht zugänglich.

Danach erfuhr man etwas über die Kuba Krise, Micheal Gorbatschows Politik und Hans Dietrich Genscher. Mit jedem weiterem Raum kam man dem Mauerfall näher.

Im Raum zum Mauerfall gab es einen kurzen Film auf mehreren Bildschirmen mit Auszügen aus den Nachrichten, kurzen Berichten und Glückszenen vom Tag des Mauerfalls. Dazu gab es musikalische Klassiker wie The Scorpoins (wind of change), David Bowie (Heros) und Westerhagen (Freiheit).

Danach neigt sich die Ausstellung dem Ende und es gibt noch etwas von Keith Harrings und Roger Waters zu sehen. Im Anschluss erreicht man den Ausgang, wo es abschließend noch eine Wand mit Monitoren von Künstlern und Musikern die mit dem Mauerfall in Verbindung gebracht werden, gibt wie z.B. David Hasselhoff, David Bowie, The Scorpions oder Jan Josef Liefers.

Fazit zum The Wall Museum

Der Eintritt für Erwachsene kostet 12,50€ inklusive eines kleinen Original Mauerstücks. Der Rundgang dauert ca. 45 Minuten und ist ein schöner Spaziergang durch die Geschichte des Mauerfalls. Auf jeden Fall auch für Einheimische zu empfehlen, die sich für die Zeit interessieren.


Adresse und Öffnungszeiten vom The Wall Museum:

The Wall Museum
Mühlenstraße 78-80
10243 Berlin

Mo-So: 10.00 – 19.00 Uhr

Souvenirs im The Wall MuseumStreet Art vom The Wall Museum

Leckere Kuchen und Snacks im Homemade in Friedrichshain

Die Simon-Dach-Straße ist eine DER Kneipen-Straßen in Berlin schlechthin. Zentral im Friedrichshain gelegen ist im Kiez immer etwas los. Doch auch hier findet sich die ein oder andere gemütliche Ruhe-Oase, mitten im Tumult. Eine davon ist das süße Café Homemade, mittig in der Simon-Dach-Straße gelegen.

Eine Ruhe-Oase mitten in der Simon-Dach-Straße

Bereits draußen, vor dem Café, stehen einige gemütlich Sitzgelegenheiten und Tische. Besonders im Sommer lasse ich mich hier gerne nieder, um bei leckerem Kuchen oder anderen Köstlichkeiten das rege Treiben auf der Simon-Dach zu beobachten. Aber auch im bunten und leicht schrillen aber dennoch gemütlichen Innenraum finden sich zahlreiche Sitzplätze.

Draußen kann man es sich gemütlich machen und dem Treiben auf der Simon-Dach-Straße zusehen

Die Karte bietet alle gängigen Tees und Kaffeespezialitäten – für einen kleinen Aufpreis gibt es auch Soja- statt normaler Kuhmilch. Außerdem stehen diverse Limos aus der Flasche, frisch gepresster Orangensaft und zwei Sorten hausgemachte Limonade auf dem Programm. Ich habe mir zum meinem Cappuccino, wie so häufig, eine rote hausgemachte Limo (3,10 Euro) geordert. Die besteht aus Granatapfel, Rosmarin und Zitrusfrüchten und ist nicht nur erfrischend, sondern auch ziemlich lecker.

Hier gibt’s leckeres Frühstück, Snacks und Kuchen

Zum Essen gibt es diverse Frühstücksteller, Eierspeisen, Paninis, wechselnde Suppen, Salate und diverse Kuchen und Torten. Morgens gönne ich mir hier liebend gerne das süße Frühstück mit frischem Brot und Brioche, Früchten, selbstgemachter Marmelade und Nutella. Da ich diesmal jedoch gegen Nachmittag dort war, durfte diesmal ein leckeres Tomate-Mozzarella Panini für 3,50 Euro für mich herhalten. Frisch getoastet und mit Tomate, Mozzarella, Rucola, Basilikum und Pesto belegt, ein super Snack für Zwischendurch.

