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Hip-Hop Clubs in Berlin

Berlin ist das Mekka für alle Technojünger, doch auch die Hiphopszene der Stadt ist größer und vielfältiger als es von Außen zunächst den Anschein hat. Der Vibe der Hiphopclubs unterscheidet sich maßgeblich vom harten, verruchten Style von Berghain und Co. Hier geht es wesentlich schicker zu. Cocktailkleider und Highheels für die Damen, Hemd und Anzughose für die Jungs – natürlich sind auch Airmax und Basecaps gern gesehen. Auch die Öffnungszeiten sind, im Vergleich mit der Technofraktion, an Normalsterbliche angepasst. Bis auf wenige Ausnahmen enden die Partys in den frühen Morgenstunden ca. gegen 06:00 Uhr.
Hier findet ihr unsere Liste von guten Berliner Hiphop- und R‘n‘B-Clubs:

01 | Avenue | U-Bahn Schillingstraße

Etwas verschrien für seine harte Türpolitik liegt das Avenue in der Nähe des Alexanderplatzes in Mitte. Es ist eine der schickeren Berliner Adressen für eine Nacht voller HipHopbeats. Die Inneneinrichtung mutet klassisch an, mit viel Gold, warmen Licht und einem großen VIP – Bereich. Die Djs legen einen guten Mix aus bekannten und beliebten Evergreens und neuer Musik auf. Teilweise kann es etwas „traplastig“ sein, aber auch der ein oder andere Salsa– oder Reggaetonhit sind dabei. Alles in allem ist die Musik tanzbar und die Stimmung im Laden ist immer super. Auch das Geschlechterverhältnis ist schön ausgewogen, sodass man sich, gerade als Frau, beim Feiern immer wohl fühlt. Geflirtet wird trotzdem nicht zu knapp im Avenue, etwas, dass gerade Partygänger aus der zurückhaltenderen Technoszene vielleicht überraschen könnte. Auch preislich liegt der Club, gerade was Getränke angeht, eher im oberen Mittelfeld.


Atmosphäre | schick, gehoben
Preisniveau | oberes Mittelfeld
Besonderheiten | harte Türpolitik

02 | Kitty Cheng | U-Bahn Rosenthaler Platz

Ein paar Gehminuten vom Rosenthaler Platz liegt das Kitty Cheng auf der Torstraße, DER Partymeile in Berlin Mitte. Hier ist alles eine Nummer entspannter: Das Türpersonal kulanter, die Drinks normalpreisiger und die Musik ist so ziemlich genau das, was man von einer Spotify „Old School Hiphop“ oder „Party Throwback“ – Playlist erwarten würde. Keine großen Überraschungen aber Stimmung bringen solche Klassiker allemal. Das Publikum ist tendenziell ein bisschen älter als es in anderen Clubs dieser Art der Fall ist. Die von Donnerstag bis Samstag geöffneten Bar ist auch vergleichsweise klein und die Tanzfläche damit entsprechend schnell voll. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle trotzdem, nicht zuletzt aufgrund der guten Lage des Kitty Cheng. Andere Berlin–Mitte-Instanzen wie die Odessabar oder das Tanzcafé Bürger sind fußläufig zu erreichen. Perfekt für Samstagabend Barhopping!

Atmosphäre | locker, casual
Preisniveau | Eintritt 5€, Getränke entsprechend
Besonderheiten | super Lage an der Torstraße

03 | The Pearl | U-Bahn Kurfüstendamm

Mit dem inoffiziellen Berliner Stadtmotto „Arm aber sexy“ hat die selbsternannte Nummer eins Adresse für eine gehobene Berliner Partynacht am Ku‘damm nicht viel zu tun. The Pearl punktet mit einigen Extras in Sachen Aufmachung und Service. So gibt es für 10€ Aufpreis einen Parkservice solltet ihr mit dem Auto anreisen und es sind jeden Abend mindestens ein Partyfotograf im Club unterwegs um euren Exzess für die Ewigkeit fest zuhalten. Donnerstag lädt das Pearl zum „After Work am Ku‘damm“ aber Freitagabend ist fraglos der beste Zeitpunkt für einen Besuch. Hier gibt es nämlich 50% auf alle Vodkaflaschen. Was für die Gäste des Clubs bedeutet: Zahl 1, nimm 2! Bei den Besuchern des Pearls sitzt der Geldbeutel in aller Regel recht locker, man gönnt sich einen schönen Abend nach einer anstrengenden Arbeitswoche. Wer sich in diesem Ambiente wohl fühlt, kommt am besten elegant gekleidet in die Fasanenstraße und genießt eine etwas exklusivere Partynacht.

