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Vietnam – ein wunderschönes Fleckchen Erde und für viele ein beliebtes Reiseziel. Doch für einen Hauch des asiatischen Landes musst du nicht zwangsläufig in den nächsten Flieger steigen. In Berlin gibt es eine Vielzahl vietnamesischer Restaurants, denn in der deutschen Hauptstadt leben rund 20 000 Menschen mit vietnamesischen Wurzeln. Viele kamen zu DDR-Zeiten als Gastarbeiter nach Berlin und einige sind geblieben und bereichern die Hauptstadt nun mit einer großen Auswahl an Restaurants und so gehört der Vietnamese in Berlin zu den beliebtesten asiatischen Restaurants.

Vietnamese Berlin | Was steht auf der Speisekarte?

Reisnudeln, verschiedene Fleischsorten, Tofu und Seitan, frisches Gemüse, Pilze, Erdnüsse und Röstzwiebeln sind besonders gängig in der vietnamesischen Küche. Geschmacklich hat sie außerdem durch ihre typischen Kräuter und Gewürze einen großen Wiedererkennungswert. Minze, Koriander, vietnamesisches Basilikum, Zitronengras oder Kaffir aber auch Zimt und Anis kommen in der mittelasiatischen Küche gerne mit in den Topf. Insgesamt besticht die Kost aus Vietnam mit besonders feinen Aromen und ist im Vergleich zu angrenzenden Landesküchen, beispielsweise der aus Indien oder Thailand, nicht allzu scharf und penetrant, sondern eher mild und angenehm.

Die Nudelsuppe Phở | Der Klassiker beim Vietnamesen in Berlin

Besonders beliebt und ein absoluter Klassiker der vietnamesischen Küche ist die Nudelsuppe Phở. Und das ist nicht verwunderlich, denn die klare Rinder-, oder häufig auch Gemüsebrühe, mit Reisnudeln, Kräutern, Fleisch oder Tofu und oftmals weiteren Zutaten schmeckt einfach unglaublich lecker. Als Vorspeise kommen gerne mal Sommerrollen, also größtenteils rohe und in Reispapier eingewickelte Zutaten, oder Bánh Bao, gedämpfte und mit unterschiedlichen Zutaten gefüllte Teigtaschen, auf den Tisch. Nicht selten mit einer köstlichen Erdnusssoße. Aber auch Gerichte wie Currys, Speisen aus dem Tontopf oder Feuertöpfe sind aus der vietnamesischen Küche nicht wegzudenken. Und als traditionelles Dessert gibt es fast überall süßen Klebereis mit Obst, häufig Banane oder Mango, Erdnüssen und Kokosmilch. Lecker!

Vietnamesische Restaurants in Berlin | Die Auswahl ist groß

Egal ob in Charlottenburg, dem Prenzlauer Berg oder Neukölln: Vietnamesen findet man in Berlin in so gut wie jeder Ecke. Geschmacklich sind die meisten auf einem guten Niveau und auch was die Speisekarte angeht, so ähneln sich die vielen Restaurants häufig. Das Flair allerdings kann durchaus unterschiedlich sein: bei Hamy am Hermannplatz ist eigentlich immer die Hölle los und das primär junge und internationale Publikum dort ist sich nicht zu schade für das leicht schmuddelige Restaurant mit kleiner Speisekarte, dafür aber geschmacklich und preislich unschlagbaren Gerichten, auch mal eine Weile anzustehen.

Vietnamese mit veganer Küche in Berlin Friedrichshain

Im 1990 im Friedrichshain geht es hingegen etwas gesetzter zu. Das wie ein typisch vietnamesisches Haus eingerichtete Restaurant versucht die Speisen aus den Jahren um 1990 widerzuspiegeln – und das Ganze in rein veganer Ausführung. Besonders für Entscheidungsunwillige ist das 1990 bestens geeignet. Dort gibt es nämlich vietnamesische Tapas von denen man sich, je nach Hunger, gut und gerne zwischen zwei und vier Stück gönnen und somit ganz unterschiedliche Gerichte austesten kann. Höchst originell hingegen geht es im Ryong in Mitte zu. Auf der rein vegetarischen Karte stehen nicht nur Nudel- und Reisgerichte, sondern auch Burger und Wraps im vietnamesischem Style. Wer hingegen beim Klassiker, der Phở, bleiben will kommt in der Pho-Nudelbar, ebenfalls in Mitte, voll auf seine Kosten. Neben ein paar Vorspeisen und Reisgerichten liegt der Fokus, wie der Name schon sagt, ganz auf der traditionellen Suppe, die es dort in zehn verschiedenen Ausführungen zu verputzen gibt.