In der Vitrine liegen viele leckere Kuchen und Torten aus

Auch die Kuchen in der Vitrine sind jedes Mal wieder ein Highlight. Alleine beim Anblick läuft mir gerne das Wasser im Munde zusammen und die Entscheidung fällt nie wirklich leicht. Meist bleibe ich aber bei meinem Favoriten, den ich an dieser Stelle noch wärmstens empfehlen möchte: den Blueberry Cheesecake. Anders als gängiger Cheesecake hat dieser hier einen recht dicken und fluffigen Schokoteig-Boden mit Schokostücken. Obendrauf findet sich eine Käsekuchen-Blaubeeren Mischung. Einfach super lecker!

Fazit

Insgesamt ist das Homemade wirklich ein sehr schönes und mit Liebe betriebenes Café. Die Angestellten dort sind immer freundlich und gut gelaunt und auch das Flair ist sehr entspannt und locker. Besonders gerne komme ich zum Frühstücken oder Kaffee und Kuchen her, doch auch die warmen Speisen und (Mittags-)Snacks sind wirklich gut. Hier kann man es sich für ein paar Stündchen schon ganz gut gehen lassen – ob alleine oder mit Freunden. Ja, das Homemade ist und bleibt eine kleine Wohlfühl-Oase, mitten im lauten und hektischen Friedrichshain-Getümmel.

Neben leckeren Paninis gibt es auch hausgemachte Limo
Erfrischend und lecker: die hausgemachte Limo mit Granatapfel, Rosmarin und Zitrusfrüchten
Panini und Limo: super als Mittagessen oder Snack für zwischendurch
Der Innenraum ist bunt und gemütlich eingerichtet

Fine Dining im Restaurant Katerschmaus

Das Katerschmaus hatte in den letzten Jahren, im wahrsten Sinne des Wortes, eine bewegte Vergangenheit. Die ersten Male waren wir dort essen als es noch auf der anderen Uferseite im Kater Holzig ansässig war. Als es anschließend wieder rüber auf die andere Seite ging und es ins „FAME Restaurant“ umbenannt wurde, blieben wir treu und erfreuten uns nach wie vor an der tollen gemütlichen, außergewöhnlichen Atmosphäre und dem leckeren Essen.

Mittlerweile ist das ganze Areal des Holzmarkt 25 weiter umgebaut worden und so wurde aus dem FAME Restaurant wieder das Katerschmaus (vermutlich konnte sich der andere Name einfach nicht durchsetzen). Auch ist das Restaurant etwas weiter nach hinten gezogen und nun stärker in den Gesamtkomplex integriert.

Fine Dining im Katerschmaus

Das Katerschmaus zeigt am besten die Verwandlung des ganzen Projektes. Die beiden vorhergehenden Varianten boten zwar auch schon hervorragendes Essen an, aber die Atmosphäre mit der ganzen selbst zusammen gezimmerten Einrichtung war eine andere. Jetzt scheint das Katerschmaus „erwachsen“ geworden zu sein und sich stärker in Richtung Fine Dining positionieren zu wollen. Eingedeckte Tische, Stoffservietten und edler wirkende Möbel vermitteln jetzt sofort beim ersten Betreten des Gastraumes das Gefühl eines gehobenen Restaurants.

Was steht auf der Speisekarte?

Auch der Speisekarte wurde ein Update verschaffen. Während die Gerichte früher auf großen beweglichen Tafeln geschrieben und persönlich vorgestellt wurden, gibt es die Speisekarte heute für alle direkt am Platz. Die vielen Tapas-ähnlichen Speisen sind (leider) komplett von der Karte genommen, dafür habt ihr nun eine Auswahl an verschiedenen Vorspeisen, Zwischen- und Hauptgängen, sowie Desserts. Ebenso gibt es mehrgängige Menüs zur Auswahl, die je nach Anzahl der Gänge zwischen 47 – 77 EUR liegen.

Der wesentlichste Unterschied ist wohl, dass es leider nicht mehr so „einfach“ ist vegan zu essen. Einige der Tapas der ehemaligen Speisekarte waren von Hause aus vegan, sodass ihr euch selbst eure Speisenabfolge zusammenstellen konntet. Wer jetzt vegan essen möchte, muss dies vorher anmelden. Dann erstellt die Küche für den Abend aber auch extra eine Auswahl an veganen Gerichten.

