Ab heute kommt so richtiges Schweiz-Feeling in unserer deutschen Hauptstadt auf. Genauer gesagt in den Räumlichkeiten des Oui Madame in Mitte. Dort lädt genau einen Monat, also bis zum 23. Dezember, das Pop-Up Restaurant Fondette zum fröhlichen Käse schlemmen ein.

Ein bisschen Schweiz mitten in Berlin

Wir haben das Little Switzerland schon einen Tag vor dem offiziellen Starttermin besucht, um uns selbst einen Eindruck von dem vielversprechenden Restaurant zu machen. Dort angekommen werden wir von einem jungen und sympathischen Team, das zwar in Berlin lebt aber aus der Schweiz stammt, wärmstens in Empfang genommen und von der ersten Sekunde an bestens umsorgt.

Das Fondette bringt die Schweiz nach Berlin

Die Einrichtung im Laden ist rustikal und gleichzeitig schick. Erst ein Tag zuvor konnte das Team die Räumlichkeiten einräumen und gerade einmal vor wenigen Minuten sind sie mit den letzten Zügen des Einrichtens und Dekorierens fertig geworden, erzählt uns die Hauptverantwortliche Yllnora. Das jedoch sieht man dem Laden in keinster Weise an – wir fühlen uns direkt sehr wohl und machen es uns an einer schön gedeckten Tafel gemütlich.

Los geht’s mit Apple Smule

Um in den Abend zu starten haben wir erst mal einen Blick in die kleine Cocktail-Karte geworfen und einen Apple Smule (9,50 Euro) bestellt. Der Drink aus Apfelbrand, Eiweiß, Basilikum und Ginger Beer ist einfach lecker und aromatisch – alles richtig gemacht! Für alle, die keine Lust auf Cocktails haben, bietet die Getränke-Karte außerdem diverse Weiß- und Rotweine, Champagner, ein Bier, Brände und Spirituosen sowie Wasser und Saft.

Mit dem Apple Smule startet es sich besonders gut in den Abend

Während wir genüsslich unseren Apple Smule schlürfen, stellt sich uns langsam die alles entscheidende Essen-Frage. Als Hauptgericht gibt es nämlich genau zwei Optionen, die schon halb durch den Namen des Lokals verraten werden: nämlich Fondue und Raclette. Das Fondue wiederum ist in drei verschiedenen Varianten (ab 21,00 Euro p.P.) erhältlich: nur mit Käse, mit Käse und verfeinert mit Champagner oder aber mit Käse und Trüffel. Alle Varianten sind bereits mit Knoblauch und Weißwein abgeschmeckt und werden mit Kirschen aus dem Glas, zum Verfeinern, serviert. Dazu gibt es frisches Brot und wer möchte kann sich außerdem Birnen und Kartoffeln dazu bestellen.

Die große Frage: Fondue oder Raclette?

Wir aber entscheiden uns für das Raclette (21,00 Euro p.P.). Hier mit dabei ist selbstverständlich ein guter Schwung wirklich leckerer und würziger Käse sowie Kartoffeln, Cornichons, Silberzwiebeln, Feigenkonfitüre, Champignons und dünner, grüner Spargel. Alle Zutaten und zwei kleine Raclette-Grills werden auf dem Tisch um uns herum drapiert und das Käsevergnügen kann beginnen. Während unsere ersten Käsescheiben langsam in ihren Pfännchen heiß werden und zerfließen gönnen wir uns schon einmal ein wenig von unserem Nüsslisalat (6,00 Euro), den wir uns zusätzlich zur Hauptspeise bestellt haben. Eigentlich ist dieser Feldsalat mit Ei und Dressing eine von zwei Vorspeisen, die sich aber auch ganz wunderbar parallel zum Raclette genießen lässt.

Das Raclette und der Salat haben und nicht nur satt, sondern auch sehr glücklich gemacht

Der Käse ist geschmolzen und unsere hübschen Teller bereits gefüllt mit den verschiedenen Zutaten. Darüber kippen wir den flüssigen Käse und machen uns fix über das dampfende Gericht her. Gut, die meisten von uns kennen Raclette, doch dieses hier ist schon sehr lecker. Die einzelnen Zutaten passen wirklich gut zu dem hochwertigen Käse und auch gerade mit der Feigenkonfitüre entsteht noch einmal eine ganz neue Aromenkombination. Wir sind mehr als zufrieden, bestellen uns noch einen leckeren Riesling dazu und genießen die vielen Geschmäcker, die in unserem Mund zusammenkommen. Und das Ganze ist nicht nur sehr lecker, sondern auch noch ziemlich sättigend. Drei Scheiben Käse müssen wir leider auf ihrem Holzbrett zurücklassen, denn in unsere glücklichen Käsebäuche passt einfach nichts mehr rein. Deswegen verzichten wir schweren Herzens auch auf das Meringue mit Doppelrahm (5,00 Euro), das als Dessert die Speisekarte ziert und uns durchaus sehr angelacht hat.

Der Besuch im Fondette lohn sich alle Male

Hungrig und vorfreudig sind wir gekommen und satt und glücklich verlassen wir das Fondette nach einigen Stunden wieder. Wir hatten wirklich einen tollen Abend und können uns nicht beschweren – hier hat alles gestimmt: angefangen beim unglaublich freundlichen und sympathischen Team über die stimmige Einrichtung und das lauschige Flair bis hin zum super leckeren Essen und Trinken. Das Fondette ist genau das Richtige um sich jetzt, im kalten Berlin und zur Vorweihnachtszeit, einen gemütlichen und genüsslichen Abend zu machen. Wir können das mit Liebe geführte Pop-Up Restaurant wirklich nur ans Herz legen. Aber nicht vergessen: schnell sein, denn am 23. Dezember ist das Käse-Vergnügen leider erst mal wieder vorbei.

Als alle Zutaten auf dem Tisch waren, ging das Vergnügen los
Zum Raclette gab es einen leckeren Nüsslisalat
Der Raclette_Käse war super aromatisch
Zum Raclette gab es ein Glas Riesling
Einfach lecker: das Raclette im Fondette
Zum Käse gab es unter anderem Kartoffeln, Pilze, Silberziwebeln, Gürkchen und leckere Feigenkonfitüre
Schick und rustikal: die Tische sind liebevoll eingedeckt und vermitteln Schweizer Flair
Einen Monat kann man sich im Fondette mit Raclette und Käse vergnügen

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