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Die Kantstraße

Zwischen Breitscheidplatz und Amtsgerichtsplatz liegen 2,3 Kilometer Kultur, Gourmet und Shopping. Die Kantstraße, benannt nach Philosoph Immanuel Kant, ist mit allem, was Berlin ausmacht ausgestattet. Noch dazu ist die Straße von deutscher Geschichte geprägt und wird dadurch erst zu dem, was sie heute ist. Nimmt man sich die Zeit und läuft diese wenigen Kilometer, lernt man Berlin in seinen verschiedenen Facetten kennen.
Ob Kultur am Abend, bummeln am Nachmittag, Imbiss oder Restaurant, an Auswahlmöglichkeiten scheitert es in der Straße des Ortsteils Charlottenburg nicht. 

Kantstraße – Kulturen treffen zusammen

Die Kantstraße vereint russische, asiatische und jüdische Kultur.
1920: rund 360.000 Osteuropäer, davon circa 63.500 Juden, meist Kriegs- und Revolutionsflüchtlinge ziehen aus Russland in das Berlin der Weimarer Republik. Hauptniederlassungsort war Charlottenburg und so ist dieser Ortsteil Berlins noch heute von russischer Kultur geprägt und bekam den Spitznamen Charlottengrad. Entlang der Kantstraße finden sich immer wieder Läden, die direkt mit Russland in Verbindung gebracht werden können.
Gleichzeitig stellt die Kantstraße aber auch die Chinatown Berlins dar. Zwar kann man diese nicht mit echten Chinatowns wie in New York oder Amsterdam vergleichen, doch egal auf welcher Höhe der Kantstraße man sich aufhält, ein Asiatisches Restaurant ist wohl immer im Blickfeld. Dazu kommen Japan Stores und die kultige Paris Bar mit französischer Küche. Wer International mag, ist also an der Kantstraße genau richtig.

Was gibt’s zu erleben auf der Kantstraße?

Der Savignyplatz, die Idylle an der Hauptstraße. Im Sommer wird hier an der Kantstraße gerne gepicknickt. Es wird sich aus einem der vielen, naheliegenden Restaurants Essen geholt, ein Bier beim Späti gekauft und dies wird dann auf den Rasenflächen des Savignyplatzes genossen. Obwohl diese direkt an der Straße liegen herrscht eine Ungestörtheit. Es mag vielleicht daran liegen, dass von den sechs Spuren eigentlich nur zwei befahren werden können. Eine der drei dient zum Parken, die andere zum Be- und Entladen. Die zweite Reihe wird immer genutzt. Blöd für Autofahrer, aber perfekt für alle, die in Ruhe an der Kantstraße unterwegs sein wollen.

Für den Kleinen Hunger, oder bei Appetit empfehle ich den Kuchenladen. Hausgemachte Kuchen und Torten gibt es ohne Ende, dazu erstklassigen Kaffee. Falls der Hunger doch etwas größer sein sollte, bietet sich auf dem Spaziergang durch die Kantstraße das Son Kitchen an, ein koreanischer Imbiss mit Streetfood-Atmosphäre.

Um den Abend mit Unterhaltung ausklingen zu lassen gibt es auch einige Möglichkeiten. Das Kant Kino gehört dazu. Das zu den ältesten Filmtheatern gehörende Kino, es wurde bereits vor dem ersten Weltkrieg eröffnet, ist Teil der York-Gruppe und zeigt Arthouse, Internationales Independent Kino sowie Dokumentar- und Kinderfilme. Alternativ gibt es aktuelle Musicals im Stage Theater des Westens, oder die Vagantenbühne mit ihren Montagslesungen und Theaterstücken.

Straße mit Stil

An der Kantstraße gibt es nicht nur Restaurants, sondern auch genügend Möglichkeiten sich Stilvoll einzurichten. Ausgehend vom Breitscheidplatz bis zum Savignyplatz befinden sich diverse Inspirationsquellen. Unter anderem Rahaus und Poliform auf der einen Straßenseite und direkt gegenüber, das Stilwerk. Im Stilwerk werden Designmöbel in 42 Stores ausgestellt. Es startet bei Beleuchtung geht über Küchen, Sofas, Gardinen bis hin zu Markisen. Innenarchitektur wird in diesem Teil der Kantstraße also großgeschrieben.