Was mich seit jeher begeisterte, war die Zusammenstellung der Zutaten und Aromen. Beim Lesen der Speisekarte fragt man sich immer, wie oder eher ob diese Zutaten wohl zusammen harmonieren würden. Diese eigenen gastronomische Handschrift hat sich das Katerschmaus trotz einiger Änderungen beibehalten.

Regionale Zutaten bestimmen die Speisen

Die Speisekarte wird bestimmt durch regionale und saisonale Zutaten. Fleisch kommt beispielsweise von den Jungs von Kumple&Keule – das Einzige, was neben bspw. den Muscheln wohl nicht aus Deutschland kommt, ist das argentinische Rinderfilet. Aber damit hat sich das Restaurant im Laufe der Zeit auch Rang und Namen gemacht. Es ist der Klassiker auf der Karte, der eigentlich auch nicht entfernt werden darf ;)

Wir futtern uns innerhalb von 3 Gängen munter durch die Karte. Da wir in einer recht großen Gruppe von 7 Personen dort waren, gehe ich jetzt nicht alle Gerichte einzeln durch ;) Aber angefangen vom Tatar über den wilden Brokkoli mit Parmensan-Hippe hinzu der klaren Tomatensuppe und der Artischocke waren wir schon bei der Vorspeise wieder im 7. Gastrohimmel.

Auch unsere Hauptgerichte setzen uns in Verzückung, vor allem mein Filet vom Steinköhler haute mich mal wieder so richtig vom Hocker. Der Fisch war wunderbar glasig und die Sauce so lecker, dass ich nachfragen musste, woraus sie gezogen wurde. Das Geheimnis ist ein Fischsud auf Hummerbasis – ich hätte auch einfach ein Schälchen davon auslecken können ;) Traumhaft.

Aber auch das argentinische Rinderfilet, das Bentheimer Schwein und der geschmorte Kohlrabi bewiesen die Kochkunst, die im Katerschmaus zelebriert wird erneut.

Zum Abschluss was Süßes und einen Haselnussschnaps

Die Dessertauswahl mit ihren zwei Optionen ist überschaubar, aber das soll der ganzen Begeisterung keinen Abbruch tun. Zwar stand auch Creme Brulee auf der Karte, wir entscheiden uns jedoch für die Variationen aus Erbeeren, Rhabarber, Blätterteig, Topfen und Waldmeister. Die hauchdünnen, getrockneten Fruchtstücke bringen wahnsinnig viel Aroma mit und ergeben mit dem knusprigen Blätterteig und dem feinen Topfen ein ganz tolles Mundgefühl.

Zu guter Letzt haben wir noch einen Schnapps aufs Haus erhalten. Mein absoluter Tipp ist der Haselnussschnaps. Der Schnaps duftet wie eine Süßigkeit nach Nougat, ist fein im Abgang und wirklich extrem lecker!

Fazit

Das Katerschmaus scheint erwachsen geworden zu sein. Während ich das Restaurant vorher als wild, anders, außergewöhnlich und gegen den Strom bezeichnen würde, ist es nun angepasster. Wenn man in ein gehobenes Restaurant gehen möchte und das Katerschmaus wählte, wurde man früher überrascht. Jedem, dem ich die Location als Tipp gegeben hatte, habe ich gleichsam vorgewarnt, dass es dort „etwas anders als gewöhnlich“. Jetzt sind zwar immer noch  Elemente geblieben, aber die Location hält nun eher die Erwartungen an ein Fine Dining Restaurant ein.

Übrigens gibt es tagsüber eine Mittagskarte, die sowohl ein paar Standardgerichte als auch täglich wechselnde Angebote enthält.

Nichtsdestotrotz ist die Lage und Atmosphäre einmalig, die Speise von hoher Qualität und am Ende hab ich dort die bislang leckerste Sauce meines Lebens essen dürfen :)


Adresse und Öffnungszeiten vom Restaurant Katerschmaus:

Restaurant Katerschmaus
Holzmarktstraße 25
10243 Berlin

Mo-Fr: 12.00 – 16.00 Uhr (Mittagskarte)
Mo-Sa: 19.00 – 22.30 Uhr