Atmosphäre | elegant, gehoben, exklusiv
Preisniveau | höherpreisig, Freitags allerdings 50% auf Vodkaflaschen
Besonderheiten | Serviceextras wie z.B. Parkservice für euer Autopark

04 | 808 | U-Bahn Kurfürstendamm, S-Bahn Zoologischer Garten

Das 808 im Bikini Berlin ist seit November 2017 eine der angesagtesten Locations für Hiphop, Classics und Trap. Das Gesamtkonzept ist bis ins kleinste Detail liebevoll ausgefeilt. Das geht über einen makellosen Internetauftritt bis hin zur modernen Einrichtung und Lichtdesigns des Clubs. Die Partyreihe Heartbreak“ lockt jeden Freitag zahlreiche Partygäste an. Zugegeben, am Türsteher vorbei zukommen, ist hier nicht so einfach, aber ein Versuch lohnt sich. Wer seine Chancen erhöhen will, kommt am besten schick und elegant gekleidet, (relativ) nüchtern und in Damenbegleitung. Der Altersdurchschnitt ist im 808 etwas höher als in vergleichbaren Locations, wie zum Beispiel, dem Avenue. Neben den Partys am Wochenende punktet das 808 mit interessanten Veranstaltungen, zu welchen sich auch gerne mal der ein oder andere hochrangigere DJ die Klinke in die Hand gibt.

Atmosphäre | angesagte, schicke Location
Preisniveau | Eintritt um die 10€, Drinks 8-10€
Besonderheiten | Top Location im Bikini Berlin, next door zur Monkey Bar

05 | House of Weekend | U/S-Bahn Alexanderplatz

Das House of Weekend liegt gut erreichbar am Alexanderplatz. Somit ist die Rooftopbar super gut mit so ziemlich allen öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Wer also keinen Bock hat sich stundenlang in die Schlange für den Fernsehturm zu stellen aber trotzdem am Alex irgendwo von oben runter gucken will, der kann das von der Dachterrasse des House of Weekends tun. Die Aussicht ist es echt wert.Die Eintrittspreise können es allerdings ganz schön in sich haben. Bis zu 18€ muss man teilweise am Einlass bezahlen. Abhängig ist das von der jeweiligen Veranstaltung des Abends. Jeden Freitag findet hier eine Hiphopveranstaltung statt. Dort werden solide Classics sowie neue Tracks aufgelegt. Eine kleine Vorwarnug; Aufgrund der Lage ist das Publikum etwas touristisch. Wen das nicht stört, der kann im House of Weekend super feiern gehen – inklusive tollen Blick über die Stadt.

Atmosphäre | klassischer Hiphopclub, internationales Publikum
Preisniveau | Eintritt 5-20€, Longdrinks ca. 9€
Besonderheiten | Der 360 Grad Blick auf Berlin

06 | Havanna | S-Bahn Julius-Leber-Brücke, U-Bahn Eisenacherstraße

Im allertiefsten Schöneberg liegt das Havanna, ein Club, der zweifelsohne seines gleichen sucht. Berühmt, berüchtigt findet man hier einen Teil Berliner Clubkultur, der, trotz des bunten Publikums, relativ unberührt von Touristen geblieben ist. Und das aus gutem Grund: Hier bekommt man einen Einblick in das „reale Berlin“. Das Havanna bietet auf vier verschiedenen Floors hauptsächlich Reggaeton, Salsa und Bachata, genauso wie Hiphop und RnB. Heraus sticht es zu aller erst durch seine langen Öffnungszeiten. Bis 10:00 Uhr morgens sind die Tanzflächen hier prall gefüllt. Hier trifft man in den frühen Morgenstunden oft Servicepersonal anderer Bars und Clubs, welches nach der Schicht sein hart verdientes Trinkgeld in Cuba Libre anlegt. Die Tür im Havanna ist nichts im Vergleich mit den anderen Clubs – an den Türstehern vorbei zu kommen, ist nicht schwer. Das bedeutet natürlich im Umkehrschluss, dass das Havanna gerne zum Sammelbecken für all diejenigen wird, welche zuvor anderorts gescheitert sind. Mittwoch ist Salsaabend mit Tanzunterricht für blutige Anfänger. Freitag und Samstag geht es dann auf allen vier Floors so richtig zur Sache. Definitiv eine unvergleichgliche Atmosphäre.

Atmosphäre | Reggaeton und Hiphop sorgen für Stimmung pur
Preisniveau | Eintritt 6 – 10€
Besonderheiten | geöffnet bis 10:00 Uhr morgens

07 | Bricks | U-Bahn Stadtmitte oder Hausvogteiplatz

Nahe der berühmten Friedrichstraße, mit all ihren Büros und Geschäften, liegt das Bricks. Vom Vibe und dem Publikum ähnelt es dem Avenue oder 808 sehr. Das Partyvolk ist jung und schick gekleidet und lässt die Arbeitswoche bei HipHop, Trap und RnB hinter sich. Name des Clubs und die Inneneinrichtung sind aufeinander abgestimmt und die Wände im Stil eines alten Backsteingebäudes gestaltet. Besonders zu spüren bekommt man den Bass, wenn man unter der, eigens dafür installierten, Boxendecke über der Tanzfläche steht. Die ist auf alle Fälle etwas ganz besonderes. Das Soundsystem im Bricks kann sich also sehen lassen! Außerdem soll das Bricks eine Anlaufstelle für Celebritys in Feierlaune sein. Darauf würden wir uns allerdings nicht verlassen. Ob mit oder ohne Prominenz: Feiern im Bricks macht gute Laune!

Atmosphäre | exklusives Feeling in Berlin Mitte
Preisniveau | Eintritt 10-20€, Getränke dementsprechend
Besonderheiten | einzigartiges Soundsystem

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