So oft fahre ich an der Location auf der Schönhauser Allee vorbei und seit Jahren wechselt der Inhaber in regelmäßigen Abständen. Kaum geöffnet, haben die Restaurants wieder schließen müssen. Jetzt aber hab ich große Hoffnung, dass das neu eingezogene chinesische Restaurant Made in China dort länger verweilt. Die Zeichen stehen gut, denn ohne jemandem davor zu Nahe zu treten wollen, scheint mit Fen jetzt eine Inhaberin vor Ort zu sein, die mit viel Herz und Leidenschaft dabei ist. Nach dem Akemi und dem Ramen x Ramen ist das Made in China die dritte Gastro-Location der lieben Chinesin.

Made in China – Viel mehr als Ente süß-sauer und gebratene Nudeln

Obwohl chinesisches Essen weit mehr und weit aus vielfältiger ist, denken viele Leute bei dieser Küchenrichtung noch an gebratene Nudeln oder Ente süß-sauer. Das Made in China hat es sich zur Aufgabe gemacht, zu zeigen was in China wirklich gegessen wird. Der Fokus des Restaurants liegt auf die kleinen leckeren Dim Sums, sprich gefüllte Teigtaschen. Wer mutig ist, kann sich sogar an Hühnerfüße und Tausendjährigen Eiern probieren.

Die Leidenschaft zum Essen zeigt sich auch darin, dass die Nudelteige hausgemacht werden. Ich konnte selbst kurz zusehen, wie die kleinen Dim Sums entstehen. Aber auch die Dan Dan Nudeln werden in Eigenregie produziert.

Was kam auf den Tisch?

Damit ich mich durch möglichst viele Speisen durchprobieren konnte, ohne dass die Hälfte auf dem Müll landet, stellte mir Fen eine Auswahl zusammen. Sprich, ihr findet die Gerichte zwar auch so auf der Speisekarte – nur dann in etwas größeren Portionen. ;)

Die Dim Sums haben mir alle ganz wunderbar geschmeckt – ob mit Schrimps, Schweine- oder Rinderfleisch. Mich haben sie auch irgendwie direkt an ein chinesisches Restaurant in Chinatown in Melbourne erinnert. Gleiches gilt für die würzigen Wantans mit Chiliöl und Schweinefleisch.

Dan Dan Nudeln & Pak Choi mit Ingwer

Auch wenn das Made in China vor allem für die Dim Sums steht, so findet ihr auf der Karte auch viele weitere Gerichte. Die hausgemachten Dan Dan Nudeln werden mit eine Hackfleisch-Erdnuss-Soße serviert und sind sehr gut abgeschmeckt. Das Gericht ist wie oben erwähnt für mich kleiner gehalten, denn es ist normalerweise eine richtig große Portion. Wer fleischlos unterwegs ist findet auch viele vegetarische Speisen auf der Karte. Der Pak Choi wird bspw. mit frittiertem Ingwer gereicht. So eine kleine Zutat macht ordentlich was her, denn es harmonierte sehr gut! Wer wissen will, was es sonst noch gibt, sieht hier die Speisekarte des Restaurants.

Chinesisches Deko-Wonderland

Manchen könnte es schon zu viel sein, mir gefiel die Atmosphäre im Made in China aber richtig gut! Es ist zwar viel Deko, aber stilvoll arrangiert und für mich total stimmig. Die kleine chinesische Ecke direkt am Eingang mochte ich am liebsten. Ich kann mir schon jetzt vorstellen, wie an kalten Tagen aus allen Ecken des Raumes Gespräche erklingen und dort einfach eine gute Stimmung herrscht. Apropos Stimmung – ich glaube, ihr müsstet schon einen echt schlechten Tag gehabt haben, um das Made in China nicht mit einem Lächeln zu verlassen.

Fazit zum Made in China

Mir hat der Besuch im Made in China richtig gut gefallen. Mein Essen war lecker, die Atmosphäre ist toll, quietschig und einladend. Der Service ist aufmerksam und stets behilflich bei der Auswahl, wie ich an einem Nachbartisch mithören konnte. Am besten ihr geht selbst hin und überzeugt euch!

*Werbung | In Kooperation mit Made in China