Anfang 2016 startete das WelcomeCamp, um Flüchtlinge, Flüchtlingsorganisationen, Interessierte, Ehrenamtliche, Leute aus Organisationen und Bildungseinrichtungen zusammen zu führen. Ziel war es das Thema Flüchtlingshilfe anfassbar zu machen, zu informieren und zu involvieren. Die Macher dahinter kommen aus den verschiedensten Bereichen – sie eint jedoch der Wille aufzuklären. 

Das WelcomeCamp war geboren und brachte Initiativen zusammen und hervor, um im letzten Jahr mit dem Schwerpunkt “Ankommen” über die konkrete Integration in die Gesellschaft, die Nachbarschaft und den Arbeitsmarkt zu diskutieren und Ideen zu entwickeln. Aus dem Event in Berlin ist eine Berliner Veranstaltung für Teilnehmer aus ganz Deutschland geworden. Am 30. Juni 2018 heißt es nun zum dritten Mal: You’re Welcome!

Das WelcomeCamp geht in die 3. Runde

In diesem Jahr geht es vor allem um die Erfahrungen und Perspektiven von Geflüchteten, die in den hiesigen Medien noch viel zu wenig Aufmerksamkeit erlangen. Noch immer müssen Menschen aus Kriegs- und Krisenregionen ihre Heimat verlassen. Die Macher des Camps sind der Meinung, dass eine bunter werdende Gesellschaft neben Herausforderungen vor allem Chancen bietet. Ihr Motto deshalb in diesem Jahr: „Looking Forward!“.

Welche Higlights erwarten dich 2018?

Die Weiterentwicklung hängt auch mit dem gemeinnützigen Verein Gesicht Zeigen! zusammen, der das WelcomeCamp in diesem Jahr im Rahmen des Projektes Media Residents veranstaltet. Politiker werden auf Geflüchtete treffen, ein Team aus internationalen Journalisten, die Ergebnisse der Vorträge und Workshops dokumentieren. Denn jeder der etwas zu sagen hat oder dem ein bestimmtes Thema auf der Seele brennt, kann eine Session vorschlagen.

Der Geschäftsführer der UNO Flüchtlingshilfe Peter Ruhenstroth-Bauer bringt die internationale Perspektive der Flüchtlingshilfe ein, das Projekt Grenzenlose Wärme erzählt von Erfahrungen an der griechischen Küste und der  Deutsche Verband der Volkshochschulen präsentiert erste Ergebnisse seines Portals für die ehrenamtliche Arbeit mit Geflücheteten in Deutschland.

Ebenso vor Ort sind Medienmacher aus dem Iran, Afghanistan und Aserbaidschan, deutsche Journalisten mit Fluchthintergrund und Redaktionen von persisch- sowie arabischsprachigen Magazinen.

Unterhaltung, syrisches Essen und Kinderbetreuung

Ansonsten dürft ihr euch, wie letztes Jahr schon, auf das syrische Catering vom Koch Samer Hafez und seinem Aleppo Supper Club freuen, Ballout Berlin sorgt mit einer Show aus Tanz, Hiphop und Basketball für die kulturelle Abwechslung und Pass the Crayon übernehmen erneut die Kinderbetreuung.

WarmUp & erstes Kennenlernen am 29. Juni

Um die erste Hürde zu nehmen, sind WarmUps die beste Möglichkeit sich gegenseitig zu beschnuppern. Ein erstes Kennenlernen in ungezwungener Atmosphäre ermöglicht Gespräche, die am eigentlichen Eventtag aufgrund der vielen Workshops und Sessions vielleicht untergehen. Wie bereits im letzten Jahr, findet das Treffen wieder in den Räumlichkeiten von Omas Café am Holzmarkt statt. Der Ort könnte nicht passender sein, ist ebenso Co-Workingspace und auch Holzwerkstatt für Flüchtlinge.

Abschlussevent

Wer keine Zeit zum WarmUp-Treffen hat, sollte sich den Samstagabend nach den Sessions freihalten. Während des Abschlussevents könnt ihr noch mal in Ruhe miteinander sprechen, Themen vertiefen und die ersten gemeinsamen Pläne schmieden. Dieses Jahr könnt ihr euch auf ein gemütliches BBQ direkt im Innenhof des Veranstaltungsortes FMP1 freuen. Das Restaurant Alvis sorgt dafür, dass es an Grillgut, Salaten & Co. nicht mangeln wird.

Neugierig geworden? Dann sichert euch hier noch schnell eure Tickets oder holt euch weiter Infos auf der Website. Wer noch nicht ganz überzeugt ist, klickt sich durch die Fotos von letztem Jahr.