Na, darf es mal wieder etwas Leckeres vom Vietnamesen sein? Lieber traditionelle Kost? Oder doch gehobene Küche? Ganz egal – ein passendes Restaurant in Kreuzberg gibt es sicherlich für jeden Geschmack und Anlass. Eine besonders große Auswahl an Restaurants in Kreuzberg hat man rund um die Bergmannstraße, die Gräfestraße, die Oranienstraße, im Wrangelkiez, entlang des Landwehrkanals und rund um die Markthalle Neun.

Wer ein Restaurant in Kreuzberg sucht, hat eine tolle Auswahl an unterschiedlichen Küchen und Preisniveaus

Freunde der asiatischen können es sich beispielsweise im Umami in der Bergmannstraße gut gehen lassen. Der Vietnamese bietet feinste Kost aus Südostasien und überzeugt nicht nur mit traditionellen Gerichten, sondern auch modernen und kreativen Speisen. Auf der Karte stehen unter anderem Tempeh-Streifen auf Süßkartoffel-Reibekuchen, gebratene Garnelen und asiatische Burger. Und das beste: hier findet jeder etwas – egal, ob man gerade Appetit auf Fisch, Fleisch oder doch vegane Alternativen hat.

Sehr lecker und ausnahmslos vegetarisch und vegan geht es hingegen im Café V am Lausitzer Platz zu. Wie der Name vermuten lässt, gibt es hier auch tollen Kaffee und Kuchen aber besonders die Hauptgerichte erfreuen unsere kulinarischen Gaumen. Auf der wöchentlich wechselnden Karte stehen viele deutsche aber auch internationale Speisen. Die Gerichte werden allesamt liebevoll zusammengestellt und schmecken, durch die Bank weg, wirklich gut. Da kann man sich auch schon mal als Nicht-Vegetarier hin verirren.

Wer hingegen auf der Suche nach guter deutscher Küche, inklusive Fisch und Fleisch, ist, wird im 3 Schwestern am Mariannenplatz sicherlich fündig. Das Restaurant befindet sich im schönen Künstlerhaus Bethanien und zeichnet sich durch einen großen Speisesaal mit hohen Decken und ehrwürdigem Ambiente aus. Auf der kleinen Karte stehen rustikale und kreative Fleisch- und Fischgerichte aber auch für den vegetarischen Gaumen gibt es eine die ein oder andere leckere Speise. Die Gerichte sind sowohl optisch als auch geschmacklich ein toller Genuss und in dem schönen Flair genießt es sich gleich doppelt gut.

Auch im Koyote kann man mit etwas gehobenerer Küche Vorlieb nehmen. Das schick eingerichtete Restaurant an der Admiralbrücke bietet einen tollen und experimentellen Mix aus französischen, spanischen, mexikanischen und weiteren kulinarischen Einflüssen. So kann man sich hier beispielsweise über Spanferkelschulter mit Quittenmarmelade oder Wolfsbarsch an Süßkartoffelpüree mit Kurkuma und Wurzelgemüse freuen. Schon optisch geben die Speisen einiges her und auch geschmacklich überzeugen sie auf voller Linie.

Noch etwas schicker geht es im Volt am Paul-Linke-Ufer zu. Das gehobene Restaurant in Kreuzbergs ehemaligen Umspannwerk bietet drei verschiedene Menüs mit jeweils fünf Gängen. Die Menüs wechseln regelmäßig und eine der drei Optionen ist immer vegetarisch. Wer sich hier satt essen möchte, muss etwas tiefer in den Geldbeutel greifen – dafür ist die Qualität und der Geschmack aber auf sehr hohem Niveau.

Wem eher nach Pizza ist, findet nur ein paar Schritte weiter, ebenfalls am Paul-Linke-Ufer, einen wirklich tollen Spot für die beliebte italienische Spezialität. Im Zola gibt es traditionell neapolitanische Pizza. Und aufgepasst, die Pizza ist in Windeseile an deinem Tisch, denn das gute Stück Teig kommt gerade einmal 90 Sekunden in einen knapp 500 Grad heißen Steinofen. Dadurch ist sie hier und da etwas angebrannt, der Boden noch etwas schlonzig aber insgesamt einfach unfassbar lecker und aromatisch. Die Karte ist recht klein gehalten – hier gilt das Prinzip: weniger ist manchmal mehr.

Direkt nebenan kann man sich im Cocolo Ramen über feinste japanische Nudelsuppen freuen. Das traditionelle Gericht, bestehend aus Brühe, Ramen-Nudeln und weiteren Zutaten, gibt es hier in diversen Ausführungen. Beispielsweise mit Fleisch, Algen, Ei und Lauchzwiebeln. Auf der kleinen Karte des japanischen Restaurants in Kreuzberg findet sich natürlich auch eine vegetarische Option. Die Suppen sind wirklich lecker und besonders zu den kalten Jahreszeiten ein wärmendes Gericht. Im Sommer kann man es sich dafür vor dem Restaurant auf einer großen Terrasse bequem machen und seinen Blick über den Landwehrkanal schweifen lassen.

Statt Pizza oder Süppchen hättest du mehr Lust auf Pommes? Kein Problem, denn auch die gibt es jetzt in der ganz fancy Variante. Und zwar im Goldies auf der Oranienstraße. Die frischen Kartoffelschnitzer kommen hier nämlich nicht einfach mit Ketchup oder Mayo daher, sondern mit wirklich leckeren und ausgefallenen Toppings. Die Variante Ente Peking vereint deine Pommes beispielsweise mit gezupfter Entenkeule, Hoisin-Pflaumen-Mayo, Gemüsestreifen und Entencrumble und bei der Sizilianischen Caponata werden deine Fritten mit geschmorrter Aubergine, Tomaten, Mandeln, Rosinen und Büffelmozzarella gepimpt. Na, wenn das mal nicht Fastfood der Extraklasse ist!

Doch eher Lust auf rustikale Küche aus Südtirol und Wirtshaus-Flair? Dann ist das Wirtshaus zum Mitterhofer im Gräfekiez definitiv eine der Top-Anlaufstellen. Hier gibt es unter anderem Schnitzel, Knödel und Kaiserschmarrn. Dank der wöchentlich wechselnden Tageskarte wird es hier nie langweilig und man findet immer tolle saisonale Gerichte. Durch das rustikale Flair und die Einrichtung wird das kulinarische Vergnügen bestens unterstrichen.

Wenn es hingegen einmal schnell gehen muss, kann man sich im Pacifico am Moritzplatz mit frischen und fix gemachten Speisen begnügen. Das kleine Restaurant verspricht koreanisch-kalifornisches Fast Food und trumpft mit leckeren Bowls, Burgern und Tacos auf. Die Gerichte sind einfach aber kreativ zusammengestellt und mit frischen Zutaten zubereitet. Lecker und genau das richtige für einen schnellen Lunch oder auch als Snack für Zwischendurch.