Am letzten Wochenende hat es uns in einen kleinen Ort namens Kratzeburg in Mecklenburg-Vorpommern verschlagen.

Mit dem Brandenburg-Berlin-Ticket sind wir morgens am Hauptbahnhof in den Zug gestiegen und als wir nach 1,5 Stunden an einem kleinen Bahnsteig ausstiegen, fanden wir uns in einer Oase aus Ruhe, Natur und Vogelgezwitscher wieder. Das war schon mal ein netter Start in den Samstagsmorgen, so ganz ohne Autolärm, überfüllte Straßen und U-Bahn-Gedrängel. Schon allein aus diesem Grund hätte es sich gelohnt, für einen Tag die kleine Reise nach Kratzeburg anzutreten. Auf uns wartete allerdings noch ein ganz besonderes Abenteuer in dem „Land der tausend Seen“.

Inspiration zum Ausflug fanden wir in der DB Ausflug App

See war in diesem Fall auch unser Stichwort, denn für uns ging es auf Paddeltour durch die Havel und ihre Seen. Die Idee für diesen Ausflug kam uns allerdings nicht im Schlaf. Vorgeschlagen wurde sie uns von einer App namens DB Ausflug. Mit dieser App schafft die Deutsche Bahn endlich Abhilfe für alle Leute, die, wie wir, manchmal von dem Überangebot an Aktivitäten und Ausflügen, die man in und um Berlin machen kann, überfordert sind.

Einfach mal ein bisschen in den Tourempfehlungen stöbern oder ganz gezielt einen Ort eingeben und schon spuckt die App tolle Ausflüge mit allen wichtigen Infos wie Anreise, Dauer, wichtigste Anlaufstellen und ausführlichen Beschreibungen aus. Perfekt, da muss man selber eigentlich nur noch überlegen, was an Proviant mit in den Rucksack soll, das überlässt die App nämlich jedem selber.

Ab ins Paddelboot und raus aufs Wasser

Unsere erste Station auf der Tour durch den „Havelurwald“ war der Kanuverleih Hecht. Hier wurden wir in die Tour eingewiesen, durften uns unsere Boote aussuchen und dann ging es direkt los aufs Wasser. Der Kanuverleih liegt am Käbelicksee, auf dem wir mit unseren Paddelbooten die Tour starten konnten. Nach kurzem eingrooven, was die Synchronität unseres Paddelns anbelangte, konnten wir auch direkt die unfassbar schöne Natur rund um den See genießen. Das nächste Abenteuer bestand dann darin, die kleinen Flussläufe zwischen den jeweiligen Seen zu meistern, aber auch das kriegt man sogar als Anfänger schnell hin.

Keine Angst, auch Anfänger überstehen die Tour

Die Tour beinhaltet neun Seen, da wir aber wirklich blutige Paddelanfänger sind, haben wir uns entschieden, erstmal mit nur fünf Seen anzufangen. Wer sich jetzt fragt, wie und ob man denn zwischendurch auch mal eine Pause einlegen kann, für den haben wir gute Nachrichten: an fast allen Seen gibt es ausgeschriebene Anlaufstellen, an denen man anlegen kann. Zwischen Käbelick- und Schulzensee lässt sich zum Beispiel hervorragend für eine Mittagspause im Gasthaus Havelkrug einkehren.

Das wohl außergewöhnlichste Erlebnis des Tages hatten wir beim Übersetzen des Kanus zwischen Schulzen- und Pagelsee. Da die Havel hier so flach ist, dass man mit seinem Boot auf Grund laufen würde, muss man dieses für einen Moment anderweitig fortbewegen. Und zwar auf einer Lore, also einem Schienentransportwagen. Boot drauf und die 750 Meter an Land legen sich wie von allein zurück.

Auf dem größten See unserer Tour, dem Zotzen See, haben wir uns für eine kleine Pause am Sandstrand entschieden. In der kleinen Bucht kann man hervorragend entspannen und sich im See abkühlen. Der Zotzen See war auch der letzte See auf unserer Route. Nach einer weiteren Paddelrunde über einen schmalen Havellauf wurden wir, müde vom Paddeln und den ganzen Eindrücken, von den netten Mitarbeitern von Kanu Hecht abgeholt und zurück zum Kanuverleih gefahren.

Fazit zu den Ausflugstipps der DB Ausflug App

Der Ausflug nach Kratzeburg war ein voller Erfolg und benötigte gar keine intensive Planung. Das hat alles die DB Ausflug App für uns erledigt. Wir sind begeistert und überlegen schon, wo es uns als nächstes hin verschlägt. Die App zeigt übrigens nicht nur Touren in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern an, sondern auch darüber hinaus.

Alle Infos zur DB Ausflug App findet ihr unter www.bahn.de/ausflug

*In Kooperation mit der Deutschen Bahn.